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	<title>Felsensittich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsensittich&amp;diff=489343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-12-22T13:55:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Felsensittich&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cyanoliseus patagonus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Louis Pierre Vieillot|Vieillot]], 1818)&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Felsensittich&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cyanoliseus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte|Bonaparte]], 1854&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Neuweltpapageien&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Eigentliche Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Psittacidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Psittaciformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Cyanoliseus patagonus -Limari Province, Chile -two-8.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Frei lebende Felsensittiche&amp;lt;br/&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Cyanoliseus patagonus&amp;#039;&amp;#039;) in [[Chile]]&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Unterart&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = * [[Kleiner Felsensittich]] (&amp;#039;&amp;#039;C. p. patagonus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Anden-Felsensittich]] (&amp;#039;&amp;#039;C. p. andinus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Großer Felsensittich]] (&amp;#039;&amp;#039;C. p. byroni&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Chilenischer Felsensittich]] (&amp;#039;&amp;#039;C. p. bloxami&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Felsensittich-02.jpg|mini|Aufgrund ihres prächtigen Gefieders werden die Papageien oft als [[Haustier]]e gehalten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsensittich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cyanoliseus patagonus&amp;#039;&amp;#039;) gehört zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Eigentliche Papageien|Eigentlichen Papageien]] und zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cyanoliseus]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chilesittich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt und gehört zu den außergewöhnlichsten [[Papageien]] [[Südamerika]]s, da die kleinen Vögel die Anden überquerten, um sich einen neuen Lebensraum zu erschließen.&lt;br /&gt;
In El Cóndor an der Atlantikküste befindet sich die größte Kolonie von Felsensittichen, die mit etwa 35.000 Vögeln die größte Papageienkolonie der Welt ist.&amp;lt;ref name =MPG&amp;gt;[https://www.mpg.de/4369653/felsensittiche_anden &amp;#039;&amp;#039;Farbenfrohe Grenzgänger: Felsensittiche haben vor 120.000 Jahren die Anden überquert&amp;#039;&amp;#039;] [[Max-Planck-Gesellschaft]], aufgerufen am 5. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl einige Unterarten bereits als gefährdet gelten und der Populationstrend rückläufig ist, wird die Art mit rund 95.000 Exemplaren (Stand 2022), vom [[IUCN]] als insgesamt nicht gefährdet eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://datazone.birdlife.org/species/factsheet/burrowing-parrot-cyanoliseus-patagonus &amp;#039;&amp;#039;LC (Least Concern) Burrowing Parrot Cyanoliseus patagonus&amp;#039;&amp;#039;] Birdlife, aufgerufen am 5. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Felsensittich ist ein tagaktiver Vogel. Er ähnelt im Aussehen sowie von der Proportion her sehr stark dem [[Arasittich]]. Kopf, Nacken, Rücken und die Rückendeckfedern sind dunkel braunoliv gefärbt mit unterschiedlich grünlichen Schattierungen. Die untere Rückenpartie, der [[Rumpf (Anatomie)|Rumpf]] und der Unterkörper sind gelblich mit leichter Olivtönung. Die Hüfte und der Unterbauch weisen eine verwaschene rot-orange Färbung auf. Die Kehle und die Brust sind grau mit einem leichten Braunton versehen. An den Außenseiten der Brust sind weißliche Markierungen, die sich zu einem schmalen Band zusammenfügen. Die oberen und unteren [[Flügel (Vogel)|Flügeldecken]] sind ebenfalls olivfarben. Des Weiteren sind die Außenfahnen der Schwungfedern blaugrün, die Schwanzunterseite bräunlich und die Oberseite olivgrün mit einem bläulichen Einschlag. Der Schnabel ist grau und die [[Iris (Auge)|Iris]] blassgrau gefärbt mit einem nackten weißen Augenring&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;&amp;gt;Erklärungstafel der Felsensittiche im Tierpark Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Füße sind fleischfarben. Der Felsensittich erreicht eine Gesamtgröße von 45&amp;amp;nbsp;cm. Die Lebensdauer beträgt etwa 30 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cyanoliseus patagonus range map.png|mini|links|Verbreitungsgebiete des &amp;#039;&amp;#039;Cyanoliseus patagonus&amp;#039;&amp;#039;; Nistbereiche (gelb) und saisonale Futterplätze (orange)]]&lt;br /&gt;
