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	<title>Felsgleithörnchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:04:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsgleith%C3%B6rnchen&amp;diff=346332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Raschka: /* Verbreitung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsgleith%C3%B6rnchen&amp;diff=346332&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-03T21:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Felsgleithörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Eupetaurus cinereus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Oldfield Thomas|Thomas]], 1888&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Eupetaurus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Gleithörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pteromyini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Baum- und Gleithörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sciurinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Sciuridae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hörnchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Sciuromorpha&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Eupetaurus cinereus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsgleithörnchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollgleithörnchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Eupetaurus cinereus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine große Art der [[Gleithörnchen]]. Sie kommt im Norden von [[Pakistan]] und [[Indien]] im [[Himalaya]] vor und ist der Wissenschaft nur aus wenigen Exemplaren und Sichtungen bekannt. Es lebt in Höhen von über 2000 Metern und ist in seiner Ernährung wahrscheinlich eng an das Vorkommen von Nadelbäumen gebunden, deren Knospen und Zapfen einen wichtigen Nahrungsbestandteil bilden. Die [[IUCN]] schätzt die Art als stark gefährdet ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurden zwei neue Arten innerhalb der bis dahin nur aus dem Felsgleithörnchen bestehenden Gattung beschrieben, deren Funde bis dahin dem Felsgleithörnchen zugeordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Mit einer [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 42 bis 51 Zentimeter,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; nach anderer Quellen bis über 60 Zentimeter,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; und einem fast ebenso langem Schwanz mit 43 bis 54,5 Zentimetern Länge ist das Felsgleithörnchen nach den [[Riesengleithörnchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Petaurista&amp;#039;&amp;#039;) das größte Gleithörnchen der Welt. Das Gewicht der Tiere beträgt 1,4 bis 2,5 Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Hinterfußlänge]] beträgt 83 bis 93 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auffälligste Merkmal des Felsgleithörnchens ist das als Anpassung an das kalte Klima in großen Höhen entwickelte dichte, seidige Fell, das grau bis grau-braun gefärbt ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;; dunklere Tiere werden heute den beiden erst 2021 beschriebenen Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus nivamons]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus tibetensis]]&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben, allerdings gibt es auch eine Dokumentation über ein [[Melanismus|melanistisches]] (schwarzes) Exemplar aus [[Chitral]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; Die Haarspitzen sind teilweise grau und sandfarben, wodurch das Fell eine blau-graue Tönung bekommt.  Die Rückenseite der Gleithäute (Patagium) ist dunkler braun als der Rücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; Die Bauchseite ist blass-grau, wobei die einzelnen Haare an der Basis schiefergrau und an der Spitze weiß sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; Die Kehle ist cremeweiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Die spitzen Ohren sind behaart und dunkelbraun bis schwarz an der Außenseite, im Inneren sind sie grau bis sandfarben. Die Füße sind ebenfalls dicht behaart mit schwarzen bis dunkelbraunen Haaren und die Haut der teilweise nackten Fußballen ist rosa-braun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Der zylindrische Schwanz ist buschig und entspricht farblich der Rückenseite, zum Ende ist er jedoch dunkler oder auch weiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus tibetensis|E. tibetensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus nivamons|E. nivamons]]&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich das Felsgleithörnchen durch ein deutliches graueres Fell, das bei diesen Arten mehr braun bis rotbraun ist. Die Schnauzenregion von &amp;#039;&amp;#039;E. cinereus&amp;#039;&amp;#039; ist schmaler als bei &amp;#039;&amp;#039;E. nivamons&amp;#039;&amp;#039;, allerdings ähnlich wie bei &amp;#039;&amp;#039;E. tibetensis&amp;#039;&amp;#039;, und der Abstand zwischen den Augen ist bei &amp;#039;&amp;#039;E. cinereus&amp;#039;&amp;#039; etwas größer als bei den anderen Arten. Zudem gibt es einige weitere Schädel- und Zahnmerkmale, die zur Unterscheidung herangezogen werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eupetaurus cinereus distribution map.png|thumb|Verbreitungsgebiet des Felsgleithörnchen]]&lt;br /&gt;
Bis vor einigen Jahren waren nur wenige Individuen und Sichtungen der Art aus dem westlichen [[Himalaya]] aus Höhenlagen zwischen 2400 und 3600 Metern bekannt. Das Hauptverbreitungsgebiet lag demnach vor allem um das [[Gilgit (Fluss)|Gilgit]]-Tal und dem Grenzgebiet zwischen dem Himalaya, dem [[Hindukusch]] und dem [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]] im nördlichen Grenzgebiet von [[Pakistan]] und [[Indien]], aus der auch das Typus-Exemplar für die Erstbeschreibung stammte. Ab 2018 gab es einige neue Beobachtungen durch Bewegungskamerafallen aus dem [[Bhagirathi (Berg)|Bhagirathi-Becken]] im indischen Bundesstaat [[Uttarakhand]] aus Höhen zwischen 2700 und 4800 Metern, wodurch das tatsächliche Verbreitungsgebiet größer als vormals angenommen ist. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es auch in das westliche [[Nepal]] reicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Das Felsgleithörnchen lebt auf Felsklippen und -wänden in hohen Berglagen, und die Tiere sind normalerweise keine Baumbewohner, außer wenn sie sich ernähren. In Pakistan ist der Lebensraum der Tiere geprägt durch fleckenartig gestreute Baumbestände sowie eine ansonsten krautige und strauchige Vegetation aus &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia (Gattung)|Artemisia]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Griechischer Wacholder|Wacholder]], &amp;#039;&amp;#039;[[Pinus gerardiana]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Tränen-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus wallichiana&amp;#039;&amp;#039;), [[Himalaja-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea smithiana&amp;#039;&amp;#039;) und [[Eichen]]. Bei dem Nachweis in Indien war der nächste Waldbestand vier Kilometer talwärts und die Vegetation war geprägt durch Kräuter und [[Strauch|Sträucher]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Persicaria affinis]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Enziane]]n (&amp;#039;&amp;#039;Gentiana&amp;#039;&amp;#039;), [[Fingerkräuter]] (&amp;#039;&amp;#039;Potentilla&amp;#039;&amp;#039;), [[Primeln]] (&amp;#039;&amp;#039;Primula&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Rhodiola]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rhododendron anthopogon]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art scheint nachtaktiv und einzelgängerisch zu sein und ist das ganze Jahr über aktiv. Bei der Wahl der Nestbauplätze gibt es offensichtliche eine hohe Flexibilität: Ein Nest, das dieser Art zugeschrieben wird, wurde auf einem Felsvorsprung in einer Höhle von 3230 Metern gemeldet. Es bestand aus Rinde und Zweigen von Wacholder und Gräsern und war als flache Schale mit den Maßen 500 × 400 Millimeter angelegt. Ein Tier wurde dagegen beobachtet, wie es das aus einer alten Eiche herauskam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Früheren Berichten zufolge hat das Felsgleithörnchen stumpfe Krallen, die keinen Halt an Bäumen finden; Nach Oldfield Thomas lebe das Hörnchen demzufolge in felsigen Regionen oberhalb der Baumgrenze und ernähre sich von Pilzen, Moosen und Flechten. Dies konnte Zahler 1994 nach der Wiederentdeckung des Tiers nicht bestätigen; das von ihm untersuchte Exemplar hatte scharfe Krallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahler1996&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl es tatsächlich zeitweise oberhalb der Waldgrenze lebt, wird es heute für wahrscheinlich gehalten, dass das Felsgleithörnchen auf Nadelwälder angewiesen ist, und die im Frühjahr wachsenden Knospen und die im Herbst verfügbaren Zapfen der Fichten und Kiefern eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen. Dies wurde durch Fütterungen an ein gefangenes Individuum sowie durch Kotfunde mit mehr als 90 % Kiefernnadeln bestätigt. Weitere Beobachtungen konnten zeigen, dass sie Knospen von Kiefern, Wacholder, [[Himalaya-Zeder]] (&amp;#039;&amp;#039;Cedrus deodara&amp;#039;&amp;#039;) und anderen Bäumen fressen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Über die Fortpflanzung der Art liegen nur sehr wenige Daten vor. Ein Jungtier, das im April aufgefunden wurde, deutet darauf hin, dass die Fortpflanzung früh im Frühjahr stattfindet und dass zwei Würfe in einem Jahr produziert werden könnten. Dies wird durch Beobachtungen von zwei oder drei Jungtieren pro Wurf bestätigt, wobei Jungtiere im Frühjahr und im Spätsommer beobachtet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde ===&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Beutegreifern an der Art gehören der [[Rotfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes vulpes&amp;#039;&amp;#039;), der [[Schneeleopard]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera uncia&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Uhu]] (&amp;#039;&amp;#039;Bubo bubo&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait of Michael Rogers Oldfield Thomas - ZooKeys-255-103-g003-bottom right.jpeg|mini|hochkant|[[Oldfield Thomas]] beschrieb das Felsgleithörnchen im Jahr 1988. (Gemälde von [[John Ernest Breun]])]]&lt;br /&gt;
Das Felsgleithörnchen wurde 1888 von dem britischen Zoologen [[Oldfield Thomas]] erstmals wissenschaftlich aus dem [[Gilgit (Fluss)|Gilgit]]-Tal im Norden von [[Pakistan]] [[Erstbeschreibung|beschrieben]]; als [[Lectotyp]] wurde nachträglich ein Individuum aus dem pakistanischen Distrikt [[Astore (Distrikt)|Astore]] bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde von ihm als Typusart und zugleich einzige Art der mit der Art beschriebenen Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Gleithörnchen eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Felsgleithörnchen wurden in den unter [[pakistan]]ischer Kontrolle stehenden Teilen [[Kaschmir]]s gefunden, andere in [[Sikkim]]. Zwei Felle tauchten außerdem in [[Yunnan]] auf, was darauf schließen ließ, dass die Art auch hier verbreitet ist. Die Ergebnisse von DNA-Untersuchungen an in Museen liegenden ausgestopften Exemplaren legten allerdings den Schluss nahe, dass die westlichen und östlichen Populationen des Felsgleithörnchens unterschiedliche Arten repräsentieren. Mitte 2021 wurden schließlich zwei neue &amp;#039;&amp;#039;Eupetaurus&amp;#039;&amp;#039;-Arten beschrieben: &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus nivamons]]&amp;#039;&amp;#039; kommt im Osten des Verbreitungsgebietes der Gattung im nordwestlichen Yunnan vor, &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetaurus tibetensis]]&amp;#039;&amp;#039; im südlichen Tibet, im nördlichen Sikkim und im westlichen [[Bhutan]], während &amp;#039;&amp;#039;Eupetaurus cinereus&amp;#039;&amp;#039;, die [[Typusart]] der Gattung, im nördlichen Pakistan und im Nordwesten von Indien nachgewiesen wurde. Die nächsten Verwandten der Felsgleithörnchen sind die [[Schwarze Gleithörnchen|Schwarzen Gleithörnchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Aeromys&amp;#039;&amp;#039;) und die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Biswamoyopterus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem der britische Zoologe [[Oldfield Thomas]] das Tier 1888 erstmals beschrieben hatte, wurde es bis in die 1920er regelmäßig gefangen und gesehen. Die vorerst letzte Sichtung durch Wissenschaftler stammte aus dem Jahr 1924. Hiernach gab es zwar Berichte von Einheimischen, aber für siebzig Jahre blieb das Felsgleithörnchen für die Wissenschaft weitgehend verschollen. Erst 1994 entdeckte es eine gezielt nach dem Tier suchende Expedition unter der Leitung der US-Amerikaner Peter Zahler und Chantal Djeteman erneut. Sie bezahlten zwei Einheimischen 250 US$ dafür, dass sie zu dem Tier geführt wurden, das in einer Höhle oberhalb des [[Sai (Fluss)|Sai]]-Tales lebte. Sie untersuchten das Tier und entließen es anschließend in die Freiheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahler1996&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 sind weitere Versuche, das Felsgleithörnchen wiederzufinden, erfolglos geblieben. Es gelang nur, den Kot des Tieres zu finden. Die Analyse ließ auf eine hauptsächlich aus Kiefernnadeln bestehende Ernährung schließen, was auch die