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	<title>Ferdinandshof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinandshof&amp;diff=719291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: /* Bevölkerung */ Aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-07T10:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde in Vorpommern. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Ferdinandshof (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Ferdinandshof.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/39/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/53/16/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ferdinandshof in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Torgelow-Ferdinandshof&lt;br /&gt;
|Höhe              = 8&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17379&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039778&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075033&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MV5&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = [[Rathaus Torgelow]],&amp;lt;br /&amp;gt;Bahnhofsstr. 2&amp;lt;br /&amp;gt;17358 Torgelow&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.ferdinandshof.de/ www.ferdinandshof.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gerd Hamm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinandshof.JPG|mini|hochkant=1.35|Luftaufnahme von Ferdinandshof aus südöstlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinandshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] im Osten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s. Sie wird vom [[Amt Torgelow-Ferdinandshof]] mit Sitz in [[Torgelow]] verwaltet. Die Gemeinde bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rpv-vorpommern.de/regionalplanung/rrep-vp-2010.html |wayback=20150924092325 |text=Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 }} - zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Ferdinandshof liegt zwischen der [[Ueckermünder Heide]] und der [[Friedländer Große Wiese|Friedländer Großen Wiese]] in einem ausgedehnten Flachlandgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Entwässerungsgräben dieses ehemaligen Moorgebietes (Landgraben, Fleethgraben) vereinigen sich bei Ferdinandshof, das Wasser gelangt über die ausgebaggerte [[Zarow]] in das [[Stettiner Haff]]. Ferdinandshof liegt in Vorpommern an der Grenze zum östlichsten Punkt des historischen [[Mecklenburg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Ferdinandshof von den Nachbargemeinden [[Lübs (Vorpommern)|Lübs]] im Norden, [[Meiersberg]] im Nordosten, [[Liepgarten]] im Osten, [[Torgelow]] im Südosten, [[Wilhelmsburg (Vorpommern)|Wilhelmsburg]] im Süden, [[Galenbeck]] im Westen sowie [[Altwigshagen]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Ferdinandshof gehören folgende Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.amt-ferdinandshof.de/frame/file/lesefassung_hauptsatzung_gemeinde_fhof.pdf |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Ferdinandshof |werk=www.amt-ferdinandshof.de |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Aschersleben (Ferdinandshof)|Aschersleben]]&lt;br /&gt;
* [[Blumenthal (Ferdinandshof)|Blumenthal]]&lt;br /&gt;
* Ferdinandshof&lt;br /&gt;
* [[Louisenhof (Ferdinandshof)|Louisenhof]]&lt;br /&gt;
* [[Sprengersfelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis in das 17. Jahrhundert war das Gebiet um Ferdinandshof unbesiedelter Wald und Sumpfgebiet. Im Jahr 1705 wurde durch einen Vertrag der Königlich Schwedischen Regierung mit dem Glasmacher [[Johann Jürgen Gundelach]] begonnen, eine Glashütte einzurichten. Gundelach begann auch mit der ersten Kolonisation. Scharmützelhütte, wie der Ort damals hieß, war nach der Kirchweihe 1726 Mittelpunkt des noch äußerst dünn besiedelten Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der preußische König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] hatte das Land im [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] den [[Schweden]] abgekauft. Ab 1736 wurde die Kolonisation von Christoph Ludwig Henrici, dem Generalpächter der Ämter Ueckermünde und Torgelow, forciert. 1737 erhielt das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] den Namen Ferdinandshof. 