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	<title>Ferdinand Kobell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:21:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Kobell&amp;diff=467014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Grabstätte */Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)</title>
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		<updated>2025-12-04T06:31:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grabstätte: &lt;/span&gt;Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schlotterbeck nach Hauber Ferdinand Kobell 1806.jpg|mini|hochkant|Ferdinand Kobell (1806), gestochen von [[Wilhelm Friedrich Schlotterbeck]], nach [[Joseph Hauber]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Kobell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[7.&amp;amp;nbsp;Juni]] [[1740]] in [[Mannheim]]; †&amp;amp;nbsp;[[1.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1799]] in [[München]]) war ein deutscher [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]], [[Kupferstecher]] und [[Radierer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie [[Kobell (Künstlerfamilie)|Kobell]] stammte aus [[Hessen]]. Ferdinand war ein Enkel von Johann Heinrich Kobell, Gewürzkrämer in [[Frankfurt am Main]]. Seine Eltern waren Balthasar Kobell (†&amp;amp;nbsp;1762), Einnehmer, dann Rat der Hofkammer in Mannheim, und Maria Franziska Mezinger (1718–1762). Ein Onkel, der Kunsthändler Johann Heinrich Kobell, wanderte 1755 nach [[Rotterdam]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand studierte in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] Rechtswissenschaften. 1760 wurde er Sekretär der Hofkammer. Er wechselte aber zur Malerei, wurde vom Staatsdienst befreit und erhielt ein Stipendium an der [[Mannheimer Zeichnungsakademie]]. 1764 wurde er Theaterdekorationsmaler. Im selben Jahr heiratete er die Hofratstochter Maria Anna Lederer (1744–1820)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich-Baierische&amp;#039;&amp;#039;(r) &amp;#039;&amp;#039;Polizey-Anzeiger von München.&amp;#039;&amp;#039; 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1820, S.&amp;amp;nbsp;710.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu den sieben Kindern des Paars zählten der Landschafts-, Tier- und Schlachtenmaler [[Wilhelm von Kobell]] (1766–1853), Egid von Kobell (1772–1847), Mitglied des bayerischen [[Bayerischer Staatsrat|Staatsrats]], und Franz von Kobell (1779–1850), Generalsekretär des bayerischen [[Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr|Ministeriums des Innern]]. 1766 wurde Ferdinand Kabinettsmaler. Zur weiteren Ausbildung begab er sich 1768 für 18&amp;amp;nbsp;Monate nach [[Paris]]. Sein Bruder [[Franz Kobell|Franz]] (1749–1822) wurde Landschaftszeichner. 1794 siedelte Ferdinand, dessen Landesherr [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor von der Pfalz]] seit 1777 auch Kurfürst von Bayern war, nach München über. 1798 wurde er Direktor der [[Gemäldegalerie Düsseldorf|kurpfalzbayerischen Gemäldegalerie]], die 1795 aus [[Düsseldorf]] nach Mannheim verbracht worden war. Doch schon ein Jahr später starb er im Alter von 58 Jahren in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-Franz-von-Kobell-Alter-Suedlicher-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von Ferdinand Kobell auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Ferdinand Kobell befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Mauer Rechts Platz 215/216 bei Gräberfeld 10, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Ferdinand Kobell|NS=48/7/43.20/N|EW=11/33/53.60/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Kobell, Ferdinand in: Max Joseph Hufnagel, Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München, 4. Auflage, 1983, ISBN 3-924078-00-9, Seite 42, Nr. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kaltenegger, [https://litera-bavarica.de/literatur/d_literatur.php?id=11457 &amp;#039;&amp;#039;Gräber des Alten Südfriedhofs München - Inschriften - Biographien &amp;#039;&amp;#039;], 1. Auflage 2019, PDF-Ausgabe, S. 631&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Grab liegen weitere Verwandte der Familie Kobell:&lt;br /&gt;
* [[Egid von Kobell]] (1772–1847), Staatsrat&lt;br /&gt;
* [[Franz von Kobell]] (1803–1882), Mineraloge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Franz Kobell]] (1749–1882), Maler&lt;br /&gt;
sowie der Maler [[Georg Johann Christian Urlaub]] (1845–1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Bruecke in Heidelberg von Ferdinand Kobell 1784.jpg|mini|Alte Brücke in Heidelberg (1784).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Kobell 003.jpg|mini|Mainbrücke in Aschaffenburg (1786), [[Neue Pinakothek|München]].]]&lt;br /&gt;
