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	<title>Ferdinand Heim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 30. Januar 2026 um 17:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Generalleutnant Ferdinand Heim. Zum Schriftsteller siehe [[Ferdinand Christoph Heim]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-218-0518-12, Russland-Süd, Generalmajor mit Ritterkreuz.jpg|mini|hochkant|Ferdinand Heim (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Heim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1895]] in [[Reutlingen]]; † [[14. November]] [[1971]] in [[Ulm]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] der [[Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben  ==&lt;br /&gt;
Heim war der Enkel des Ulmer Oberbürgermeisters [[Karl von Heim]] (1820–1895). Er trat am 24. Juni 1914 als [[Fahnenjunker]] in das [[Feldartillerie-Regiment „König Karl“ (1. Württembergisches) Nr. 13]] der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] ein. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam er mit der 2. [[Batterie (Militär)|Batterie]] ins Feld und wurde dort am 10. November 1914 zum [[Fähnrich]] ernannt. Während seiner Kommandierung zum Ausbildungskursus für Offiziere in [[Beverloo]] folgte am 25. Februar 1915 mit [[Offizierspatent|Patent]] vom 23. Juni 1913 seine Beförderung zum [[Leutnant]]. Im weiteren Kriegsverlauf war Heim bei der 4. Batterie seines Regiments, kam Ende Mai 1916 kurzzeitig als Abteilungsadjutant bei der Inspektion der Ersatz-Abteilungen der Feldartillerie nach Ludwigsburg und wurde dann wieder ab 3. Juni 1916 mit der Versetzung in das Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 27 an die Front geschickt. Hier diente er als Abteilungs- und Regimentsadjutant und wurde am 18. Januar 1918 zum [[Oberleutnant]] befördert. Für sein Wirken während des Krieges hatte man ihn mit der [[Militärverdienstmedaille (Württemberg)|Goldenen Württembergischen Militärverdienstmedaille]], beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und der [[Allgemeines Ehrenzeichen (Hessen)|Hessische Tapferkeitsmedaille]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und Rückführung in die Heimat wurde Heim in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und dem Reichswehr-Artillerie-Regiment 13 zugewiesen. Mit der Bildung der Reichswehr war Heim ab 1. Januar 1921 [[Adjutant]] der III. Abteilung des [[5. Artillerie-Regiment (Reichswehr)|5. Artillerie-Regiments]] in [[Ludwigsburg]]. Am 1. Februar 1928 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Nach seiner [[Führergehilfenausbildung]] wurde er am 1. August 1934 zum [[Major]] befördert. Es folgte eine Verwendung im [[Reichswehrministerium]]. Heim war ab Mai 1935 Lehrer an der Kriegsakademie. Am 1. März 1937 erfolgte die Beförderung zum [[Oberstleutnant]]. Er wurde am 10. März 1937 in den Generalstab des Heeres versetzt. Von dort kam er am 10. November 1938 als [[Erster Generalstabsoffizier]] in den Stab des [[XVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XVI. Armeekorps]]. Mit der Beförderung zum [[Oberst]] am 1. August 1939 folgte seine Ernennung zum Chef des Stabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. September 1940 wurde Heim Chef des Stabes unter General [[Walter von Reichenau]], während dessen [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] auf ihren Einsatz im Rahmen des [[Unternehmen Seelöwe|Unternehmens Seelöwe]] wartete. Im Anschluss war Heim in die Planung des [[Unternehmen Barbarossa|Unternehmens Barbarossa]] eingebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shulman&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Milton Shulman |Titel=Defeat in the West |Verlag=Masquerade |Ort=Chailey, East Sussex |Datum=1995 |ISBN=1-872947-03-4 |Seiten=216–217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er am 26. Januar 1942 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold erhalten hatte, wurde er am 1. Februar 1942 zum [[Generalmajor]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. Juli 1942 führte Heim die [[14. Panzer-Division (Wehrmacht)|14. Panzer-Division]], die sich im Verlaufe der [[Schlacht bei Charkow (1942)|Schlacht um Charkow]] sowie der [[Schlacht um Rostow]] auszeichnete. Für die Führungsleitung erhielt Heim am 30. August 1942 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1942 wurde er zum Generalleutnant befördert und am gleichen Tag das Kommando über das [[XXXXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXVIII. Panzerkorps]] übergeben. Das Panzerkorps war während der [[Schlacht von Stalingrad]] der [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] zugeordnet und bestand aus zwei schwachen Panzerdivisionen, primär ausgerüstet mit [[Panzerkampfwagen 38 (t)]], sowie einer [[Armata Română|rumänischen Panzerdivision]]. Das Panzerkorps lag in Ställen und Scheunen in Bereitstellung. Im Stroh massenhaft vorhandene Mäuse hatten sich durch die Verkleidungen und elektrischen Kabel der Panzer gefressen, wodurch im November 1942 lediglich circa 30 Panzer einsatzbereit waren. Das Panzerkorps konnte den Angriff der [[Rote Armee|Roten Armee]] bei der [[Operation Uranus]] vom 19. bis 23. November 1942 nicht aufhalten und abriegeln. Als Folge der Operation Uranus wurde