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	<title>Ferdinand Amelin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferdinand_Amelin&amp;diff=2084755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Weblinks */Archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2026-03-24T21:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaisersteinbruch Blick auf die Steinbrueche.JPG|mini|hochkant=1.6|Kaisersteinbruch, Blick auf die Steinbrüche 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausbruch Kaisersteinbruch.jpg|mini|hochkant=1.1|&amp;#039;&amp;#039;Hausbruch&amp;#039;&amp;#039;, als „Amelin-Bruch“ bezeichnet, Nordwand, mit härtestem [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]]. Zur besseren Einschätzung der Dimensionen – in der Mitte stehen zwei Personen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Schaffer (Geograph)|Franz Schaffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Führer für Exkursionen im Inneralpinen Wiener Becken.&amp;#039;&amp;#039;, II. Teil. Berlin 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Amelin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Amerling, * [[13. April]] [[1868]] in [[Kaisersteinbruch]], [[Komitat Győr-Moson-Sopron|Westungarn]], heute [[Burgenland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IV/395681&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1947]] in [[Wien]]) führte mit seinem Bruder Josef die [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarische]] [[Steinbruch]]- und [[Steinmetz]]-Firma Amelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Matriken]] der Pfarre [[Schottenfeld]] im [[Wiener Gemeindebezirk]] [[Neubau (Wien)|Neubau]] ist der Name Amerling eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ferdinand Amelin wurde als Sohn des Steinmetzmeisters Joseph Amelin und der Anna Krukenfellner, Tochter des Steinmetzmeisters [[Ferdinand Krukenfellner]], geboren. Sein Vater amtierte in den Jahren 1873–1890 als Richter. Der Großvater, Steinmetzmeister Johann Amerling&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; kam aus [[Wien]], Schottenfeld, hatte sich 1830 in Kaisersteinbruch verheiratet und wurde der Begründer einer bedeutenden Steinmetzfamilie am [[Leithagebirge]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatsoper (ca.1898).jpg|mini|hochkant=1.4|[[Wiener Staatsoper|Hofoper]] um 1898]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinbrüche der Familie Amelin ===&lt;br /&gt;
Die Brüder Josef und Ferdinand Amelin führten den Steinmetzbetrieb gemeinsam, wobei sich Josef mehr um die Brüche und das Personal kümmerte, während Ferdinand die Geschäfte und das Finanzielle erledigte. Sie pachteten den &amp;#039;&amp;#039;Hausbruch&amp;#039;&amp;#039;, Nord- und Südwand auf die Brüder aufgeteilt, den &amp;#039;&amp;#039;Blauen&amp;#039;&amp;#039;- (Schotter-) und &amp;#039;&amp;#039;Weißen Bruch&amp;#039;&amp;#039;, sowie den &amp;#039;&amp;#039;Kapellenbruch&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Scharmer (1897–1991) berichtete aus seiner Kindheit:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitzeuge Gustav Scharmer berichtet 1990 für die „Chronik“.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmuth Furch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre Kaisersteinbruch, 1590–1990.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-9504555-1-9. (auszugsweise)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Als Bub habe ich selbst gesehen, wie im Kapellenbruch der Firma Amelin 5 Meter tiefe Löcher in den Fels gebohrt wurden, Herr Amelin hat die [[Sprengung]] eingeleitet und ein hausgroßer Block hat sich gelöst. Wie die Ameisen sind von allen Seiten die „Ritzer“ gekommen und haben auf genau festgelegten Bahnen [[Nut (Fertigungstechnik)|Rillen]] gehämmert. Das ging den ganzen Tag. Dann wurden [[Stahl]]platten als [[Keil]]e angesetzt und der Block in die gewünschten Teile zerlegt. Auch die weitere Vorarbeit erfolgte durch die Ritzer, erst die Fertigstellung durch die Steinmetzen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Hausbruch Kaisersteinbruch 1.jpg|Hausbruch&lt;br /&gt;
   Hausbruch Kaisersteinbruch 2.jpg|Hausbruch&lt;br /&gt;
   Amelin Bruch Kaisersteinbruch.JPG|Amelinbruch&lt;br /&gt;
