<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ferdinand_Haug</id>
	<title>Ferdinand Haug - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ferdinand_Haug"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Haug&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:55:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Haug&amp;diff=1480288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Haug&amp;diff=1480288&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T15:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:F Brandseph - Ferdinand Haug ca.1865.jpg|mini|Ferdinand Haug auf einer Fotografie von [[Friedrich Brandseph]] um 1865]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Friedrich Ludwig Haug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1837]] in [[Sindelfingen]], [[Königreich Württemberg]]; † [[21. Juni]] [[1925]] in [[Stuttgart]], [[Volksstaat Württemberg]]) war ein [[Königreich Württemberg|württembergischer]] [[Altertumswissenschaft]]ler, [[Archäologie|Archäologe]] und [[Klassische Philologie|Altphilologe]]. Haug wurde Lehrer der &amp;#039;&amp;#039;klassischen Sprachen&amp;#039;&amp;#039; am [[Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim|Großherzoglichen Gymnasium]] [[Mannheim]] bis zu seiner Pensionierung. Er war Forscher auf dem Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Römischer Funde am [[Limes (Grenzwall)|Limes]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt Mannheim war sein Lebensmittelpunkt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Haug war der Sohn von Ferdinand Haug senior (1807–1864), Dekan in Leonberg seit 1843, und seiner Ehefrau Charlotte, geborene Faber (1816–1902). Er war ein Enkel von [[Gottlob Friedrich Haug]] und dessen Ehefrau Juliane Luise Märklin und ein Neffe des Historikers [[Carl Friedrich Haug (Historiker)|Carl Friedrich Haug]]. Er hat zahlreiche [[Vorfahr]]en aus der [[Württemberg#Herzogtum von 1495 bis 1805|Württembergischen Ehrbarkeit]]. So war er auch ein [[Nachkomme]] des [[Reformator]]s [[Johannes Brenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Friedrich Haug: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen aus seinem Leben und aus seinem Nachlasse, für die Verwandten und Freunde als Manuskript gedruckt&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von [[Karl von Riecke|Karl Riecke]]. Stuttgart. Druck der I. B. Metzler’schen Buchdruckerei. 1869.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haugs Mutter Charlotte war eine Cousine der Schriftstellerin [[Ottilie Wildermuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Haug junior vermählte sich am 4. Februar 1867 in [[Reutlingen]] mit Klothilde Rall (1842–1898). In der Ehe kamen vier Kinder zur Welt, die Töchter Emilie (1868–1943) und Helene (1870–1958) und die Söhne Alfred (1873–1929) und Wilhelm (1882–1901).&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Haug (21.12.1837–21.6.1925). Streiter für das Gymnasium, Meister der Epigraphik und Altertumskunde. Ein Mannheimer Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Hefte&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1991, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn [[Alfred Haug (Diplomat)|Alfred Haug]] studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und Berlin und war deutscher [[Konsul]] in [[Sansibar]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist’s? Unsere Zeitgenossen]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Herrmann A. L. Degener]]. 4. Ausgabe 1909, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:F Brandseph - Ferdinand Haug, Altertumsforscher ca.1875.jpg|mini|Ferdinand Haug auf einer Fotografie von Friedrich Brandseph]]&lt;br /&gt;
Ferdinand Haug studierte zunächst von 1855 bis 1859 evangelische Theologie an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und war [[Stipendium|Stipendiat]] des [[Evangelisches Stift Tübingen|Evangelischen Stifts]], von 1859 bis 1861 studierte er Philologie in Tübingen, Berlin und Bonn. Nach seinen ersten Berufsjahren als Geistlicher in [[Württemberg]] (1861 Vertretung in [[Reutlingen]], 1863 Repetent am Evangelischen Stift in Tübingen, 1867 Diakon in [[Weinsberg]]) wurde Haug 1873 Lehrer am [[Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim|Großherzoglichen Gymnasium]] in Mannheim. 1876 ging er als Schuldirektor an das [[Heinrich-Suso-Gymnasium Konstanz|Gymnasium]] in [[Konstanz]], ehe er 1881 in gleicher Funktion nach Mannheim zurückkehrte. 1906 trat er in den Ruhestand. In Konstanz vertrat er das Großherzogtum Baden im Vorstand des [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung|Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Ein Rückblick auf einhundertfünfzig Jahre Vereinsgeschichte 1868–2018.