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	<title>Ferdinand Laub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:18:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Laub&amp;diff=666841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-12T15:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laub.png|miniatur|Ferdinand Laub, 1864]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Laub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1832]] in [[Prag]]; † [[17. März]] [[1875]] in [[Gries-Quirein]] bei [[Bozen]]) war ein tschechischer [[Geiger (Musiker)|Geiger]] und [[Komponist]]. Er galt als einer der besten Violinvirtuosen seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und erste Erfolge ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Einige dieser Angaben stammen offenbar aus einem Artikel, der nicht in der Literaturliste angegeben wurde!  --&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sein Vater, der Geiger und Musiklehrer Erasmus Laub unterrichtete den Jungen schon in jungen Jahren. Am 26. November 1838 trat der sechsjährige Ferdinand das erste Mal im Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;U Doušů&amp;#039;&amp;#039; am Prager [[Wenzelsplatz]] auf.&amp;lt;!-- Quelle ? --&amp;gt; Seine musikalische Begabung löste  bei den Zuhörern viel Bewunderung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLKÖ|Laub, Ferdinand|14|190|192|}}, mit einigen Einzelheiten aus der frühesten Entwicklung&amp;lt;/ref&amp;gt; Der berühmte norwegische Geigenvirtuose [[Ole Bull]] hörte ihn 1841 in Prag und war von seinen Fähigkeiten beeindruckt.  Sein erstes eigenes Konzert gab Ferdinand Laub am 27. Februar 1842.&lt;br /&gt;
Der bekannte Musikpädagoge [[Moritz Mildner]] lud ihn 1843 ein,  am Prager Konservatorium von ihm kostenlos unterrichtet zu werden, was er drei Jahre lang nutzte. Am 29. März 1846 spielte Ferdinand Laub mit anderen Absolventen  vor [[Hector Berlioz]] und [[Heinrich Wilhelm Ernst]], die ihn daraufhin nach [[Paris]] einluden. Ferdinand Laub trat zu Konzerten auch in mehreren weiteren europäischen Städten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wien 1848–1850 ===&lt;br /&gt;
1848 musste er Prag nach der Niederschlagung des tschechischen Aufstandes verlassen und zog  nach   [[Wien]]. Dort wurde er bei vielen Konzerten gefeiert und spielte auch vor dem Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand]]. 1851 reiste er eigenständig zur [[Great Exhibition|ersten Weltausstellung]] nach [[London]]&amp;lt;!-- (wie auch [[Charles-Auguste de Bériot]], [[Henri Vieuxtemps]] und andere  --&amp;gt; Dort löste er mit seinem Geihenspiel viel Bewunderung aus und spielte auch am königlichen Hofe. Danach unternahm er wieder Konzertreisen in verschiedene europäische Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimar 1853–1855 ===&lt;br /&gt;
Ab 1853 wirkte Ferdinand Laub   in [[Weimar]], wo er Nachfolger des berühmten Geigenvirtuosen [[Josef Joachim]]  wurde. [[Franz Liszt]] hatte seine Berufung dorthin unterstützt und pflegte danach dort einen engen Kontakt zu ihm. &amp;lt;!-- Dort wurde er auch  zum  Ehrenbürger ernannt.  von was? Quelle ? --&amp;gt; Er hatte dort auch viele Begegnungen mit seinem tschechischen Landsmann [[Bedřich Smetana]], mit dem er die Anteilnahme  für die tschechische nationale Bewegung teilte. Er reiste oft nach Prag und in andere tschechische Orte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 1855 weilte er zur Kur wegen Atembeschwerden in [[Marienbad]].  Quelle ? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin 1855–1863 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Laub Kriehuber.jpg|mini|hochkant|Ferdinand Laub, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], 1858]]&lt;br /&gt;
