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	<title>Ferdinand Riedinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:30:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Riedinger&amp;diff=1825148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben und Werk */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-05-14T17:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Johann? --&amp;gt;Ferdinand Riedinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1844]] in [[Schwanheim (Pfalz)]]; † [[29. März]] [[1918]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Als Stiefsohn eines aus einer Lehrer- und Organistenfamilien stammenden [[Schneider]]s und Besenwirtes&amp;lt;ref&amp;gt;August Rütt, Wolfgang Küsswetter: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung und Entwicklung des König-Ludwig-Hauses (Die Orthopädie in Würzburg im zwanzigsten Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1983, S. 124–138, hier: S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchte (Johann?&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, 786 und 837.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Ferdinand Riedinger das [[Herzog-Wolfgang-Gymnasium]] in [[Zweibrücken]]. Nach dem Abitur studierte er Medizin an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]. 1867 wurde Riedinger [[Corps]]student bei [[Corps Franconia München|Franconia München]]. Als er nach [[Würzburg]] wechselte, wurde er wegen zu kurzer Aktivität ohne Band entlassen; 1872 erhielt er es zurück. Als Dank für seine Dienste als [[Paukarzt]] verlieh ihm [[Corps Makaria-Guestphalia Würzburg|Makaria Würzburg]] im Juli 1904 das Band. Für seine jahrzehntelange Treue erhielt er 1905 auch das Band der [[Corps Rhenania Würzburg|Rhenania Würzburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 172/358; 206/137; 209/514.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] nahm er 1870/71 als freiwilliger Hilfsarzt bzw. Lazarettarzt bei der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] teil und erhielt die [[Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870–71 (Deutsches Reich)|Kriegsdenkmünze]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARW&amp;quot;&amp;gt;Archiv Corps Rhenania Würzburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er ab dem Wintersemester 1870/1871 als Assistenzarzt unter [[Wenzel von Linhart]] an der Chirurgischen Universitätsklinik in Würzburg. Nachdem er dort 1871 oder 1872 promoviert worden war und sich 1874 mit einer Arbeit über die Einteilung der [[Schenkelhalsfraktur|Schenkelhalsbrüche]] [[Habilitation|habilitiert]] hatte, unternahm er im Sommer 1875 eine längere Studienreise nach England und Frankreich, bei der er sich über die antiseptischen Wundbehandlung nach Lister informierte und ein modernes „Chirurgisches Instrumentarium“ für die von Wenzel von Linhart geleitete Chirurgische Universitätsklinik am [[Juliusspital]] erwarb. Vertretungsweise war Riedinger als Oberwundarzt am Juliusspital tätig: 1877/1878 für den 1877 gestorbenen Wenzel von Linhart bis [[Ernst von Bergmann (Mediziner)|Ernst von Bergmann]] als Nachfolger Linharts Ordinarius wurde, 1879/1880 während Bergmann erkrankt war, 1882/1883 wiederum für Ernst von Bergmann (nach dessen Weggang nach Berlin) bis [[Hermann Maas (Mediziner)|Hermann Maas]] Bergmanns Stelle übernahm und im Jahr 1886 (nach dem Tod von Maas, einem Förderer Riedingers) bis [[Karl Schönborn]] Ordinarius für Chirurgie wurde. Im Jahr 1883 eröffnete er die erste chirurgische Privatklinik Würzburgs (ursprünglich in der ehemaligen Sandgasse, 1895 in die Strohgasse 4 verlegt).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 88, 107, 167, 169, 176, 178–179, 771 und 786.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884 ernannte ihn die Universität Würzburg zum [[Extraordinarius]] und Chef der chirurgischen [[Poliklinik]]. Aus Liebe zur Stadt lehnte er [[Berufung (Amt)|Rufe]] auf auswärtige [[Lehrstuhl|Ordinariate]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARW&amp;quot; /&amp;gt; 1909 verlieh ihm [[Prinzregent]] [[Luitpold von Bayern|Luitpold]] den Titel eines [[Hofrat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1910 rückte Riedinger zum [[Generalarzt]] [[à la suite]] des [[Sanitätskorps]] der Bayerischen Armee auf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Handbuch des Königreichs Bayern.&amp;#039;&amp;#039; 45. Auflage, München 1911, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als Konsultierender Chirurg der [[Lazarett|Reservelazarette]] des [[II. Königlich Bayerisches Armee-Korps|II. Armee-Korps]] tätig. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse sowie anderen Orden ausgezeichnet und fungierte außerdem als Chefarzt des (freiwilligen) Reserve- bzw. Vereinslazaretts &amp;#039;&amp;#039;Schillerschule&amp;#039;&amp;#039; in Würzburg. 1916 wurde er für seine Tätigkeit zum Professor ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mettenleiter: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1917 auf den Chirurgischen [[Lehrstuhl]] berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--Nach Auskunft der Universität Würzburg war Riedinger nicht Rektor der JMU.--&amp;gt; Zu seinen klinischen Arbeiten zählen Studien über künstliche Blutleere, Krankheiten und Verletzungen des Thorax und seines Inhalts, Verletzungen der Brust und Knochenbrüche. Zuletzt las er über Kriegschirurgie. Mit &amp;#039;&amp;#039;Commotio thoracis&amp;#039;&amp;#039; prägte er den heute gebräuchlichen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Thoraxkontusion&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erschütterung, Einreißung, Einblutung der Organe im Brustkorb; siehe [[Thoraxprellung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. März 1918 erhielt er mit seiner Pensionierung den Titel &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Medizinalrat&amp;#039;&amp;#039;, am 29. März desselben Jahres starb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Würzburger Professor für Orthopädie und Begründer des dortigen König-Ludwig-Hauses Jakob Riedinger (1861–1917) war Ferdinand Riedingers jüngerer Halbbruder, war von 1887 bis 1890 chirurgischer Assistent am Juliusspital und unterstützte Ferdinand Riedinger zeitweise in dessen Privatklinik, bevor er sich als praktischer Arzt niederließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mettenleiter: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 116, 183–184, 179 und 837.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien über Grund und Einkeilung der Schenkelhalsbrüche.&amp;#039;&amp;#039; 1874 (gehörte zu den ersten wissenschaftlichen Fachbüchern)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verletzungen und chirurgische Krankheiten des Thorax und seines Inhaltes.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Chirurgie, Enke, Stuttgart 1888.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 178–179, 771, 786 und öfter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/leopoldina54kais/leopoldina54kais_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. F. Riedinger.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Leopoldina. Amtliches Organ der Kaiserlichen Leopoldinisch-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher.&amp;#039;&amp;#039; Vierundfünfzigstes Heft, Jahrgang 1918, Halle 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104621182X|VIAF=198998194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riedinger, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Südwestpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riedinger, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwanheim (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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