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	<title>Ferdinand Gregori - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:47:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Gregori&amp;diff=2086454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heinz Adamek am 14. November 2025 um 10:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-14T10:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand Gregori.JPG|mini|k.k. Hofschauspieler Ferdinand Gregori, Rollenfoto &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;, um 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oskar_Zwintscher_-_Bildnis_des_Schauspielers_Ferdinand_Gregori.jpg | mini | rechts | Ferdinand Gregori (um 1916)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Gregori&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1870]] in [[Leipzig]]; † [[12. Dezember]] [[1928]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf in &amp;quot;Die Stunde&amp;quot;, Wien, 14. Dezember 1928, Seite 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Regisseur]], [[Dramaturg]], [[Schriftsteller]] und Schauspiellehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken am Theater ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Buchdruckerei-Besitzers studierte mehrere Semester Naturwissenschaften und Medizin, ehe er sich 1891 der Schauspielkunst zuwandte. Sein Debüt gab er am [[Stadttheater Magdeburg|Stadttheater]] von [[Magdeburg]]. Bis er 1895 von [[Otto Brahm]] an das [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater]] nach Berlin geholt wurde, wirkte Gregori an Spielstätten in [[Lübeck]] und [[Barmen]] und leistete unmittelbar vor seinem Antritt in der Reichshauptstadt seinen einjährigen Militärdienst ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Verpflichtungen brachten ihn von 1898 bis 1901 an das [[Schillertheater (Berlin)|Schiller-Theater]] in Berlin. Im März 1901 wurde er von [[Paul Schlenther]] – zunächst als Gast – nach Wien an das Burgtheater geholt. Ab 1905 unterrichtete er auch am Konservatorium für Musik der [[Gesellschaft der Musikfreunde]], das 1909 mit Entschließung von Kaiser Franz Joseph I. verstaatlicht wurde und von da an die Bezeichnung [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|k.k. Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien]] führte, an der Gregori fortan als k.k. Professor wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Burgtheaterdirektor Alfred von Berger verließ Gregori 1910 zu größtem Bedauern der Akademie (die für seine höchsterfolgreiche Lehrtätigkeit beim Unterrichtsministerium die Zuerkennung einer allerhöchsten Auszeichnung anregte, der im März 1911 in Form der Verleihung des &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzes des Franz Joseph Ordens&amp;#039;&amp;#039; mit ministeriellem Erlass&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass vom 10.3.1911, Z. 661/K.U.M.&amp;lt;/ref&amp;gt; entsprochen wurde) Wien – und folgte dem Ruf als Intendant an das [[Nationaltheater Mannheim|Hoftheater Mannheim]]. „In weniger als zwei Jahren stellte sich leider heraus, dass Mannheim für die idealistischen Pläne, die sein neuer Intendant mit ihm vorhatte, noch nicht reif war.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Servaes]]: &amp;#039;&amp;#039;Freundesstunden mit Ferdinand Gregori.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 698b, vom 20. Dezember 1928, Morgenausgabe.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Rückkehr nach Wien kam er allerdings nicht mehr als Schauspieler ans Burgtheater, wurde jedoch als sehr geschätzter k.k. Professor an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien]] wieder eingestellt, an der er auch als Inspektor der Schauspielschule fungierte. Ab September 1914 leistete Gregori im Ersten Weltkrieg als Offizier und Ausbilder von Rekruten bis 1916 in Dresden seinen Dienst; dann kehrte er nach Berlin zurück. [[Max Reinhardt]] hatte ihn als Schauspieler, Regisseur und Lehrer an das Deutsche Theater gezogen. Allerdings widmete sich Gregori besonders seiner Unterrichtstätigkeit am Berliner Konservatorium und frönte seinen literarischen Neigungen. Als Schauspieler bekam man ihn nur mehr selten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In &amp;quot;Lehmanns Adressbuch&amp;quot; von Wien scheint Gregori von 1902 bis 1920 lückenlos auf). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregoris Rollenpalette umfasste schon früh das gesamte Repertoire klassischer Helden- und Charakterpartien -- durchgehend Hauptrollen. Er spielte unter anderem den [[Hamlet]], den [[Die Räuber#Karl Moor|Karl Moor]], den [[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]], den [[König Ottokars Glück und Ende|Rudolf von Habsburg]], den [[Nathan der Weise|Nathan den Weisen]], den [[Torquato Tasso|Antonio]], den [[Don Karlos|Marquis Posa]] und den Mephisto in [[Faust. Eine Tragödie.