Seit 1855 lebte  Ferdinand Laub in [[Berlin]]. Dort unterrichtete er am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatoriums]] und an [[Theodor Kullak]]s [[Neue Akademie der Tonkunst|Neuen Akademie der Tonkunst]] als Professor. Er spielte auch an der preußischen Hofoper und gründete ein bekanntes Streichquartett. König [[Friedrich Wilhelm IV.]] schätzte ihn sehr und  ernannte ihn 1854 zum (ersten?) königlich-preußischen [[Kammervirtuose]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|13|687|688|Laub, Ferdinand|Werner Bollert|116865407}}; eine weitere Verleihung dieses Ehrentitels ist in Preußen nicht bekannt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten in den Jahren 1857 bis 1865 Konzertreisen nach Prag, Wien, erstmals [[Sankt Petersburg]], und in viele deutsche Städte, sowie nach [[Dänemark]], [[Belgien]], [[Frankreich]], [[Holland]], gemeinsam mit [[Adelina Patti]] nach England, Norwegen und Schweden gemeinsam mit Adelina Patti, in [[Göteborg]] spielte er 1860 mit  [[Bedřich Smetana]].&amp;lt;!-- Quellen? --&amp;gt; In den Sommermonaten war er öfter längere Zeit in seiner böhmischen Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.belcanto.ru/laub.html Ferdinand Laub] belcanto.ru ([https://www-belcanto-ru.translate.goog/laub.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de deutsch übersetzt]), mit weiteren Details zu seinem Engagement für die tschechische nationale Bewegung in dieser Zeit&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1863 wirkte Ferdinand Laub in [[Wien]] als Nachfolger von [[Joseph Mayseder]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Moskau 1866–1874 ===&lt;br /&gt;
1866 wurde er nach [[Moskau]] zum  Professor des [[Moskauer Konservatorium|Konservatoriums]]  und Konzertmeister und Leiter des Quintetts der russischen Musikgesellschaft berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.belcanto.ru/laub.html Ferdinand Laub] belcanto.ru ([https://www-belcanto-ru.translate.goog/laub.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de deutsch übersetzt]), mit einigen Einzelheiten&amp;lt;/ref&amp;gt; Die russischen Musikkritiker und das Publikum schätzten seine musikalischen Fähigkeiten außerordentlich. [[Peter Tschaikowski]] pflegte einen  guten Kontakt zu ihm, wie auch die meisten anderen bekannten Musiker seiner Zeit. Tschaikowski äußerte sich mehrmals sehr lobend über sein Violinspiel und widmete ihm nach dem frühen Tod sein drittes &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett es-Moll op. 30 (1876)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.tchaikovsky-research.net/pages/Ferdinand_Laub Ferdinand Laub] Tchaikovsky Research&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Tod 1874 ===&lt;br /&gt;
1874 verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Ferdinand Laub beträchtlich.&lt;br /&gt;
Wegen einer Atemwegserkrankung und Leberschädigung reiste er zu   einer Kur nach [[Karlsbad]], die allerdings keine Besserung brachte. Danach reiste er nach Südtirol (mit dem Ziel Merane), wo er aber unterwegs  in Gries bei Brixen starb.  Er wurde in [[Olšany (Prag)|Prag-Olšany]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler ===&lt;br /&gt;
Zu seinen zahlreichen Schülern gehörten  [[Adolf Brodský]], [[Jan Hřímaly]] und sein Sohn Váša Laub. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
* Polonaise &lt;br /&gt;
* Quartett cis-Moll für Streicher&lt;br /&gt;
* Romance et Impromptu für Violine und Piano, Op. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
Das Geigenspiel von Ferdinand Laub wurde vielfach gelobt.&lt;br /&gt;
Der russische Musikkritiker W. Odojewski äußerte sich 1865 begeistert &lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer nicht Laub im g-moll-Quintett von Mozart gehört hat, der hat dieses Quintett nie gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;«Кто не слыхал Лауба в ге-мольном квинтете Моцарта, тот не слыхал этого квинтета.&amp;lt;!