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	<title>Femme fatale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:05:30Z</updated>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Femme_fatale&amp;diff=43111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-29T10:44:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Frauentypus. Für weitere Bedeutungen siehe [[Femme Fatale (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mata Hari 6.jpg|mini|Postkarte von [[Mata Hari]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fam faˈtal}}] ([[Französische Sprache|frz.]] für „verhängnisvolle Frau“) ist eine besonders [[Attraktivität|attraktive]] und [[Verführung|verführerische]] [[Figur (Fiktion)|Frauenfigur]] in Kunst und Literatur. Dieser [[Typus (Literatur)|Typus]] wird mitunter mit [[Magie|magischen]] oder [[dämon]]ischen Zügen ausgestattet, die es ihr ermöglichen, Männer [[Erotik|erotisch]] an sich zu binden und sie zu [[Manipulation|manipulieren]]. In religiösem Kontext kommt oft noch eine [[moral]]ische Komponente hinzu, durch die leichtgläubige oder triebhafte Männer durch sie „[[Schicksal|schicksalhafte]]“ Läuterung erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Typus wird in Anlehnung an ein Gedicht von [[John Keats]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bartleby.com/126/55.html |titel=55. La Belle Dame Sans Merci. Keats, John. 1884. The Poetical Works of John Keats |abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch als &amp;#039;&amp;#039;La Belle Dame sans Merci&amp;#039;&amp;#039; oder, in Verwandtschaft zur [[Vampir]]mythologie, als &amp;#039;&amp;#039;Vamp&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Mario Praz, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus moderner Sicht ist die Femme fatale eine Projektion, ein [[Mythos]], beziehungsweise die Konstruktion eines weiblichen [[Stereotyp]]s, der fast ausschließlich von männlichen Vorstellungen dominiert wird und bei dem die Dämonisierung einer ausgelebten, weiblichen [[Sexualität]] eine wesentliche Rolle spielt.&amp;lt;ref name = KHH&amp;gt;[https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/femme-fatale &amp;#039;&amp;#039;Femme Fatale. Blick – Macht – Gender&amp;#039;&amp;#039;] [[Hamburger Kunsthalle]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = Uni&amp;gt;[https://moodle.uni-siegen.de/course/info.php?id=22512 &amp;#039;&amp;#039;‚Femme fatale‘ vs. ‚Femme fragile‘: Weiblichkeitsentwürfe in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;] [[Universität Siegen]], aufgerufen am 1. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minderjährige oder sehr junge Figuren dieser Art werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Fille fatale&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das begriffliche Gegenstück zur Femme fatale ist dagegen die [[Femme fragile]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039; in Mythologie, Kunst und Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lilith (John Collier painting).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Lilith]]&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde von [[John Collier (Maler)|John Collier]] (1892)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewertung, ob der Typus der Femme fatale eher reale Vorbilder haben könnte, oder doch eher als „Denkfigur“ zu betrachten ist, fällt je nach Betrachter völlig unterschiedlich aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Im Mythos und in der Literatur hat es den Typus der Femme fatale immer gegeben, denn Mythos und Literatur sind nur die dichterische Widerspiegelung des wirklichen Lebens; im wirklichen Leben aber hat es an mehr oder minder vollkommenen Exemplaren herrschsüchtiger und grausamer Frauen nie gefehlt.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Mario Praz]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Praz, 1994, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Denkfigur der ‚femme fatale‘ stellt einen literarischen Frauentypus dar, der sich von der [[Klassische Philologie|antiken Literatur]] bis hin zu Darstellungen von Weiblichkeit im Gegenwartsfilm wiedererkennen lässt. Hierbei wird die Frau als gefährliche Verführerin inszeniert, die die ihr verfallenden Männer ins Unheil stürzt. In dieser [[Dämonisierung]] des Weiblichen drückt sich ein [[Neurose|neurotisches]], oftmals auch [[Misogynie|misogynes]] Verhältnis zum femininen Geschlecht aus, dem als sinnlich-irrationaler Macht sowohl die [[Angst]] als auch die Faszination des sie begehrenden Mannes gilt.