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	<title>Ferdinand von Quast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:05:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_von_Quast&amp;diff=289421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-29T11:26:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Architekten und Kunsthistoriker, für den deutschen General siehe [[Ferdinand von Quast (General)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2004-0118, Ferdinand v. Quast (Zeichnung).jpg|mini|Ferdinand von Quast. Motiv: [[Bundesarchiv (Deutschland)|BArch]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand von Quast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vollständig &amp;#039;&amp;#039;Alexander Ferdinand Wilhelm Robert von Quast&amp;#039;&amp;#039;, (* [[23. Juni]] [[1807]] in [[Neuruppin#Stadtgliederung|Radensleben]]; † [[11. März]] [[1877]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]], [[Kunsthistoriker]] und ab 1843 erster [[Preußen|preußischer]] [[Staatskonservator]]. Er war [[Erbherr]] auf Gut Radensleben bei [[Neuruppin]] und [[Domherr]] des [[Domstift Brandenburg|Domstifts Brandenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ritter-Akademie zu Brandenburg. XXII. Zu der am 22. März 1878 Vormittags um 12 Uhr in der Aula der Ritter-Akademie stattfindenden Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Majestät des Kaiser und Königs ladet mit dem bericht über das Schuljahr von Ostern 1877 bis Ostern 1878 ehrerbietigst und ergebenst ein der Director Professor Dr. Ernst Köpcke, Domherr des Evangelischen Hochstifts zu Brandenburg |Nummer=1878. Progr. No. 55 |Verlag=Druck von Gustav Matthes |Ort=Brandenburg an der Havel |Datum=1878 |Seiten=13 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/9755759 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferdinand von Quast war der Sohn des Gutsbesitzers Wilhelm [[Quast (Adelsgeschlecht)|von Quast]] (*&amp;amp;nbsp;1776) und dessen Frau Charlotte Friederike Philippin Louise [[Rohr (Adelsgeschlecht)|von Rohr]] (1786–1879). Der Landrat Leopold Heinrich von Quast war sein Großvater und zugleich Vorbesitzer auf Radensleben. Er erhielt eine Ausbildung durch Hauslehrer und besuchte dann die [[Plamannsche Erziehungsanstalt]] in Berlin und schließlich das Neuruppiner Gymnasium. Letzteres zeigt, dass auch Adlige ihren Sprösslingen das bürgerlich-humanistische Bildungsideal nicht mehr vorenthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1825 studierte er an der [[Berliner Bauakademie|Allgemeinen Bauschule]] Architektur und Feldmeßtechnik, wo er auch Schüler des Baumeisters [[Karl Friedrich Schinkel]] war, der sich seit 1815, also dem Ende der [[Befreiungskriege]], für [[Denkmalpflege]] einsetzte. 1836 legte von Quast sein [[Baumeister]]examen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Radensleben Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus in Radensleben.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters übernahm er 1830 das Gut Radensleben und baute 1833 das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] samt Nebengebäuden aus. Er war Mitglied im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]]; politisch gesehen war er konservativ und königstreu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während seines Studiums reiste er durch Deutschland und bis nach [[Italien]], [[Frankreich]] und in die [[Niederlande]]. 