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	<title>Ferdinand Trendelenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T05:50:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Trendelenburg&amp;diff=1971887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Familie */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2023-11-19T20:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Carl Adolph Trendelenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1896]] in [[Leipzig]]; † [[19. November]] [[1973]] in [[Erlangen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Physiker]]. Er gehörte zu den Pionieren der [[Tontechnik|Elektroakustik]]. Von 1958 bis 1959 war er Präsident der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Trendelenburg wurde als Sohn des renommierten Leipziger Chirurgen [[Friedrich Trendelenburg (Mediziner, 1844)|Friedrich Trendelenburg]], des letzten Leibarztes des sächsischen Königs [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]]&amp;lt;ref name=Physik&amp;gt;Vgl. Physikalische Blätter, Bd. 22, 1966, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Er war der jüngste von sechs Brüdern, unter ihnen [[Wilhelm Trendelenburg]], [[Friedrich Trendelenburg (Jurist)|Friedrich Trendelenburg]], [[Ernst Trendelenburg]] und [[Paul Trendelenburg]]. Er lernte an der humanistischen [[Thomasschule zu Leipzig]] und absolvierte dort sein Abitur&amp;lt;ref&amp;gt;Gottlieb Tesmer, Walther Müller: Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932. Im Auftrag des Thomanerbundes, Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1914 begann er ein Studium der [[Physik]] und [[Mathematik]] an der [[University of Edinburgh]]. Im Ersten Weltkrieg diente er bei einem badischen [[Artillerie]]regiment, zuletzt als [[Offizier]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 setzte er seine Studien an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] fort. Er wurde 1922 bei [[Max Reich (Physiker)|Max Reich]]&amp;lt;ref name=Physik&amp;gt;Vgl. Physikalische Blätter, Bd. 22, 1966, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkungsweise des [[Thermophon]]es&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Naturwissenschaften|Dr. phil.]] promoviert. 1929 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Berlin und wurde Privatdozent. 1935 wurde er außerordentlicher [[Professur|Professor]] und 1940 [[Honorarprofessor]] für Physik. Als junger Wissenschaftler nahm er u. a. am berühmten [[Max von Laue|Laue]]-Kolloquium am Physikalischen Institut in Berlin teil. 1949 wurde er Honorarprofessor für Physik an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und ab 1957 für elektrische Messmethoden in der Physik an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptberuflich war er bis zu seiner Pensionierung 1962 bei der [[Siemens|Siemens AG]] beschäftigt. Im Jahr 1933 wurde er wissenschaftlicher Leiter des Forschungslaboratoriums der &amp;#039;&amp;#039;Siemens &amp;amp; Halske-Werke&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Siemensstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Februar 1940 war er Stabsleiter der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Cornelius&amp;#039;&amp;#039; (AGC), die sich mit der Steuerung von [[Torpedo]]s für das Kriegsministerium beschäftigte. Zu seinen Mitarbeitern gehörten u. a. [[Ernst-August Cornelius]], [[Walther Gerlach]], [[Abraham Esau]], [[Otto Kraemer]] und [[Karl Küpfmüller]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Forschung als Waffe. Rüstungsforschung in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Metallforschung 1900–1945/48.&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus; 16) Band 1, Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0109-2, S. 987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1949 bis 1950 war er am [[Laboratoire de recherches balistiques et aéro-dynamiques]] in Weil am Rhein beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Forschung als Waffe. Rüstungsforschung in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Metallforschung 1900–1945/48.&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus; 16) Band 1, Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0109-2, S. 710.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er das Allgemeine Laboratorium der [[Siemens-Schuckertwerke]] in Erlangen auf. Dieses leitete er ab 1950 im Rang eines Direktors und Generalbevollmächtigten. 1958/59 war er Präsident der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dpg-physik.de/ueber-uns/organe-und-gremien/praesidentinnen-und-praesidenten/altpraesidentinnen-und-praesidenten Ehemalige Präsidenten bzw. Vorsitzende der DPG]&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1959 bis 1969 Mitglied des Senats der [[Max-Planck-Gesellschaft]]. Ab 1966 war er kommissarischer Leiter des [[SiemensForum München|Siemens-Archiv]]s in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trendelenburg war Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der exakten Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Trendelenburg war mit Anna, gab. Brähler (1895–1993), verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Wittje |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz133643.html |titel=Trendelenburg, Ferdinand Carl Adolph |werk=Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2023-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eines der vier Kinder war der Physiker [[Ernst Adolf Trendelenburg]] (1923–1989).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Neben Forschungen in der Akustik, für die er elektroakustische Messmethoden entwickelte, Fragen der Klangübertragung und Klanganalyse untersuchte und die er u.&amp;amp;nbsp;a. auch in der [[Kardiologie]] anwandte, befasste er sich auch mit vielen weiteren Gebieten der [[Angewandte Physik|Angewandten Physik]] wie Strukturuntersuchungen mit [[Elektronenbeugung]] in der Werkstofftechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1937 Mitglied der Sektion Physik der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
* 1959: korrespondierendes Mitglied der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkungsweise des Thermophones.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Göttingen 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; Band 8 – Akustik, Springer, Berlin 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klänge und Geräusche – Methoden und Ergebnisse der Klangforschung, Schallwahrnehmung, grundlegende Fragen der Klangübertragung.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Ermittlung der Verschlußzeit der Stimmritze aus Klangkurven von Vokalen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuere Fragen der Klangforschung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Akustik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1939 (3. Auflage 1961)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der physikalischen und technischen Akustik.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1932 und 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Forschung im Hause Siemens.&amp;#039;&amp;#039; VDI Verlag, Düsseldorf 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|399||Trendelenburg, Ferdinand|Roland Wittje|120638002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000009216|Ferdinand Trendelenburg}}&lt;br /&gt;
* [https://badw.de/fileadmin/nachrufe/Trendelenburg%20Ferdinand.pdf Nachruf] bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften von [[Heinrich Welker]]&lt;br /&gt;
* [https://www.siemens.com/de/de/unternehmen/konzern/geschichte/personen/wissenschaftler.html Wissenschaftler, die beim Siemens-Konzern tätig waren]&lt;br /&gt;
* [http://w3.siemens.de/siemens-stadt/trendbg0.htm Biographie von Ferdinand Trendelenburg] im Lexikon der Siemensstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
| AMT        = Präsidenten der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ZEIT       = 1956–1957&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER  = [[Walther Gerlach]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER = [[Wilhelm Walcher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120638002|LCCN=n/83/826431|VIAF=57450623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trendelenburg, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siemens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gelehrtenfamilie Trendelenburg|Ferdinand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trendelenburg, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trendelenburg, Ferdinand Carl Adolph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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