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name = Uni /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Motiv der dämonischen Verführerin durchzieht die gesamte Literatur seit der [[Altbabylonische Zeit|altbabylonischen Zeit]]. Dieser Epoche entstammt die Figur des weiblichen Dämonenwesens [[Lilith]], die als Urbild der Femme fatale gesehen werden kann und deren Gestalt in den folgenden Jahrtausenden immer wieder neu aufgegriffen und neu gelesen wurde, etwa in der Bibel, im jüdischen Volksglauben oder in mittelalterlicher [[Kabbala|kabbalistischer]] Überlieferung. Abwechselnd wurde und wird sie unter anderem als männerzerstörender [[Succubus]] dargestellt, als hexenartige Kindsmörderin, die ungeborene Kinder im Mutterleib tötet, oder als erste Frau [[Adam und Eva|Adams]] (noch vor Eva), die aus dem Paradies verbannt wurde (oder, je nach Interpretation, freiwillig daraus floh), weil sie sich weigerte, sich Adam unterzuordnen (auch in sexueller Hinsicht – im sogenannten [[Jesus Sirach#Ben Sira in der rabbinischen Literatur|Alphabet des Bin Sira]] entzündet sich der Streit zwischen Lilith und Adam an der Frage, wer beim Sex oben liegen darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jwa.org/media/alphabet-of-ben-sira-78-lilith Geschichte der Lilith] im &amp;quot;Alphabet des Ben Sira&amp;quot; (hebräisch und englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bibel|Biblische]] Beispiele sind&lt;br /&gt;
** [[Buch Judit|Judit]]&amp;lt;ref name = KHH /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://literaturkritik.de/id/14598 &amp;#039;&amp;#039;Judit – von der biblischen Heldin zur Femme fatale&amp;#039;&amp;#039;] [[literaturkritik.de]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Maria Magdalena]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/von-der-apostelin-zur-femme-fatale-100.html &amp;#039;&amp;#039;Von der Apostelin zur Femme fatale&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Salome (Tochter der Herodias)|Salome]]&amp;lt;ref name = KHH /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.academia.edu/35617688/Representing_the_Femme_Fatale_the_Case_of_Salome &amp;#039;&amp;#039;Heloise Danna: Representing the Femme Fatale, the Case of Salome&amp;#039;&amp;#039; (englisch)] [[Academia.edu]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
** [[Delila]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.staatsoper-berlin.de/femme-fatale-oder-prostituierte-dazwischen-nichts/ &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale oder Prostituierte, dazwischen nichts.&amp;#039;&amp;#039;] [[Staatsoper Unter den Linden]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Circe Offering the Cup to Odysseus.jpg|mini|[[Kirke|Circe]] bietet [[Odysseus]] den Becher,&amp;lt;br /&amp;gt;[[John William Waterhouse]], 1891]]&lt;br /&gt;
* In der Epik der klassischen [[Antike]] erscheinen u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
** [[Pandora]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://minerva-access.unimelb.edu.au/items/54539772-bb4e-5990-b37a-cb6e5fbafbd8 &amp;#039;&amp;#039;Beyond the femme fatale: the mythical Pandora as cathartic, transformational force in selected Lulu, Lola and Pandora texts&amp;#039;&amp;#039;] [[Universität Melbourne]], aufgerufen am 5. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Helena (Mythologie)|Helena]],&lt;br /&gt;
** [[Kirke|Circe]]&amp;lt;ref name = KHH /&amp;gt; und die&lt;br /&gt;
** [[Sirene (Mythologie)|Sirenen]]&amp;lt;ref name = KHH /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Mittelalter entstanden die Lieder von der Nixe [[Melusine]], von Meliur, von [[Armida]] und das Motiv der [[Mahrtenehe]] zwischen einem Sterblichen und einem verführerischen, aber Albdruck verursachenden überirdischen weiblichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die der japanischen Legende entsprungene [[Tamamo no Mae]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die chinesische [[Daji]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vamps der Literatur der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] sind:&lt;br /&gt;
*# Semiramis, Agrippina, Sophonisbe (bei [[Pedro Calderón de la Barca|Calderón]])&lt;br /&gt;
