<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fereshta_Ludin</id>
	<title>Fereshta Ludin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fereshta_Ludin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fereshta_Ludin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T14:50:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fereshta_Ludin&amp;diff=161173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fereshta_Ludin&amp;diff=161173&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-02T19:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kopftuch von Fereshta Ludin.jpg|mini|Kopftuch von Fereshta Ludin. Sie hat es besonders gern getragen. 2000 übergab sie es dem [[Landesmuseum Württemberg]] mit einer von ihr formulierten Stellungnahme „Kopftuch und das neue Jahrtausend“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesmuseum-stuttgart.de/sammlung/sammlung-online/dk-details |titel=Kopftuch von Fereshta Ludin und Stellungnahme &amp;quot;Kopftuch und das neue Jahrtausend&amp;quot; |werk=Landesmuseum Württemberg |abruf=2022-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fereshta Ludin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1972]] in [[Kabul]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] Lehrerin [[Afghanistan|afghanischer]] Herkunft. Sie war eine Symbolfigur im [[Kopftuchstreit]] in Deutschland Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludin stammt aus großbürgerlichen Verhältnissen und ist das jüngste von fünf Kindern. Ihre Mutter war in den Fünfzigerjahren eine der ersten Frauen in Afghanistan, die studierten. Sie arbeitete nach dem Studium als Lehrerin. Ihr Vater war Ingenieur, arbeitete als Berater und später als Minister der afghanischen Regierung. Als Fereshta Ludin vier Jahre alt war, wurde ihr Vater Botschafter in [[Bonn]]. Nach dem [[Afghanischer Bürgerkrieg und sowjetische Intervention|Einmarsch der sowjetischen Truppen in Afghanistan]] 1979 ging die Familie ins Exil nach [[Saudi-Arabien]]. Ihr Vater arbeitete dort als Ingenieur. Die Familie wohnte in [[Riad]]. Ab dem fünften Schuljahr musste Fereshta Ludin dort das Kopftuch tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters zog die Familie 1986 nach Deutschland und beantragte Asyl. Nach dem Abitur absolvierte Ludin ein Lehramtstudium in Englisch, Deutsch und Gemeinschaftskunde. Sie studierte an der [[Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd|Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd]]. Im Jahr 1995 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Das Referendariat beendete sie mit der Note 1,3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Deggerich |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132909489.html |titel=Islam: Enthüllt |werk=[[Der Spiegel]] |hrsg=14/2015 |datum=2015-03-27 |seiten=52–53 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180204163120/https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-132909489.html |archiv-datum=2018-02-04 |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehörte von 1997 bis 1999 dem Vorstand der [[Muslimische Jugend in Deutschland|Muslimischen Jugend in Deutschland]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludin wurde seit 1998 eine Einstellung im Schuldienst des Landes [[Baden-Württemberg]] durch Behörden und Gerichte verweigert, weil sie beim Unterricht aus Glaubensgründen nicht auf das Tragen eines [[Kopftuch]]s verzichten wollte. Ihre Klage vor dem [[Bundesverfassungsgericht]] war 2003 erfolgreich, da es für ein Kopftuchverbot im Landesrecht keine gesetzliche Grundlage gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesverfassungsgericht, Urteil des Zweiten Senats vom 24. September 2003 - 2 BvR 1436/02 -, https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2003/09/rs20030924_2bvr143602.html.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während ihres gerichtlichen Kampfes trat sie häufig in [[Talkshow]]s auf, und es gab eine intensive Berichterstattung der Medien. Im Januar 2015 entschied das Bundesverfassungsgericht erneut über das Tragen eines Kopftuchs durch Lehrerinnen, diesmal im Fall einer Lehrerin und einer Sozialpädagogin in Nordrhein-Westfalen. Nun wurde ein pauschales Kopftuchverbot verworfen, da es mit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit nicht vereinbar sei. Nur bei konkreter Gefahr für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität, etwa durch Missionierung, könne das Tragen einer Kopfbedeckung als Erfüllung religiöser Pflicht verboten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html |titel=Beschluss des Ersten Senats Bundesverfassungsgerichts vom 27. Januar 2015 |werk=Bundesverfassungsgericht.de |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kopftuchurteil]] unterrichtete Ludin an einer staatlich anerkannten islamischen Grundschule in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Dernbach |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/fereshta-ludin-im-gespraech-ich-habe-nicht-fuer-das-kopftuch-gekaempft/8606454.html |titel=Fereshta Ludin im Gespräch: „Ich habe nicht für das Kopftuch gekämpft“ |werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] |datum=2013-08-07 |abruf=2017-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ludin war eine der Organisatorinnen des ersten Berliner Ramadan-Friedensmarsches im Juni 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Dernbach |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/muslimische-demo-in-berlin-knapp-100-teilnehmer-bei-ramadan-friedensmarsch/19975744.html |titel=Muslimische Demo in Berlin: Knapp 100 Teilnehmer bei Ramadan-Friedensmarsch |werk=tagesspiegel.de |datum=2017-06-23 |abruf=2017-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thank you, Mr. President!&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hilal Sezgin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu.&amp;#039;&amp;#039; Blumenbar, Berlin 2011, ISBN 978-3-9367-3874-2.&lt;br /&gt;
* mit Sandra Abed: &amp;#039;&amp;#039;Enthüllung der Fereshta Ludin: Die mit dem Kopftuch.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Levante Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3943737-21-9 (Autobiografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1069697125}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2430820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1069697125|VIAF=315940019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludin, Fereshta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Islam (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afghane]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afghanischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludin, Fereshta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin afghanischer Herkunft, wollte beim Schulunterricht nicht auf das Tragen eines Kopftuchs verzichten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kabul]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>