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	<title>Ferdinand Cohen-Blind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:44:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Cohen-Blind&amp;diff=1203598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von 176.84.239.187 (Diskussion) auf die letzte Version von M Huhn zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-10-03T09:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/176.84.239.187&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/176.84.239.187&quot;&gt;176.84.239.187&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:176.84.239.187&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:176.84.239.187 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:M_Huhn&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:M Huhn (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;M Huhn&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cohen-Blind.jpg|mini|Ferdinand Cohen-Blind]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Cohen-Blind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1844]] in [[Mannheim]]; † [[8. Mai]] [[1866]] in [[Berlin]]) verübte am 7. Mai 1866 ein Attentat auf [[Otto von Bismarck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Cohen-Blind wurde in Mannheim als Sohn jüdischer Eltern, Jakob Abraham Cohen und dessen zweiter Frau Friederike, geb. Ettlinger, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Korrektur entsprechend {{Internetquelle |autor=[[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]] |url=http://www.zeit.de/1998/31/Fuenf_Schuesse_auf_Bismarck/komplettansicht |titel=Fünf Schüsse auf Bismarck |werk=[[Die Zeit|Zeit Online]] |datum=1998-07-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180216213656/http://www.zeit.de/1998/31/Fuenf_Schuesse_auf_Bismarck/komplettansicht |archiv-datum=2018-02-16 |abruf=2021-05-07}} und [[:en:Ferdinand Cohen-Blind|der englischen Fassung dieses Artikels.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter begann kurze Zeit nach der Geburt ihres Sohnes ein Verhältnis mit [[Karl Blind]], einem ehemaligen Studenten, der wegen seiner radikal [[Demokratie|demokratischen]] Gesinnung von der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] verwiesen worden war. Mit dem Geld ihres Mannes unterstützte Friederike Cohen Karl Blinds politische Aktivitäten, wurde mit ihm gemeinsam im Sommer 1847 festgenommen und vorübergehend inhaftiert. Nachdem Jakob Abraham Cohen 1848 gestorben war, heiratete Friederike 1849 Karl Blind, der dadurch zu Ferdinands [[Stiefvater]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederschlagung der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]], in der Karl Blind auf Seiten der [[Republik|republikanischen]] Aufständischen gekämpft hatte, musste er mit seiner Frau und ihren Kindern ins [[Exil]] gehen, zunächst nach [[Paris]], später nach [[Brüssel]] und 1852 nach [[London]]. Die Kindheit im Exil prägte Cohen-Blind, der die [[Monarchie|monarchischen]] Systeme der deutschen Staaten ablehnte und hoffte, seinem Stiefvater als Verfechter der Demokratie nacheifern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 kehrte Cohen-Blind nach Deutschland zurück und war zunächst [[Gasthörer]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]], ab 1864 dann Student an der [[Universität Hohenheim|Landwirtschaftlichen Akademie Hohenheim]], wo er sehr gute Leistungen erbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Attentat auf Bismarck ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüsse auf Otto von Bismarck.jpg|mini|Cohen-Blind verübt das Attentat auf Bismarck (unbekannter [[Kupferstecher|Stecher]])]]&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Studiums im März 1866 begab er sich auf eine Wanderung durch [[Bayern]] und [[Böhmen]]. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen [[Preußen]] und [[Österreich]] (der vom 14. Juni bis zum 23. August 1866 [[Deutscher Krieg|tatsächlich stattfand]]) brachte ihn zu dem Entschluss, den [[Preußische Ministerpräsidenten|preußischen Ministerpräsidenten]] [[Otto von Bismarck]], den er als Urheber des drohenden Bruderkrieges sah, durch ein [[Attentat]] zu töten, um so den Krieg noch abzuwenden. Er fuhr von [[Karlsbad]] nach Berlin, wo er am 5. Mai eintraf und sich im &amp;#039;&amp;#039;Hotel Royal&amp;#039;&amp;#039; an der Straße [[Unter den Linden]] einquartierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohen-Blind schrieb aus Berlin seinem Stiefvater einen Brief über sein Vorhaben. Dieser Brief wurde von der preußischen Polizei abgefangen und ist verschwunden. Ebenso schrieb er am 7. Mai einen Brief an [[Mathilde Weber (Frauenrechtlerin)|Mathilde Weber]] nach Tübingen, in dem er ihr sein Vorhaben erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;Briefauszug bei: [[Arno Widmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Was sagen Sie dazu?