*# [[Die Jüdin von Toledo]] basierend auf [[Rahel la Fermosa]] (ca. 1610 bei [[Lope de Vega]], ca. 1855 bei [[Franz Grillparzer]], 1955 bei [[Lion Feuchtwanger]]), wobei sowohl die Titelfigur, als auch ihre Gegenspielerin, Königin Eleonor(e), als Femme fatale gelesen werden können&lt;br /&gt;
*# „Dark Lady“ aus [[Shakespeare]]s Sonetten&lt;br /&gt;
*# Countess Isabella (bei [[John Marston]])&lt;br /&gt;
*# Celinde (bei [[Andreas Gryphius]])&lt;br /&gt;
* Beispiele des 18. Jahrhunderts:&lt;br /&gt;
*# Marwood und die Gräfin Orsina (beide bei [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessing]])&lt;br /&gt;
*# Madame Reymer (bei [[Denis Diderot|Diderot]])&lt;br /&gt;
*# Danae und Lais (bei [[Christoph Martin Wieland|Wieland]])&lt;br /&gt;
*# Matilda (in [[Matthew Gregory Lewis|Matthew Lewis]]’ &amp;#039;&amp;#039;The Monk&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
*# Die Verführerin Adelheid (&amp;#039;&amp;#039;[[Götz von Berlichingen (Goethe)|Götz von Berlichingen]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Braut von Korinth]]&amp;#039;&amp;#039; wurden von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] erdacht.&lt;br /&gt;
*# Die Comtesse Blainville (in [[William Lovell|Die Geschichte des Herrn William Lovell]] von [[Ludwig Tieck]])&lt;br /&gt;
* Beispiele des 19. Jahrhunderts:&lt;br /&gt;
*# &amp;#039;&amp;#039;Die Totenbraut&amp;#039;&amp;#039; von [[Friedrich August Schulze|Friedrich Laun]]&lt;br /&gt;
*# Die Bergkönigin (in [[E. T. A. Hoffmann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bergwerke zu Falun]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
*# Gräfin Romana in [[Ahnung und Gegenwart]] und Gräfin Diana in [[Die Entführung (Eichendorff)|Die Entführung]] von [[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]]&lt;br /&gt;
*# Wanda in [[Venus im Pelz]] von [[Leopold von Sacher-Masoch]]&lt;br /&gt;
*# Giulia Belcredi in [[Le Crépuscule des Dieux]], dt. [[Götterdämmerung (Élémir Bourges)|Götterdämmerung]] von [[Élémir Bourges]]&lt;br /&gt;
*# Raoule de Vénérande in &amp;#039;&amp;#039;Monsieur Vénus&amp;#039;&amp;#039; von [[Rachilde]]&lt;br /&gt;
*# Anna Karenina in [[Anna Karenina]] von [[Lew Tolstoi]]&lt;br /&gt;
*# die [[Prostituierte|Kokotte]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nana (Roman)|Nana]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Émile Zola]]&lt;br /&gt;
Die Femme fatale ist auch ein Motiv diverser [[Volkssage]]n. Bekanntes Beispiel dafür ist das von [[Heinrich Heine]] geschriebene Gedicht über die [[Loreley]]. Weitere Beispiele sind von [[Heinrich von Kleist|Kleist]] das Fräulein Kunigunde &amp;#039;&amp;#039;([[Das Käthchen von Heilbronn]])&amp;#039;&amp;#039;, von [[Friedrich de la Motte-Fouqué]] die Nixe [[Undine (Friedrich de la Motte Fouqué)|Undine]], von [[E. T. A. Hoffmann]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Elementargeist]]&amp;#039;&amp;#039;, und von [[Oscar Wilde]] die tanzende Tochter der [[Herodias]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Salome (Drama)|Salome]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Bühnenwerk mit einer Femme fatale ist die Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georges Bizet]]; sie greift ein Werk von [[Prosper Mérimée]] auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alma Schindler.jpg|mini|[[Alma Mahler-Werfel]] 1900, vielfältig künstlerisch verewigte Femme fatale des frühen 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gerhart Hauptmann]]s Dramen treten eine ganze Reihe von Vamps auf. Eines der bekanntesten Beispiele schuf [[Frank Wedekind]] mit der Kindfrau [[Lulu]], dem Prototyp des modernen Vamps (&amp;#039;&amp;#039;[[Erdgeist (Wedekind)|Erdgeist]]&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;[[Die Büchse der Pandora (Drama)|Die Büchse der Pandora]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele des frühen 20. Jahrhunderts sind die „Künstlerin“ Rosa Fröhlich (in [[Heinrich Mann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Professor Unrat]]&amp;#039;&amp;#039;), Alpha (in [[Robert Musil]]s &amp;#039;&amp;#039;Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer&amp;#039;&amp;#039;), Luise (Lu) Dercum (in [[Jakob Wassermann]]s [[Laudin und die Seinen]]), Temple Drake (in [[William Faulkner]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Freistatt]]&amp;#039;&amp;#039;) und Alraune (in [[Hanns Heinz Ewers]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Alraune. Die Geschichte eines lebenden Wesens]]&amp;#039;&amp;#039;, zwischen 1918 und 1952 sechsmal