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	<title>Ferdinand Leitner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Leitner&amp;diff=597422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matzematik: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-29T13:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Leitner.jpg|mini|Ferdinand Leitner bei einem Konzert (1985)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Leitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1912]] in [[Berlin]]; † [[3. Juni]] [[1996]] auf der [[Forch]] bei [[Zürich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=8934024|Titel=Gestorben: Ferdinand Leitner|Nr=24|Jahr=1996|Datum=1996-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Studium ===&lt;br /&gt;
Ferdinand Leitner wurde als Sohn eines Kaufmanns in Berlin geboren, wo er das Gymnasium besuchte. Bereits mit 18 Jahren leitete er einen Chor. Von 1926 bis 1931 studierte er an [[Universität der Künste Berlin|Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik]] in Berlin Klavier sowie Dirigieren bei [[Franz Schreker]] und [[Julius Prüwer]], später auch bei [[Artur Schnabel]] und [[Karl Muck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://online.munzinger.de/article/00000002250 |titel=Ferdinand Leitner |werk=Munzinger Online |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Zunächst begann er seine berufliche Laufbahn als [[Pianist]], besonders als Begleiter von [[Georg Kulenkampff]] und [[Ludwig Hoelscher]]. In den 1930er Jahren wurde er durch [[Fritz Busch]] als Dirigent gefördert, der ihn 1935 als seinen Assistenten beim [[Glyndebourne Festival Opera|Glyndebourne Festival]] verpflichtete. Obwohl Leitner während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] von der tonangebenden Schicht im Kulturleben hintangestellt wurde, wirkte er nach der Einberufung zur [[Wehrmacht]] (1939) von 1943 bis 1945 als Dirigent des Berliner [[Metropol-Theater (Berlin Nollendorfplatz)|Theaters am Nollendorfplatz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945–1946 holte ihn [[Eugen Jochum]] als Ersten Kapellmeister an die [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]]. Nach einer kurzen Tätigkeit als Operndirektor an der [[Bayerische Staatsoper|Bayerischen Staatsoper München]] (1946/1947),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; unterstützte in der Zeit von 1947 bis 1951 als musikalischer Oberleiter die neu begründete [[Bachwoche Ansbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naxos.com/Bio/Person/Ferdinand_Leitner/31169 |titel=Recordings by Ferdinand Leitner |werk=Naxos |sprache=en |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 wurde Leitner als [[Generalmusikdirektor]] an das [[Staatsorchester Stuttgart|Württembergische Staatsorchester Stuttgart]] ([[Württembergische Staatstheater Stuttgart|Staatstheater Stuttgart]]) berufen. Mit diesem Ensemble unternahm er zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland und absolvierte die ersten deutschen Operngastspielen nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris und Rom. Mehrfach erfolgte eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur [[Wieland Wagner]], der in Stuttgart die Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Rienzi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Salome (Oper)|Salome]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Strauss)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lulu (Oper)|Lulu]]&amp;#039;&amp;#039; inszenierte. Etwa 70 mal dirigierte Leitner in Stuttgart die komplette Aufführung von [[Richard Wagner|Richard Wagners]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen|Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Besonders förderte Leitner die Werke von [[Carl Orff]]. In Stuttgart wurden unter seiner musikalischen Leitung dessen Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Oedipus der Tyrann]]&amp;#039;&amp;#039; (1959) und &amp;#039;&amp;#039;[[Prometheus (Orff)|Prometheus]]&amp;#039;&amp;#039; (1968) uraufgeführt sowie zahlreiche Werke des Komponisten erstaufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Auch nach Beendigung seines Vertrages blieb er dem Stuttgarter Opernhaus verbunden. 1980 dirigierte er dort zum Beispiel die Uraufführung von [[Hermann Reutter]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;Hamlet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schott-music.com/de/hamlet-no155180.html |titel=Hamlet |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wechselte Leitner als musikalischer Oberleiter an das [[Opernhaus Zürich]].&amp;lt;!-- Beleg wo?  Zu Beginn dieses Engagements reüssierte er mit Werken von Wagner, Mozart und Strauss, deren Werke einen Schwerpunkt seines Wirkens an diesem Opernhaus bildeten --&amp;gt;Zur Uraufführung gelangten dort unter seiner musikalischen Leitung die Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Ein wahrer Held (Oper)|Ein wahrer Held]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Giselher Klebe]] (1975) und &amp;#039;&amp;#039;Ein Engel kommt nach Babylon&amp;#039;&amp;#039; von [[Rudolf Kelterborn]] (1977). Zudem dirigierte er die Schweizer Erstaufführungen von [[Ernst Krenek|Ernst Kreneks]] &amp;#039;&amp;#039;[[Karl V. (Oper)|Karl V.]