-- Кто из музыкантов не знает наизусть той дивной поэмы, которая называется ге-мольным квинтетом? Но как редко приходится слышать такое его исполнение, которое бы вполне удовлетворило нашему художественному чувству--&amp;gt;», in [https://www.belcanto.ru/laub.html Ferdinand Laub] belcanto.ru; dort auch die beiden nächsten Zitate&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der bekannte russische Komponist Peter Tschaikowski schrieb kurze Zeit später&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Moskau gibt es einen Quartett-Virtuosen, auf den alle westeuropäischen Hauptstädte mit Neid blicken müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;«В Москве  имеется такой квартетный исполнитель, на которого с завистью взирают все западноевропейские столицы...» Nach seiner Meinung gab es weltweit nur einen Geigenvirtuosen, der Laub gleichzusetzen wäre, nämlich [[Josef Joachim]] (По мнению Чайковского, с Лаубом во всем мире в исполнении классических произведений может соперничать один Иоахим, «превосходящий Лауба в уменье извлекать из своего инструмента трогательно-нежные мелодии, но безусловно уступающий ему в силе тона, в страстности и благородной энергии»).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878, einige Jahre nach Laubes Tod bekannte Tschaikowski über Konzerte mit dem g-moll-Adagio von Mozart&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn Laub dieses Adagio spielte, habe ich mich jedesmal in die hinterste Ecke des Saales verkrochen, damit niemand sehen konnte, was diese Musik bei mir auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;«Когда это Adagio играл Лауб, я всегда прятался в самый угол залы, чтобы не видели, что со мной делается от этой музыки»., in einem Brief an von Meck, 1878 &amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Denkmäler}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Laub.jpeg|mini|hochkant|Grabmal auf dem [[Vyšehrader Friedhof]] in Prag]]&lt;br /&gt;
* Museum in [[Křivoklát]] (Pürglitz)&lt;br /&gt;
* Denkmal in Prag, Malá Strana, Seminářská zahrada (Seminargarten)  von [[Vojtěch Sapíka]] von 1913 (1950 umgesetzt aus Křivoklát)&lt;br /&gt;
* Gedenktafel an seinem Geburtshaus, Prag, Malá Strana, Újezd 37&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Laubova ulica&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Laubstraße&amp;#039;&amp;#039;) in Prag, Vinohrady, nahe des Náměstí Jiřího z Poděbrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bohuslav Šich: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Laub. Život a dílo slavného českého houslisty&amp;#039;&amp;#039;. Orbis, Prag 1951., ausführliche Biographie&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|687|688|Laub, Ferdinand|Werner Bollert|116865407}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|5|44||Laub Ferdinand|Antonicek}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Laub, Ferdinand|14|190|192|}}, mit vielen Einzelheiten zu den frühen Jahren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Laub.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf in der [[Meraner Zeitung]] vom 7. April 1875, S. 3 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/digitisedJournalsArchive/page/journal/1/1/07.04.1875/38950/3/filterId-1%0138950%01250776-query-%22Ferdinand+Laub%22.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.belcanto.ru/laub.html Ferdinand Laub] Belcanto.ru ([https://www-belcanto-ru.translate.goog/laub.html?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de übersetzt]), mit vielen biographischen Einzelheiten&lt;br /&gt;
* [https://en.tchaikovsky-research.net/pages/Ferdinand_Laub Ferdinand Laub] Tchaikovsky Research (englisch), mit Foto&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Laub, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* {{NKCR|jn20000720142}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kotte-autographs.com/de/autograph/laub-ferdinand/ Handschriftliches Briefkuvert] Kotte-Autographs&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116865407|TYP=Medien von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116865407|LCCN=no/00/3873|VIAF=14963845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laub, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Moskauer Konservatorium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammervirtuose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laub, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechischer Geiger und Komponist in Wien, Weimar, Berlin und Moskau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gries-Quirein]] bei [[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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