1741 verlegte Henrici seinen Amtssitz nach Ferdinandshof, das nun kirchlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt wurde. Gundelach und Henrici wurden in der [[Trinitatiskirche (Ferdinandshof)|Trinitatiskirche]] beigesetzt. Das Vorwerk Ferdinandshof war wie Wilhelmsburg und Mühlenhof im 19. Jahrhundert eine preußische [[Staatsdomäne]], die ab 1862 an das preußische Kriegsministerium verpachtet wurde. Bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bestand in Ferdinandshof ein [[Remonte]]depot, das vom preußischen Kriegsministerium eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gründerzeit]] wirkte sich auch in Ferdinandshof durch den Ausbau von Straßen und Häusern aus. 1863 wurde die Gemeinde über die Zweigbahn Angermünde–Stralsund der [[Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Bald danach entstanden die Spar- und Darlehnskasse und die Molkereigenossenschaft. Ab 1888 erfolgte der Aufbau einer Feldbahn vom Staatsbahnhof Ferdinandshof nach [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]], die den Grundstock der späteren [[Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn|Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts arbeiteten im Ort eine Eisengießerei, eine Mühle und ein Sägewerk. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] traten an die Stelle der Domäne Betriebe der industriellen [[Rinderproduktion|Rindermast]], in denen bis zu 31.000 Rinder gehalten wurden. Von 1958 bis 1962 wurden im Rahmen des sogenannten [[Jugendobjekt]]s &amp;#039;&amp;#039;Friedländer Große Wiese&amp;#039;&amp;#039; weite Teile dieses Sumpfgebietes trockengelegt. Bis 1989 gab es noch das [[Volkseigenes Gut|VEG]] &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenproduktion&amp;#039;&amp;#039;, den [[Volkseigener Betrieb|VEB]] &amp;#039;&amp;#039;Friedländer Große Wiesen&amp;#039;&amp;#039; und die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] &amp;#039;&amp;#039;Tierproduktion&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1988 ereignete sich ein [[Liste von Eisenbahnunfällen in Deutschland#1981–1990|Unfall]] am [[Bahnhof Ferdinandshof]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1992 wurde Ferdinandshof im Rahmen der [[Städtebauförderung]] grundlegend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört seit dem 1. Januar 2005 zum [[Amt Torgelow-Ferdinandshof]]. Vorher gehörten die sieben Gemeinden [[Altwigshagen]], Ferdinandshof (Amtssitz), [[Hammer a. d. Uecker]], [[Heinrichsruh (Torgelow)|Heinrichsruh]], [[Heinrichswalde]], [[Rothemühl]] und [[Wilhelmsburg (Vorpommern)|Wilhelmsburg]] zum eigenständigen [[Amt Ferdinandshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Aschersleben, Blumenthal, Louisenhof und Sprengersfelde eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3594&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3408&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3119&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2719&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2637&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2642&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2625&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2604&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2611&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Ferdinandshof ist von 1990 bis 2020 um ein Drittel zurückgegangen. Seitdem stagniert sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Ferdinandshof besteht aus 12 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,1 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755559/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1366&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1682_id_2038 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/static/LAIV/Statistik/Dateien/Publikationen/B%20VII%20Wahlen/Kommunalwahlen/B%20731G/B731G%202019%2001.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019. S. 132/33]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 52,3 % || 6 || || 55,9 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 12,6 %  || 1 || || 26,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Kathleen Schnell || – || – || || {{0}}6,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jörg Rohr || – || – || || {{0}}5,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Daniel Darge || – || – || || {{0}}5,9 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Sven Manteuffel || 16,4 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 16,3 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}2,3 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD zwei Sitze. Da sie nur einen Kandidaten aufgestellt hatte, blieb in der