<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ferdinand_Noack</id>
	<title>Ferdinand Noack - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ferdinand_Noack"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Noack&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:39:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Noack&amp;diff=1484466&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Werk */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Noack&amp;diff=1484466&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-01T19:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FNoack.jpg|mini|hochkant|Ferdinand Noack in seiner Berliner Zeit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Noack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1865]] in [[Burgholzhausen vor der Höhe|Holzhausen]]; † [[21. September]] [[1931]] in [[Berlin]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Conrad Georg August Theodor Ferdinand Noack&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Noack, ein Sohn des Pfarrers Heinrich Noack und dessen Ehefrau Charlotte Noack geb. Frey, besuchte das [[Ludwig-Georgs-Gymnasium]] in [[Darmstadt]] und ging nach der [[Reifeprüfung]] (Ostern 1885) zunächst an die [[Universität Genf]], wo er seine Französischkenntnisse vertiefte. Zum Wintersemester 1885/1886 wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin#Geschichte|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], wo er bei [[Ernst Curtius]], [[Hermann Diels]] und [[Carl Robert]] [[Klassische Philologie]], [[Klassische Archäologie]] und [[Geschichte]] studierte. Das Wintersemester 1887/1888 verbrachte Noack an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] als Gasthörer bei [[Hermann Sauppe]] und [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]]. Zum Sommersemester 1888 wechselte Noack, um sein Studium abzuschließen, an eine Universität seiner [[Großherzogtum Hessen|hessischen]] Heimat, die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Ludwigs-Universität Gießen]]. Dort legte er im Herbst 1889 die [[Lehramtsprüfung]] ab und kehrte anschließend zur Vertiefung seiner Studien nach Göttingen zurück. Dort verfasste er seine [[Dissertation]] über die Darstellung der [[Troja]]sage bei [[Euripides]] und [[Polygnotos]], mit der er 1890 an der Gießener Universität bei [[Adolf Philippi]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war Noack durch sein Studium gleichermaßen als Philologe und Archäologe ausgewiesen. Diese Verbindung der altertumswissenschaftlichen Disziplinen entsprach dem Ideal seiner akademischen Lehrer. Für das Studienjahr 1891/1892 erhielt Noack das [[Reisestipendium]] des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]], das ihm einen längeren Aufenthalt in Italien und Griechenland ermöglichte. Er setzte seine Studien in Griechenland auch nach Ablauf des Stipendiums fort und untersuchte 1893 [[Mykenische Kultur|mykenische]] Siedlungen im [[Kopaïs]]-Becken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus Griechenland arbeitete Noack ab 1894 als Hilfslehrer in Darmstadt. Dort begeisterte er den jungen [[Carl Watzinger]], der ihm später auf dem Lehrstuhl an der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] nachfolgte, für das Studium der antiken Kunstdenkmäler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Watzinger |Titel=Studien zur unteritalischen Vasenmalerei |Ort=Darmstadt |Datum=1899 |Seiten=48 |Online=https://archive.org/details/studienzurunteri00watz/page/48/mode/2up}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Ziel aber war die akademische Karriere: Er setzte seine archäologischen Studien fort, unter anderem im [[Schlossmuseum Darmstadt|Großherzoglichen Museum Darmstadt]]. 1897 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Technische Universität Darmstadt#Geschichte|Technischen Hochschule Darmstadt]] für Klassische Kunstarchäologie. 1898 wurde er zum Leiter der Grabungen in [[Alexandria]] ernannt, die [[Ernst von Sieglin]] finanzierte. Noack verließ die Expedition jedoch schon nach einem Jahr, als er 1899 zum außerordentlichen [[Professor]] und Leiter des Archäologischen Museums an die [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] berufen wurde. Die dortige Originalsammlung baute Noack ab 1900 systematisch durch Neuerwerbungen aus. Von Jena ging er 1904 als ordentlicher Professor der Klassischen Archäologie an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und wurde zugleich Direktor der [[Antikensammlung Kiel|Kieler Antikensammlung]], 1908 wechselte er auf den Lehrstuhl der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Wie schon in Kiel setzte er sich auch in Tübingen für die Erweiterung der [[Antiken- und Abguss-Sammlung der Universität Tübingen|Institutssammlungen]] und die Reform des archäologischen Studiums ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 erreichte Noack Karriere ihren Höhepunkt, als er zum ordentlichen Professor der Archäologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] berufen wurde. Dort wurde er 1918 auch Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts. In dieser Eigenschaft leitete er 1921 die Neueröffnung der [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Athener Abteilung]]. Im selben Jahr wurde er zum Ersten Vorsitzenden der [[Archäologische Gesellschaft zu Berlin|Archäologischen Gesellschaft zu Berlin]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Heirat mit Else Hartleben wurde er zum Schwager des Dichters [[Otto Erich Hartleben]] (1864–1905) sowie des Archäologen und Pädagogen [[Ludwig Pallat]]. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, darunter der Historiker [[Ulrich Noack (Historiker)|Ulrich Noack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Forschungsarbeit hatte Noack früh archäologische und philologische Methoden verbunden. In seinen ersten Arbeiten rekonstruierte er verlorene antike Dichtungen anhand der monumentalen und literarischen Überlieferung. Durch seine Reise nach Italien und Griechenland verlagerte sich sein Forschungsschwerpunkt auf die [[Architekturgeschichte]], insbesondere der griechischen (einschließlich der mykenischen). In seinen letzten Lebensjahren wandte er sich verstärkt der römischen [[Bauforschung]] zu ([[Pompeji]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Iliupersis. De Euripidis et Polygnoti quae ad Troiae excidium spectant fabulis.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1890. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der griechische Diktys.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Philologus]]&amp;#039;&amp;#039;, Supplementband 6 (1893), S.&amp;amp;nbsp;400–500.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geburt Christi in der bildenden Kunst bis zur Renaissance im Anschluß an Elfenbeinwerke des Großherzoglichen Museums zu Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Homerische Paläste. Eine Studie zu den Denkmälern und zum Epos.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ovalhaus und Palast in Kreta. Ein Beitrag zur Frühgeschichte des Hauses.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baukunst des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Σκηνὴ τραγική. Eine Studie über die scenischen Anlagen auf der Orchestra des Aischylos und der anderen Tragiker.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eleusis. Die baugeschichtliche Entwicklung des Heiligtumes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; (zwei Bände) Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart / Berlin / Leipzig 1927. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/noack1927aga Digitalisate])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichtliche Untersuchungen am Stadtrand von Pompeji.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Matz der Jüngere|Friedrich Matz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Noack †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Jahrgang 1931, S.&amp;amp;nbsp;670–672.&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Ludwig Schwandner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Noack 1865–1931.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 162 f. (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117034436}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/224/ Biografie]&lt;br /&gt;
* [http://arthistorians.info/noackf Eintrag] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117034436|titel=Noack, Ferdinand|datum=2019-09-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Archäologie in Jena&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Archäologie in Kiel&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Archäologie in Tübingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Archäologie in Berlin (Friedrich-Wilhelms-Universität)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117034436|LCCN=no2003100378|VIAF=3237793}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noack, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Society for the Promotion of Hellenic Studies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sammlung Antiker Kleinkunst der Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noack, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noack, Ludwig Conrad Georg August Theodor Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgholzhausen vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. September 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>