verfilmt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur der Jolene im [[Jolene (Lied)|gleichnamigen Lied]] der Musikerin [[Dolly Parton]], eines der meistgecoverten Lieder, ist eine Femme Fatale, beschrieben und besungen aus der Position ihrer Konkurrentin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iol.co.za/entertainment/music/jolene-made-dolly-a-rich-woman-1714443]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulturhistorikerin [[Camille Paglia]] sieht die Femme fatale als wichtigste Figur unter den „dämonischen Archetypen des Weiblichen, die für die unbeherrschbare Nähe der Natur“ stünden. „Je weiter die Natur im Westen zurückgedrängt wird, um so häufiger taucht die Femme fatale auf: als Wiederkehr des Verdrängten. Sie ist die Ausgeburt des schlechten Gewissens, das der Westen gegenüber der Natur hat.“ Sie sei eine „Extrapolation aus biologischen Gegebenheiten der Frau“, erscheine „als medusische Mutter oder als frigide Nymphe […]. Ihre kühle Unnahbarkeit lockt, fasziniert und zerstört. Sie ist keine Neurotikerin, höchstens Psychopathin. […] ihr eignet eine amoralische Fühllosigkeit, eine ruhige Gleichgültigkeit gegen die Leiden derer, die sie anzieht und an denen sie teilnahmslos die Wirkung ihrer Macht beobachtet.“ Sie sei „bedrohlich, weil sie bleibt, ruhig, gelassen und lähmend. Ihrer Bleiben ist eine dämonische Last, […] sie ist Stachel, Inbegriff widerborstiger verderbter Sexualität. Ihr Stachel bleibt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Camille Paglia, &amp;#039;&amp;#039;Sexualität und Gewalt oder: Natur und Kunst&amp;#039;&amp;#039; (entnommen aus &amp;#039;&amp;#039;Die Masken der Sexualität&amp;#039;&amp;#039;), München, DTV, 1992, S. 41–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039; in der Wirklichkeit ==&lt;br /&gt;
Auch realen Frauen wurden und werden immer wieder Eigenschaften einer Femme fatale zugeschrieben, besonders häufig in der Zeit des [[Fin de Siècle]]. Eine der Grundvoraussetzungen, die damals dazu beitrugen, eine Frau mit dem Image der &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039; zu belegen, war eine offen ausgelebte Sexualität, die sich beispielsweise in einer größeren Anzahl wechselnder Liebhaber oder Ehemänner äußerte. [[Datei:Watersnakes II Gustav Klimt.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Wasserschlangen II (Freundinnen II)&amp;#039;&amp;#039;, Gemälde (1904–1907) von [[Gustav Klimt]]. Die vordere Figur stellt [[Ea von Allesch]] dar.]]&lt;br /&gt;
Als eine der bekanntesten Verkörperungen des Typs galt [[Alma Mahler-Werfel]], verheiratet mit [[Gustav Mahler]], [[Walter Gropius]] und zuletzt [[Franz Werfel]] sowie zeitweise Geliebte von [[Alexander von Zemlinsky]], [[Oskar Kokoschka]] und einigen anderen.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel war die Modeschriftstellerin [[Ea von Allesch]], die unter anderem Beziehungen mit [[Alfred Polgar]] und [[Hermann Broch]] hatte, für [[Gustav Klimt]] und andere Maler als Aktmodell arbeitete und die eines der realen Vorbilder für die Figur der Alpha in Robert Musils Drama &amp;#039;&amp;#039;Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer&amp;#039;&amp;#039; war; sie galt zugleich als Femme fatale und als Femme fragile. Diese Doppelzuschreibung traf zeitweise auch auf [[Lina Loos]] zu. Zur Femme fatale wurden auch die Schriftstellerin [[Gina Kaus]], die Autorin und Psychoanalytikerin [[Lou Andreas-Salomé]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tabularasamagazin.de/lou-andreas-salome-eine-femme-fatale/ Lou Andreas-Salomé – eine Femme fatale?] in [[TABVLA RASA|Tabula-Rasa-Magazin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Tänzerin und Spionin [[Mata Hari]] stilisiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während es üblicherweise der männliche Blick ist, der einer Frau die Attribute einer Femme fatale zuordnet, gibt es doch ebenso etliche Beispiele, in denen auch Frauen dieses Rollenbild literarisch reflektieren. Zu erwähnen sind hier etwa der Einakter &amp;#039;&amp;#039;Die Sphinx&amp;#039;&amp;#039; von Lina Loos oder der Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Teufel nebenan&amp;#039;&amp;#039; von Gina Kaus (verfilmt als &amp;#039;&amp;#039;[[Teufel in Seide]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039; im Film ==&lt;br /&gt;
=== Stummfilmzeit ===&lt;br /&gt;