Gemeindevertretung ein Sitz unbesetzt. Auf den Einzelbewerber Sven Manteuffel entfielen entsprechend seinem Stimmenanteil zwei Sitze, von denen ebenfalls einer unbesetzt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1994: [[Volker Böhning]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ferdinandshof.de/historisches |titel=Die Geschichte unserer Gemeinde |werk=ferdinandshof.de |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994–1995: Klausdieter Sperling&amp;lt;ref name=&amp;quot;bm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995–2004: Helmut Blohm&amp;lt;ref name=&amp;quot;bm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004–2014: Gerold Seidler&amp;lt;ref name=&amp;quot;bm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: Gerd Hamm (CDU)&amp;lt;ref name=&amp;quot;bm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juni 2024 wurde Hamm ohne Gegenkandidat mit 67,1 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755559/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1378&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1673_id_2033 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Ferdinandshof.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ferdinandshof&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Halb gespalten und geteilt; oben: vorn in Silber ein blauer Kelch; hinten in Blau ein schreitendes, schwarz gemähntes und gehuftes, silbernes Pferd mit schwarzem Schweif und schwarzem Sattel; unten in Grün zwei silberne Wellenfäden.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von dem Torgelower &amp;#039;&amp;#039;Rainer Kummer&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 8. Juni 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 163 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;408.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem Wappen soll mit dem Kelch der Bezug zum Ursprung des Ortes Ferdinandshof, zur Glashütte, hergestellt werden. Mit dem Pferd wird einerseits an das Remontedepot erinnert, andererseits auf den heutigen Reittourismus hingewiesen. Dieses Motiv versinnbildlicht folglich nicht nur einen Teil der Vergangenheit des Ortes, sondern es verkörpert mit dem Symbol für die Fremdenverkehrsfunktion der Region auch Gegenwart und Zukunft der Gemeinde. Die Wellenfäden in Grün beziehen sich auf die Meliorationsgräben und die Wiesen im Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über keine amtlich genehmigte [[Flagge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.amt-torgelow-ferdinandshof.de/frame/file/lesefassung_hauptsatzung_gemeinde_fhof.pdf |wayback=20191223104128 |text=Hauptsatzung § 1 }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE FERDINANDSHOF * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharmützelkirche Nordwest.jpg|mini|hochkant=0.7|Trinitatiskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumenthal Ferdinandshof Evangelische Kirche Südost.jpg|mini|hochkant=0.7|Kirche im Ortsteil Blumenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Trinitatiskirche (Ferdinandshof)|Trinitatiskirche]], 1722–1726 als rechteckiger verputzter Fachwerkbau errichtet. Sie hat einen dreiseitigen Westschluss mit [[Lisenen]]gliederung und einen achteckigen Dachturm mit Haube von 1747. In der Kirche befindet sich ein Taufengel, der zu Taufen heruntergelassen wird. Als Taufschale dient eine Glasschale aus der Erbauungszeit der Kirche. Sie zeugt von den Anfängen der Glasmanufaktur des frühen 18. Jahrhunderts in der Region um Ferdinandshof.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchenkreis-pasewalk.de/278.html Kirchenkreis Pasewalk]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die barocke Bauernkirche befindet sich auf dem Scharmützel, einer niedrigen Erhebung nordwestlich des Ortes.&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Dorfkirche Blumenthal]], rechteckiger Putzbau auf einem Fundament aus Feldsteinquadern, 1915 eingeweiht, mittelalterlicher Altar&lt;br /&gt;
* Heimatstube Ferdinandshof, 1995 in einem Neubaugebiet im Zentrum des Ortes (Bartelstraße&amp;amp;nbsp;1) eröffnet, seit 2002 in der Alten Schule (Schulstraße&amp;amp;nbsp;4). Das bäuerliche Leben vom Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre wird anhand zahlreicher charakteristischer landwirtschaftlicher Geräte gezeigt.&lt;br /&gt;
* Turmhügel Louisenhof&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ludwig-Jahn-Gedenkstein&lt;br /&gt;
* Gefallenendenkmal (Schulstraße, Ecke Bahnhofstraße)&lt;br /&gt;
