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	<title>Ferdinand Oppenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:23:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Oppenberg&amp;diff=1106350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: form.</title>
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		<updated>2025-05-17T21:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Oppenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1908]] in [[Duisburg]]; † [[7. August]] [[1989]] ebenda) war ein deutscher [[Lyriker]] und [[Prosa]]ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Ferdinand Oppenberg begann mit 17 Jahren, seine ersten Gedichte und Erzählungen in der &amp;#039;&amp;#039;Duisburger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen. Ein Vortrag in der Duisburger Volkshochschule über „Bürgerliche und proletarische Dichtung“ regte ihn 1929 an, sich mit einer neuen Gattung zeitgenössischer Literatur, der [[Arbeiterliteratur|Arbeiterdichtung]], zu beschäftigen. Seine Begeisterung für die Arbeiterdichter brachte ihm die Freundschaft mit [[Heinrich Lersch]], [[Max Barthel]], [[Otto Wohlgemuth]] und besonders mit [[Christoph Wieprecht]] (1875–1942) ein, dessen Tochter er 1933 heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] trat er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.485.525).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31270514&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee443&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Oppenberg Hauptabteilungsleiter für weltanschauliche Schulung bei der Reichsjugendführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee443&amp;quot;/&amp;gt; 1935 kam sein chorisches Spiel &amp;#039;&amp;#039;Hämmer schwingen – Fahnen flattern&amp;#039;&amp;#039; zur Uraufführung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee443&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 war Oppenberg Verlagsleiter und Herausgeber der Almanache &amp;#039;&amp;#039;Wald, Wild und Wir&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Uns ruft der Wald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee443&amp;quot;/&amp;gt; In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] wurden mehrere seiner Schriften auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-o.html |titel=Buchstabe O, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach |werk=polunbi.de |datum=1946-04-01 |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-o.html |titel=Buchstabe O, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Zweiter Nachtrag nach dem Sta |werk=polunbi.de |datum=1948-09-01 |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-o.html |titel=Buchstabe O, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben vom Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik. Dritter Nachtrag nach dem Stand vom 1. |werk=polunbi.de |datum=1952-04-01 |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er widmete seiner Heimatstadt Duisburg 1957 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Grüner Wald ruft graue Stadt&amp;#039;&amp;#039;, ein Werk über den Duisburger Wald und angrenzendes Waldgebiet.&lt;br /&gt;
Oppenbergs Liebe für und seine Sorge um den [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] brachte er in den Bänden &amp;#039;&amp;#039;Im Flug über den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;Am schönen Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; (1968), &amp;#039;&amp;#039;Landschaften des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039; (1968), &amp;#039;&amp;#039;Unser Niederrhein farbig&amp;#039;&amp;#039; (1973) und &amp;#039;&amp;#039;Anno dazumal am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; (1980) zum Ausdruck. 1978 erschien eine Auswahl seines Werkes unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bedrohte Zuflucht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Leiter des [[Mercator-Verlag]]s in Duisburg schied er im Rentenalter von 65 Jahren aus dem Berufsleben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppenberg war über den Niederrhein hinaus als Schriftsteller, vor allem auch als [[Naturschützer]] bekannt geworden. Seine Liebe und somit seine dichterischen und schriftstellerischen Arbeiten gehörten ganz besonders dem Wald. Im Jahre 1947 schloss er sich der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald]] an. In Sammelwerken, Anthologien, Schulbüchern, Zeitschriften, Zeitungen und Heimatkalendern wurden seine Beiträge veröffentlicht und im Rundfunk gesendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Waldgedichte versah der Autor mit eigenen Scherenschnitten, wie auch seine Naturbaladen: &amp;#039;&amp;#039;Gespenster im Moor&amp;#039;&amp;#039; (1939–1961). 1956 erschien das Märchen &amp;#039;&amp;#039;Der Baum des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, dass von seinem Namensvetter und Freund, dem niederrheinischen Maler [[August Oppenberg]], illustriert wurde. Oppenberg leitete den Arbeitskreis „Wald in Kunst und Dichtung“ und schrieb ca. 30 Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Oppenberg starb am 7. August 1989 im Alter von 80 Jahren in Duisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1991 erschien auf Veranlassung seines Freundes, des Malers Arthur Schönberg, postum das Bändchen &amp;#039;&amp;#039;Heimkehr&amp;#039;&amp;#039; mit einer Auswahl von Prosa und Lyrik. Schönberg versah das kleine Buch mit [[Zeichnung (Kunst)|Federzeichnungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grabstein von Ferdinand Oppenberg steht ein Auszug aus einem seiner Gedichte:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vieles schrieb meine Hand.&lt;br /&gt;
Was aber dauert?&lt;br /&gt;
Blass auf vergilbtem Papier&lt;br /&gt;
schwindet die Schrift,&lt;br /&gt;
und alle Siegel im Sand,&lt;br /&gt;
die meine Füße treten,&lt;br /&gt;
tilgt bald der Wind.&lt;br /&gt;
Wo meine Schrift verblasst&lt;br /&gt;
und meine Spuren verwehen,&lt;br /&gt;
gräbt seine Wurzeln der Baum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kugelglas der Welt&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Großstadt brennt&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hämmer schwingen – Fahnen flattern&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sirenenton und Sichelklang&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir bauen Deinen Dom&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir binden die Garben&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Saat ging auf&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit altes Lied&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saat und Ernte&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwert und Pflug&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bunker Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Feuer&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kämpfend müssen wir marschieren&amp;#039;&amp;#039;, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uns ruft der Wald&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wald, Wild und wir&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erst Kleider machen Laune&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen-Niederrh. 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Baum des Lebens&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grüner Wald ruft graue Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen/Niederrhein 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Waldjahr&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen/Niederrh. 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespenster im Moor&amp;#039;&amp;#039;, Rheinhausen/Niederrh. [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Flug über den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1964 (zusammen mit Albert Kardas)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am schönen Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaften des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1968 (zusammen mit Albert Kardas)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Niederrhein farbig&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1973 (zusammen mit Eva Umscheid)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Naturpark Hohe Mark&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1974 (zusammen mit Albert Kardas)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bedrohte Zuflucht&amp;#039;&amp;#039;, Duisburg 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Lersch]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Lersch&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Meisternovellen&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1939&lt;br /&gt;
* [[Christoph Wieprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Werkgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Landes- und Geisteskultur des niederrheinischen Landschaftsraumes&amp;#039;&amp;#039;, Krefeld 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anno dazumal am Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;, Moers 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117136379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117136379|LCCN=n/81/2907|VIAF=115180649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Oppenberg, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oppenberg, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lyriker und Prosaist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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