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	<title>Ferdinand Florens Fleck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Florens_Fleck&amp;diff=2356813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-07T19:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Florens Fleck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1800]] in [[Dresden]]; † [[25. Juni]] [[1849]] in [[Gießen]]; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Florian Fleck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Florenz Fleck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[evangelisch]]er [[Theologe]]. Er lehrte an der [[Universität Leipzig]] und der [[Universität Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Sohn des Oberappellationsrates Ferdinand Gotthelf Fleck und dessen Frau Christiana Dorothea, einer geborenen Green, erhielt zunächst Privatunterricht. 14-jährig besuchte er die [[Fürstenschule St. Afra]]. 1819 begann er ein Theologiestudium an der Universität Leipzig. Außerdem studierte er [[Rechtswissenschaften]], dies aber nur ein Jahr. Sein Studium setzte er 1821 an der [[Universität Halle]] fort. Dort unterrichteten ihn unter anderem [[August Hermann Niemeyer]], [[Georg Christian Knapp]], [[Wilhelm Gesenius]] sowie [[Julius August Ludwig Wegscheider]]. 1823 beendete er sein Studium und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] in Leipzig zum [[Doktor der Philosophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;de regno Christi&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitation|habilitierte]] sich Fleck am 25. Februar 1826 in Leipzig für Theologie. Zu Ostern des folgenden Jahres begründete er an der Universität eine Gesellschaft der neutestamentlichen Exegese. Ein weiteres Jahr später wurde er theologischer [[Baccalaureus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1831 bis 1834 tätigte Fleck eine Forschungsreise, die ihn durch Süddeutschland, Italien, Frankreich und die Schweiz führte. In den nächsten drei Jahren publizierte er seine dabei erlangten Ergebnisse in seinem zweibändigen Werk &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Reise durch das südliche Deutschland, Italien, Sicilien und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr erhielt Fleck in Leipzig 1834 die außerordentliche [[Professur]] für [[Exegese]] und erhielt im folgenden Jahr das [[Lizentiat]] der Theologie. Außerdem erhielt er an der Universitätskirche ein Amt als Nachmittagsprediger und Versperdiener. Das Jahr 1835 führte ihn außerdem nach [[Paris]], wo er sich mit dem [[Codex Ephraemi Rescriptus]] beschäftigte. Diesen bearbeitete er im Zeitraum vom 28. Januar bis zum 15. Februar und vom 10. April bis 19. Mai, richtete aber schweren Schaden dabei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Fleck Pauline Menz am 3. April 1837 geehelicht hatte, erhielt er zwei Jahre darauf von der [[Universität Rostock]] die theologische [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1847 ging Fleck als ordentlicher Theologieprofessor an die Universität Gießen als Nachfolger von [[Karl Friedrich August Fritzsche]]. Das Amt bekleidete er bis zu seinem Tod; er verstarb am 25. Juni 1849 nach einer kurzen Krankheit 49-jährig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Fleck selber ordnete sich dem [[Supranaturalismus#Rationalistischer Supranaturalismus|rationalistischen Supranaturalismus]] zu und versuchte, zwischen beiden Strömen zu vermitteln. Seine Werke behandelten Exegese und [[Dogmatik]], in seiner Frühzeit schrieb er außerdem zwei juristische Werke. Er veröffentlichte einige Aufsätze in Zeitschriften und gab eine [[Vulgata]]ausgabe heraus. Im höheren Alter, besonders als Gießener Professor, engagierte Fleck sich auch für Politik und setzte sich für ein einiges Deutschland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Gleichstellung der Protestanten und Katholiken in den Deutschen Bundes-Staaten aus dem Gesichtspunkte des Rechts. Mit besonderem Bezuge auf das Königreich Sachsen und das daselbst unterm 19ten Februar 1827 erlassene Mandat&amp;#039;&amp;#039; (Hannover 1828)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De regno divino, liber exegeticus historicus quattuor evangelistarum doctrinam complectens&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1829)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otium theologicum&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1831)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De regno Christi&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1831)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De imagine Christi Joannea et synoptica&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1831)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Patrimonialgerichtsbarkeit in ihrer Gemeinwohle nachtheiligen Vernunft- und Rechtswidrigkeit&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1832)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christliche Reden, an die theueren Gläubigen in der Zerstreuung. In den evang. Bethäusern zu Venedig, Rom und Neapel gehalten&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1834)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Reise durch das südliche Deutschland, Italien, Sicilien und Frankreich&amp;#039;&amp;#039; (zwei Bände, Leipzig 1835–1838)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Novum Testamentum Vulgatae Editionis&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1840)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vertheidigung des Christenthums. Mit Hinblick auf Strauß und die geistesverwandte Richtung&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1842)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System der christlichen Dogmatik mit besonderer Beziehung auf die religiösen und speculativen Zustände des Zeitalters&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1846)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt des Menschengeschlechts zum Besseren und die Richtungen in der Theologie. Zwei akademische Reden&amp;#039;&amp;#039; (Gießen 1848)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Noth und Trost dieser Zeit. Eine Betrachtung&amp;#039;&amp;#039; (Offenbach 1849)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg und der ewige Friede&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1849, herausgegeben von F. A. Schütz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 27, 1851, S. 490–493, [https://books.google.de/books?id=U_cSAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de Online]&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|107|108|Fleck, Ferdinand Florens|[[Clemens Brockhaus]]|ADB:Fleck, Ferdinand Florian}}&lt;br /&gt;
* [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]], Georg Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Universität Gießen, 1607–1907.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Tölpelmann, Gießen 1907, S. [61] ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/2996/pdf/HauptChronik-1907.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Włodzimierz Borodziej: &amp;#039;&amp;#039;Option Europa: Deutsche, polnische und ungarische Europaplane des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 2005, S. 85 f., [https://books.google.de/books?id=BPjFiEV1PDQC&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Online]&lt;br /&gt;
* {{BBKL|autor=[[Felix Albrecht (Theologe)|Felix Albrecht]]|artikel=Fleck, Ferdinand Florens|band=33|spalten=in Vorbereitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116598026}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Fleck_1220}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|fleck_ff|S|1826|S|1847}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116598026|titel=Fleck, Ferdinand Florenz|datum=2023-02-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116598026|VIAF=47517644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleck, Ferdinand Florens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleck, Ferdinand Florens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fleck, Ferdinand Florian; Fleck, Ferdinand Florenz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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