* Gutshaus Ferdinandshof, zwischen 1736 und 1738 durch Christoph Ludwig Henrici, Generalpächter der königlichen Ämter Ueckermünde und Torgelow, westlich von Torgelow errichteter größerer Amtshof. Nach 1990 blieb das Gutshaus lange Zeit ungenutzt. Nach einer umfassenden Sanierung konnte das Gebäude im Jahr 2014 einer neuen Nutzung zugeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gutshaeuser.de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_f/gutshaus_ferdinandshof |titel=Gutshaus Ferdinandshof |hrsg=QM3 UG |zugriff=2017-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ Siehe auch: [[Liste der Baudenkmale in Ferdinandshof#Ferdinandshof|Liste der Baudenkmale in Ferdinandshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Neben landwirtschaftlichen Betrieben gibt es in Ferdinandshof mehrere Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe. Die größte Rindermastanlage Europas hat ihren Sitz in Ferdinandshof. Sie wurde zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten als [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG)]] gegründet und hatte zwischenzeitlich eine Kapazität von bis zu 40.000 Tieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boell.de/de/2016/01/13/mecklenburg-vorpommern-wo-die-megastaelle-stehen |titel=Mecklenburg-Vorpommern: Wo die Megaställe stehen |hrsg=Heinrich-Böll-Stiftung |datum=2016-01-13 |zugriff=2017-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15930879.html |titel=Dann gibt es die ganze Palette |hrsg=Der Spiegel |datum=2000-03-13 |zugriff=2017-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Bundesstraße 109|B&amp;amp;nbsp;109]] ([[Berlin]]–[[Greifswald]]) sowie an der [[Bahnstrecke Angermünde–Stralsund]]. Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Ferdinandshof|Ferdinandshof]]&amp;#039;&amp;#039; wird von der [[Regional-Express]]-Linie RE 3 ([[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]–Berlin–[[Stralsund Hbf|Stralsund]]) im Zweistundentakt bedient. Als auf dieser Strecke durch Elektrifizierungsarbeiten eines der beiden Gleise gesperrt war, geschah am 26. April 1988 der [[Eisenbahnunfall von Ferdinandshof]], bei dem zwei vollbesetzte Schnellzüge frontal zusammenstießen. Es gab zwei Todesopfer und 32 Verletzte unter den Reisenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Gemeindehaus Ferdinandshof, Schulstraße 4&lt;br /&gt;
* Regionale Schule Ferdinandshof &amp;quot;[[Hanno Günther]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Grundschule Ferdinandshof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
1906 wurde in Ferdinandshof unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;TV Jahn&amp;#039;&amp;#039; der erste Turn- und Sportverein gegründet, der bis 1931 bestand. Der VfL Ferdinandshof bestand von um 1931 bis 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Vereine sind:&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;Traktor Ferdinandshof&amp;#039;&amp;#039;, 1947 gegründet, ab 1950 [[Betriebssportgemeinschaft|BSG]] Motor, dann BSG Stahl Ferdinandshof. Ab 1967 wurden andere Sportarten aufgenommen. Die Mannschaften traten unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;BSG Ferdinandshof&amp;#039;&amp;#039; auf. Seit 1991 heißt er &amp;#039;&amp;#039;Sportverein SV Grün-Weiss Ferdinandshof 47&amp;#039;&amp;#039; (SVF) und bietet u.&amp;amp;nbsp;a. Fußball, Tischtennis, Volleyball, Badminton und Frauensport an.&lt;br /&gt;
* Schützenverein &amp;#039;&amp;#039;Greif Blumenthal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sporttaubenverein &amp;#039;&amp;#039;Haffmöwe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirchgemeinde Ferdinandshof und Rothemühl gehört zur Propstei Pasewalk im [[Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis|Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] (Nordkirche). Die Gemeinde unterhält neben der Trinitatiskirche das Pfarrhaus mit Betsaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Fouquet]] (1855–1937), preußischer Generalleutnant, in Ferdinandshof geboren&lt;br /&gt;
* [[Kai Nickel]] (* 1968), Fernsehmoderator und -produzent, in Ferdinandshof geboren&lt;br /&gt;
* [[Florian Stritzel]] (* 1994), Fußballtorhüter, wuchs in Ferdinandshof auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|Ferdinandshof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4440341-0|VIAF=248262732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
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