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	<title>Ferdinand Laeisz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:46:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Laeisz&amp;diff=383097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eva Dahl: /* Leben */Änderungen hinsichtlich Grammatik in Artikellink Hapag; Zeichensetzung</title>
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		<updated>2025-08-01T12:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Änderungen hinsichtlich Grammatik in Artikellink Hapag; Zeichensetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FERDINAND LAEISZ.jpg|mini|150px|rechts|Ferdinand Laeisz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Laeisz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ausgesprochen: „Leiß“, * [[2. Januar]] [[1801]] in [[Hamburg]]; † [[7. Februar]] [[1887]] ebenda) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Reederei|Reeder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Laeisz war der Sohn des Kaufmanns Johann Hartwig Laeisz und dessen Ehefrau Catharina Maria Greve. Nach einer eher kurzen Schulzeit absolvierte Laeisz in seiner Heimatstadt eine Lehre als [[Buchbinder]]. Anschließend ging er als &amp;#039;&amp;#039;wandernder Geselle&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Wanderjahre|Walz]] und erlernte während dieser Zeit in [[Berlin]] die Herstellung von Seidenhüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 kehrte Laeisz nach Hamburg zurück und gründete ein kleines Handelsunternehmen; später sollte daraus die Reederei &amp;#039;&amp;#039;[[F. Laeisz]]&amp;#039;&amp;#039; hervorgehen. Er heiratete im darauffolgenden Jahr Johanna Ulrike Catharina Creutzburg (1806–1889), eine Tochter des [[Ältermann]]es der örtlichen Hutmacherzunft, Nikolaus Carl Creutzburg. Noch im selben Jahr konnte Laeisz das hamburgische [[Bürgerrecht]] erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem war Laeisz berechtigt, als Meister der hamburgischen [[Hutmacher]]zunft Hüte aus Seide herzustellen und zu vertreiben. Der [[Export]] dieser Hüte – vor allem nach [[Südamerika]] – stieg in einem Maße an, dass Laeisz in den folgenden zwanzig Jahren dort in jeder größeren Stadt eine eigene Filiale errichten konnte. Über diese Filialen wurden mit der Zeit immer mehr &amp;#039;&amp;#039;[[Kolonialwaren]]&amp;#039;&amp;#039; wie [[Baumwolle]], [[Kakao]], [[Kaffee]], [[Naturkautschuk|Kautschuk]], [[Tabak]] und [[Zucker]] nach Hamburg importiert und Laeisz konnte bereits 1832 sein Hamburger Ladengeschäft schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Laeisz.jpg|mini|hochkant|Familiengrab Laeisz auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 ließ Laeisz auf eigene Rechnung sein erstes Schiff – ein Segelschiff mit 400&amp;amp;nbsp;Tonnen Verdrängung – bauen und bereits 1847 war er maßgeblich an der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz Hapag, beteiligt. Zusammen mit zwei Kollegen war er über zehn Jahre dort in der Geschäftsleitung tätig. Aber erst als sein Sohn [[Carl Laeisz]] als Teilhaber in die Firma kam, schaffte die Reederei den Sprung zu einer der wichtigsten Firmen der Hamburger Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laeisz gehörte von 1859 bis an sein Lebensende der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an, und ab 1871 wurde er auch mehrere Male zum Alterspräsident gewählt. Sein soziales Engagement war ihm aber immer wichtiger als irgendwelche politischen Ämter. Auf seine Initiative wurden Volksküchen errichtet und Volksbäder eingerichtet. Sein &amp;#039;&amp;#039;Laeisz-Stift&amp;#039;&amp;#039; wurde 1860 eröffnet und war bis zur Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Betrieb. 1861 gründete er eine Seemannskasse und finanzierte noch im selben Jahr den [[Hamburger Rettungsverein]]. Letzterer ging 1865 in der [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger|Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 86&amp;amp;nbsp;Jahren starb Ferdinand Laeisz am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 1887 in Hamburg. Er wurde in der weitläufigen Grabanlage der Familien &amp;#039;&amp;#039;Meerwein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Canel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hanssen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laeisz&amp;#039;&amp;#039; auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fredriks.de/ohlsdorf/n06.php?f=6 Familien-Grabanlage] bei &amp;#039;&amp;#039;fredriks.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.knerger.de/html/laeizsunternehmer_4.html Fotos und Biografie] bei &amp;#039;&amp;#039;knerger.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus dem Leben eines alten Hamburgers.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1891, {{OCLC|603027786}}, [https://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/3595842 Digitalisat]. (Neudruck: Christians, Hamburg 1974, ISBN 3-7672-0259-X)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1881 [[Kronen-Orden-Medaille (Preußen)|Kronen-Orden]], III. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;Anläßlich der Anwesenheit von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] in Hamburg, (&amp;#039;&amp;#039;Ordensverleihungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altonaer Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 16. September 1881, S. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Laeisz (Familie)]]&lt;br /&gt;
* [[F. Laeisz]] (Reederei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|399||Laeisz, Ferdinand|Gerhard Ahrens|119339722}}&lt;br /&gt;
* Annkathrin Behn: &amp;#039;&amp;#039;Die Jahrhundert-Familie&amp;#039;&amp;#039;. In: Hamburg History Live, S. 55–60 ([https://shmh.de/de/hamburgwissen/dossiers/die-grossen-clans-die-laeisz online])&lt;br /&gt;
* Johannes Gerhard: Sophie Christine und Carl Heinrich Laeisz. Eine biographische Annäherung an die Zeiten und Themen ihres Lebens, Herausgegeben von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung, Hamburg 2007, ISBN 3-937816-36-4; auch als Volltext [https://hup.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2008/18/pdf/HamburgUP_MfW02_Laeisz.pdf pdf-Ausgabe der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg]&lt;br /&gt;
* Susanne Wiborg und Klaus Wiborg: &amp;#039;&amp;#039;1847–1997. Unser Feld ist die Welt – 150 Jahre Hapag-Lloyd&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift herausgegeben von der Hapag-Lloyd AG, Hamburg 1997, ISBN 3-921305-36-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119339722}}&lt;br /&gt;
* [https://www.laeisz.de Reederei F. Laeisz GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119339722|LCCN=n/91/114451|VIAF=8195583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laeisz, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reeder (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Handel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:F. Laeisz|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (HAPAG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laeisz (Familie)|Ferdinand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laeisz, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Reeder. MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eva Dahl</name></author>
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