   Blauer Bruch Kaisersteinbruch.JPG|Blauer Bruch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einige dokumentierte Aufträge ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Bildhauer Philipp Stastny von der Dombauhütte St. Stephan über den Kaiserstein|titel1=„Bildhauer Philipp Stastny von der Dombauhütte St. Stephan über den Kaiserstein“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., die k.k. Hofoper|titel1=„Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., die k.k. Hofoper“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., das k.k. Naturhistorische Hofmuseum|titel1=„Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., das k.k. Naturhistorische Hofmuseum“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für den Bankier Wilhelm Zierer in seinem Gartenpalais|titel1=„Kaiserstein für den Bankier Wilhelm Zierer in seinem Gartenpalais“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., im neuen Burgflügel der Wiener Hofburg|titel1=„Kaiserstein für Kaiser Franz Joseph I., im neuen Burgflügel der Wiener Hofburg“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für die Steinplatte auf dem Ehrengrab des Architekten und Steinmetzmeisters Friedrich von Schmidt|titel1=„Kaiserstein für die Steinplatte auf dem Ehrengrab des Architekten und Steinmetzmeisters Friedrich von Schmidt“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für den Wasserturm in Favoriten|titel1=„Kaiserstein für den Wasserturm in Favoriten“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial#Kaiserstein für eine Mädchenbürgerschule der Stadt Wien, in der Lortzinggasse|titel1=„Kaiserstein für eine Mädchenbürgerschule der Stadt Wien, in der Lortzinggasse“ im Artikel Verwendung von Kaiserstein als Baumaterial}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--TRIVIA === Steintransport (eine überlieferte Episode) ===&lt;br /&gt;
Auf einem Platz vor dem Bruch wurden die Blöcke gelagert und mit [[Pferdefuhrwerk]]en, gezogen von 6 bis 8 Pferden nach Wien gebracht, bei der Heimfahrt (leer) blieben die [[Kutscher]] meist in [[Schwechat]] bei einem Wirtshaus stehen. Es kam vor, dass die Kutscher zu lang sitzen blieben und die Pferde nach Kaisersteinbruch alleine fuhren und vor dem Haus stehen blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großvater, der wegen seiner [[Gicht]] wenig Schlaf fand, hörte das Fuhrwerk ankommen und wartete, dass die Kutscher die Pferde ausspannen und in den Stall bringen. Nach längerer Zeit vernahm er die Pferde immer noch scharren und schnaufen. Er weckte dann einen anderen Kutscher, der nachsehen sollte, was los sei. Der in Schwechat „verschollene“ Kutscher durfte dann für die Firma Amelin nicht mehr fahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Amelin, Enkel, von [[Mannersdorf am Leithagebirge]], aus Familienerinnerungen&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat ===&lt;br /&gt;
Ferdinand Amelin, Steinmetzmeister und Hausbesitzer im Steinbruch, heiratete am 10. Juli 1892 Anna Dietrich, Tochter des aus [[Schloss Měšice (Südböhmen)|Měšice]] in [[Böhmen]] zugewanderten Anton Dietrich, [[Stift Heiligenkreuz|herrschaftlicher]] Jäger zu [[Schloss Königshof|Königshof]] und der Elisabeth, geborene Koch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Stift kündigt die Steinbrüche, 3. Oktober 1910 ===&lt;br /&gt;
In einem Schreiben an die Kanzlei des Stiftes Heiligenkreuz beklagen die Brüder Amelin &amp;#039;&amp;#039;als eine langjährige Pächterfamilie, welche sich in keiner Weise etwas zu schulden kommen ließ, auch den Pacht immer bezahlt hat, ganz einfach gekündigt zu werden&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Dass diese [[Kündigung]] mit den Gepflogenheiten in derartigen Fällen nicht im Einklang steht, und daher nicht akzeptiert werden kann. Die Familie Amelin arbeitete hier an diesem Ort seit 62 Jahren, und kann infolgedessen verschiedene Baulichkeiten nicht innerhalb der vorgegebenen Frist bis 1. Jänner 1912 entfernen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Bedingungen hatte der Verwalter der Herrschaft Königshof, [[Pater]] Rudolf Rath, als Vertreter des Abtes gestellt. Schriftliche Dokumente vor allem dieses Verwalters zeigen die starke Entfremdung der Herrschaft Königshof und seiner Besitzung Steinbruch, nur sehr widerwillig „Kaiser-Steinbruch“ bezeichnet, auf. Das führte zum „Verkauf über Nacht“ ans k.k. Militär[[ärar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaisersteinbrucher Steinmetzhandwerk ===&lt;br /&gt;