|Goethes Faust]]. Im letztgenannten Bühnenklassiker brillierte er auch in der Titelrolle. Es sollte Gregoris größter Erfolg werden. In einer Kritik aus dem Jahre 1900 hieß es: Er bot „eine Leistung von größter Abgeklärtheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eisenberg&amp;#039;s großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1903, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und Kritiker Heinrich Hart vermerkte: „Sein Faust ... ist eine Schöpfung hohen und edlen Stils, eine durchaus Goethe würdige. Mit dem Geist der Dichtung hat sich der Darsteller, der an Innerlichkeit und psychologischem Feingefühl kaum einen Vergleich zu scheuen hat, aufs Tiefste erfüllt.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eisenberg&amp;#039;s großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1903, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit als Schauspiellehrer, Autor und Filmschauspieler ==&lt;br /&gt;
Schon während seiner Zeit am Burgtheater in Wien engagierte sich Gregori als Lehrer. Zu seinen bekanntesten Schülern aus dieser Zeit zählen [[Maria Fein]], [[Fritz Kortner]], [[Maria Orska]] und [[Ellen Richter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Ersten Weltkriegs widmete sich Gregori – obwohl noch immer als Schauspieler am Deutschen Theater verpflichtet und überdies im Schauspiel-Vorstand dieser wichtigsten deutschen Bühne vertreten – fast ausschließlich der Tätigkeit als Lehrer. Er unterrichtete an der [[Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin|Schauspielschule des Deutschen Theaters]] und erhielt bald eine Professur am [[Theaterwissenschaftliches Institut|Theaterwissenschaftlichen Institut]]. Zu seinen bekanntesten Schülern aus dieser Zeit zählen [[Kurt Horwitz]], [[Gerhard Just (Schauspieler)|Gerhard Just]], [[Walter Richter]] und [[Eduard Wandrey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregori, der nur kurzzeitig (in den Jahren gleich nach dem Ersten Weltkrieg) für Filmrollen zur Verfügung gestanden hatte, verfasste seit den 1890er Jahren auch mehrere Schriften zum Thema Theater und Schauspielkunst. Zudem veröffentlichte er Kritiken zu deutscher Lyrik in Fachzeitschriften. So erschienen u.&amp;amp;nbsp;a. im Max Hesses Verlag, Leipzig, die von ihm gesammelten Lyrischen Andachten unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Liebesstimmungen deutscher Dichter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1919: Die Frau im Käfig&lt;br /&gt;
* 1921: Verlogene Moral (aka Brandherd)&lt;br /&gt;
* 1922: [[Herzog Ferrantes Ende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1894: &amp;#039;&amp;#039;Shakespeares Hamlet im Lichte einer neuen Darstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1899: &amp;#039;&amp;#039;Das Schaffen des Schauspieler&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1902: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Baumeister&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1903: &amp;#039;&amp;#039;Schauspieler-Sehnsucht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1904: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kainz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1905: &amp;#039;&amp;#039;An goldenen Tischen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1909: &amp;#039;&amp;#039;Michelangelo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1913: &amp;#039;&amp;#039;Maskenkünste&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1913: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverständliches und Nachdenkliches aus einer Theaterleitung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Der Schauspieler&amp;#039;&amp;#039; (Aus Natur und Geisteswelt. Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen)&lt;br /&gt;
* 1923: &amp;#039;&amp;#039;Droste-Hülshoff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1924: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bühnenkunst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes biographisches Lexikon der deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; List, Leipzig 1903, S. 348 f. ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00067974/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00067974&amp;amp;seite=364 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|24|25|Gregori, Ferdinand|Walter Kunze|116829931}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater-Lexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A – Hurk.&amp;#039;&amp;#039; Kleinmayr, Klagenfurt u. a. &amp;lt;!--, 1951– .--&amp;gt;1953, S. 607.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1473004}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV041562502 Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116829931|LCCN=n/84/079614|VIAF=42599121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gregori, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauspiellehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gregori, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heinz Adamek</name></author>
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