hypsodonte Bezahnung erklären könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahler&amp;amp;Khan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die [[IUCN]] listet &amp;#039;&amp;#039;Eupetaurus cinereus&amp;#039;&amp;#039; in die Kategorie &amp;#039;&amp;#039;stark gefährdet&amp;#039;&amp;#039; (endangered). Die Bestände im Verbreitungsgebiet der Art wurden aufgrund der wenigen Nachweise der Art auf maximal 1000 bis 3000 Tiere geschätzt, nach aktueller Schätzung jedoch auf weniger als 1000 Individuen korrigiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Abholzung der Kiefernwälder in allen Regionen, in denen die Art vorkommt, war trotz der zunehmenden Zahl von Schutzmaßnahmen der Gemeinden bis mindestens 2010 nicht abgeschlossen und wird voraussichtlich weitergehen. Der damit fortschreitende Lebensraumverlust stellt eine Bedrohung dar und die Art scheint an vielen Orten keinen geeigneten Lebensraum zu finden, möglicherweise weil sie hohe Felswände in unmittelbarer Nähe zu reifen Nadelwäldern benötigt. Die Art könnte in naher Zukunft als vom Aussterben bedroht eingestuft werden, da im Raikot-Tal, einem der wenigen Orte, an denen die Art in diesem Jahrhundert nachgewiesen wurde, nach den jüngsten verfügbaren Satellitenbildern weniger als 10 km² hoher Nadelwald verblieben sind und der tatsächliche Bestand unter 100 liegen könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bejagung dürfte keine große Bedrohung für diese Art darstellen. Die Art genießt möglicherweise einen gewissen traditionellen Schutz, da sie als Quelle eines Stoffes namens Salajit (auch Salaajeet oder Shilajit genannt) gilt, bei dem es sich vermutlich um eine Mischung aus Urin und Fäkalien von Flughörnchen und Gesteinsauswaschungen handelt. Salajit spielt in der traditionellen Medizin eine wichtige Rolle und wird in Höhlen gesammelt und in Form von Heiltränken verkauft, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2022|ID=8269|ScientificName=Eupetaurus cinereus|YearAssessed=2021|Assessor=M. Krishna, A. Ferguson|Download=13. Februar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: &amp;#039;&amp;#039;Woolly Flying Squirrel.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&amp;#039;&amp;#039; (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 777, ISBN 978-84-941892-3-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jackson&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= Stephen M Jackson, Quan Li, Tao Wan, Xue-You Li, Fa-Hong Yu, Ge Gao, Li-Kun He, Kristofer M Helgen, Xue-Long Jiang |Titel=Across the great divide: revision of the genus Eupetaurus (Sciuridae: Pteromyini), the woolly flying squirrels of the Himalayan region, with the description of two new species |Sammelwerk=Zoological Journal of the Linnean Society |Datum=2021-05-31 |ISSN=0024-4082 |DOI=10.1093/zoolinnean/zlab018 |Seiten=zlab018 |Online=https://academic.oup.com/zoolinnean/advance-article/doi/10.1093/zoolinnean/zlab018/6287636 |Abruf=2021-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahler&amp;amp;Khan&amp;quot;&amp;gt;Peter Zahler, Mayoor Khan: &amp;#039;&amp;#039;Evidence for dietary specialization on pine needles by the woolly flying squirrel (Eupetaurus cinereus).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Mammalogy.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 84, Nr. 2, 2003, S. 480–486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahler1996&amp;quot;&amp;gt;Peter Zahler: &amp;#039;&amp;#039;Rediscovery of the woolly flying squirrel (Eupetaurus cinereus).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Mammalogy]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 77, Nr. 1, 1996, S. 54–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: &amp;#039;&amp;#039;Woolly Flying Squirrel.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&amp;#039;&amp;#039; (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 777, ISBN 978-84-941892-3-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Eupetaurus cinereus|Felsgleithörnchen (&amp;#039;&amp;#039;Eupetaurus cinereus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2022|ID=8269|ScientificName=Eupetaurus cinereus|YearAssessed=2021|Assessor=M. Krishna, A. Ferguson|Download=13. Februar 2022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felsgleithornchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gleithörnchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Raschka</name></author>
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