1838/1839 hielt er sich fast ein ganzes Jahr in Italien auf und studierte die antiken Stätten. Nachfolgend veröffentlichte er mehrere Bücher und hielt u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Altes Museum|Alten Museum]] Vorlesungen über die Geschichte der Baukunst. Bei der ersten Versammlung deutscher Architekten in Leipzig forderte er die Gründung eines allgemeinen Vereins zur Erforschung deutscher Altertümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.]], der bereits 1840 Kultusminister [[Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn|von Eichhorn]] beauftragt hatte, Vorschläge für die Organisation der Denkmalpflege in [[Preußen]] zu machen, ernannte am 22. Juli 1843 Ferdinand von Quast zum „[[Konservator]] der Denkmäler“ in Preußen. Der Vorschlag für diese Personalie allerdings kam von Karl Friedrich Schinkel, dem die Erhaltung und Pflege der „Altertümer“ seit seiner ersten Italien-Reise besonders wichtig erschienen. Zu den Aufgaben des Landeskonservators gehörte es, zwecks Begutachtung zu den Denkmalen zu reisen, Berichte und Zeichnungen zu den Objekten zu erstellen, mit den zuständigen Beamten vor Ort zu verhandeln und in historischen Gesellschaften mitzuwirken. Da er keinerlei Sachmittel oder gar Hilfskräfte erhielt, ist es überwiegend seinem [[Enthusiasmus]] und den Einnahmen aus seinem Gutsbetrieb zu verdanken, dass er diesem Amt bis zu seinem Tode treu blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 wurde der Geheime Rat Rechtsritter des für den evangelischen Landadel so traditionsreichen Johanniterordens. Er war damals einer der langjährigsten Mitglieder der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem 1870 |Hrsg=Johanniterorden |Nummer=Seine Mitgliedschaft wird vor 1854 begonnen haben |Verlag=Druck von F. Heinicke zu Berlin |Ort=Berlin |Datum=1870 |Seiten=6–132 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=HEBIS&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fcbsopac.rz.uni-frankfurt.de%2FDB%3D2.1%2FCHARSET%3DUTF-8%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FCOOKIE%3DU203%2CK203%2CI251%2CB1999%2B%2B%2B%2B%2B%2B%2CSN%2CNDefault%2Blogin%2CD2.1%2CE1f329938-1%2CA%2CH%2CR129.13.130.211%2CFY%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=PibdWj9W9mDCBy1gUa_j1g8mZCGZcQMQInxtDi5OeC8&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gut in Radensleben sah viele bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Das Herrenhaus wurde ab 1870 neu errichtet (heutige Form) und ein schöner Park angelegt; heute ist es Sitz einer Senioreneinrichtung, der Park aus der Zeit Quastschen Zeit nur noch schwer nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand von Quast starb 1877. Er wurde auf dem von ihm ab 1854 für seine Familie angelegten [[Camposanto (Friedhofstyp)|Campo Santo]] hinter dem Ostchor seiner Guts- und Patronats-Kirche gegenüber dem Gutsgelände bestattet. Sein Grab ist – ebenso wie die Gräber seiner Familienangehörigen – erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung für die Denkmalpflege ===&lt;br /&gt;
Ferdinand von Quast setzte sich für die weitgehende Bewahrung der originalen Bausubstanz, Zurückhaltung bei der Rekonstruktion und eine sichtbare Unterscheidung von Alt und Neu ein. So entsandte der König ihn nach [[Lübeck]], als er hörte, dass die Lübecker daran dächten, das [[Holstentor]] abzureißen, um dem entgegenzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Dziobek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Lübeck (3. Hanseatisches) Nr. 162&amp;#039;&amp;#039; – erwähnt im Zusammenhang mit dessen [[Ferdinand von Quast (General)|Sohn]], warum der Name &amp;#039;&amp;#039;von Quast&amp;#039;&amp;#039; im nichtpreußischen Lübeck einen so guten Klang hätte; erste Auflage 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sein Amtsbereich vom [[Rheinland]] bis nach [[Ostpreußen]] reichte, konnte er die einzelnen Objekte jedoch nur selten und mit großem zeitlichem Abstand besuchen und kontrollieren. Unter anderem entwickelte er einen Fragebogen zur Erfassung der Denkmale in Preußen, der in seinen Grundzügen noch heute verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlass ===&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Nachlass Ferdinands von Quast, der sich im Archiv der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] (zum Zeitpunkt der Übergabe über 7000 Zeichnungen) und im Herrenhaus in Radensleben befand, fiel 