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	<title>Ferdinand von Hiddessen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-01-05T23:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand von Hiddessen.jpg|mini|Ferdinand von Hiddessen, um 1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darmstadt, Ankunft der Postflugmaschine „Gelber Hund“ am Luftpostamt, Ansichtskarte (cropped).tif|mini|Ankunft der [[Flugpost am Rhein und am Main|Postflugmaschine „Gelber Hund“]] mit Ferdinand von Hiddessen am Luftpostamt Darmstadt, 10. Juni 1912]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand von Hiddessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1887]] in [[Minden]]; † [[24. Januar]] [[1971]] in [[Titisee-Neustadt|Neustadt]]) war ein deutscher Flugpionier und Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte dem Warburger Patriziergeschlecht [[Hiddessen (Adelsgeschlecht)|von Hiddessen]]. Nach dem Abitur an der [[Klosterschule Ilfeld]] im Jahr 1907 trat Hiddessen als [[Fahnenjunker]] in das [[Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherzoglich Hessisches) Nr. 24]] in [[Darmstadt]] ein, wo er 1908 zum [[Leutnant]] befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde er Flugschüler bei [[August Euler]] und erhielt das Piloten-Zeugnis Nr. 47 des [[Deutscher Luftfahrer-Verband|Deutschen Luftfahrer-Verbandes]]. Er nahm an Manövern und Flugwettbewerben teil,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, May 24, 1913, S. 575.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewann mehrere Preise, führte im Juni 1912 den ersten Flug bei der [[Flugpost am Rhein und am Main]] sowie im gleichen Jahr den ersten Flug zur Sammlung von Wetterdaten durch, für den an sein Flugzeug ein Meteorograph montiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Emeis, Cornelia Lüde: &amp;#039;&amp;#039;From Beaufort to Bjerknes and beyond.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 219, 241., [[doi:10.1256/wea.58.06]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1914 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Am 30. August 1914, wenige Wochen nach Kriegsbeginn, unternahm Hiddessen als erster deutscher Pilot während des Krieges einen Feindflug nach [[Paris]], der vor allem Propagandazwecken diente; er und sein Beobachter warfen Flugblätter, in denen die Pariser Bevölkerung zur Kapitulation aufgefordert wurde, und einige leichte Bomben (2 kg) auf den Quai de Valmy ab. Es gibt unterschiedliche Informationen über Anzahl der Bomben, Treffer und Schäden, die dabei angerichtet wurden. Eine Pariser Zeitungsmeldung vom 1. September 1914 spricht von nur unwesentlichen Schäden, ein späterer Bericht von einem namentlich genannten verletzten jungen Mädchen&amp;lt;ref&amp;gt;Le Journal du Dimanche, Dernière Heure vom 30. Mai 1965, J&amp;#039;ai bombardé Paris le premier en 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; andere von ein,&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Fisher Wood: &amp;#039;&amp;#039;The Note Book Of An Attaché. Seven Months in the War Zone&amp;#039;&amp;#039;, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwei&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph A. Phelan: &amp;#039;&amp;#039;Heroes &amp;amp; Aeroplanes of the Great War, 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. 1966, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder mehr Toten. Ob es sich bei Hiddessens Paris-Flug tatsächlich um die erste fliegerische Aktion gegen ein von Zivilpersonen bewohntes Ziel handelte,&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Jablonski: &amp;#039;&amp;#039;Man with Wings. A pictorial History of Aviation&amp;#039;&amp;#039;, 1980, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist umstritten, da am Vortag der deutsche Pilot Hermann Dreßler Bomben auf Paris abgeworfen haben soll&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Supf: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der deutschen Fluggeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1935 / 1958, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der italienische Leutnant [[Giulio Gavotti]] bereits 1911 im [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italienisch-Türkischen Krieg]] die [[Tagiura]]-Oase mit Bomben angriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hiddessen 1915 über [[Verdun]] abgeschossen wurde, geriet er schwer verwundet in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nahm Hiddessen seinen Abschied im Rang eines [[Rittmeister]]s, um sich als Landwirt niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1929 trat Hiddessen der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 162.177).