Kobells Gemälde, meist in [[Nicolaes Pieterszoon Berchem|Berchems]] Manier gemalt, zeichnen sich durch effektvolle Behandlung und durch Leichtigkeit der Darstellung aus. Von seinen etwa 300 [[Radierung]]en gab Frauenholz in Nürnberg 1809 eine Sammlung heraus unter dem Titel „[[Œuvre]] complet de F. K.“. 178 Blätter erschienen bei Kugler in Stuttgart 1842. Das Verzeichnis seiner Arbeiten verfasste [[Stephan von Stengel]] (Nürnberg 1822).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Staatlichen Gemäldesammlung Aschaffenburg ([[Schloss Johannisburg]]) ist ein Aschaffenburg-Zyklus Kobells, bestehend aus Landschaftsbildern und Stadtansichten dauernd ausgestellt. Innerhalb dieses Bilderzyklus ergibt sich aus sechs Ölgemälden, die von unterschiedlichen Stockwerken und Fenstern des Schlosses Johannisburg aus gemalt sind, gewissermaßen ein 300-Grad-Panorama der Fluss- und Spessartlandschaft um Aschaffenburg. Es sind dies die Gemälde mit den Inventarnummern 6585 (Titel: „Blick vom [[Aschaffenburger Schloss]] auf Marstall und Mainbrücke“), 9802 („Mainbrücke bei Aschaffenburg“), 6544 („Blick von Aschaffenburg auf Schloss Schönbusch“), 6545 („Blick vom Aschaffenburger Schloss mainabwärts“), 6587 („Blick vom Schloss in Aschaffenburg auf die Stadt gegen Norden“) und 6546 („Blick von Aschaffenburg nach Goldbach“). Auf den Panoramacharakter dieser sechs Gemälde wird allerdings im Katalog nicht eigens hingewiesen. Auch erschließt sich der enge Zusammenhang dieser Gemälde dem Betrachter nicht auf den ersten Blick, weil sie an unterschiedlichen Wänden bzw. nicht in der entsprechenden Aneinanderreihung aufgehängt sind. Zum Aschaffenburg-Zyklus, der laut Eduard Coudenhove-Erthal ursprünglich aus 15 Gemälden bestand, zählen weiterhin die Gemälde mit den Inventarnummern 6586 (Titel: „Oberer See im „Schönen Busch“ bei Aschaffenburg“), 9803 („Das Schloss in Aschaffenburg“) und 9807 („Blick auf Aschaffenburg von Osten“), das die Stadt und ihre Umgebung vom Godelsberg aus darstellt.&lt;br /&gt;
Zwei große Gebirgslandschaften befinden sich im Kabinett im Kaiserappartement der [[Neue Residenz (Bamberg)|Neuen Residenz]] in [[Bamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Œuvre complet de Ferdinand Kobell: peintre de la cour électorale bavaro-palatine et graveur à l’eau-forte; contenant 179 planches de paysages et de figures.&amp;#039;&amp;#039; Frauenholz, Nuremberg 1809.&lt;br /&gt;
* [[Stephan von Stengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogue raisonné des estampes de Ferdinand Kobell.&amp;#039;&amp;#039; Riegel et Wiesner, Nuremberg 1822.&lt;br /&gt;
* Franz Kugler: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Ferdinand Kobell und seine Radirungen.&amp;#039;&amp;#039; Göpel, Stuttgart 1842.&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|350|355|Kobell, Ferdinand|[[Johann August Ritter von Eisenhart]]|ADB:Kobell, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* [[Joseph August Beringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Kobell: eine Studie über sein Leben und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Mannheim 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung Ferdinand, Franz u. Wilhelm Kobell – Handzeichnungen, Aquarelle und Graphik.&amp;#039;&amp;#039; Städtisches Schlossmuseum, Mannheim 1931.&lt;br /&gt;
* Dorothee Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;Die Graphik von Ferdinand Kobell.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Tübingen 1962.&lt;br /&gt;
* Margret Biedermann: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Kobell: 1740–1799; das malerische und zeichnerische Werk.&amp;#039;&amp;#039; Galerie Margret Biedermann, München 1973.&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|236|237|Kobell, Ferdinand|Margret Biedermann|118777572}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Schad: &amp;#039;&amp;#039;Aschaffenburg im Spiegel alter Graphik.&amp;#039;&amp;#039; Stadt- und Stiftsarchiv, Aschaffenburg 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118777572}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Kobell,+Ferdinand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118777572|LCCN=n/96/79977|VIAF=32267401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kobell, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferstecher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Künstlerfamilie Kobell|Ferdinand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1740]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kobell, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Kupferstecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1740&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1799&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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