Im Film erscheint der Typus der Femme fatale seit der [[Stummfilm]]zeit. Schauspielerinnen, die solche Charaktere wiederholt verkörpert haben, sind in den USA z.&amp;amp;nbsp;B. [[Theda Bara]], [[Alla Nazimova]] und [[Gloria Swanson]] (1899–1983), und in Deutschland [[Fern Andra]] und [[Pola Negri]]. Ein charakteristisches deutsches Filmbeispiel ist [[Robert Wiene]]s expressionistischer Film &amp;#039;&amp;#039;[[Genuine]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1920, in dem die Femme fatale buchstäblich das Blut der Männer, die ihr erotisch verfallen, trinkt und so auf einprägsame Weise die [[Etymologie]] des Worts „Vamp“ erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Filmjournalisten Robert Porfirio zufolge sei sexuelle Erniedrigung ein gängiges expressionistisches Motiv und zugleich typisch für die Romantik des [[Fin de Siècle]]. Dieses Motiv erscheine im [[Expressionismus]] „oft in Gestalt einer Femme fatale, die ein geachtetes Mitglied der Bourgeoisie an sich fesselt und es zur öffentlichen Demütigung zwingt“. Man könne darin den „Lohn der Sünde“ sehen, gleichzeitig passe es aber gut zu dem expressionistischen Interesse an der Darstellung extremer [[Gefühlszustände]], die mit Libido und Schuld verbunden seien. Die Beispiele angesehener Professoren, die in den Filmen ihren Femmes fatales Seidenstrümpfe anziehen oder Fußnägel lackieren, kommentiert Robert Porfirio: „Die rituelle Tönung dieser Erniedrigungsakte legt Gemeinsamkeiten von Freudianismus, Expressionismus und Film Noir in ihrer Verknüpfung von Sex, Sadismus und Fetisch nahe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Porfirio, &amp;#039;&amp;#039;Motiv: Sexuelle Erniedrigung&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Der Film Noir&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Alain Silver und James Ursini, Köln, Könemann, 2000, S. 84 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1940er Jahre ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die zentrale Frauenfigur des amerikanischen [[Film noir]] der [[1940er]] und [[1950er]] Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu nennen sind hier unter anderem:&lt;br /&gt;
* Bridget O’Shaughnessy ([[Mary Astor]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Spur des Falken]]&amp;#039;&amp;#039; (1941)&lt;br /&gt;
* Helen Grayle/Velma Valento ([[Claire Trevor]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Murder, My Sweet]]&amp;#039;&amp;#039; (1944)&lt;br /&gt;
* Phyllis Dietrichsen ([[Barbara Stanwyck]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Frau ohne Gewissen]]&amp;#039;&amp;#039; (1944)&lt;br /&gt;
* Alice Reed ([[Joan Bennett]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Gefährliche Begegnung (1944)|Gefährliche Begegnung]]&amp;#039;&amp;#039; (1944)&lt;br /&gt;
* Vera ([[Ann Savage]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Umleitung (Film)|Umleitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1945)&lt;br /&gt;
* Vivian Sternwood ([[Lauren Bacall]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Tote schlafen fest]]&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
* Gilda Mundson Farrell ([[Rita Hayworth]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Gilda (Film)|Gilda]]&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
* Kitty Collins ([[Ava Gardner]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Rächer der Unterwelt]]&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
* Cora Smith ([[Lana Turner]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Im Netz der Leidenschaften]]&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
* Martha Ivers ([[Barbara Stanwyck]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Die seltsame Liebe der Martha Ivers]]&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
* Elsa Bannister ([[Rita Hayworth]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Lady von Shanghai]]&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* Kathie Moffat ([[Jane Greer]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Goldenes Gift]]&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* Maddalena Anna Paradin ([[Alida Valli]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fall Paradin]]&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* Norma Desmond ([[Gloria Swanson]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Boulevard der Dämmerung]]&amp;#039;&amp;#039; (1950)&lt;br /&gt;
* Annie Laurie Starr ([[Peggy Cummins]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Gefährliche Leidenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (1950)&lt;br /&gt;
