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	<title>Felsmutung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:44:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsmutung&amp;diff=1177250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Artikel „Rudolf Oberhauser (Geologe)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2022-09-05T18:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Artikel „Rudolf Oberhauser (Geologe)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsmutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[geophysik]]alische Methoden zusammengefasst, die zur &amp;#039;&amp;#039;[[Ortung]]&amp;#039;&amp;#039; und Tiefenfeststellung von [[Gewachsener Fels|gewachsenem Fels]] im Untergrund dienen. Der Terminus wird nicht mehr oft verwendet, weil die Methodik heute in umfassendere Verfahren integriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutung von Fels ist vor allem für die [[Geotechnik]] von Bedeutung – und umso verlässlicher, je mehr sich das gesuchte Material physikalisch von den darüber liegenden [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sediment]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schichten unterscheidet: zum Beispiel in seiner [[Dichte (Physik)|Dichte]], seiner Elastizität ([[E-Modul]]), elektrisch oder [[magnetisch]]. Felsgestein in geringerer Tiefe ist im Allgemeinen leichter zu orten als tiefer befindliches; auch eine gegenüber dem [[Hangendes|Hangenden]] unterschiedliche Neigung erhöht die Güte der Interpretation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Zweck einer Felsmutung ist meist nur die [[Teufe|Positions]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;feststellung (mögliche Teufe) eines unterirdischen [[Festgestein]]s, im Gegensatz zum genauen Verlauf dieser [[Formation (Geologie)|Gesteinseinheit]] und ihrer [[Stratigraphie (Geologie)|Stratigraphie]]. Die Erkundungsmethodik gehört zur [[Angewandte Geophysik|Angewandten Geophysik]] und wird oft bei Erstuntersuchungen eingesetzt, etwa für die Tiefe von [[Gletscher]]n, für Geröllhalden oder die Bodenstabilität ([[Hangrutschung]]en) im Gebirge oder für die [[Fundierung]] von Bauwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort leitet sich vom bergmännischen Begriff der &amp;#039;&amp;#039;[[Mutung]]&amp;#039;&amp;#039; ab, der bergbehördlichen Bewilligung zum Betrieb eines Bergwerks, bei dem Voraussetzung der Nachweis, dass das geplante Bergwerk fündig ist&amp;amp;nbsp;– also eine erfolgreiche &amp;#039;&amp;#039;Mutung&amp;#039;&amp;#039; über den Untergrund&amp;amp;nbsp;– Voraussetzung war. Heute steht für diesen Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Prospektion (Geologie)|Prospektion]]&amp;#039;&amp;#039; als qualitative Ortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten geotechnischen Anwendungen der Felsmutung sind die Tiefenbestimmung oberflächennaher [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] und von [[Schutthalde]]n usw.; erdwissenschaftlich kommt sie vor allem in der [[Glaziologie]] (Eisdickenmessung) und teilweise in der [[Hydrologie]] zum Einsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewandte Methoden sind:&lt;br /&gt;
# die [[Seismik]], bei geringen Tiefen insbesondere die Hammerschlagseismik;&lt;br /&gt;
# die [[Gravimetrie]] und die bodennahe Gradiometrie;&lt;br /&gt;
# das [[Bodenradar]];&lt;br /&gt;
# lokale Anwendungen der [[Geoelektrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Karl Bauer, [[Rudolf Oberhauser (Geologe)|Rudolf Oberhauser]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der Geologische Aufbau Österreichs.&amp;#039;&amp;#039; [[Geologische Bundesanstalt]] (Hrsg.), Springer, Wien/New York 1980, ISBN 978-3-211-81556-4.&lt;br /&gt;
* H. Kohnen, C. Bentley: &amp;#039;&amp;#039;Seismo-glaciological investigations near Byrd Station, Antarctica&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meteorology/Atmosph.Physics&amp;#039;&amp;#039; 22/2+3, Springer-Verlag, 1973.&lt;br /&gt;
* W. Embacher: &amp;#039;&amp;#039;Felsmutung an den Portalen des projektierten Tauerntunnels.&amp;#039;&amp;#039; Interner Bericht für die Tauernautobahn AG, Salzburg 1968.&lt;br /&gt;
* Erwin Gigas: &amp;#039;&amp;#039;Physikalisch-geodätische Messverfahren&amp;#039;&amp;#039;. Dümmler-Verlag, 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Geophysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markscheidewesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gravimetrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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