1945 zu einem großen Teil den anglo-amerikanischen Bombardements auf Berlin zum Opfer. Immerhin sind in den Archiven der ehemaligen preußischen Provinzen, aber auch in der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin viele Archivalien und Zeichnungen (die kleinste ist 3 × 2 cm groß und enthält eine Ansicht aus Italien) erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er heiratete im Herbst des Jahres 1839 Marie Karoline Luise von Diest (1818–1885), die älteste Tochter des Generals [[Heinrich von Diest]] und dessen Ehefrau Adolfine Johanna Adelheid Henriette, geborene von Gerhardt. Das Ehepaar hatte sieben Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Siegfried von Quast-Radensleben|Siegfried von Quast]] (* 18. September 1842; † 31. Oktober 1887), Herr auf Radensleben, [[Rägelsdorf|Rädelsdorf]] und [[Zechow]], [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Kreis Ruppin|Kreises Ruppin]], [[Rittmeister]] a.&amp;amp;nbsp;D. ⚭ Elisabeth (Else) von Diest (* 6. November 1862; † 21. Dezember 1946)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Marie&amp;lt;/u&amp;gt; Adelheid Charlotte von Quast (* 10. Juli 1845; † 30. Mai 1854)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Anna&amp;lt;/u&amp;gt; Meta Friederike Marie Henriette von Quast (* 25. Juni 1847) ⚭ 12. Mai 1875 Hans Otto [[Zieten (Adelsgeschlecht)|von Zieten, Gutsbesitzer]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelm&amp;lt;/u&amp;gt; Alexander von Quast (* 25. Juli 1849; † 27. Mai 1919), Herr auf Radensleben, Rädelsdorf und Zechow, Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]], Major a.&amp;amp;nbsp;D., Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s ⚭ 16. August 1890 Elisabeth (Else) von Quast, geb. von Diest, verw. von Quast (* 6. November 1862; † 21. Dezember 1946)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand von Quast (General)|Ferdinand von Quast]] (* 18. Oktober 1850; † 27. März 1939), General der Infanterie a.&amp;amp;nbsp;D., Rechtsritter des Johanniterordens ⚭ 21. Juni 1877 Alexandrine [[Paykull (Adelsgeschlecht)|von Paykull]] (* 25. Mai 1857; † 16. Juli 1930)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Adelheid&amp;lt;/u&amp;gt; Charlotte Hedwig von Quast (* 24. März 1854) ⚭ 2. Oktober 1875 August Carl Heinrich &amp;lt;u&amp;gt;Louis&amp;lt;/u&amp;gt; [[Negelein (Adelsgeschlecht)|von Negelein]], Oberstleutnant a.&amp;amp;nbsp;D.&lt;br /&gt;
* Alexander Henning Konstantin &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Ferdinand von Quast (* 16. Februar 1856; † 3. Dezember 1928), Oberst a.&amp;amp;nbsp;D., Ehrenritter des Johanniterordens ⚭ 22. Februar 1883 Bertha Wann (* 7. Oktober 1860; † 14. Dezember 1933)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1836 verfasste er eine Denkschrift &amp;#039;&amp;#039;In Bezug auf die Erhaltung der Altertümer in den Königlichen Landen&amp;#039;&amp;#039; mit konkreten Vorschlägen für die staatliche Organisation des Denkmalschutzes.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Erechtheion]] zu Athen nebst mehreren noch nicht bekannt gemachten Bruchstücken der Baukunst dieser Stadt und des übrigen Griechenlands.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1840. (Übersetzung und umfassende Erweiterung der Publikation von Inwood): [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10257367-2 Textband-Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die alt-christlichen Bauwerke von Ravenna vom fünften bis zum neunten Jahrhundert. Historisch geordnet und durch Abbildungen erläutert. Mit zehn Tabellen.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1842. ([https://books.google.de/books?id=tCxWAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Marienburg&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Preußische Provinzial-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, Königsberg 1851, S. 3–145 ([https://books.google.de/books?id=mwgBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmale der Baukunst in Preussen.