Als Nachfolger des Steinmetzmeisters Ferdinand Krukenfellner wurde Amelin 1913 Richter, 1921/1922 übernahm sein Bruder Josef das Amt. Seine Mitmeister in diesen Jahren waren Josef Amelin, Alexander Krukenfellner, Eduard Richter, Carl Teuschl, Carl Winkler, Franz Winkler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audienz beim k.u.k.Kriegsminister, 13. Februar 1913 ===&lt;br /&gt;
„Die Gemeinde[[Repräsentation (Politik)|repräsentanz]] nimmt die günstige Zusage des [[k.u.k. Kriegsministerium|k.u.k.Kriegsministers]] [[Alexander von Krobatin]] mit Dankbarkeit zur Kenntnis und beschließt einstimmig, dass die Gemeinde den offerierten Grundstücks-[[Komplexität|Komplex]] in Pacht nimmt und mit ähnlichem Preis und Bedingungen an die Ortsinsassen in Subpacht weitergibt.“ Ortsrichter Ferdinand Amelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leithasand- und Schottergewinnung ===&lt;br /&gt;
Vertragsabschluss am 23. Februar 1913 der Gemeinde Czászárköbánya mit der k.u.k.Heeresverwaltung, die zwecks Vermehrung und Erhöhung der Gemeindeeinkünfte die [[Sand]]- und [[Schotter]]gewinnung aus dem neuen [[Leitha]]kanal in Pacht nimmt. Richter Ferdinand Amelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau eines Kriegsgefangenenlagers in Kaisersteinbruch, 1916 ===&lt;br /&gt;
Höchste militärische Sachverständige kamen zu dem Entschluss, ein [[Kriegsgefangenenlager]] ganz bei der Ortschaft Kaisersteinbruch zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Wolf, Bürgermeister: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gemeinde Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. Sonderdruck der &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 43, August 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Erbauung wurde die Wiener Baufirma Janisch&amp;amp;Schnell beauftragt. An das untere Ortsende an der linken Straßenseite stellte man acht Holzbaracken, die zur Unterbringung von 2.000 bis 3.000 Kriegsgefangenen dienten. Diese Kriegsgefangenen wurden zur Schottererzeugung im &amp;#039;&amp;#039;Blauen Bruch&amp;#039;&amp;#039;, dann zur Gewinnung von Unterbausteinen im &amp;#039;&amp;#039;Kavernenbruch&amp;#039;&amp;#039;, zur Betonschottergewinnung aus der Leitha, sowie zur Mitarbeit beim eigentlichen Barackenbau eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enteignung der Grundstücke ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Lager, das „Lager I“, wurde anschließend am unteren Dorfende auf der rechten Straßenseite erbaut, bestehend aus 30 Baracken Mannschafts- und 16 Baracken Offizierslager. Die Gemeinde wollte auf das ihr zustehende [[Wasserrecht]] nicht verzichten, und die Besitzer der „Edelgarten-Grundstücke“ wollten diese ebenfalls nicht abtreten. Auch als das Militärärar die [[Evakuierung]] der ganzen Gemeinde androhte, blieben die Grundbesitzer bei ihrer Ablehnung, sodass schließlich die Grundstücke enteignet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standrecht über Kaisersteinbruch ==&lt;br /&gt;
Josef Wolf berichtete in „Heldenkampf für Burgenland“ und „[[Standrecht]] über Kaisersteinbruch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Heldenkampf für Burgenland&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Standrecht über Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;, maschinschriftliches Exemplar, von Albine Hummel, der Tochter des Verfassers dem [[Steinmetzmuseum Kaisersteinbruch|Museum Kaisersteinbruch]] übergeben. Veröffentlicht in: Helmuth Furch (Hrsg.): Von Heiligenkreuzer Steinbruch zu Kaisersteinbruch, 1981. ISBN 978-3-9504555-0-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint Germain]] wurde der Streifen [[Deutsch-Westungarn]] Österreich zugesprochen. Der [[Pál Prónay|Anführer]] der [[Freischärler]], [[Landnahme des Burgenlandes#Ungarische Freischärler|Kommandant Ivan Héjjas]], besetzte Kaisersteinbruch, es kam zu Kampfhandlungen, Héjjas verhängte das Standrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schadenersatzanspruch 1921 ===&lt;br /&gt;
Über die durch die ungarischen Freischärler verursachten Schäden vom 14. Oktober bis 4. November 1921 bei Ferdinand Amelin. Zwangsweise Abnahme und Verschleppung durch die Freischärler von [[Waffe]]n, zwangsweise [[Requirierung]] von Lebensmitteln, wie Milch, Weizenmehl, Brot, von angegebenen Fuhren und Ernteausfall durch verspäteten Anbau. Gesamthöhe 10.522.000 [[Österreichische Krone#Österreich 1918 bis 1925|ö.Kr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Memorandum vom 25. Jänner 1923 ===&lt;br /&gt;