Der Felsensittich ist in Teilen des südlichen [[Südamerika]]s, in Mittel[[chile]], [[Argentinien]] und Süd[[uruguay]] anzutreffen. Offene Graslandschaften und [[Savanne]]n sind sein bevorzugtes Biotop. In Argentinien wird er als Nahrungsschädling bekämpft, während er in Chile mittlerweile selten und daher geschützt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lebten die Sittiche nur auf der Pazifikseite der [[Anden]]. Forscher fanden heraus, dass eine Gruppe der Papageien, vor etwa 120.000 Jahren, über das etwa 3.000 Meter hohe Gebirge geflogen sind, wie Genanalysen bestätigten. [[Ornithologie|Ornithologen]] des [[MPI für Ornithologie|Max-Planck-Instituts für Ornithologie]] konnten feststellen, dass es der Art nur ein einziges Mal gelungen ist, das Hochgebirge erfolgreich zu überqueren, um sich auf der anderen Seite neue Lebensräume zu erschließen. Die Papageien haben dabei wahrscheinlich einen etwa 3.000 Meter hoch gelegenen [[Gebirgspass]], in der Nähe des  fast 7.000 Meter hohen [[Aconcagua]] überquert.&amp;lt;ref name =MPG/&amp;gt;&amp;lt;ref name =SPI&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artenausbreitung-papageien-ueberwanden-die-anden-a-774441.html &amp;#039;&amp;#039;Artenausbreitung Papageien überwanden die Anden&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], aufgerufen am 5. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet, in [[Chile]], sind mittlerweile nur noch kleine Kolonien anzutreffen. Die dort heimische Unterart gilt mittlerweile als vom Aussterben bedroht. Eine der Gründe ist, dass noch immer zu viele Tiere illegal gefangen und als [[Haustier]]e verkauft werden.&amp;lt;ref name =MPG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der ersten Population von Felsensittichen haben sich in [[Argentinien]] zwei neue Unterarten entwickelt, wie die genetische Untersuchung von insgesamt 66 Kolonien bestätigen konnte. Die südliche Unterart hat sich, entlang der Flüsse, erfolgreich bis zum [[Atlantik]] ausgebreitet, wo mittlerweile die größten Kolonien der kleinen Papageien zu finden sind. Diese zahlenmäßig größte Unterart in [[Patagonien]] ist weniger durch Wildfang bedroht, als durch Habitatsverlust, da in Südargentinien an vielen Orten die Steppe gerodet wird, um landwirtschaftliche Anbauflächen (unter anderem für [[Sojabohne]]n) zu schaffen.&amp;lt;ref name =MPG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die südliche Unterart nicht in ihrem Bestand bedroht, anders als die nördliche Unterart, deren Bestand auf etwa 2.000 wild lebende Brutpaare geschätzt wurde.&amp;lt;ref name =MPG/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung sucht der Felsensittich in großen Schwärmen auf dem Boden und in der [[Vegetation]]. Der Felsensittich ernährt sich hauptsächlich von Samen, Beeren, Früchten und anderen Pflanzenteilen, wie Blättern, sowie von Mais und Getreide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nest sites of Patagonian conures - Flickr - gailhampshire.jpg|mini|Nisthöhlen des Felsensittichs]]&lt;br /&gt;
Felsensittiche sind [[Höhlenbrüter]], die in Kolonien in [[Sandstein|Sand]]- oder [[Kalkstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;felsen brüten. Geeignete Nistplätze finden sie in den Tälern zu beiden Seiten der Anden sowie an den Steilküsten des [[Atlantik]]s.&amp;lt;ref name =MPG/&amp;gt;&amp;lt;ref name =SPI/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarbindung der Felsensittiche ist sehr stark und kann das ganze Leben halten. Zur [[Brut]] werden tiefe Gänge mit Nisthöhlen in Steilwände gegraben. Die Gänge können bis zur Höhle 4&amp;amp;nbsp;m betragen. Die Brutsaison beginnt im September. Das Weibchen bebrütet ein Gelege von etwa 2 bis 4 Eiern. Nach 22 bis 26 Tagen schlüpfen die Küken. Sie sind nach dem Schlupf noch nackt und blind. Bis sie die Größe der [[adult]]en Vögel erreicht haben und voll befiedert sind, halten sie sich acht Wochen in der Bruthöhle auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Cyanoliseus patagonus|Felsensittich}}&lt;br /&gt;
{{Wikiversity|Projekt:Checkliste gesetzliche Mindestanforderungen zur Haltung von Sittichen außer Wellen- und Nymphensittichen (Österreich)|Gesetzliche Mindestanforderungen zur Haltung von Sittichen &amp;lt;small&amp;gt;(Checkliste für Österreich)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22685779&lt;br /&gt;
| ScientificName = Cyanoliseus patagonus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2018&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 25. April 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=1A7D8F6BCD3DFE25|ScientificName=Cyanoliseus patagonus|CommonName=Felsensittich}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= burpar |Name= Felsensittich (&amp;#039;&amp;#039;Cyanoliseus patagonus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Cyanoliseus-patagonus|ScientificName=Cyanoliseus patagonus|Name=Felsensittich}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510853|Name=Burrowing Parrot|Wissenschaftlich=Cyanoliseus patagonus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=J. M. Forshaw|Titel=Parrots of the world|Verlag=David&amp;amp;Charles|Jahr=1981|ISBN=0-7153-7698-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=F. Robiller|Titel=Handbuch der Vogelpflege, Papageien Bd. III Mittel- und Südamerika|Verlag=Ulmer|Jahr=1990|ISBN=3-8001-7207-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Rosemary Low|Titel=Das Papageienbuch|Verlag=Ulmer|Jahr=1989|ISBN=3-8001-7191-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuweltpapageien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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