&amp;#039;&amp;#039; Hefte 1–3. Berlin 1852, {{DNB|830367500}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die romanischen Dome des Mittelrheins zu Mainz, Speier, Worms.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1853, ([http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10059505-9 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radensleben Church.jpg|mini|[[Dorfkirche Radensleben|Dorfkirche in Radensleben]]; östlich anschließend die Südmauer des &amp;#039;&amp;#039;Campo Santo&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den 1840er- und 1850er-Jahren leitete er die Restaurierung der Doppelkapelle der [[Schloss Neuenburg (Freyburg)|Neuenburg]] bei [[Freyburg (Unstrut)|Freyburg]].&lt;br /&gt;
* 1842–1845 leitete er die Restaurierung der [[Franziskaner-Klosterkirche (Berlin)|Franziskanerklosterkirche]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
* 1845 regte er nach einer Reise nach Thüringen die Rekonstruktion der [[St. Gangolf (Münchenlohra)|Basilika Münchenlohra]] an&lt;br /&gt;
* 1845: Vorschläge zur Restaurierung der [[Fronleichnamskapelle Wittenberg|Fronleichnamskapelle]] in [[Lutherstadt Wittenberg]].&lt;br /&gt;
* 1846/1848: Entwürfe zur Restaurierung der [[Wartburg]] (abgelehnt).&lt;br /&gt;
* 1853–1856 restaurierte er auf Wunsch König [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;IV.]] die [[Kloster Jerichow|Klosterkirche]] in [[Jerichow]].&lt;br /&gt;
* 1854 legte er den Friedhof Campo Santo in [[Neuruppin|Radensleben]] an.&lt;br /&gt;
* 1857 fertigte er Pläne zum Wiederaufbau der [[Kloster Lausnitz|Kirche Klosterlausnitz]] in [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
* ab 1857: Restaurierung der Burganlage in Heilsberg in [[Ostpreußen]] (heute [[Lidzbark Warmiński]] in [[Polen]]), fortgesetzt 1926 von Karl Hauke.&lt;br /&gt;
* 1859 entstand sein Entwurf zur Restaurierung der [[Stiftskirche St. Cyriakus (Gernrode)|Stiftskirche St. Cyriakus]] in [[Stadt Gernrode|Gernrode]].&lt;br /&gt;
* 1868 verhinderte er den Abriss des [[Greifswald]]er [[Greifswalder Befestigungsanlagen#Fangenturm|Fangenturms]].&lt;br /&gt;
* 1870 erfolgte sein Entwurf zur Restaurierung des [[Havelberger Dom]]s.&lt;br /&gt;
* Denkmalpflege und Neugestaltung seiner aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammenden [[Patronatskirche|Guts- und Patronatskirche]] von [[Radensleben (Neuruppin)|Radensleben]] (einschließlich des realisierten Auftrags für Altar, Kanzel und [[Ambo]] als [[Terrakotta]]arbeiten in italianisierenden Renaissanceformen von [[Otto March]], für eine Stufenempore, für eine umlaufende [[Draperie|Vorhangmalerei]] und Ausmalung der Fensterlaibungen nach orientalischem Muster, für den Entwurf und die Ausmalung der [[Glasmalerei]] in den Kirchenfenstern sowie für einen Radkronleuchter nach dem Vorbild des [[Heziloleuchter]]s im [[Hildesheimer Dom]]).&lt;br /&gt;
* Denkmalpflege am mittelalterlichen Wohnturm am Stammsitz derer von Quast in [[Garz (Temnitztal)|Garz]].&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Restaurierung der Basilika und der [[Liebfrauenkirche (Trier)|Liebfrauenkirche]] in [[Trier]].&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Restaurierung der [[Pfalzkapelle]] in [[Aachen]].&lt;br /&gt;
* Beteiligung an der Restaurierung des Domes in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campo Santo in Radensleben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Radensleben Campo Santo 2007.jpg|mini|Campo Santo hinter der Dorfkirche Radensleben (restauriert, 2007).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift auf dem Steinkreuz in der Mitte des Campo Santo besagt, dass Ferdinand von Quast diesen Friedhof im Jahr 1854 anlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freistehenden Grabsteine (von links):&lt;br /&gt;
