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	<title>Ferdinand Stiehl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Stiehl&amp;diff=660093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-10-19T16:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anton Wilhelm Ferdinand Stiehl.png|thumb|Anton Wilhelm Ferdinand Stiehl]]&lt;br /&gt;
Anton Wilhelm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Stiehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1812]] in [[Arnoldshain]]; † [[16. September]] [[1878]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war Beamter im [[Preußen|preußischen]] [[Kultusministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiehl besuchte das Gymnasium in [[Wetzlar]] und studierte ab 1829 zunächst in [[Bonn]] und [[Halle (Saale)]] [[Theologie]]. 1832 schloss er sich dem [[Corps Rhenania Bonn]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;185. † Stiehl, Ferdinand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Matrikel der Bonner Rhenanen 1820 1970&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 44, Band 4 der &amp;#039;&amp;#039;Blaubücher der Bonner Rhenania&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1835 Lehrer und 1839 Direktor am Seminar in [[Neuwied]]. Unter Minister [[Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn|Friedrich Eichhorn]] wurde er 1844 in das preußische Kultusministerium berufen, wo er bis zum [[Geheimer Rat|Geheimen Oberregierungsrat]] und &amp;#039;&amp;#039;Rat I. Klasse&amp;#039;&amp;#039; aufstieg, zuständig für das Volksschul- und Seminarwesen. Er sprach in der Revolution 1848 vielfach als Redner und wurde in das preußische Parlament gewählt, wo er als „Vater der Rechten“ galt. 1851 schied er wieder aus. Auf Stiehl gehen die umstrittenen &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Regulative für das Volksschul-, Präparanden- und Seminarwesen&amp;#039;&amp;#039; vom 1., 2. und 3. Oktober 1854 zurück, besser bekannt als die drei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiehlschen Regulative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die der preußische Kultusminister [[Karl Otto von Raumer]] erließ. Ihr Inhalt war geprägt vom Ziel, die Jugend zu erziehen in christlicher, vaterländischer Gesinnung wie häuslicher Tugend. Die didaktischen Grundsätze betonten größere Klarheit und Schärfung des Urteils, Sicherheit der Kenntnisse, Vertiefung der Bildung, die Beschränkung des Lern- und Wissensstoffes auf das Wesentliche, Konzentration des Unterrichts, Heranziehung zur Selbstarbeit in den Stunden, Übung im Verstehen, Denken und Sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Erlass (Verwaltungsrecht)|Erlasse]] trugen ihm lang andauernde [[Kritik]], insbesondere von dem [[Liberalismus|liberalen]] [[Pädagoge]]n [[Adolph Diesterweg]] ein. &lt;br /&gt;
Hauptkritikpunkte waren &lt;br /&gt;
* die starke Betonung der religiösen Erziehung mit dem Ziel der Ausbildung einer christlich-vaterländischen Gesinnung im Sinne eines Bündnisses von „Thron und Altar“,&lt;br /&gt;
* die Reduzierung der Bildungsinhalte der [[Volksschule]] auf das angeblich „Wesentliche“ und &lt;br /&gt;
* das Misstrauen gegenüber den Volksschullehrern als politisch unzuverlässigen Elementen, das sich beispielsweise in einer Reglementierung der Schullektüre ausdrückte (keine klassische Literatur, wohl aber [[Johann Wolfgang Goethe|Goethes]] „[[Hermann und Dorothea]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Friedrich Wilhelm Dörpfeld]] setzte diese Kritik fort. Nachdem Stiehl sieben Unterrichtsminister überdauert hatte, reichte er nach der Ernennung des liberalen Ministers [[Adalbert Falk]] durch [[Otto von Bismarck|Bismarck]] im Herbst 1872 den [[Ruhestand]] ein, da er nicht bereit war, seine Regulative in der vom Minister gewünschten Form zu überarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre verbrachte er mit seiner zweiten Frau Auguste von Kanitz, der Witwe des preußischen Ministers [[Ludwig von Massow]], in Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der vaterländische Geschichtsunterricht in unsern Elementarschulen&amp;#039;&amp;#039;, Koblenz 1842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|180|184|Stiehl, Anton Wilhelm Ferdinand|...e...|ADB:Stiehl, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Krueger: &amp;#039;&amp;#039;Staatsbürgerliche Erziehung im 19. Jahrhundert. Stiehls Schrift über den vaterländischen Geschichtsunterricht&amp;#039;&amp;#039;, Trier 1971&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|325||Stiehl, Ferdinand|Michael Sauer|118755307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118755307}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pk01418-}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118755307|titel=Stiehl, Anton Wilhelm Ferdinand|datum=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118755307|VIAF=40173881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stiehl, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungspolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtsdidaktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stiehl, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stiehl, Anton Wilhelm Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Beamter im preußischen Kultusministerium&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1812&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnoldshain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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