* Diane Tremayne ([[Jean Simmons]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Engelsgesicht]]&amp;#039;&amp;#039; (1952)&lt;br /&gt;
* Rose Loomis ([[Marilyn Monroe]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Niagara (Film)|Niagara]]&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
* Christina Bailey oder/und Gabrielle/Lili Carver ([[Cloris Leachman]], [[Gaby Rodgers]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Rattennest]]&amp;#039;&amp;#039; (1955)&lt;br /&gt;
* Sabra Tanner ([[Susan Cabot]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Sorority Girl]]&amp;#039;&amp;#039; (1957)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit zählen zu den Kennzeichen der Femme fatale:&lt;br /&gt;
* Inkonsistenz von Erscheinung und Wesen&lt;br /&gt;
* übererotisierte weibliche Attraktivität&lt;br /&gt;
* Intelligenz und Gefühlskälte&lt;br /&gt;
* manipulative Fähigkeiten&lt;br /&gt;
* Machtstreben&lt;br /&gt;
* selbstbestimmte Sexualität&lt;br /&gt;
* destruktive Norm- und Gesetzesüberschreitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenzen zwischen den [[Stereotyp]]en „Femme fatale“, „[[Femme fragile]]“, „[[Kindfrau]]“ und „Good Bad Girl“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://filmlexikon.uni-kiel.de/doku.php/g:goodbadgirl-2156 |titel=good-bad girl &amp;amp;#091;Das Lexikon der Filmbegriffe&amp;amp;#093; |abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind fließend. Die oben genannten Kennzeichen werden auch Frauenfiguren zugeschrieben, die zugleich oder zuerst als fragil oder minderjährig charakterisiert werden. Auch weil sich Charaktere im Verlauf von Erzählungen verändern, fällt eine genaue Einordnung oft schwer. Passive, verletzliche, verletzte oder Opferfiguren (die eher zu „fragil“ oder „kindlich“ gezählt werden) und aktive „Täterinnen“, reif, selbstbestimmt (also eher „fatale“), gehen immer wieder ineinander über. Beispiele für diese Vermischung sind u.&amp;amp;nbsp;a. die auf [[Vladimir Nabokov]]s [[Lolita (Roman)|Lolita]] basierenden „Lolita“-Figuren, sowie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicole Danet ([[Nathalie Baye]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[La Balance – Der Verrat]]&amp;#039;&amp;#039; (1982)&amp;lt;ref&amp;gt;René Ruppert, &amp;#039;&amp;#039;Der Verrat&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Filmgenres – Film Noir&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Norbert Grob, Stuttgart, Philipp Reclam jun., 2008, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kimberly Joyce ([[Evan Rachel Wood]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[High School Confidential]]&amp;#039;&amp;#039; (2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere filmische Beispiele ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* Lola Lola ([[Marlene Dietrich]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Der blaue Engel]]&amp;#039;&amp;#039; (1930)&lt;br /&gt;
* Christine Helm Vole ([[Marlene Dietrich]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Zeugin der Anklage (1957)|Zeugin der Anklage]]&amp;#039;&amp;#039; (1957)&lt;br /&gt;
* Ilya ([[Melina Mercouri]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Sonntags… nie!]]&amp;#039;&amp;#039; (1960)&lt;br /&gt;
* Junge und alte Frau ([[Jitsuko Yoshimura]], [[Nobuko Otowa]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Onibaba – Die Töterinnen]]&amp;#039;&amp;#039; (1964)&lt;br /&gt;
* Marianne Renoir ([[Anna Karina]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Elf Uhr nachts]]&amp;#039;&amp;#039; (1965)&lt;br /&gt;
* Helen Grayle/Velma Valento ([[Charlotte Rampling]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Fahr zur Hölle, Liebling]]&amp;#039;&amp;#039; (1975)&lt;br /&gt;
* Matty Walker ([[Kathleen Turner]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Heißblütig – Kaltblütig]]&amp;#039;&amp;#039; (1981)&lt;br /&gt;
* Rachael ([[Sean Young]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Blade Runner]]&amp;#039;&amp;#039; (1982)&lt;br /&gt;
* Eliane ([[Isabelle Adjani]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Ein mörderischer Sommer]]&amp;#039;&amp;#039; (1982)&lt;br /&gt;
* Kaede ([[Mieko Harada]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Ran (Film)|Ran]]&amp;#039;&amp;#039; (1985)&lt;br /&gt;