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Bernauerin&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Orff]], &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Tudor&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Fortner]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Melusine (Reimann)|Melusine]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Aribert Reimann]]. Nach Ende seines Vertrages in Zürich wirkte er dort weiterhin als ständiger Gastdirigent, wobei er zum Beispiel anlässlich der Wiedereröffnung des renovierten Opernhauses im Jahr 1984 Wagners &amp;#039;&amp;#039;[[Die Meistersinger von Nürnberg|Meistersinger von Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039; dirigierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seiner Verpflichtung in Zürich war er von 1976 bis 1980 als Chefdirigent des [[Residentie Orkest]] in [[Den Haag]] tätig. 1951 leitete Leitner die Proben zur Uraufführung von [[Igor Strawinsky|Strawinskys]] Oper &amp;#039;&amp;#039;[[The Rake’s Progress]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem der Komponist selbst bei der Uraufführung am Pult gestanden hatte, übernahm Leitner die weiteren Dirigate am [[Teatro La Fenice]] und an der [[Teatro alla Scala|Mailänder Skala]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Operngastspiele und Konzertreisen führten Leitner in fünf Kontinente. Über 300 Schallplattenaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger von [[Erich Kleiber]] wirkte Leitner 1956 am [[Teatro Colón]] in [[Buenos Aires]] bei der Aufführung deutscher Opern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bekannt wurde er ebenfalls durch seine Zusammenarbeit mit der [[Cappella Coloniensis]], die er 1959 anlässlich des 200. Todestages von [[Georg Friedrich Händel]] zum ersten Mal dirigierte. Durch diese Zusammenarbeit etablierte sich Leitner auch als Dirigent im Bereich der [[Historische Aufführungspraxis|Historischen Aufführungspraxis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 1990 war er Erster Gastdirigent des [[Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI]] in Turin. Als Gast arbeitete er – teilweise auch im Rahmen zahlreicher Schallplatteneinspielungen – mit Orchestern wie den [[Berliner Philharmoniker|Berliner Philharmonikern]], den [[Wiener Symphoniker|Wiener Symphonikern]], den [[Bamberger Symphoniker|Bamberger Symphonikern]], dem [[London Symphony Orchestra]] und dem [[Philharmonia Orchestra]], dem Orchester der Pariser Nationaloper, dem [[Rotterdams Philharmonisch Orkest]], dem [[Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks]], dem [[WDR Sinfonieorchester]], dem [[Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR|Radio-Sinfonieorchester Stuttgart]] sowie vielen weiteren deutschen Radiosinfonieorchestern, den [[Münchner Philharmoniker|Münchner Philharmonikern]] oder dem [[NHK-Sinfonieorchester]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Discogs|833687}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates und Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leitner, Ferdinand.jpg|mini|Grabstätte von Ferdinand Leitner auf dem [[Friedhof Enzenbühl]] in Zürich]]&lt;br /&gt;
Aus einer ersten Ehe hatte Leitner einen Sohn (* 1939). In zweiter Ehe war er mit Gisela, geborene Büsing, verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ferdinand Leitner starb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren in Forch in der Schweiz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; die Grabstätte befindet sich auf dem Zürcher [[Friedhof Enzenbühl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Leitner vor allem als [[Oper|Operndirigent]] (Lieblingskomponisten: [[Richard Wagner|Wagner]], [[Richard Strauss]], [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]), der sich neben dem klassischen und romantischen Repertoire auch der Oper des 20. Jahrhunderts annahm (Werke von zum Beispiel [[Carl Orff]], [[Othmar Schoeck]], [[Karl Amadeus Hartmann]] und [[Hermann Reutter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* Kommandeur des [[Orden von Oranien-Nassau]]&lt;br /&gt;
* Ernennung zum Professor&amp;lt;!-- entweder 1961 oder 1962, Quellen unterschiedlich --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978: Hans Georg Nägeli-Medaille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Benennung des [[Ferdinand-Leitner-Steg]] in Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/leitner_ferdinand/00/2250 Ferdinand Leitner.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Munzinger-Archiv]] (Anfang des Artikels frei abrufbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Ferdinand Leitner|2|1095|1096|Autor=Ingrid Bigler-Marschall}}&amp;lt;!-- derzeit (November 2025) nicht abrufbar --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4484. [[iarchive:handbuch-ns-musiker-prieberg|online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ferdinand Leitner}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11689041X |TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|833687}}&lt;br /&gt;
* {{Operabase |ID=2141229 |Linktext=Ferdinand Leitner}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/9852 Ferdinand-Leitner-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11689041X|LCCN=n/82/155093|VIAF=46946985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leitner, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens von Oranien-Nassau (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Hans-Georg-Nägeli-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leitner, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matzematik</name></author>
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