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	<title>Ferdinand Menge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:27:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Menge&amp;diff=1864804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Motive */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2021-09-15T17:06:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Motive: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Menge.jpg|miniatur|Ferdinand Menge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Menge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1876]] in [[Freienbessingen]]; † [[28. Juli]] [[1962]] in [[Sondershausen]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1876 kam Ferdinand Menge als Sohn des Volksschullehrers Ferdinand Christoph Menge (1849–1877) und dessen Gattin Marie Menge (1863–1916), geb. Schönichen, in [[Freienbessingen]], einem [[Nordthüringen|nordthürischen]] Dorf im [[Kyffhäuserkreis]], zur Welt. Er war der Jüngste von 3 Brüdern und hatte noch 2 Halbbrüder, die aus der ersten Ehe seines Vaters hervorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schulzeit verbrachte er von 1877 bis 1895 in [[Sondershausen]], wo die Familie vier Jahre zuvor hingezogen ist, und besuchte die [[Geschwister-Scholl-Gymnasium Sondershausen|fürstliche Realschule]]. Schon hier zeichnete sich früh sein künstlerisches Talent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1887 begann die künstlerische Förderung durch den Sondershäuser Maler und Zeichenlehrer [[Paul Stade]], der ihn ab 1895 in einer zweijährigen künstlerischen Ausbildung unterwies. Daraufhin besuchte er eine private Kunstschule in [[Quedlinburg]], 1898 bis 1899 wurde er Schüler bei [[Friedrich Fehr]] in [[München]] und zwischen 1899 und 1904 studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Akademie der bildenden Künste in München]] bei [[Karl Raupp]] und [[Ludwig von Löfftz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine „Wanderjahre“ unternahm er ab 1899 durch [[Oberbayern]], [[Österreich]], [[Norditalien]] und der [[Schweiz]]. 1904 hielt sich Menge zeitweilig in [[Leipzig]] auf. 1907 reiste er nach Norddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sondershäuser Zeit ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam er 1904 nach [[Sondershausen]] zurück und wirkte hier als freier Maler. Die Aufträge waren reichlich, sodass er sehr erfolgreich und angesehen wurde. Haupteinnahmequelle waren dabei Porträtaufträge von hochgestellten Persönlichkeiten Sondershausens und Umgebung. Weiterhin entstanden Plakat- und Glückwunschkartenentwürfe, Kalender- und Jahrbuchgestaltungen, Übermalung oder Kolorierung von Fotografien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er als Soldat mit fast 40 Jahren eingezogen und diente an der Ostfront.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg knüpfte Menge an alte Erfolge an und bekam zahlreiche Aufträge, beispielsweise entwickelte er Entwürfe für das 1921 erschienene Sondershäuser [[Notgeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Weltwirtschaftskrise]] [[1929]] verschlechtere sich zunehmend die Auftragslage, sodass er in akute finanzielle und wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. So nahm er eine Anstellung am Sondershäuser [[Katasteramt]] an, gestaltete Fassaden und malte Firmenschilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 59 erkrankte er an &amp;#039;&amp;#039;Lupus vulgaris&amp;#039;&amp;#039;, eine lokale Haut[[tuberkulose]], wodurch sein Gesicht furchtbar entstellt wurde. Daraufhin zog er sich in die Isolation zurück und wurde noch scheuer. Trotzdem endete damit nicht sein künstlerisches Schaffen. 1945 wurde er in das kirchliche Altenpflegeheim „Stift“ in [[Sondershausen]] aufgenommen, da er pflege- und hilfsbedürftig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juli 1962 ist Menge in Sondershausen verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Sondershausen]] (1962, 1976/77) u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Malerei]] ([[Ölmalerei|Öl]] und [[Tempera]]), [[Aquarell]], [[Gouache]], [[Pastell]], [[Handzeichnung]], [[Radierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Er griff die [[Holland|holländische]] Malerei des [[17. Jahrhundert]]s, die [[Spätromantik]], den [[Biedermeier]] und den malerischen [[Realismus]] des [[19. Jahrhundert]]s auf, vorwiegend kann man seinen Stil auch als [[Heimatkunst]] bezeichnen.&lt;br /&gt;
Meist waren seine Bilder farbenfreudig, zutiefst lebensbejahend.&lt;br /&gt;
Porträts wirken sehr belebt und sind charakterwiderspiegelnd. Auf Landschaftsarbeiten sind die Figuren oft nicht voll durchmodelliert, physiognomisch nicht ausgedeutet und häufig klein und schemenhaft an den Bildrändern angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motive ==&lt;br /&gt;
Landschaften, Architekturbilder und Genredarstellungen sind Menges Hauptmotive. Provinzielle Bildthemen, wie sein regionaler Lebensraum, insbesondere [[Sondershausen]], [[Stockhausen (Sondershausen)|Stockhausen]] und Umgebung prägen sein Werk. Berge, die Wälder, deren Stille, Unberührtheit, majestätische Schönheit der Alpen bewegten ihn ebenso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Menge – aus Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Staatliche Museen Sondershausen, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten in Sondershausen&amp;#039;&amp;#039;, Kulturamt der Stadt Sondershausen, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026471389|VIAF=268491774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Menge, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sondershausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Sondershausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Menge, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freienbessingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sondershausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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