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	<title>Ferdinand Kaselowsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:41:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Kaselowsky&amp;diff=1661609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.</title>
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		<updated>2022-02-08T23:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Kaselowsky.jpg|miniatur|Ferdinand Kaselowsky (1860)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Kaselowsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1816]] in [[Magdeburg]]; † [[11. Februar]] [[1877]] in [[Bielefeld]]) war ein deutscher Techniker und Industrieller der Textilindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Gottlieb Ferdinand Kaselowsky war Regimentsschuhmacher in [[Potsdam]]. Einer seiner Brüder, Emil Kaselowsky, war später Generaldirektor der [[Berliner Maschinenbau]]gesellschaft. Ferdinand heiratete Marie Coupin (geb. Campe). Die Ehe blieb kinderlos. Einer seiner Neffen war Richard Kaselowsky (1852–1921), Industrieller und Abgeordneter. Ein Großneffe [[Richard Kaselowsky (Unternehmer, 1888)|Richard Kaselowsky]] war Leiter des [[Dr. August Oetker KG|Oetker-Konzerns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kaselowsky konnte das Gymnasium und die Gewerbeschule in Potsdam besuchen. Anschließend absolvierte er ein Praktikum in einer Schlosserei, ehe er ab 1836 am [[Technische Universität Berlin|Gewerbeinstitut]] in [[Berlin]] studierte. Wegen hervorragender Leistungen bezahlte ihm der preußische Staat eine anschließende praktische Ausbildung in der modernen Textilindustrie in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]], [[Belgien]] und [[Schlesien]]. Vom preußischen Staat wurde Kaselowsky 1841 mit dem Aufbau von mehreren Textilfabriken in Schlesien, die zur [[Seehandlungsgesellschaft|Preußischen Seehandlung]] gehörten, beauftragt. Immer wieder reiste er ins Ausland, um dortige industrielle Anlagen zu studieren. Er lebte längere Zeit in [[Leeds]] und richtete dort und später auch in Deutschland und Österreich größere Spinnereibetriebe ein. Für seine technischen Verbesserungen wurden ihm in England einige Patente erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1854 kehrte Kaselowsky nach Deutschland zurück. Er übernahm in Bielefeld Bau und Leitung der [[Ravensberger Spinnerei]]. Als erster technischer Direktor des neuen Unternehmens baute er den Betrieb mit Facharbeitern aus Schlesien und England auf. Unter seiner Führung entwickelte sich der Betrieb mit 1300 Beschäftigten im Jahr 1862 zu einem Großunternehmen. Neben der Spinnerei wurden eine Bleiche und 1862 eine AG für mechanische Weberei aufgebaut. Auch der Bau einer großen Spinnerei in [[Wolfenbüttel]] im Jahr 1863 geht auf Pläne von Kaselowsky zurück. Wegen Konflikten mit dem Verwaltungsrat zog er sich 1871 aus dessen Führung zurück. Einige Zeit später stieg er auch aus dem Verwaltungsrat der Ravensberger Spinnerei aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bielefeld Ravensberger Spinnerei 2.jpg|miniatur|Technische Planungen und die Architektur der Ravensberger Spinnerei gehen maßgeblich auf Kaselowsky zurück]]&lt;br /&gt;
Seither lebte Kaselowsky als reicher Rentier in Bielefeld. Er hatte neben seinem Gehalt von anfänglich 1500 Talern im Jahr in seiner Zeit als Leiter der Ravensberger Spinnerei immerhin eine Gewinnbeteiligung von 8 % erhalten. Er war maßgeblich an der Finanzierung der Fahrrad- und Nähmaschinenfabrik [[Dürkopp]] beteiligt, deren Direktor sein Neffe Richard Kaselowsky (1852–1921) wurde und in deren Aufsichtsrat später sein Großneffe [[Richard Kaselowsky (Unternehmer, 1888)|Richard Kaselowsky]] (1888–1944) saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaselowsky war unter anderem Präsident des Deutschen und Österreichischen Leinen-Industrie-Verbandes. Er war seit dem 12. Januar 1877 Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhauses]] für den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Liegnitz]] 8 (Lauban - Görlitz), verstarb jedoch vor Eintritt in das Abgeordnetenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.) : &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]]. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 208 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu dem Wahlergebnis siehe Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|315|315|Kaselowsky, Ferdinand|Barbara Gerstein|137717563}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Lundgreen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Kaselowsky (1816–1877).&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfhard Weber (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Bielefelder Unternehmer des 18. bis 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 14.) Aschendorff, Münster 1991, S. 163–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137717563|VIAF=81865574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaselowsky, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaselowsky, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Techniker und Textilindustrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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