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 136, 2018, S. 1–303, hier: S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Mannheim betreute er auch das &amp;#039;&amp;#039;Großherzogliche Antiquarium&amp;#039;&amp;#039; und war Vorstandsmitglied des [[Mannheimer Altertumsverein|Altertumsvereins]]. 1900 wurde Haug der Titel [[Geheimer Hofrat]] verliehen, 1917 der Titel [[Geheimrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Gustav Sixt]] publizierte Ferdinand Haug das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Inschriften und Bildwerke Württembergs&amp;#039;&amp;#039; (1. Auflage 1900, 2. Auflage mit [[Peter Goessler]] 1914). Haug verfasste ebenso Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung wurde Ferdinand Haug 1906 von der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] die [[Ehrendoktor]]würde für seine Verdienste um die Erforschung der badischen und württembergischen Frühgeschichte verliehen. Der Mannheimer Altertumsverein ernannte Haug zu seinem Ehrenmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Haug verstarb in Stuttgart, wohin er 1909 nach seinem aktiven Berufsleben gezogen war und im Hause seiner Tochter lebte; er erreichte das hohe Alter von 88 Lebensjahren. Es war Haugs ausdrücklicher Wunsch in Mannheim, der Stätte seines Wirkens als Gymnasiallehrer und Forscher, auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim|Hauptfriedhof]] zur Ruhe gebettet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Denksteine des Grossherzoglichen Antiquariums in Mannheim&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1877 ([https://archive.org/details/bub_gb_24kBAAAAQAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbon in römischer Zeit und die über Arbon führenden Römerstraßen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039; 10, 1880, S. 7–15 ([https://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1880/14/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der römische Grenzwall in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Viergöttersteine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1891, S. 9–162, 295–340.&lt;br /&gt;
* mit [[Gustav Sixt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Inschriften und Bildwerke Württembergs&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1. Auflage 1900 ([https://archive.org/details/bub_gb_JfxPAAAAYAAJ Digitalisat]); 2. Auflage 1914; Nachdruck 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl von Riecke|Karl Riecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Altwirtembergisches aus Familienpapieren zum Besten des Lutherstifts, einer Erziehungsanstalt für Pfarrersöhne&amp;#039;&amp;#039;. W. Kohlhammer, Stuttgart 1886, S. 21 ([https://archive.org/stream/bub_gb_JNlMAAAAYAAJ#page/n25/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Peter Goessler]]: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Haug † (1837–1925)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge. Band 3, 1926, S. 1–2.&lt;br /&gt;
* Peter Goessler: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Haug † (1837–1925)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Zeitschrift)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, 1925, S. 66–67.&lt;br /&gt;
* Peter Goessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Ferdinand Haug 1837–1925.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Besondere Beilage des Staats-Anzeigers für Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1925, S. 129–152.&lt;br /&gt;
* Dieter Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Haug (21.12.1837–21.6.1925). Streiter für das Gymnasium, Meister der Epigraphik und Altertumskunde. Ein Mannheimer Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Hefte&amp;#039;&amp;#039; 1991, S. 117–124.&lt;br /&gt;
* Christoph Popp: &amp;#039;&amp;#039;Der Mannheimer Altertumsverein 1859–1949. Regionale Forschungen, Sozialstruktur und Geschichtsbild eines Historischen Vereins&amp;#039;&amp;#039;. Palatium-Verlag, Mannheim 1996, ISBN 3-920671-25-2, S. 200–201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{Propylaeum-VITAE|ID=18513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116526165|LCCN=no2020078703|VIAF=266827314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haug, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrömischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haug, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haug, Ferdinand Friedrich Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Gymnasiallehrer und Altertumswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sindelfingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juni 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
	</entry>
</feed>