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	<title>Ferdinand Genähr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Gen%C3%A4hr&amp;diff=1428380&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-03-05T19:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ferdinand Genaehr Missionar.jpg|mini|Ferdinand Genaehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Traugott Karl Genähr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juli]] [[1823]] im Stadtdorf [[Dzikowice|Ebersdorf]], [[Dzikowice|poln. Dzikowice]] bei [[Szprotawa|Sprottau]] in [[Niederschlesien]]; † [[6. August]] [[1864]] in Hoau, Provinz [[Guangdong]]) war der erste Missionar der [[Rheinische Missionsgesellschaft|Rheinischen Missionsgesellschaft]] in [[China]]. Sein chinesischer Name lautet Ye Naqing 葉納清.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Dzikowice|Ebersdorf]] in Niederschlesien stammende Ferdinand Genähr kam aus einer Dreschgärtner-Familie. Sein Vater, Georg Genähr, war Schneider. Die Genähr wohnten gegenüber der Ortskirche, so fand Ferdinand schon in seiner Jugend einen festen evangelischen Glauben. Die Verwandtschaft zu einer ehemals [[Bukowina Bobrzańska|niederadligen Bauernfamilie namens Buchler (Buchwald)]], die im 16. Jahrhundert auch zweimal den Bürgermeister von [[Szprotawa|Sprottau]] stellte, festigte seine organisatorischen und sozialen Fertigkeiten. Ferdinand Genähr lernte zuerst in Sprottau den Beruf eines Buchbinders. Danach war er Aufseher in einer Knabenabteilung in [[Düsseltal|Düsselthal]]. Dort erlangte er Kenntnisse in der Kindererziehung. 1843 erfolgt sein Beitritt zur [[Rheinische Missionsgesellschaft|Rheinischen Mission]] in [[Barmen]]. Hier ließ er sich im Missionsseminar ausbilden. Wurde dann 1846 ins südliche China gesandt, um den oft als „Apostel Chinas“ bezeichneten Missionar [[Karl Gützlaff]] zu unterstützen. Dieser hatte erkannt, dass das Evangelium in China nur durch Einheimische erfolgreich verbreitet werden könnte, und dementsprechend bekehrte Chinesen als Volksprediger in alle Provinzen gesandt. Zu ihrer Betreuung forderte Gützlaff von den Missionsseminaren in Basel und Barmen junge Missionare als „Superintendenten“ an.&lt;br /&gt;
Aus Gründen der Dankbarkeit für die finanzielle Unterstützung aus seinem schlesischen Heimatdorf [[Dzikowice|Ebersdorf/Dzikowice]] schickte F. Genähr Raritäten aus China. Diese wurden im Genähr-Haus in einem kleinen „chinesischen“ Museum ausgestellt. Nach 1945 verliert sich das Museum, im heutigen Polen ist es nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Genähr nach einiger Zeit die [[chinesische Sprache]] verstand, erkannte er, dass ein Großteil der sogenannten chinesischen Volksprediger lediglich auf das Geld aus war und die Europäer betrog. Daraufhin zog er sich aus Gützlaffs Arbeit zurück und gründete selbst eine kleine Evangelistenschule in [[Taiping]], die er später nach Hoau in der Provinz [[Guangdong]] (Kanton) verlegte und für die er mehrere Lehrbücher und Traktate in chinesischer Sprache verfasste. Daneben zog er als Arzt und Prediger durch die chinesischen Städte und Dörfer, heilte und predigte, ließ auch die älteren Evangelisten predigen und gewann in weiten Kreisen das Zutrauen der Einheimischen. 1849 nahm Ferdinand Genähr eine Gruppe von Grundschülern in Xixiang auf und schickte sie in verschiedene Bibelschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1849 unterstützte ihn der Missionar [[Rudolf Krone]]. Ihre Ehefrauen, württembergische Pfarrerstöchter, nahmen sich der chinesischen Frauen an und gründeten Mädchenschulen. 1856, zur Zeiten des Zweiten Anglo-Chinesischen Kriegs zog F. Genähr mit den Bibelschülern nach Hongkong, sein Aufenthalt in Hongkong währte bis 1860.&lt;br /&gt;
Nach Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit in Hoau wurde Frau Krone schwer krank und das Ehepaar fuhr zurück nach Europa. Nach ihrer Genesung nach zwei Jahren starb Krone im November 1863 auf der Rückreise nach China. Während Genähr auf einen Ersatz wartete, um selbst Heimaturlaub nehmen zu können, brach in Hoau die Cholera aus. Er nahm eine schwer kranke Frau auf und pflegte sie gesund, aber die ganze Missionarsfamilie infizierte sich, und Genähr und zwei seiner Söhne starben.&lt;br /&gt;
