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	<title>Ferdinand Oechsle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:04:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Oechsle&amp;diff=41267&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22420-19: /* Leben und Wirken */ Berufsbezeichnungen nicht kursiv</title>
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		<updated>2026-04-18T19:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Berufsbezeichnungen nicht kursiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Ferdinand Oechsle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1774]] in Buhlbach bei [[Baiersbronn]]; † [[17. März]] [[1852]] in [[Pforzheim]]) war ein deutscher Mechaniker, Goldschmied und Erfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der von ihm entwickelten Methode zur Bestimmung des [[Mostgewicht]]s wird bis heute in Deutschland, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und in Luxemburg die Qualität des [[Traubenmost]]es in der Einheit [[Grad Oechsle]] gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Israel Oechsle war 1781 [[Hüttenmeister|Hüttmeister]] in der [[Glashütte Erlach]] bei [[Großerlach]] und wird später Faktor, Anmenger und Bleiglaser in der [[Glashütte Buhlbach]] in [[Obertal (Baiersbronn)|Obertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Goldschmiedelehre in [[Öhringen]] siedelte Ferdinand Oechsle 1794 nach Pforzheim über und wurde dort 1800 Kabinettmeister in der Goldwarenfabrik von Dennig. 1803 heiratete er Karoline Gmelin. 1810 gründete er eine eigene mechanische Werkstätte, in der er vor allem Brücken- und Präzisionswaagen produzierte. 1820 bekam er vom [[Liste der Markgrafen und Großherzöge von Baden|Großherzog von Baden]] das Amt eines &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich-badischen Goldkontrolleurs&amp;#039;&amp;#039; übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Erfindungen veröffentlichte er ab 1825 in [[Polytechnisches Journal|Dinglers Polytechnischem Journal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Christian Ludwig Oechsle]] (1814–1897) führte die Werkstatt weiter, bei ihm erlernte [[Ernst Leitz senior]] den Beruf eines Mechanikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oechsles Mostwaage ==&lt;br /&gt;
1836 erschien seine Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über den Gebrauch der Most- und Weinwaage&amp;#039;&amp;#039; in der er seine Methode zur Bestimmung der spezifischen Dichte im frisch gepressten Traubensaft beschrieb. Mit der Erfindung seiner [[Mostwaage]], die er zusammen mit seinem Sohn Christian Ludwig entwickelt hatte, wird noch heute das [[Mostgewicht]] in [[Grad Oechsle|°Oechsle]] gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mostwaage an sich wurde bereits früher erfunden. Oechsles Erkenntnis „Wenn man den Zuckergehalt des Mostes messen könnte, müßte es möglich sein, die Entwicklung des auszubauenden Weines besser vorauszusehen“ führte ab den 1830er Jahren zur Serienherstellung von Oechsles Mostwaagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oechsles Verdienst liegt vor allem darin, dass er die praktisch anwendbare Gradeinteilung auf den Spindeln einführte und sein Messgerät durch Serienfertigung den Winzern zugänglich&amp;lt;!-- erschwinglich? --&amp;gt; machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren dieser für den Weinbau bedeutsamen Erfindung wird in Pforzheim seit 1986 jährlich Ende August bis Anfang September das mehrtägige &amp;#039;&amp;#039;OechsleFest&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;!-- OechsleFest ist die Eigenschreibweise --&amp;gt; ein Weinfest, gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erfand er eine Goldlegierungswaage (1838), eine &amp;#039;&amp;#039;Rechenmaschine für [[Bijouterie]]fabrikanten&amp;#039;&amp;#039; (1840), ein gefahrloses [[Knallgas]]-Gebläse für Lötarbeiten sowie Varianten des &amp;#039;&amp;#039;[[Lebensrad (Kino)|Lebensrads]]&amp;#039;&amp;#039;, das als ein Vorläufer des [[Kinematograph]]en gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Silberprobe auf nassem Wege überhaupt&amp;#039;&amp;#039;. Pforzheim, 1833.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Anleitung zum Berechnen der Goldlegirung, Abtreiben und Reinschmelzen der Feilung und zur Bereitung eines guten Goldschlagloths: nebst Legirungs-Tabellen für Bijouterie-Fabrikanten und Goldarbeiter&amp;#039;&amp;#039;. 2., verm. u. verb. Aufl. von Chr. L. Oechsle, Sohn. 1851.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Handbuch fuer Goldarbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe, 3. Aufl. 1860.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans R. Jenemann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Dichtebestimmung von Flüssigkeiten, insbesondere des Traubenmostes in Oechsle-Graden&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Geschichte des Weines, Wiesbaden 1990 (Schriften zur Weingeschichte; 98).&lt;br /&gt;
* Karl Laier: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Oechsle, der Erfinder der Mostwaage.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Markgrafschaft, Heft 1/1950, S. 7–8 [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1950-01/0009 Digitalisat der UB Freiburg].&lt;br /&gt;
* Franz Littmann: &amp;#039;&amp;#039;Christian F. Oechsle.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Pforzheim. Die Geschichte einer Schmuckstadt.&amp;#039;&amp;#039; J. S. Klotz Verlagshaus. Neulingen 2021, ISBN 978-3-948424-59-6, S. 59–61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Deutsches Biographisches Archiv (DBA) III 674, S. 295–298.&lt;br /&gt;
* Paul Claus: Persönlichkeiten der Weinkultur deutscher Sprache und Herkunft. Kurz-Biographien aus 16 Jahrhunderten. München, 1991. - (Schriften zur Weingeschichte; 100).&lt;br /&gt;
* Deutsche Biographische Enzyklopädie. Hrsg. v. Walther Killy und [[Rudolf Vierhaus]]. München [et al.]: Saur, 1995–1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichte-des-weines.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=60&amp;amp;Itemid=63/ Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V.: Persönlichkeiten der Weinkultur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101229174X|VIAF=171193047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oechsle, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oechsle, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oechsle, Christian Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mechaniker, Goldschmied und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1774&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Buhlbach bei [[Baiersbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1852&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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