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]],&amp;#039;&amp;#039; 7. Mai 2016, S. 36&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag des 7. Mai passte Cohen-Blind [[Unter den Linden]], nahe der [[Russische Botschaft in Berlin|russischen Botschaft]], Bismarck ab, der [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|König Wilhelm]] in seinem [[Altes Palais (Berlin)|Palais]] Bericht erstattet hatte und nun zu Fuß auf dem Heimweg war. Er feuerte aus einem [[Revolver]] von hinten zwei Schüsse auf Bismarck ab. Dieser drehte sich schnell um und packte Cohen-Blind, der trotzdem noch drei weitere Schüsse abgeben konnte. Soldaten des gerade vorbeimarschierenden 1. Bataillons des [[2. Garde-Regiment zu Fuß|2. Garde-Regiments zu Fuß]] eilten herbei und nahmen Cohen-Blind fest. Bismarck setzte seinen Heimweg fort und wurde später am Abend vom [[Leibarzt]] des Königs, [[Gustav von Lauer]], untersucht, der feststellte, dass die ersten drei Kugeln den Körper nur gestreift hatten und die letzten beiden Geschosse von den [[Rippe]]n abgeprallt waren und keine nennenswerten Verletzungen verursacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohen-Blind wurde zum Verhör ins Polizeipräsidium gebracht, wo er sich in einem unbeobachteten Moment mit einem Messer die [[Arteria carotis externa|Halsschlagader]] durchtrennte und kurz nach vier Uhr morgens am 8. Mai starb. Sein Leichnam wurde später ohne Zeremonie und nachts auf dem [[St.-Marien- und St.-Nikolai-Friedhof I|Nikolaifriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pepperbox IMG 5237.jpg|miniatur|Lefaucheux-Bündelrevolver für Stiftfeuerpatronen]]&lt;br /&gt;
Die Tatwaffe, ein sechsschüssiger [[Bündelrevolver]] des Typs [[Casimir Lefaucheux|&amp;#039;&amp;#039;Lefaucheux&amp;#039;&amp;#039;]], ist im [[Bismarck-Museum Friedrichsruh|Bismarck-Museum in Friedrichsruh]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schauplätze und Museen: Bismarck-Museum, Deutsches Historisches Museum, Reichstag, Fontane-Archiv, Zeppelin-Museum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 3/2013, 27. Mai 2013.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/d-96823009.html |titel=Schauplätze und Museen: Revolver auf dem Schreibtisch; Panorama in alter Ruhmeshalle; Bebels Tribüne gegen die Obrigkeit; Dichtung und Journalismus; Atmosphäre der Luftschifffahrt |werk=Spiegel Online |datum=2013-05-27 |abruf=2020-06-09 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius H. Schoeps]]: &amp;#039;&amp;#039;Bismarck und sein Attentäter. Der Revolveranschlag Unter den Linden am 7. Mai 1866.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Verlag, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1984, ISBN 3-550-07963-X.&lt;br /&gt;
* [[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Schüsse auf Bismarck. Historische Reportagen.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2002, ISBN 3-406-49400-5, S. 40–48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118676598}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]] |url=http://www.zeit.de/1998/31/Fuenf_Schuesse_auf_Bismarck/komplettansicht |titel=Fünf Schüsse auf Bismarck |werk=[[Die Zeit|Zeit Online]] |datum=1998-07-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180216213656/http://www.zeit.de/1998/31/Fuenf_Schuesse_auf_Bismarck/komplettansicht |archiv-datum=2018-02-16 |abruf=2021-05-07 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2196.html |titel=07. Mai 1866: Attentat auf Otto von Bismarck |werk=[[WDR 2|WDR-2]]-Sendung „Stichtag“ |datum=2006-05-07 |abruf=2021-05-07 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118676598|LCCN=n/84/114363|VIAF=67259631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohenblind, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto von Bismarck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universität Hohenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohen-Blind, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Attentäter gegen Otto von Bismarck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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