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	<title>Fences for Fuel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:00:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fences_for_Fuel&amp;diff=939481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-09T08:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zäune für Kraftstoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|englischer Originalname]] „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fences for Fuel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Virat Nagar Block, Jaipur, India“) ist ein [[Entwicklungshilfe]]projekt der [[Nichtregierungsorganisation]] [[Humana People to People]], das in der Gegend rund um die [[Indien|indische]] Stadt [[Jaipur]] durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde am 9. Mai 2006 mit einem Preis der [[Weltbank]] („World Bank Development Marketplace-2006“) für „Innovative Projekte auf dem Gebiet von [[Wasserversorgung]], sanitären Anlagen und [[Energieversorgung]] für Menschen in [[Armut]]“ („Innovative projects within Water, Sanitation and Energy services to poor people“) ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.humana-india.org/Articel.asp?NewsID=31 |wayback=20181005073401 |text=Preis der Weltbank an Humana People to People India (Englisch) |archiv-bot=2023-04-29 12:38:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es startete im August 2006 als [[Gemeinde]]-Entwicklungs-Projekt Virat Nagar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekthintergrund und Ziele ==&lt;br /&gt;
Durch Umsetzung eines umfassenden Plans zur Nutzung der [[Purgiernuss]] (&amp;#039;&amp;#039;Jatropha curcas&amp;#039;&amp;#039;) soll eine [[alternativ]]e Quelle für [[Kraftstoff]] bereitgestellt und [[Umwelt]]nutzen für Bauern geschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensunterhalt]] der ländlichen Bevölkerung in [[Rajasthan]], [[Indien]], hängt stark von natürlichen [[Ressource]]n und [[klima]]tischen Bedingungen ab. Die Auswirkungen von [[Entwaldung]], [[Dürre]]n und [[Bodenerosion]] auf die [[Umwelt]] sind die Hauptfaktoren, die Viele zwingen, auf der Suche nach besseren Möglichkeiten aus den ärmsten [[Region]]en in die Städte abzuwandern. Zur gleichen Zeit tragen [[Kleinbauer]]n und andere an den Rand gedrängte Menschen durch Fällen der Bäume für Feuerholz zur [[Verwitterung]] des [[Boden (Bodenkunde)|Bodens]] bei. Die dürrefeste mehrjährige Jatropha-Pflanze kann auf armen Böden gedeihen und viele dieser Probleme lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fences for Fuel“ integriert mehrere [[Komponente]]n, die eine [[nachhaltige Lebensweise]] für Kleinbauern und für das Land, das sie ernährt, sichern. Das [[Pflanzenöle|Öl]] aus den Samen der Purgiernuss liefert erneuerbare [[Energie]]. Gleichzeitig tragen [[Hecke]]n aus diesen Pflanzen zur [[Bodenverbesserung]] und zur Einschränkung der [[Bodenerosion|Erosion]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt arbeitet mit Bauern-[[Verein]]en in 40 Dörfern mit 400 Kleinbauern zusammen. Es soll ihnen helfen, ihren Lebensunterhalt zu verbessern und das lokale Umfeld durch die Errichtung von lebenden Jatropha-Zäunen um Gärten und Felder zu erhalten. An einem [[Modell]] führt das Projekt den Kleinbauern praktische Beispiele zur Pflanzung und Erhaltung der Jatropha-Zäune und zur Öl- und Bio-Diesel-Produktion vor. Humana Bereichs-Arbeiter verteilen die Pflanzen an die Bauern. Eine Produktionsanlage gewinnt aus den [[Pflanzenöle]]n [[Bio-Diesel]] zum eigenen Verbrauch und Verkauf. Auch die [[Nebenprodukt]]e der Pflanze tragen zum [[Einkommen]] der Dorfbewohner bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jatropha curcas1 henning.jpg|miniatur|[[Purgiernuss]] (&amp;#039;&amp;#039;Jatropha curcas&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pflanze ==&lt;br /&gt;
Die [[Purgiernuss]] (&amp;#039;&amp;#039;Jatropha curcas&amp;#039;&amp;#039;) ist ein leicht sukkulenter, dürrefester Strauch oder bis zu 8 Meter hoher Baum, der besonders in Amerika und Afrika traditionell für lebende Zäune verwendet wird, da Tiere ihn wegen seines toxischen Saftes nicht fressen. Er hat eine Lebensdauer bis zu 50 Jahren. Er kann aus Samen, Setzlingen oder Ablegern aufgezogen werden. Seine für Menschen und viele Tiere giftigen nussartigen Samen enthalten je nach Sorte 30–50 % Öl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J_curcas_seed_ies.jpg|miniatur|Ölhaltige Samen der Purgiernuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ölgewinnung ==&lt;br /&gt;
Pro ausgewachsenem Baum und Jahr können bis zu 9&amp;amp;nbsp;kg Samen, im Flächenanbau 2 bis 5&amp;amp;nbsp;t pro Hektar, geerntet werden. Ihr Öl kann nach dem Rösten oder Kochen mit handbetriebenen mechanischen Ölpressen (&amp;#039;&amp;#039;siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[dezentrale Ölmühle]]) zu 75–80 % extrahiert werden. 5&amp;amp;nbsp;kg Samen ergeben rund 1 Liter Öl. Der Presskuchen kann als Dünger Verwendung finden. Wegen der insektiziden Eigenschaft der enthaltenen Giftstoffe kann durch seinen Einsatz der Nematoden-Befall im Boden reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Gefiltert kann das Öl der Purgiernuss-Samen auf verschiedene Weise genutzt werden:&lt;br /&gt;
* als Brennmaterial für Kochstellen;&lt;br /&gt;
* zur Beleuchtung: in umgebauten Petroleum-Lampen oder mit einem schwimmenden Docht versehenen Marmelade- oder Trinkgläsern;&lt;br /&gt;
* zur Produktion von Bio-Diesel;&lt;br /&gt;
* zur Gewinnung einer gut schäumenden, weißen hautfreundlichen Seife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere starke Äste der Pflanze können als dauerhafte Stützen oder Pfosten eingesetzt werden, da sie seltener von Termiten befallen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Fences for Fuel“ in Afrika ==&lt;br /&gt;
Ein weiteres Projekt dieser Art wurde im Jahre 2005 von der HUMANA-Partnerorganisation ADPP in [[Mosambik]] initiiert. Es arbeitet zusammen mit Studenten der beiden Lehrerausbildungsstätten von ADPP, EPF Chimoio und EPF Nhamatanda und wird von der Schweizer und US-amerikanischen NGO „The GAIA-Movement Trust Living Earth Green World Action“ unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 initiierte die HUMANA-Partnerorganisation DAPP Zambia zusammen mit dem GAIA-Movement ein Biofuel-Projekt in [[Children’s Town Malambanyama]] im [[Chibombo (Distrikt)|Chibombo]]-Distrikt in [[Sambia]]. Es wird finanziert von der GVEP Global Village Energy Partnership, der [[Weltbank]] und dem Projekt „Pumps for Trees, Chibombo“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gaia-movement.org/files/Manual%2011e%20Jatropha%20-%20fencing%20and%20oil.PDF „Jatropha for Fencing and Oil“] (PDF, 5 Seiten, Englisch; 116 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.dappzambia.org/files/Photo%20Report%20GVEP%20Sep%2007%20LoRes.pdf Biodiesel-Projekt in Sambia] (PDF, 10 Seiten, Englisch; 583 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungszusammenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiepflanzenanbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajasthan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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