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	<title>Ferdinand Redler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Redler.jpg|miniatur|Ferdinand Redler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Redler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar|6. Jänner]] [[1876]] in [[Bregenz]]; † [[18. November]] [[1936]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Jurist und Politiker ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CS]]). Redler war von 1923 bis 1930 sowie von 1931 bis 1934 [[Landesstatthalter]] in [[Vorarlberg]], 1930/31 [[Landeshauptmann#Österreich|Landeshauptmann]] und von 1934 bis 1936 Senatspräsident am [[Bundesgerichtshof (Österreich)|österreichischen Bundesgerichtshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Redler wurde am 6. Jänner 1876 als Sohn des Damenkleidermachers und Landtagsabgeordneten [[Josef Redler]] und seiner Frau Luise Eva Josefine in Bregenz geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Bregenz absolvierte er das Gymnasium [[Vinzentinum (Brixen)|Vinzentinum]] in Brixen, wo er im Jahr 1897 die Matura ablegte. Anschließend begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an den [[Universität Graz|Universitäten Graz]], [[Universität München|München]] und [[Universität Wien|Wien]]. Während seiner Studienzeit war er Mitglied der Studentenverbindungen [[KÖHV Carolina Graz|Carolina Graz]], [[KDStV Aenania München|Aenania München]] und [[KaV Norica Wien|Norica Wien]]. An der Wiener Universität [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er schließlich 1902 zum [[Doktor der Rechte]] (Dr. iur.). Im Anschluss an sein Studium absolvierte er in Wien und Feldkirch sein [[Gerichtspraxis|juridisches Praktikum]] und trat anschließend im Jahr 1903 als Praktikant in eine Anwaltskanzlei in [[Meran]] ein. Am 12. September 1904 heiratete Ferdinand Redler in Bregenz Maria Katharina Josefina Ölz, mit der er in weiterer Folge fünf gemeinsame Kinder bekam. Im Jahr 1909 eröffnete er in Feldkirch eine eigene Anwaltskanzlei, die bis zum Jahr 1934 führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die aktive Politik trat Ferdinand Redler am 3. November 1918 ein, als er für die Christlichsoziale Partei Mitglied der [[Liste der Abgeordneten zur Provisorischen Vorarlberger Landesversammlung|Provisorischen Vorarlberger Landesversammlung]] und zugleich 2. Landeshauptmannstellvertreter in der [[Vorarlberger Landesregierung|Landesregierung]] und Ersatzmitglied für [[Jodok Fink]] im [[Vorarlberger Landesrat|Landesrat]] wurde. Während seiner Vertretungszeit war er vom 27. Dezember 1918 bis zum 16. Juni 1919 zweiter Landeshauptmannstellvertreter in der Landesregierung von [[Otto Ender]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Redler ordentlicher Landtagsabgeordneter im [[Vorarlberger Landtag]] als Vertreter des [[Landtagswahlkreis Feldkirch|Wahlbezirks Feldkirch]]. Während seiner Amtszeit als Abgeordneter des Landtags bis 1934 war Redler zweimal, 1923–1930 und 1931–1934, erster Vizepräsident des Vorarlberger Landtags und zudem vom 9. Dezember 1930 bis zum 14. Juli 1931 [[Landtagspräsident (Österreich)|Landtagspräsident]]. Auf Ebene der Landesregierung stieg Ferdinand Redler am 17. Juni 1919 zum ersten Landeshauptmannstellvertreter auf. Mit der Einrichtung der neuen [[Vorarlberger Landesverfassung]] im Jahr 1923 wurde Redler am 6. November desselben Jahrs der erste Vorarlberger [[Landesstatthalter]], was er bis zu seiner Wahl zum Landeshauptmann am 9. Dezember 1930 blieb. Aufgrund der Bestellung des bisherigen Landeshauptmanns Otto Ender zum [[Bundeskanzler (Österreich)|österreichischen Bundeskanzler]] übernahm Ferdinand Redler dessen Amt als Landeshauptmann bis zum 14. Juli 1931. Als Ender nämlich 1931 wieder aus der Bundespolitik nach Vorarlberg zurückkehrte, wurde dieser wieder Vorarlberger Landeshauptmann und Redler abermals als Landesstatthalter sein Stellvertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 5. März 1934 blieb Ferdinand Redler Landesstatthalter mit dem Ressort Gemeindewesen. Im selben Jahr legte er am 15. Juli auch sein Landtagsmandat nieder, um dem Ruf an den Bundesgerichtshof in Wien folgen zu können. Der durch die [[Maiverfassung]] von 1934 geschaffene [[Austrofaschismus|austrofaschistische]] [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] ermöglichte es Redler, das Amt eines Senatspräsidenten im höchsten rechtsprechenden Organ des neuen Staates zu übernehmen. Dieses Amt hatte Ferdinand Redler bis zu seinem Tod am 18. November 1936 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schwester Helene, verheiratet mit einem aus Welschtirol stammenden k.k. Oberlandesgerichtsrat, den Redler in seiner Meraner Zeit kennengelernt hatte, war die Mutter des späteren [[Südtirol]]er Landeshauptmanns und [[Südtiroler Volkspartei|SVP]]-Vorsitzenden [[Silvius Magnago]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|8|9|Redler Ferdinand|[[Alois Niederstätter]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wolfgang Weber (Historiker, 1964)|Wolfgang Weber]] |Titel=Die Vorarlberger Landesstatthalter |Hrsg=Land Vorarlberg |Sammelwerk=Vorarlberg Chronik |Auflage=3 |Datum=2005 |ISBN=3-85430-327-0 |Online=https://www.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=artikel&amp;amp;id=135&amp;amp;left=artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://vorarlberg.at/web/landtag/-/redler-ferdinand-dr-jur Biografie von Ferdinand Redler] auf der Website des Vorarlberger Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landeshauptleute Vorarlbergs&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesstatthalter Vorarlbergs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027519520|VIAF=278020447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Redler, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesstatthalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesgerichtshof Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Redler, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Rechtsanwalt und Landeshauptmann Vorarlbergs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bregenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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