* Audrey Hankel / Lulu ([[Melanie Griffith]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Gefährliche Freundin]]&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* Alex Forrest ([[Glenn Close]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Eine verhängnisvolle Affäre]]&amp;#039;&amp;#039; (1987)&lt;br /&gt;
* Catherine Tramell ([[Sharon Stone]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Basic Instinct]]&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* Anna Barton ([[Juliette Binoche]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Verhängnis (Film)|Verhängnis]]&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* Bridget Gregory alias Wendy Kroy ([[Linda Fiorentino]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Die letzte Verführung]]&amp;#039;&amp;#039; (1993)&lt;br /&gt;
* Mona Demarkov ([[Lena Olin]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo Is Bleeding]]&amp;#039;&amp;#039; (1993)&lt;br /&gt;
* Sil ([[Natasha Henstridge]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Species (Film)|Species]]&amp;#039;&amp;#039; (1995)&lt;br /&gt;
* Suzanne Stone ([[Nicole Kidman]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[To Die For]]&amp;#039;&amp;#039; (1995)&lt;br /&gt;
* Xenia Onatopp ([[Famke Janssen]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[GoldenEye]]&amp;#039;&amp;#039; (1995)&lt;br /&gt;
* Suzie Toller ([[Neve Campbell]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Wild Things]]&amp;#039;&amp;#039; (1998)&lt;br /&gt;
* Estella ([[Gwyneth Paltrow]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Große Erwartungen (1998)|Große Erwartungen]]&amp;#039;&amp;#039; (1998)&lt;br /&gt;
* Kathryn Merteuil ([[Sarah Michelle Gellar]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Eiskalte Engel]]&amp;#039;&amp;#039; (1999)&lt;br /&gt;
* Asami Yamazaki ([[Eihi Shiina]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Audition (Film)|Audition]]&amp;#039;&amp;#039; (1999)&lt;br /&gt;
* Jewel Valentine ([[Liv Tyler]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Nacht bei McCool’s]]&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* Rita/Camilla Rhodes ([[Laura Elena Harring]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Mulholland Drive – Straße der Finsternis]]&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* Laure Ash ([[Rebecca Romijn-Stamos]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Femme Fatale (2002)|Femme Fatale]]&amp;#039;&amp;#039; (2002)&lt;br /&gt;
* Madison Bell ([[Erika Christensen]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Swimfan]]&amp;#039;&amp;#039; (2002)&lt;br /&gt;
* Helen ([[Fiona Horsey]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Penetration Angst]]&amp;#039;&amp;#039; (2003)&lt;br /&gt;
* Kara ([[Meagan Good]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Brick (2005)|Brick]]&amp;#039;&amp;#039; (2005)&lt;br /&gt;
* Mélanie Prouvost ([[Déborah François]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen, das die Seiten umblättert]]&amp;#039;&amp;#039; (2006)&lt;br /&gt;
* Alice Parker ([[Emmanuelle Béart]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[A Crime]]&amp;#039;&amp;#039; (2006)&lt;br /&gt;
* [[Heloisa|Heloise]] bei [[Jean Firges|Hannes Anderer]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Begegnung mit Melusine. Buch 2.]]&amp;#039;&amp;#039; (2007)&lt;br /&gt;
* Aya Koike (Sakura Ando) in &amp;#039;&amp;#039;[[Love Exposure]]&amp;#039;&amp;#039; (2009)&lt;br /&gt;
* Jennifer Check ([[Megan Fox]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Jennifer’s Body – Jungs nach ihrem Geschmack]]&amp;#039;&amp;#039; (2009)&lt;br /&gt;
* Maria Elena ([[Penélope Cruz]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Vicky Christina Barcelona]]&amp;#039;&amp;#039; (2009)&lt;br /&gt;
* Mal Cobb ([[Marion Cotillard]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Inception]]&amp;#039;&amp;#039; (2010)&lt;br /&gt;
* Prinzessin Tamina ([[Gemma Arterton]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Prince of Persia: Der Sand der Zeit|Prince of Persia]]&amp;#039;&amp;#039; (2010)&lt;br /&gt;
* Jacqueline „Jacky“ Pruitt ([[Lily LaBeau]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Wasteland (Film)|Wasteland]]&amp;#039;&amp;#039; (2012)&lt;br /&gt;
* Simone Bader ([[Katharina Heyer]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau hinter der Wand]]&amp;#039;&amp;#039; (2013)&lt;br /&gt;
* Emily Taylor ([[Rooney Mara]]) und Dr. Victoria Siebert ([[Catherine Zeta-Jones]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen]]&amp;#039;&amp;#039; (2013)&lt;br /&gt;