Ein überlebender Sohn, Immanuel Gottlieb Genähr (Hongkong 1856–1937 [[Ratingen]]) Theologe und Übersetzer wurde ebenfalls Missionar der Rheinischen Missionsgesellschaft in China.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autorenkollektiv |url=https://www.e-aoi.uzh.ch/apps/china-west/entities/27042 |titel=Immanuel Gottlieb Genähr, (Hongkong 1856-1937 Ratingen) Missionarische Rheinische Missionsgesellschaft, Theologe, Übersetzer |werk=Universität Zürich |sprache=de |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er übersetzte Schriften des russischen Schriftstellers [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Lew Tolstoi]] ins Chinesische.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|8|558|559|Genähr, Ferdinand|Ludwig von Rohden|ADB:Genähr, Ferdinand}} ([https://www.deutsche-biographie.de/sfz20316.html#adbcontent online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Chinesisches Liederbüchlein&lt;br /&gt;
* Leben Jesu in chinesischen Versen&lt;br /&gt;
* Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Biblischen Geschichten&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Ludwig Zahn]]&lt;br /&gt;
* Glaubenslehre in 1000 Fragen und Antworten&lt;br /&gt;
sowie zahlreiche Übersetzungen deutscher Traktate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen mit seinem Namen ==&lt;br /&gt;
Rheinische Kirche Pang Hok Ko Memorial College in Hongkong&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autorenkollektiv |url=https://www-rcphkmc-edu-hk.translate.goog/en/index?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de |titel=禮賢 會 彭 學 高 紀念 中學 Rheinische Kirche Pang Hok Ko Memorial College |datum=2021 |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Hongkong trägt im College der Rheinischen Kirche ein Haus den Namen: Ferdinand Genähr House – 禮賢會彭學高紀念中學,&lt;br /&gt;
* Drei andere Häuser tragen die Missionarsnamen: [[Karl Gützlaff]], Wilhelm Lobscheid u. Wilhelm Louis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|8|558|559|Genähr, Ferdinand|Ludwig von Rohden|ADB:Genähr, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629144232/http://www.bautz.de/bbkl/g/genaehr_f.shtml |band=2|spalten=202-203|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Genähr, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* Immanuel Gottlieb Genähr, Deutscher [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Tolstoj]]-Übersetzer in China von Hansjörg Sellin u. e.Beitrag von Diao Shaohua, Mainz: Liber-Verl. 1996, (Deutsch-russische Literaturbeziehungen; Bd. 8) ISBN 3-88308-072-1&lt;br /&gt;
* Veröffentlichungen der Ostdeutschen, Ausgabe 18, Bauerndorf und Heidestädchen, Zwei Dorfstudien Ebersdorf und Freiwaldau von Georg Steller, Verlag: Dortmund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www-rcphkmc-edu-hk.translate.goog/en/%E5%9B%9B%E7%A4%BE?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de |titel=Rheinische Kirche Pang Hok Ko Memorial College – Ferdinand-Genähr-Haus |werk=rcphkmc-edu-hk |datum= |abruf=2024-06-21 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136365825|LCCN=no2024068016|NDL=00768631|VIAF=80722781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Genahr, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Missionar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Missionar (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Genähr, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ye Naqing 葉納清&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Missionar in China&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dzikowice|Ebersdorf]] bei [[Szprotawa|Sprottau]] in Niederschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1864&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Hoau, Provinz [[Guangdong]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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