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv ([[Bundesarchiv (Deutschland)|BArch]]) R 9361-IX KARTEI/15550067.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1929 saß er für diese im Kreistag von [[Świdnica|Schweidnitz]]. 1932 wurde er auch Mitglied des Kreisausschusses. 1933 übernahm er den Vorsitz des parteiinternen Untersuchungs- und Schlichtungsausschusses (Gau-USchla) Schlesien ([[Oberstes Parteigericht der NSDAP]]). Im April 1933 erhielt Hiddessen im Nachrückverfahren für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Helmuth Brückner]] ein Mandat für den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]], in dem er bis zum November desselben Jahres den Wahlkreis 7 (Schlesien) vertrat. Nachdem er beim [[Röhm-Putsch]] für kurze Zeit selbst festgesetzt worden war, rückte er im Juli 1934 als Ersatzmann für den im Rahmen des Röhm-Putsches erschossenen SA-Oberführer [[Edmund Heines]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] nach, in dem er nun bis zum März 1936 den Wahlkreis 8 (Liegnitz) vertrat; 1936 und 1938 wurde er erfolglos zur Reichstagswahl vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1933 wurde Hiddessen zum Polizeipräsidenten in [[Wałbrzych|Waldenburg]]/Niederschlesien ernannt, womit seine Aufgabe im Gau-USchla endete. Ebenfalls 1933 trat er der [[Sturmabteilung]] (SA) bei, in der er die Führung der Standarte 46, später der Standarte 37 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Gründung des Nationalsozialistischen Fliegerkorps [[NSFK]] im Jahr 1937 trat er dieser Organisation bei, womit gleichzeitig seine SA-Mitgliedschaft endete. Er führte zunächst die NSFK-Standarte Waldenburg, ab Mai 1939 die NSFK-Gruppe Südwest in Karlsruhe bzw. Straßburg. Anfang 1940 wurde er als Hauptmann zur Luftwaffe eingezogen. Seinem Antrag auf Entlassung aus dem Amt des Waldenburger Polizeipräsidenten wurde mit Wirkung vom 4. September 1940 stattgegeben, nachdem er bereits mehr als ein Jahr zuvor Waldenburg verlassen hatte. Am 30. Januar 1943 wurde Hiddessen das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]] verliehen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3931533506|Band=4|Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwar für seine Verdienste beim Aufbau des NSFK Elsass (Verleihungsbegründung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges, dreieinhalbjähriger Internierung und Abschluss des [[Entnazifizierung|Entnazifizierungsverfahrens]] führte Hiddessen einen landwirtschaftlichen Betrieb im Schwarzwald. Für seine fliegerischen Leistungen erhielt er nach dem Zweiten Weltkrieg in- und ausländische Ehrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130545147}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sla.tu-darmstadt.de/windkanal/einrichtungen_sla/flugplatz_sla/geschichte_fp_sla/index.de.jsp TU Darmstadt, Windkanal, Geschichtlicher Überblick]&lt;br /&gt;
* [http://www.meteohistory.org/2004polling_preprints/docs/abstracts/kington_abstract.pdf John A. Kington, The Role of Weather Flights in the History of Meteorology]&lt;br /&gt;
* [http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1913/1913%20-%200553.html Prince Henry Price Competition]&lt;br /&gt;
* [http://www.psywarsoc.org/FallingLeaf/firstwwi.php R.G. Auckland, The First Leaflet of the First World War]&lt;br /&gt;
* [http://1914ancien.free.fr/parisbom.htm L&amp;#039; aviation allemande bombarde Paris, en août et septembre 1914]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130545147|VIAF=8496807}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hiddessen, Ferdinand von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftstreitkräfte des Deutschen Reiches)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Waldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hiddessen, Ferdinand von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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