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	<title>Ferdinand Leopoldi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-19T00:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Leopoldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Israel Kohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1886]] in [[Wien]]; † [[20. Dezember]] [[1944]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Pianist]], Schlager[[komponist]] und Kabarettmanager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferdinand war der älteste Sohn des Musikers [[Leopold Leopoldi|Leopold Kohn]] (die offizielle Änderung des Familiennamens in Leopoldi erfolgte 1911).&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Eintrag bei Czeike, &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Andere Autoren geben 1921 als Jahr der Namensänderung an.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser brachte ihm und seinem Bruder [[Hermann Leopoldi|Hermann]] das Klavierspiel bei. Er bemühte sich auch um Engagements für die beiden; schon als Sechsjähriger trat Ferdinand als Pianist auf. Den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verbrachte er wie sein Bruder bei den [[k.u.k. Infanterieregiment „Hoch- und Deutschmeister“ Nr. 4|Deutschmeistern]]. Auch nachher hatten beide oft gemeinsame Auftritte im [[Etablissement Ronacher]] und anderen Vergnügungslokalen und Bars. In dieser Zeit entstanden Leopoldis erste Schlager. 1918 war er einer der Mitbegründer der Internationalen Artisten-Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Solopianisten in Wiener Cafés/Bars wurde Ferdinand als &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Leopoldi&amp;#039;&amp;#039; beworben, sein Bruder Hermann als &amp;#039;&amp;#039;Leopoldi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|waz|26|10|1918|02|AUTOR=|(…) Café Eduard Sacher (…) Herrenhof-Bar (…)|ZUSATZ=&amp;#039;&amp;#039;6&amp;amp;nbsp;Uhr-Blatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12156/1918|ALTSEITE=2.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann und Ferdinand Leopoldi eröffneten 1922 zusammen mit dem Conférencier [[Fritz Wiesenthal (Kabarettist)|Fritz Wiesenthal]] († 31. Dezember 1936 in einem Sanatorium in [[Mauer bei Wien]]; Alter: 53/56)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|01|01|1937|08|Tages-Chronik. (…) Der Komiker Fritz Wiesenthal gestorben|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 25973 F/1937|ALTSEITE=8, Mitte links.}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|nwj|01|01|1937|10|Komiker Fritz Wiesenthal gestorben|ZUSATZ=Nr. 15488/1937 (XLV. Jahrgang)|ALTSEITE=10, oben links.}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|dkb|02|01|1937|08|Tod eines berühmten Humoristen|ZUSATZ=Nr. 2/1937 (XI. Jahrgang)|ALTSEITE=8, unten links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Kabarett „Leopoldi-Wiesenthal“, kurz „L.W.“, in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#R|Rotgasse]] 5&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bue|00|00|1924|35|NAME=Die Bühne|Leopoldi-Wiesenthal|ZUSATZ=Heft 1/1924|ALTSEITE=25, Mitte rechts.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im ersten Wiener Gemeindebezirk. Das Lokal wurde bald weit über die Landesgrenzen bekannt. Neben Leopoldi-Wiesenthal traten hier mehr oder weniger regelmäßig [[Charlotte Waldow]], [[Franzi Ressel]], [[Armin Berg]], [[Hans Moser]], [[Szöke Szakall]], [[Max Hansen]], [[Fritz Grünbaum]], [[Karl Valentin]] oder [[Raoul Aslan]] und [[Otto Tressler]] auf. 1925 mussten sie das Lokal jedoch aus finanziellen Gründen schließen, keiner der Betreiber hatte jemals kaufmännisches Handeln erlernt. Daraufhin gastierten sie in [[Berlin]], in der [[Schweiz]] und unternahmen Tourneen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der 1920er Jahre gingen die Brüder Leopoldi allmählich getrennte Wege. Hermann hatte mehr und mehr Soloauftritte, Ferdinand Leopoldi wirkte in dem 1926 gedrehten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pratermizzi]]&amp;#039;&amp;#039; mit und war vorwiegend als [[Barpianist]] tätig, bevor er in den 1930er Jahren zahlreiche Auftritte mit Robert Rakowianu (1886–1938) und Grete von Király im Rundfunk hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] wurde sein Bruder Hermann 1938 in das [[KZ Dachau]] deportiert und konnte 1939 noch in die USA emigrieren. Ferdinand Leopoldi, der mit einer „[[Arier]]in“ verheiratet war, verblieb in Wien und lebte während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] untergetaucht in einer Wohnung in der Wiener [[Bellariastraße]]. Dort wurde er aber 1943 entdeckt und von der [[Gestapo]] zu einem Verhör gebracht, an dessen Folgen er im [[Rothschild-Spital]] starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturtv.at/exil1/brettkultur.htm &amp;#039;&amp;#039;Wien nach 1945. Brettlkultur mit alten und neuen Stars&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;literaturtv.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Mädel ist nicht ohne&amp;#039;&amp;#039;. Worte von [[Wilhelm Sterk]]. Wien 1920.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sheetmusicwarehouse.co.uk/details.php?ref=26854 Das von Willy Herzig gestaltete Notentitelblatt &amp;#039;&amp;#039;Das Mädel ist nicht ohne&amp;#039;&amp;#039;.] sheetmusicwarehouse.co.uk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Op. 33. Cyrano. Valse macabre. Klavier&amp;#039;&amp;#039;. Wiener Boheme-Verlag, Wien 1920, [https://permalink.obvsg.at/AC09109705 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer nur Du!&amp;#039;&amp;#039;. Slow-Fox. Worte von [[Peter Herz (Librettist)|Peter Herz]]. Musik zusammen mit Ferry Kowarik. Figaro-Verlag, Wien/Berlin 1927, [https://permalink.obvsg.at/AC09237272 OBV].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rax-Marsch&amp;#039;&amp;#039;. Musik zusammen mit Robert Rakowianu.&lt;br /&gt;
* Ronald Leopoldi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leopoldiana. Gesammelte Werke von Hermann Leopoldi und elf Lieder von Ferdinand Leopoldi&amp;#039;&amp;#039;. Doblinger, Wien 2011, ISBN 978-3-902667-23-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1927: [[Die Pratermizzi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Czeike|4|32 f}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Leopoldi_Brueder|Leopoldi (eig. Kohn), Familie|MK}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Koller]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wiener Volkssängertum in alter und neuer Zeit. Nacherzähltes und Selbsterlebtes.&amp;#039;&amp;#039; [[Gerlach &amp;amp; Wiedling]], Wien 1931, S. 161.&lt;br /&gt;
* [[Peter Herz (Librettist)|Peter Herz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestern war ein schöner Tag. Liebeserklärung eines Librettisten an die Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Bundesverlag, Wien 1985, ISBN 3-215-05663-1, S. 61 ff.&lt;br /&gt;
* Hans Weiss, Ronald Leopoldi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hermann Leopoldi und Helly Möslein. „In einem kleinen Café in Hernals&amp;amp;nbsp;…“. Eine Bildbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Orac, Wien 1992, ISBN 3-7015-1001-6 (= Edition Trend S).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0503169}}&lt;br /&gt;
* {{yvng.yadvashem.org |8818793}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hermannleopoldi.at/content/view/33/44/ Tondokument bei hermannleopoldi.at] Hermann und Ferdinand Leopoldi spielen am Doppelflügel den Marionetten-Foxtrott von E. Gareri, auf Favorite 1-166 (mx. F 104), aufgenommen in Wien 1923/24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018479147|VIAF=230042644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leopoldi, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schlager)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leopoldi, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohn, Ferdinand Israel (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Pianist, Komponist und Kabarettmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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