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	<title>Femurkopfresektion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:43:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Femurkopfresektion&amp;diff=2276637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-10-05T12:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Femurkopfresektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem der Kopf des [[Oberschenkelknochen]]s (&amp;#039;&amp;#039;Femur&amp;#039;&amp;#039;) operativ entfernt wird. Beim Menschen ist die Femurkopfresektion ein notwendiger Teilschritt beim Einsetzen eines [[Endoprothese|künstlichen Hüftgelenks]]. Ohne Einsetzen einer Hüftgelenksendoprothese wird die Operation jedoch nur in seltenen Ausnahmesituationen durchgeführt, beispielsweise bei nicht auf eine Behandlung ansprechenden [[Eiter|eitrigen]] [[Entzündung]]en des [[Hüftgelenk]]s. Sie führt beim Menschen zu einer starken Beeinträchtigung des Gehvermögens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Haushund|Hunden]] wird die Femurkopfresektion häufiger durchgeführt. Indikationen sind hier vor allem die [[Morbus Perthes|aseptische Femurkopfnekrose]] sowie chronische, hochgradig schmerzhafte Hüftgelenks[[arthrose]]n, wie sie vor allem bei der [[Hüftdysplasie des Hundes|Hüftdysplasie]] (HD) auftreten. Die Femurkopfresektion führt zur Bildung einer [[Bindegewebe|bindegewebigen]] Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen ([[Pseudarthrose]]), die zwar meist zu einer Funktionseinschränkung in der Hüfte führt, aber dem Tier eine angemessene Lebensqualität bietet. Sie wird dann angewendet, wenn aus Kosten- oder Altersgründen ein künstliches Hüftgelenk nicht in Frage kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Femurkopfresektion beim Hund ==&lt;br /&gt;
Der Eingriff erfolgt in [[Narkose|Vollnarkose]]. Zumeist wird ein Zugang zum Hüftgelenk von kraniolateral (seitlich-vorn) gewählt. Nach einem Hautschnitt oberhalb des Hüftgelenks wird die [[Faszie]] am Vorderrand des [[Musculus biceps femoris]] durchtrennt. Der [[Musculus gluteus maximus|Musculus gluteus superficialis]] wird nach hinten verlagert, eventuell auch seine Ansatzsehne durchtrennt. Der [[Musculus gluteus medius]] wird mit [[Retraktor (Chirurgie)|Wundhaken]] rückenwärts (dorsal) verlagert, der Musculus biceps femoris nach hinten. Anschließend wird der Ansatz des [[Musculus gluteus minimus|Musculus gluteus profundus]] teilweise durchtrennt und der [[Musculus vastus lateralis]] an seinem [[Ursprung und Ansatz|Ursprung]] vom Oberschenkelknochen gelöst. Mit einem [[Knochenhebel]] kann nun der Kopf des Oberschenkelknochen aus der [[Acetabulum (Anatomie)|Beckenpfanne]] gehebelt werden, wobei bei intaktem Oberschenkelknochenkopfband (&amp;#039;&amp;#039;Ligamentum capitis ossis femoris&amp;#039;&amp;#039;) dieses durchtrennt wird. Der Oberschenkelhals wird nun mit einer Säge oder nach Anlegen von Bohrkanälen mit einem [[Osteotom]] [[Osteotomie|osteotomiert]], bei der Femurkopfnekrose kann der Kopf auch schrittweise mit einer [[Rongeur|Hohlmeißelzange]] abgetragen werden. Anschließend erfolgt der Wundverschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Femurkopfresektion beim Menschen ==&lt;br /&gt;
Die Femurkopfresektion ist ein notwendiger Arbeitsschritt bei der Implantation einer Hüftgelenks-[[Endoprothese]]. Als alleinige Maßnahme ist sie beim Menschen nur äußerst selten [[Indikation|indiziert]], so in den seltenen Fällen einer chronischen, therapieresistenten eitrigen [[Coxitis]]. In der Regel wird in diesen Fällen eine [[Endoprothese|endoprothetische Versorgung]] nach Sanierung des Infektes angestrebt. Hartnäckige Infekte als Komplikation einer Prothesenimplantation zwingen gelegentlich zum temporären Ausbau der Prothese, wodurch dann ebenfalls die Situation einer Femurkopfresektion entsteht. Es verbleibt dann eine sogenannte [[Girdlestone-Operation|Girdlestone-Situation]]: der [[Oberschenkelknochen|Trochanter major]] stützt sich an der [[Beckenschaufel]] ab, woraus eine sehr eingeschränkte Gehfähigkeit an [[Unterarmgehstütze]]n mit deutlicher Beinverkürzung resultiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Rüdiger Dohler |Titel=Lexikon orthopädische Chirurgie: Standardterminologie für Orthopäden und Unfallchirurgen |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2002 |ISBN=3-540-41317-0 |Seiten=59 |Online= [https://books.google.de/books?id=rlGLKZrN_q4C&amp;amp;pg=PA59&amp;amp;dq=girdlestone+h%C3%BCfte&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=J0evTdWGLMnDswb92s3hDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=girdlestone%20h%C3%BCfte&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theresa Welch Fossum: &amp;#039;&amp;#039;Small Animal Surgery&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Mosby, 2002, ISBN 0-323-01238-8, S. 1100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Tiermedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundemedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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