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	<title>Ferdinand May - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_May&amp;diff=238025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirilailai: Link gesetzt, Datei aktualisiert</title>
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		<updated>2024-07-29T09:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link gesetzt, Datei aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Möbelhändler und Dramaturgen Ferdinand May. Zum Urologen siehe [[Ferdinand May (Mediziner)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006377 008 Porträt von Ferdinand May.jpg|thumb|Ferdinand May, 1952]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E1215-0047-001, Berlin, Auszeichnung für Ferdinand und Käte May.jpg|thumb|Ferdinand May (Bildmitte) mit Ehefrau Käte, 1966]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand May&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1896]] in [[Pfungstadt]]; † [[8. November]] [[1977]] in [[Lindenfels]], Odenwald) war ein deutscher Möbelhändler, [[Dramaturg]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:GrabstätteKätheundFerdinandMay.jpg|miniatur|hochkant|Grabstätte Käte und Ferdinand May]]&lt;br /&gt;
May, Sohn eines Eichmeisters und Braumeisters der Pfungstädter Brauerei, wuchs in [[Offenbach am Main]] auf, besuchte die Mittelschule und absolvierte eine kaufmännische Lehre. Er ging 1914 als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], wurde mehrfach verwundet und kehrte 1918 als leidenschaftlicher Kriegsgegner zurück. 1920 erfolgte sein Eintritt in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD). Er leistete Sozial- und Siedlungsarbeit in Oberhessen, dann Theaterarbeit bei einer Wanderbühne. Nach leitenden kaufmännischen Tätigkeiten in [[Frankfurt am Main]] und [[Wetzlar]] avancierte Ferdinand May 1926 zum Direktor der [[Leipzig]]er &amp;#039;&amp;#039;Hausrat GmbH&amp;#039;&amp;#039;, einer städtischen Unternehmung zur kostengünstigen Versorgung der Arbeiterbevölkerung mit Mobiliar. Mit 36 Jahren wurde er 1932 Geschäftsführer des &amp;#039;&amp;#039;Kollektivs junger Schauspieler&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig. Zu dieser Zeit begann er erste schriftstellerische Versuche für Rundfunk, Kabaretts und Agitpropgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er ab 1933 wieder kaufmännisch tätig und mehrfach Hausdurchsuchungen und Vernehmungen ausgesetzt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] musste er Kriegsdienst als Soldat in der [[Wehrmacht]] leisten. Sein Sohn Ulrich fiel, er selbst kam 1945 in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|amerikanische Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung ging er zurück nach Leipzig und wurde Mitbegründer des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands]]. Er begann erste Hörspiele zu verfassen. Mit [[Joachim Werzlau]] gründete er das literarische Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Die Rampe&amp;#039;&amp;#039; und übernahm die Leitung des Studios junger Schauspieler sowie der Leipziger Volksbühne. Von 1948 bis 1951 fungierte er als Oberreferent für Theater im Ministerium für Volksbildung von [[Sachsen-Anhalt]] in [[Halle (Saale)]]. Schließlich ernannte man ihn 1951 zum Chefdramaturgen der [[Schauspiel Leipzig|Städtischen Theater in Leipzig]], was er bis 1956 auch erfüllte. Von 1955 bis 1959 war er Kandidat des Bundesvorstandes des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (FDGB) und von 1956 bis 1959 Vorsitzender des Bezirksvorstandes Leipzig der Gewerkschaft Kunst. Ab 1959 freiberuflicher Schriftsteller, entwickelte Ferdinand May eine rege literarische Tätigkeit. Hörspiele, Theaterstücke und Romane gehörten zu seinem Repertoire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
May starb auf einer Reise in seine hessische Heimat. Seine Urne wurde am 17. November 1977 auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] im Grab seiner Frau Käte May beigesetzt. Mays Tochter [[Gisela May]] (1924–2016) war eine bedeutende Chansoninterpretin ([[Bertolt Brecht]], [[Hanns Eisler]], [[Kurt Weill]]) und Schauspielerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstand des Gracchus Babeuf&amp;#039;&amp;#039; (1957).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Crössmanns große Fahrt&amp;#039;&amp;#039; (1958); (Unabhängigkeitskrieg der [[USA]]; mit einer Hauptfigur aus seiner Heimatstadt [[Pfungstadt]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Drechslergeselle namens Bebel&amp;#039;&amp;#039; (1962); (Kindheit und Jugend [[August Bebel]]s).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm über Südwest-Afrika&amp;#039;&amp;#039; (1962); (Ursachen und Verlauf des [[Aufstand der Herero und Nama|Hereroaufstandes]] 1904).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Freund der Sansculotten&amp;#039;&amp;#039; (1965); (zusammen mit Käte May, Roman um [[Jean Paul Marat]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bösen und die guten Dinge. Ein Leben erzählt&amp;#039;&amp;#039; (1977); (seine [[Autobiographie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Ferdinand May erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen:&lt;br /&gt;
* 1961 [[Kunstpreis der Stadt Leipzig]].&lt;br /&gt;
* 1966 Ehrenmitglied der Leipziger Theater.&lt;br /&gt;
* 1966 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 5. Februar 1966, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Bonn/Berlin 1964, S. 231.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Meyers Taschenlexikon, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1975, S. 371f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118579479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118579479|LCCN=nr/92/35646|VIAF=54940568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:May, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=May, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Möbelhändler, Dramaturg und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pfungstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lindenfels]], Odenwald&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirilailai</name></author>
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