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	<title>Ferdinand Lacina - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ambart47 am 5. April 2026 um 17:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Lacina.jpg|mini|200px|Ferdinand Lacina (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Lacina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1942]] in [[Wien]]) ist ein [[österreich]]ischer Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Lacina, dessen Eltern aus der [[Tschechen in Wien|tschechischen Volksgruppe in Wien]] stammten, besuchte von 1952 bis 1960 das [[Bundesrealgymnasium Waltergasse]]. Weiters wird er sowohl vom Komensky-Schulverein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.komensky-vienna.at/absolventen/ |titel=Absolventen :: Schulverein Komenský |abruf=2023-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  als auch von Bundespräsident [[Alexander Van der Bellen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutsch.radio.cz/vier-generationen-der-wiener-tschechen-und-slowaken-haben-im-prater-ihr-8762910 |titel=Vier Generationen der Wiener Tschechen und Slowaken haben im Prater ihr Jubiläum gefeiert |datum=2022-09-30 |sprache=de |abruf=2023-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Absolvent der Wiener Tschechischen Schule angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh engagierte sich Lacina auf der Seite der Sozialisten und fungierte beispielsweise als Studentenfunktionär des [[VSStÖ]]. Lacinas Vorlesungsmitschrift, die die antisemitischen Entgleisungen des Professors [[Taras Borodajkewycz]] festhielt, spielte eine wesentliche Rolle in der diesen betreffenden politischen Affäre. Schon während seines Studiums an der [[Hochschule für Welthandel]] ([[Sponsion]] 1965, [[Diplomkaufmann|Dipl.-Kfm.]]) trat Lacina 1964 in die [[Kammer für Arbeiter und Angestellte|Arbeiterkammer]] Wien ein, wo er unter anderem gemeinsam mit [[Oskar Grünwald]] eine große Studie zum Thema Auslandskapital in der österreichischen Wirtschaft verfasste (Europaverlag Wien 1970). 1973 wurde Lacina als Nachfolger von [[Eduard März]] Leiter der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der AK Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 war er [[Kabinettschef des Bundeskanzlers|Kabinettschef]] des langjährigen österreichischen Bundeskanzlers [[Bruno Kreisky]].&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1984 war er als Staatssekretär im Bundeskanzleramt unter anderem für Wirtschaftsfragen zuständig.&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1986 war Lacina [[Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie|Bundesminister für Verkehr]] und wurde in dieser Zeit vor allem mit der Krise der [[Verstaatlichung in Österreich|verstaatlichten Industrie]] und ab November 1985 speziell mit dem [[Intertrading-Skandal]] konfrontiert. Ab diesem Zeitpunkt profilierte sich Lacina als Verfechter der [[Entpolitisierung]] und zumindest teilweisen [[Privatisierung]] dieses Wirtschaftssektors. Von 1986 bis 1995 war Lacina Bundesminister für [[Bundesministerium für Finanzen|Finanzen]] und damit einer der längstdienenden Finanzminister Österreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abschied aus der aktiven Tagespolitik war er bis 1997 Generaldirektor der österreichischen [[GiroCredit Bank AG der Sparkassen]]. Im Wintersemester 2007/08 fungierte Lacina im Rahmen des Programms „Politiker in Residence“ als Gastprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orawww.uibk.ac.at/public_prod/owa/lfuonline_lv.details?sem_id_in=07W&amp;amp;lvnr_id_in=402033 Vorlesungsverzeichnis der Uni Innsbruck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/archive/ipoint/news/uni_und_studium/533249.html Newsportal der Uni Innsbruck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner ersten Ehe hat Lacina zwei erwachsene Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20061002_OTS0004/profil-ex-finanzminister-lacina-und-gertraud-knoll-leiterin-der-spoe-zukunftswerkstatt-sind-ein-paar |titel=&amp;quot;profil&amp;quot;: Ex-Finanzminister Lacina und Gertraud Knoll, Leiterin der SPÖ-Zukunftswerkstatt, sind ein Paar. |sprache=de |abruf=2021-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sein Sohn Robert ist unter dem Künstlernamen [[Robert Rotifer]] als Journalist und Musiker tätig. Die Widerstandskämpferin, Politikerin (KPÖ) und Philanthropin [[Irma Schwager]] war seine Schwiegermutter. Lacina ist in zweiter Ehe mit der SPÖ-Politikerin [[Gertraud Knoll]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreich (Zeitung)|Österreich]] vom 14. November 2008;[[Heute (österreichische Zeitung)|Heute]] vom 14. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionierung bei der SPÖ-Mitgliederbefragung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[SPÖ-Mitgliederbefragung 2023]] unterstützte Lacina offen die Kandidatur von [[Andreas Babler]], da der burgenländische Landeshauptmann [[Hans Peter Doskozil]] die Partei gespalten und sich wie die amtierende SPÖ-Vorsitzende [[Pamela Rendi-Wagner]] beschädigt habe. Er kritisierte in einem Interview mit dem [[Der Standard|Standard]] die Politik Doskozils scharf, etwa dass Landesbedienstete im Burgenland einen gesetzlichen Mindestlohn bekommen, auf den viele in der Privatwirtschaft keine Chance haben: „Damit wird eine kleine Gruppe privilegiert. Das ist eine Spaltung der Arbeiterschaft. Das ist nicht sozialdemokratisch. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist abzulehnen. Den könnte eine schwarz-blaue Regierung etwa kippen, und die [[ÖGB|Gewerkschaften]] wären geschwächt.“ Lacina lobte dagegen Babler für seine erfolgreiche Politik mit beeindruckenden Wahlsiegen in Traiskirchen, die mit größten Flüchtlingszentrum Österreichs kein einfaches Schicksal habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Standard-Redaktion |url=https://www.derstandard.at/story/2000145273670/ex-finanzminister-lacina-unterstuetzt-babler-doskozil-hat-die-partei-gespalten |titel=Ex-Finanzminister Lacina unterstützt Babler: &amp;quot;Doskozil hat die Partei gespalten&amp;quot; |datum=2023-04-06 |sprache=de |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1984: Großkreuz des [[Orden des Infanten Dom Henrique|Ordens des Infanten Dom Henrique]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/dokument/XXIV/AB/10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: Großes Goldenes [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Mahlich, [[Robert Schediwy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen und Gestalter österreichischer Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Wien, LIT-Verlag 2008 (lebensgeschichtliches Interview mit F. Lacina). ISBN 978-3-8258-1076-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Lacina: ein bedeutender Steuerreformer&amp;#039;&amp;#039;, in [[Wolfgang Fritz (Schriftsteller)|Wolfgang Fritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Für Kaiser und Republik. Österreichs Finanzminister seit 1848&amp;#039;&amp;#039;. Wien, Ed. Atelier 2003. ISBN 978-3-85308-088-7.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Lacina: &amp;#039;&amp;#039;Vor 40 Jahren – Der Fall B.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Context XXI – Siegfrieds Köpfe – Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus an der Universität&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1028-2319}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13847284X}}&lt;br /&gt;
* {{parlament-at|2770}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lacina,_Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|seite/lacina-ferdinand}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=48101264 Archivaufnahmen mit Ferdinand Lacina] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Vorträge, Interviews, Radiobeiträge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13847284X|LCCN=nb2002057640|VIAF=85552145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lacina, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lacina, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambart47</name></author>
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