„Wir bitten durch eine [[Kommission]] diese jämmerliche Gemeinde besichtigen zu lassen, um sich von der Richtigkeit der folgenden Angaben überzeugen zu können (auszugsweise), .. Im Jahre 1912 verkaufte das Stift Heiligenkreuz den ganzen Besitz an das Militärärar. Nach dem Umsturz im Jahre 1918 übernahm vorübergehend die [[MÁVAG|königlich-ungarische Staatsbahn]] die Führung des Gutes. Das Ministerium für Heerwesen übernahm 1921 das Gut. Anfangs wurde von uns nur Mögliches und Erfüllbares verlangt, mit einem Schlage forderte die Heeresverwaltung das [[Hyperinflation|37.000-fache]] des 1913 vorgeschriebenen Pachtzinses. Da die Gemeinde, also die bodenständigen [[Inwohner]], bei den auf sechs Jahre pachtweise überlassenen [[Acker|Feldern]] kein [[Kündigung]]srecht besitzen, sind sie mit dem Vertrag gerade so rechtlos, wie ohne denselben. Das [[Dürrholz]] sammeln, sowie der Waldgang zum [[Laubstreu]] sammeln für ihr [[Vieh]], wurde den ärmeren Bewohnern gänzlich eingestellt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des gegenwärtigen vollständigen Stillstandes der Bautätigkeit, fast sämtliche Steinbrüche sind außer Betrieb, fordert die Heeresverwaltung von den Pächtern, welche schon als dritte Generation bei den jeweiligen Gutsherren als Steinbruchpächter ihr Fortkommen fanden, gegenwärtig einen unerschwinglich hohen Pachtzins. Der Bruch wird gekündigt, oder das 43.000-fache des früheren Bruchpachtes wird bezahlt. Unter solchen Umständen ist jede Existenzmöglichkeit ausgeschlossen, hier wird eine bodenständige burgenländische Gemeinde um ihre Existenz gebracht... Dabei war es nicht wenig, was wir durch die Anwesenheit der ungarischen Freischärler zu erdulden hatten...“ Mit Bleistift geschrieben von Ferdinand Amelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kai - Karte.jpg|mini|hochkant=1.7|Gruß aus Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amelin Grabstein.JPG|mini|hochkant=1.1|Gruft der Steinmetz-Familie Amelin auf dem Kaisersteinbrucher Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Stift Heiligenkreuz Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbücher, Register, Pachtverträge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Staatsarchiv|Allgemeines Verwaltungsarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Akten des [[Wiener Stadterweiterungsfonds|Stadterweiterungsfonds]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Landesarchiv Burgenland]]: Johann Wimmer, Lehrer in Kaisersteinbruch: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch der Gemeinde Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;, 1895. (handschriftliches Exemplar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Amelin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 46, 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/9/8/eaaa2f63f1a14868eb05bb5cf89.pdf Helmuth Furch 2002, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch Band 1], [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/2/5/eaaa2f6d15d1ef178cfae2c7552.pdf 2004, Band 2] Index: Amelin Brüder, Ferdinand, Johann, Josef, Joseph, Otto, Wilhelm&lt;br /&gt;
* [[Geologische Bundesanstalt]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://hq.chc.sbg.ac.at/quarries/quarry/356 Kaisersteinbruch Blauer Bruch.]&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv |url=http://hq.chc.sbg.ac.at/quarries/quarry/401 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hausbruch.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210921054901}}, &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://hq.chc.sbg.ac.at/quarries/quarry/412 |wayback=20210921054020 |text=Kapellenbruch.}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ursula Stevens&lt;br /&gt;
   |url=https://artistiticinesi-ineuropa.ch/deu/kaisersteinbruch-deu.html&lt;br /&gt;
   |titel=Kaisersteinbruch&lt;br /&gt;
   |werk=tessinerkuenstler-ineuropa.ch&lt;br /&gt;
   |datum=2016&lt;br /&gt;
   |abruf=2024-10-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amelin, Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetz (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisersteinbrucher Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisersteinbruch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amelin, Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Amerling, Ferdinand&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-ungarischer Steinmetz des Historismus, Richter in Kaisersteinbruch&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
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