* Frau ([[Scarlett Johansson]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Under the Skin (2013)|Under the Skin]]&amp;#039;&amp;#039; (2013)&lt;br /&gt;
* Malkina ([[Cameron Diaz]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[The Counselor]]&amp;#039;&amp;#039; (2013)&lt;br /&gt;
* Ava Lord ([[Eva Green]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Sin City 2: A Dame to Kill For]]&amp;#039;&amp;#039; (2014)&lt;br /&gt;
* Ava ([[Alicia Vikander]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Ex Machina (Film)|Ex Machina]]&amp;#039;&amp;#039; (2015)&lt;br /&gt;
* Liza ([[AnnaLynne McCord]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[68 Kill]]&amp;#039;&amp;#039; (2017)&lt;br /&gt;
* Yennefer von Vengerberg ([[Anya Chalotra]]) in [[The Witcher (Fernsehserie)|The Witcher]] (2019)&lt;br /&gt;
* Cassie ([[Carey Mulligan]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Promising Young Woman]]&amp;#039;&amp;#039; (2020)&lt;br /&gt;
* Jacqueline de Bellefort ([[Emma Mackey]]) in &amp;#039;&amp;#039;[[Tod auf dem Nil (2022)|Tod auf dem Nil]]&amp;#039;&amp;#039; (2022)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale&amp;#039;&amp;#039; in den Neuen Medien ==&lt;br /&gt;
In [[Neue Medien|Neuen Medien]], etwa in [[Videospiel]]en, taucht die Figur der Femme fatale ebenfalls auf. Als Beispiel sei die Spiele-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Max Payne]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, in der ein Ex-Polizist namens Max Payne auf der Suche nach Rache und Gerechtigkeit, getrieben durch die Liebe zu Mona Sax, sich durch die [[Mafia]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;banden von New York schießt, um am Ende doch zu scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-amerikanische Sängerin [[Britney Spears]] veröffentlichte am 25. März 2011 ihr siebtes Album unter dem Titel [[Femme Fatale (Album)|Femme Fatale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Femme fatale“ wird außerdem im gleichnamigen Song der Band [[The Velvet Underground]] thematisiert. [[Lou Reed]] schrieb [[Femme Fatale (Lied)|dieses Lied]] auf Bitten von [[Andy Warhol]] über [[Edie Sedgwick]].&amp;lt;ref&amp;gt;Viktor Bockris, Lou Reed 2014, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band [[Rammstein]] veröffentlichte 2005 die Single [[Rosenrot (Album)|&amp;#039;&amp;#039;Rosenrot&amp;#039;&amp;#039;]] als Auskoppelung aus dem gleichnamigen Album. Darin wird die kurze Beziehung zwischen einer sehr jungen „Femme fatale“ – nämlich einem Mädchen noch – und einem Mann – gemäß Musikvideo: einem Mönch – dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Stein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Femme fatale, Vamp, [[Blaustrumpf]]. Sexualität und Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kulturfiguren und Sozialcharaktere des 19. und 20. Jahrhunderts,&amp;#039;&amp;#039; 3) Fischer TB, Band 5037. Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-25037-4 (Zahlr. Quellentexte; mit ausführl. ergänzendem Literaturverzeichnis)&lt;br /&gt;
* Carola Hilmes: &amp;#039;&amp;#039;Die Femme fatale. Ein Weiblichkeitstypus in der nachromantischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Metzler 1990&lt;br /&gt;
* Mario Praz: &amp;#039;&amp;#039;La Belle Dame sans Merci.&amp;#039;&amp;#039; In: Mario Praz: &amp;#039;&amp;#039;Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik&amp;#039;&amp;#039; (= dtv,  4375). 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1994, ISBN 3-423-04375-X, S. 167–250&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Frenzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die dämonische Verführerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 301). 5., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1999, ISBN 3-520-30105-9, S. 774–788.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Femme fatale in der Kunst. Ein Mythos und seine Demontage Regie.&amp;#039;&amp;#039; Regie: Susanne Brand, ARTE, SR, Frankreich, Deutschland, 43 Minuten, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4209638-8|LCCN=sh/85/047762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterfach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau (Bezeichnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Sexualität)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
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