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	<title>Ferdinand Schrey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:29:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-27T12:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;besseres bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Df dat 0012863.jpg|mini|Ferdinand Schrey mit seiner Pflegerin Luise Schubert im [[Kurbad Jungborn]] in Kassel, Sommer 1925]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Schrey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1850]] in [[Elberfeld]] (heute [[Wuppertal]]); † [[2. Oktober]] [[1938]] in [[Berlin]]) ist einer der Mitbegründer der [[Stenografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Ehrenbergstr 21 (Dahl) Johann Ferdinand Schrey.JPG|miniatur|[[Liste der Berliner Gedenktafeln|Gedenktafel]] am Haus Ehrenbergstraße 21, [[Berlin-Zehlendorf]]]]&lt;br /&gt;
Schrey absolvierte zunächst eine Banklehre, widmete sich jedoch zugleich Sprachstudien. Nach Abschluss der Lehre nahm er eine Stelle als Korrespondent für [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Französische Sprache|Französisch]] an. Nach seiner Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/1871 nahm er eine Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter in [[Barmen]] auf. Er wurde auch Teilhaber einer Knopffabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 erlernte Schrey das stenografische System nach [[Franz Xaver Gabelsberger]]. Er veröffentlichte 1877 die so genannten „Solinger Thesen“. Hiermit sollte das System Gabelsberger in eine Korrespondenz- und eine Redeschrift aufgeteilt werden. Mit diesem Vorschlag konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Er entwickelte daher ein eigenes deutlich vereinfachtes System. 1887 erschien ein entsprechendes Lehrbuch. Aufgrund der leichten Erlernbarkeit setzte sich das System schnell durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 hatte Schrey die Agentur für die [[Hammond-Schreibmaschine]] übernommen und wurde Alleinvertreter dieser Firma. 1891 gründete er ein eigenes großes Schreibmaschinengeschäft in Berlin. Später gründete er einen stenografischen Verlag. Er richtete die erste Ausbildungsstätte für Stenotypistinnen ein. Die Wortschöpfung „Stenotypistin“ geht auf ihn zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Ferdinand Schrey.jpg|miniatur|Grab Ferdinand Schreys auf dem Friedhof [[Berlin-Dahlem|Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
Mit dem System von Schrey konkurrierte das System von [[Heinrich August Wilhelm Stolze|Wilhelm Stolze]]. Es kam zu Einigungsverhandlungen zwischen den Vertretern der Systeme, in deren Ergebnis am 9. August 1897 das Einigungssystem [[Stolze-Schrey]] in einer [[Systemurkunde]] festgelegt wurde. Das System betreibt eine reine [[Auslautvokalisation]]. Es fand eine weite Verbreitung, vor allem in Norddeutschland. In der deutschsprachigen [[Schweiz]] ist es auch heute noch das führende Stenografiesystem. In [[Deutschland]] und [[Österreich]] erfolgte 1924 die Einführung der [[Deutsche Einheitskurzschrift|Deutschen Einheitskurzschrift]]. Diese stellte einen Kompromiss zwischen den Systemen Stolze-Schrey und Gabelsberger dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Quantitative Linguistik]] ist Schrey interessant, weil er noch vor dem berühmten Unternehmen von [[Friedrich Wilhelm Kaeding]] (1897/98) eine für damalige Verhältnisse umfangreiche [[Lautstatistik]] vorlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Berliner [[Friedhof Dahlem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im [[Kiel]]er Stadtteil [[Wellingdorf]] wurde eine [[Liste der Straßen und Plätze in Kiel/S#Schr|Straße]] nach Ferdinand Schrey benannt. Ebenfalls wurde in [[Magdeburg]] die Ferdinand-Schrey-Straße nach ihm benannt. Hier tragen auch zwei benachbarte Straßen (Faulmannstraße, [[Magdeburger Straßen/G|Gabelsbergerstraße]]) die Namen von Persönlichkeiten, die sich um die Stenografie verdient gemacht haben. Eine Stolze-Schrey-Straße ist auch in dem [[Mainz|Mainzer]] Stadtteil [[Mainz-Gonsenheim|Gonsenheim]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Debattenschrift nach dem System der Vereinfachten deutschen Stenographie&amp;#039;&amp;#039; / von Ferdinand Schrey. – Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.]: Selbstverl. [u.&amp;amp;nbsp;a.], 1891.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Band 1: Diktatstenographie&amp;#039;&amp;#039; [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-6356 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Best: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Schrey (1850–1938).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Glottometrics&amp;#039;&amp;#039; 18, 2009, S. 91–94. (PDF [https://www.ram-verlag.eu/wp-content/uploads/2018/08/g18zeit.pdf#page=95 Volltext])&lt;br /&gt;
* L. Schneider, G. Blauert [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kurzschrift&amp;#039;&amp;#039;. Wolfenbüttel: Heckners Verlag 1936. (S. 180ff. über Ferdinand Schrey)&lt;br /&gt;
* Ferdinand Schrey: &amp;#039;&amp;#039;Das stenographische Zeichenmaterial und seine Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag auf dem IV. Internationalen Stenographentag zu Berlin, Anfang Oktober 1891. Selbstverlag von F. Schrey, Berlin 1891. (In diesem Vortrag stellt er eine Lautstatistik vor, die ein Essener Lehrer Heinrich Heine durch Auswertung von 50000 Silben politischer Reden gewonnen hatte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stenografie-stiefografie.beepworld.de/schrey.htm Bauer, Rudi: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Ferdinand Schrey&amp;#039;&amp;#039; – Ausführliches Referat vom 16. Juli 2000 in Berlin zur Biografie von Schrey]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.steno.ch/htm/120.htm#biografien | wayback=20090327060935 | text=Biografie von Schrey}} auf Website des Schweizerischen Stenografenverbandes SSV&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117646423}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117646423|VIAF=72176633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrey, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stenograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantitative Linguistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrey, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder, Mitbegründer der Stenografie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YPS</name></author>
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