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	<title>Ferdinand Schrottenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-10-11T20:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Schrottenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1957]] in [[Villach]]; † [[16. März]] [[1991]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Exekutivbediensteter|Polizeibeamter]] vom Dienstgrad eines [[Inspektor|Revierinspektors]], der im Dienst gewaltsam ums Leben kam. Die &amp;#039;&amp;#039;Schrottenbachgasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien/[[Währing]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1991 verübte der 22-jährige [[Gymnasium|Gymnasiast]] Harald S. einen bewaffneten Raubüberfall auf eine [[Billa]]-Filiale in der Franz-Klein-Gasse im 19. [[Wiener Gemeindebezirk]] ([[Döbling]]), erbeutete mehrere tausend [[Österreichischer Schilling|Schilling]] und lief Richtung [[Währinger Park]]. Über Funk erhielten die Polizisten vom Streifenwagen „Ida 1“ den Befehl, die Verfolgung des Räubers aufzunehmen. In der Nähe der Stadtbahnstation [[Nussdorfer Straße (Wien)|Nussdorfer Straße]] begegneten sie einem jungen Mann, auf den die Täterbeschreibung passte. Schrottenbach und sein Kollege eskortierten den Mann auf Grund des mangelnden Funkkontaktes in einen Durchgang zwischen der [[Währinger Straße]] und der Semperstraße, wo Schrottenbach ihn aufforderte, sich auszuweisen. Im Zuge der versuchten Personendurchsuchung wich S. zurück, zog eine Faustfeuerwaffe und tötete Schrottenbach durch einen Herzschuss. Sein Kollege konnte den Täter mit einem Schuss in die Hand außer Gefecht setzen und festnehmen. S. wurde zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, wurde jedoch bereits früher aus der Haft entlassen. Schrottenbach wurde am 26. März 1991 in [[Krumbach (Niederösterreich)|Krumbach]] bestattet. Zehn Tage später erwiesen 3000 Polizisten ihrem toten Kollegen mit einem [[Schweigemarsch]] durch die Wiener Innenstadt die letzte Ehre. Zu seinem Gedenken wurde 1992 im 18. Bezirk eine Straße &amp;#039;&amp;#039;Schrottenbachgasse&amp;#039;&amp;#039; benannt. Er hinterließ eine Frau und einen 4-jährigen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Tod führte zu einer Resolution betreffend eines Entschädigungsgesetzes für Polizeibeamte, das die Übernahme von Verdienstentgang und Schmerzensgeld bei unbekannten und zahlungsunfähigen Tätern durch den Staat vorsieht. Eine weitere Forderung betraf Sonderbestimmungen im [[Allgemeines Pensionsgesetz|Pensionsgesetz]] und im [[Kranken- und Unfallfürsorgeanstalt|B-KUVG]], wenn Polizeibeamte durch Vorsatzdelikte arbeitsunfähig oder getötet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2025/03_04/20_gedenkstaetten_fuer_exekutivbedienstete_(29).pdf Opfer in Erfüllung der Pflicht]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. Juni 1991 fand in Wien eine Kundgebung statt an der ca. 16.000 Polizisten, Kriminalbeamte und Gendarmeriebeamte über die [[Wiener Ringstraße|Ringstraße]] zum [[Ballhausplatz]] zogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich|Bundesgesetzblatt]] (BGBL) 177/1992 trat am 1. April 1992 das &amp;#039;&amp;#039;WHG – Bundesgesetz über die besondere Hilfeleistung an Wachebediensteten des Bundes und deren Hinterbliebene (Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetz – WHG&amp;#039;&amp;#039;), als sog. „Muss“-Bestimmung in Kraft. Mit diesem Gesetz war der Bund verpflichtet, Wachebedienstete oder deren Hinterbliebenen eine besondere Hilfeleistung durch Auslobung ([[Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch|ABGB]]) zu erbringen (im Todesfall; 1 Million [[Österreichischer Schilling|Schilling]]). Unterzeichnet wurde die Bestimmung vom damaligen Staatssekretär [[Peter Kostelka]], Innenminister [[Franz Löschnak]], Bundeskanzler [[Franz Vranitzky]] und Bundespräsident [[Kurt Waldheim]]. Den Beamten des Exekutivdienstes, die die Voraussetzungen des § 4 des Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetzes, BGBl. Nr. 177/1992, erfüllen, kann, wenn eine gerichtliche Entscheidung über den geltend gemachten Schmerzensgeldbetrag nicht zulässig ist oder nicht erfolgen kann, eine einmalige Geldaushilfe bis zur Höhe des dreifachen Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung gewährt werden. Abweichend von § 1 gilt dies auch für im Exekutivdienst verwendete Vertragsbedienstete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polizeigewerkschaft-fsg.at/wp-content/uploads/2019/05/fsg-whg-wachebediensteten_hilfeleistungsgesetz.pdf Besondere Hilfeleistungen]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.odmp.info/mod/polizei/index.php?site=details&amp;amp;id=145 inoffizielle Gedenkseite für Polizeibeamte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrottenbach, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrottenbach, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Polizeibeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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