* Heinrich von Quast, Oberst a.&amp;amp;nbsp;D. (*&amp;amp;nbsp;16. Februar 1856 in Radensleben; †&amp;amp;nbsp;3. Dezember 1928 in Potsdam);&lt;br /&gt;
* Ferdinand von Quast (*&amp;amp;nbsp;23. Juni 1807; †&amp;amp;nbsp;11. März 1877), Erbherr auf Radensleben, [[Konservator]] der Kunstdenkmale, Domherr zu Brandenburg, und Marie von Quast, geb. von Diest (*&amp;amp;nbsp;10. Juni 1818 in Berlin; †&amp;amp;nbsp;17. August 1885 in Wiesbaden);&lt;br /&gt;
* Grabstein mit abgefallenen Buchstaben, auf dem eine Plakette Kurt Wilhelm von Quast (* 19. Oktober 1900; † 14. April 1932) nennt; Ehrengard von Quast (*&amp;amp;nbsp;6. Mai 1887 in Radensleben; †&amp;amp;nbsp;7. Dezember 1926 in [[Davos]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostwand der Kirche:&lt;br /&gt;
* Florenz von Quast (*&amp;amp;nbsp;29. April 1884 in Goslar; † 25. März 1886 in Montreux);&lt;br /&gt;
* Adelheid Charlotte Hedwig von Negelein, geb. von Quast (* 24. März 1854 in Radensleben; † 28. April 1938 in Potsdam), und Urne ihrer Tochter Elisabeth Amalie Karoline von Negelein (* 7. Juli 1876 in [[Neuruppin]]; † 18. Mai 1943 in Potsdam);&lt;br /&gt;
* Marie Adelheid Charlotte von Quast (* 10. August 1845 in Berlin; † 30. Mai 1854 in Radensleben);&lt;br /&gt;
* Marie von Quast, geb. Hengstenberg (* 11. Juni 1848 in Berlin; † 3. Januar 1875 in Wiesbaden);&lt;br /&gt;
* Siegfried von Quast (* 18. September 1842 in Berlin; † 31. Oktober 1887 in [[Eskişehir]]), Erbherr auf Radensleben, Landrat des Kreises Ruppin, Rittmeister a.&amp;amp;nbsp;D.;&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Quast (* 25. Juli 1849 in Radensleben; † 28. Mai 1919 in Radensleben), Erbherr auf Radensleben, Major a.&amp;amp;nbsp;D., 1889–1918 Landtagsabgeordneter für den Kreis Ruppin-Templin;&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Diest (*&amp;amp;nbsp;17. April 1828; †&amp;amp;nbsp;25./26. August 1870 vor Straßburg) und Marie von Diest, geb. Schenckendorff (*&amp;amp;nbsp;24. September 1832; †&amp;amp;nbsp;11. April 1885).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der östlichen Mauer:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anna von Diest, geb. von Thile&amp;#039;&amp;#039; (* 20. August 1830 in Berlin; † 5. Oktober 1908 in Merseburg), Ehefrau von [[Gustav von Diest]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Diest]] (*&amp;amp;nbsp;16. August 1826 in [[Posen]]; †&amp;amp;nbsp;27. Februar 1911 in [[Merseburg]]), Wirklicher [[Geheimer Rat]], [[Dekan (Kirche)|Dechant]] des Domstiftes Merseburg, Regierungspräsident a.&amp;amp;nbsp;D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verweist eine Grabtafel auf&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wilhelm Hengstenberg]] (* 20. Oktober 1802; † 28. Mai 1869), ordentlicher Professor für Altes Testament an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], Gründer der [[Evangelische Kirchenzeitung|Evangelischen Kirchenzeitung]]&lt;br /&gt;
* Theresa Hengstenberg, geb. von Quast (* 28. Dezember 1812; † 14. September 1861),&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hengstenberg (* 31. März 1834; † 25. August 1835), Hans Hengstenberg (* 20. Februar 1837; † 20. Februar 1869),&lt;br /&gt;
* Elisabeth Hengstenberg (* 15. September 1842; † 24. Mai 1854) und&lt;br /&gt;
* Hans Hengstenberg (* 7. Juni 1868; † 11. Mai 1869).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Durchgang zum [[Ernst-Wilhelm Hengstenberg|Hengstenberg]]-[[Mausoleum]] hängt eine Grabtafel für&lt;br /&gt;
* Elisabeth von Quast, geb. von Diest (* 6. November 1862 in [[Wetzlar]]; † 21. Dezember 1946 in Radensleben).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Radensleben Campo Santo.jpg|(2006).&lt;br /&gt;
Datei:Radensleben grave F Quast.jpg|Grab von Ferdinand und Marie von Quast.&lt;br /&gt;
Datei:Radensleben Hengstenberg-Mausoleum.jpg|mit [[Ernst Wilhelm Hengstenberg|Hengstenberg]]-[[Mausoleum]].&lt;br /&gt;
