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	<title>Ferdinand Springer senior - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Springer_senior&amp;diff=946394&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reingeher: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-11-27T01:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Springer d.Ä..jpg|mini|Ferdinand Springer&amp;lt;br /&amp;gt;Bildhauer Arthur Lewin-Funcke&amp;lt;br /&amp;gt;Archiv: Nachlaß]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Springer senior&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1846]] in [[Berlin]]; † [[27. Dezember]] [[1906]] in Berlin) war ein deutscher [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Springer war der älteste Sohn von [[Julius Springer]], dem Gründer der gleichnamigen Verlagsbuchhandlung. Springer besuchte das [[Friedrichs-Gymnasium Berlin|Friedrichs-Gymnasium]] in Berlin und bis 1864 die [[Landesschule Pforta]]. Seine Ausbildung erhielt er in der Buchhandlung [[Wilhelm Ludwig Hertz|Wilhelm Hertz]] in Berlin. Weitere Erfahrungen sammelte Springer in Buchhandlungen in [[Bremen]] und [[Bern]]. Seinen Militärdienst leistete er als Freiwilliger beim Brandenburgischen Füsilierregiment Nr.&amp;amp;nbsp;35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] trat Springer 1871 in den väterlichen Verlag ein. Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1877 führte er den Verlag unter dem angestammten Namen allein weiter. Die Buchhandlung war bereits 1858 verkauft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfolgreich war Springer mit der Gründung wissenschaftlicher Zeitschriften, aus denen er florierende Verlagszweige entwickelte. Durch Kontakte zu Reichsbehörden (zum Beispiel [[Kaiserliches Gesundheitsamt]], [[Reichseisenbahnamt]], [[Reichspostamt]]), Vereinigungen, Verbänden und Firmen gewann er zahlreiche Autoren. 1880 nahm Springer seinen jüngeren Bruder [[Fritz Springer (Verleger)|Fritz Springer]] (1850–1944), einen diplomierten [[Ingenieur]], in den Verlag auf. Mit ihm begann der Aufbau des Technikverlages, eines der bedeutendsten in Deutschland. Hierzu trug auch die enge Verbindung zum [[Verein Deutscher Ingenieure]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Großen Wannsee 39 (Berlin-Wannsee).jpg|mini|Das von Alfred Messel für Springer am Wannsee errichtete Landhaus]]&lt;br /&gt;
Springer ließ sich 1901 am [[Großer Wannsee|Großen Wannsee]], gegenüber vom Anwesen des Malers [[Max Liebermann]], von dem Architekten [[Alfred Messel]] ein nobles Landhaus errichten, das „als eines der ersten und vollendetsten Landhäuser nach englischem und amerikanischem Vorbild in die Berliner Baugeschichte einging.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sb&amp;quot;&amp;gt;{{LDLBerlin|09075510|Großer TiergartenHaus Springer}}. Beschreibung in der Datenbank des Landesdenkmalamts Berlin; abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus nahm nach Verkauf durch die Erben Anfang der 1920er-Jahre in der NS-Zeit zunächst eine Dienststelle der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] auf und diente dann von 1940 bis 1945 als [[NS-Ordensburg#Reichsschulungsburgen|Reichsschulungsburg der NSDAP]]. Das 1979 in ein Mehrfamilienhaus umgewandelte Bauwerk ist als [[Baudenkmal#Deutschland|Baudenkmal]] gelistet; der ebenfalls von Messel gestaltete [[Landschaftsgarten]] des Anwesens ist jedoch verloren gegangen. 1904 erwarb Ferdinand Springer zudem ein benachbartes Seegrundstück und ließ dort von [[Max Landsberg (Architekt)|Max Landsberg]] einen – nicht erhaltenen – Teepavillon errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Myra Wahrhaftig: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933. Lexikon. 500&amp;amp;nbsp;Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 2005, ISBN 3-496-01326-5, S.&amp;amp;nbsp;295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter St-Matthäus-Kirchhof Springer.jpg|mini|Erbbegräbnis der Familie Springer auf dem Alten St.-Matthäus-Friedhof in Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
Ferdinand Springer, der einen ökonomischen [[Liberalismus]] vertrat, stand zunächst den [[Buchhandel]]sreformen [[Adolf Kröner]]s fern, bekannte sich aber 1904 bei den Kontradiktorischen Verhandlungen in Berlin zu deren Grundsätzen. Das zentrale Anliegen war die [[Buchpreisbindung]], die bis heute besteht. 1904 nahmen Springer und sein Bruder Fritz die jeweils ältesten Söhne [[Ferdinand Springer junior]] und [[Julius Springer d. J.]] in den Verlag auf und machten sie 1906 zu Teilhabern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Springer starb 1906 im Alter von 60&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt, in einem [[Erbbegräbnis]], das er nach dem Tod seiner ersten Frau Anna geb. Görz (1852–1885) erworben hatte. Das erhaltene, von W.&amp;amp;nbsp;Martens geschaffene Wandgrab aus grauem Kalkstein ist dreiachsig und wird dominiert von dem erhöhten Mittelteil, mit Inschriftentafeln aus schwarzem Granit in allen drei Wandfeldern. Viele bildkünstlerische Schmuckelemente der Anlage sind nach 1945 verloren gegangen. Auch Springers Witwe Emilie geb. Koeniger (1855–1945) fand hier ihre letzte Ruhestätte. 1986 erfolgte eine Restaurierung des Grabgitters aus Mitteln des Verlags.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Alter St. Matthäus-Kirchhof Berlin. Ein Friedhofsführer&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Luisenstadt, Berlin 2012, ISBN 978-3-936242-16-4, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Franke: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Springer 1846–1906.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch des Deutschen Buchhandels.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1908, S. III-XXIII.&lt;br /&gt;
* Gerhard Menz: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Springer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Buchhändler.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1925, S. 185–194.&lt;br /&gt;
* Heinz Sarkowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Springer-Verlag. Stationen seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;1842–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992, ISBN 3-540-55221-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ghwk.de/sonderausstellung/villenkolonie/springer.htm Die Verleger Fritz und Ferdinand Springer]&lt;br /&gt;
* [http://www.springer-sbm.de/index.php?id=165&amp;amp;L=1 Unternehmensgeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117650056|VIAF=25385413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Springer, Ferdinand senior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Springer, Ferdinand senior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reingeher</name></author>
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