die 6. Armee in Stalingrad eingekesselt. Als Kommandeur des Panzerkorps diente Heim im Nachhinein als [[Sündenbock]] und wurde aus der Wehrmacht ausgestoßen. Er war zeitweise in [[Einzelhaft]] in der [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Moabit]]. Im Juli 1943 wurde seine Ausstoßung aus dem Heer in eine Verabschiedung umgewandelt und er als Generalleutnant [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachkriegsinterview behauptete Heim, dass die einzige Dokumentation für seine Verhaftung Hitlers Befehl sei. Es gäbe keine Anklage, kein Urteil oder Erklärung. Er erfuhr inoffiziell, dass Hitler nicht bereit gewesen war, die Rumänen für die schlechte Qualität ihrer Truppen verantwortlich zu machen, so dass ein deutscher Sündenbock gebraucht wurde. Die deutschen Armee- und Armeegruppenführer waren zu wertvoll, so dass die &amp;quot;.... einzige Person, die noch übrig war, der Korpskommandant war, und das war ich.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Milton Shulman: &amp;#039;&amp;#039;Defeat in the West&amp;#039;&amp;#039;. Chailey, East Sussex: Masquerade. 1995, ISBN 1-872947-03-4, S. 216–217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1944 wurde Heim reaktiviert und vier Tage später zum Kommandanten über das zur [[Atlantikfestung|Festung]] erklärte [[Boulogne-sur-Mer|Boulogne]] ernannt. Tatsächlich war der Ort nicht als Festung zu verteidigen, da weder die notwendigen Anlagen noch geeignete Kräfte in hinreichender Zahl zur Verfügung standen. Nach schweren Bombardements und Gefechten kapitulierte Heim am 23. September 1944 gegenüber der 3rd Canadian Infantry Division.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christopher Chant |Titel=The encyclopedia of codenames of World War II |Verlag=Routledge &amp;amp; Kegan Paul |Ort=London |Datum=1986 |ISBN=0-7102-0718-2 |Seiten=330–331}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0131, Trent Park Camp.jpg|mini|Deutsche Offiziere in britischer Kriegsgefangenschaft in [[Trent Park]]. Hinten [[Otto Elfeldt]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Heim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Gerhard Bassenge]]; vorne  [[Friedrich von Broich]], [[Heinrich Eberbach]], [[Georg Neuffer (General)|Georg Neuffer]], Hans Reimann (November 1944)]]&lt;br /&gt;
Heim durchlief nach Kriegsende eine Reihe von [[Kriegsgefangenenlager]]n, einschließlich des [[Kriegsgefangenenlager Featherstone Park|Offizierslagers &amp;#039;&amp;#039;Camp 18&amp;#039;&amp;#039;]] in Featherstone Park bei [[Haltwhistle]], wo er als Lagerführer amtierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Held: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenschaft in Großbritannien – Deutsche Soldaten des Zweiten Weltkriegs in britischem Gewahrsam.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, S. 193&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der sogenannten [[Island Farm]] in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und wurde am 12. Mai 1948 nach Deutschland entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heims erste Frau Hedwig von Wunderlich und einer seiner beiden Söhne starben 1944 durch einen Luftangriff. Heim heiratete 1948 Johanna Meta Ilse Schultze, mit der er einen weiteren Sohn hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012577538/biografie&amp;lt;/ref&amp;gt; Heim starb am 14. November 1971 in Ulm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|9783799580403|Seite=159}} Nach anderen Quellen ist das Todesjahr 1977, siehe &amp;#039;&amp;#039;Some of the Prisoners Held At Special Camp 11&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.specialcamp11.co.uk/Generalleutnant%20Ferdinand%20Heim.htm Generalleutnant Ferdinand Heim], abgerufen am 30. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nigel Thomas, Stephen Andrew: &amp;#039;&amp;#039;The German Army 1939–45.&amp;#039;&amp;#039; (5).&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945 Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack–Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 240–242.&lt;br /&gt;
*&amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|9783799580403|Seite=159}}&lt;br /&gt;
*Gerhard Granier: &amp;#039;&amp;#039;Heim, Ferdinand Karl Theodor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 207–209 ([http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012577538/biografie leo-bw.de]).&lt;br /&gt;
* [[Sönke Neitzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2005, ISBN 3-549-07261-9. List Taschenbuch 2007, ISBN 978-3-548-60760-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.specialcamp11.fsnet.co.uk/Generalleutnant%20Ferdinand%20Heim.htm &amp;#039;&amp;#039;Prisoner of War&amp;#039;&amp;#039; biography]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12362987X|VIAF=171512357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heim, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXVIII. Panzerkorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Württembergischen Militärverdienstmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heim, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reutlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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