Datei:Radensleben Hengstenberg Tafel.jpg|Hengstenberg-Steintafel.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitarbeiter ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hammer (Architekt)|Karl Hammer]] (1845–1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenmedaille ==&lt;br /&gt;
Das [[Land Berlin]] verleiht seit 1987 die &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand-von-Quast-Medaille&amp;#039;&amp;#039; an Personen und Institutionen, die sich in besonderem Maße für den Denkmalschutz einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1990 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand-von-Quast-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|26|31|Quast, Alex. Ferd. von|[[Rudolf Bergau]]|ADB:Quast, Ferdinand von}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Kohte]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN523137273_0009%7Clog105 Ferdinand v. Quast. Zu seinem hundertsten Geburtstage.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, 9. Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;8 (19. Juni 1907), S.&amp;amp;nbsp;57–60.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Deutscher Uradel. 1921.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 22, Verlag Justus Perthes, Gotha 1920, S. 662.&lt;br /&gt;
* Felicitas Buch: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur preußischen Denkmalpflege am Beispiel konservatorischer Arbeiten Ferdinand von Quasts&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte zur Kunstwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 30; Zugleich: Dissertation an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] (1989); Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1990, ISBN 3-88462-929-8. &lt;br /&gt;
* Nicole Wesner: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand von Quast – Leben und Werke.&amp;#039;&amp;#039; In: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum &amp;lt;!-- [[Detlef Karg]]--&amp;gt; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum 200. Geburtstag von Ferdinand von Quast (1807–1877). Erster preußischer Konservator der Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums&amp;#039;&amp;#039; 18, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-023-8, [https://books.google.de/books?id=drhmXANby4wC&amp;amp;pg=PA23 S. 23–30.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118597299}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118597299}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturmuseumTUB|person|161437}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/veranstaltungen/denkmalpreis/quast-medaille/ Ferdinand-von-Quast-Medaille der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070817185909/http://www.nationalkomitee.de/denkmalschutz/denkmalschutzinfo_1_2007.pdf 25. Juni 2007 ganztägiges Kolloquium im Berliner Rathaus vom Landesdenkmalamt Berlin (PDF)] (2,15 MB)&lt;br /&gt;
* [[Carl Joseph Begas |Karl (Carl Joseph) Begas d. Ä.]]: [https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/pagetext/12096 Bildnis d. Ehefrau d. Ferdinand von Quast], In: [[Paul Eichholz]], Willy Spatz, [[Friedrich Solger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Ruppin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Band I/T. 3, Hrsg. [[Provinzialverband Brandenburg|Brandenburgischer Provinzialverband]], Schriftleitung: [[Theodor Goecke]], Verlag Vossische Buchhandlung, Berlin 1914, S. 201.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118597299|LCCN=n/91/44933|VIAF=37709045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quast, Ferdinand von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Preußen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quast, Ferdinand von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuruppin|Radensleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuruppin|Radensleben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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