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	<title>Felsenreitschule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsenreitschule&amp;diff=416642&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29497-88: Jahreszahl Ende 1.Welkrieg</title>
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		<updated>2025-11-09T10:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jahreszahl Ende 1.Welkrieg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Felsenreitschule 2013 02.jpg|mini|hochkant=1.2|Konzert in der Felsenreitschule, 2013]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsenreitschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Spielstätten der Salzburger Festspiele|Spielstätte]] der [[Salzburger Festspiele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die fürsterzbischöfliche Sommerreitschule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Homann Salzburg Felsenreitschule Mönchsberg.jpg|mini|links|hochkant|Felsenreitschule, um 1712]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsenreitschule wurde 1693 unter Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] an der Stelle des [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]]-Steinbruchs für den neuen [[Salzburger Dom]], neben den [[Hofstallungen (Salzburg)|Hofstallungen]] errichtet. Sie wurde als erzbischöfliche &amp;#039;&amp;#039;Sommerreitschule&amp;#039;&amp;#039; und für Tierhatzen verwendet. Das Publikum fand in den 96&amp;amp;nbsp;[[Arkade]]n Platz, die dreigeschoßig übereinander angelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 wurde für die [[Hofstallkaserne]] die Reitschule als [[k. k.]] Kavallerie-Reithalle adaptiert, erweitert und gedeckt. Nach dem Ersten Weltkrieg, ab 1918 war hier auch das erste [[Bundesheer]] stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt; Erhard Koppensteiner: &amp;#039;&amp;#039;Das Christian Doppler Gymnasium, erbaut als k. u. k. Infanterie-Bataillonskaserne in Salzburg-Lehen. Beiträge zu seiner Bau-, Kunst- und Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte aktuell&amp;#039;&amp;#039; Nr. 137, Dezember 2006, 1. &amp;#039;&amp;#039;Zum Kasernenwesen in Salzburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 20 Sp. 2 (ganzer Artikel S. 20–26; [http://www.rainerregiment.at/joomla/files/Lehener_Kaserne_Jahresber_2005-06-Doppler-GymnSalzburg.pdf Artikel, pdf, rainerregiment.at]; [https://www.salzburger-geschichte.at/LGAK137.pdf ganzes heft, pdf, salzburger-geschichte.at], dort jew. S. 1)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielstätte der Festspiele ==&lt;br /&gt;
Seit 1926 wurde die Felsenreitschule für [[Freilichttheater|Freilichtaufführungen]] von Schauspielen im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] genutzt. Die ehemaligen Zuschauerarkaden dienen seit damals als Natur-[[Bühnenbild]]. Die erste Inszenierung war [[Carlo Goldoni]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Diener zweier Herren]]&amp;#039;&amp;#039; in der Regie von [[Max Reinhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 baute [[Clemens Holzmeister]] für [[Max Reinhardt]] hier die &amp;#039;&amp;#039;Fauststadt&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Simultanbühne]] für Reinhardts legendäre Inszenierung von Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Faust&amp;amp;nbsp;I]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herbert von Karajan]] verwandelte die Felsenreitschule 1948 erstmals in eine Opernbühne für Aufführungen von [[Christoph Willibald Gluck]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Orfeo ed Euridice]]&amp;#039;&amp;#039;. 1949 folgte die Uraufführung von [[Carl Orff]]s Vertonung des antiken Trauerspiels &amp;#039;&amp;#039;[[Antigonae]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sophokles]] in der deutschen Übersetzung von [[Friedrich Hölderlin]] unter dem Dirigat von [[Ferenc Fricsay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1968–1970 wurde die Felsenreitschule nach Plänen von Clemens Holzmeister umgestaltet und mit [[Ludwig van Beethoven]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Karl Böhm]] eingeweiht. Die Bühne von 40&amp;amp;nbsp;Metern Breite erhielt eine Unterbühne von 4&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe. Erneuert wurde zudem die freitragende Zuschauertribüne mit dem darunterliegenden Kulissendepot. Eine lichtdichte, ausfahrbare Regenplane mit einem Regenauffangnetz zur Dämpfung der Geräusche schützt die Bühne. Dieses Dach kann geöffnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Festspielsommern 2010 und 2011 wurde das mobile Dach nach den Plänen des Münchner Architekten [[Erhard Fischer (Architekt)|Erhard Fischer]] erneuert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=nextroom-architektur im netz |url=https://www.nextroom.at/building.php?id=35555 |titel=Mobiles Dach Felsenreitschule, HALLE 1 - Salzburg (A) - 2011 |abruf=2024-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://inspiration.detail.de/projekte.html?query=Erhard+Fischer&amp;amp;lang=de |titel=Projekte - DETAIL inspiration |abruf=2020-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die moderne Konstruktion gewannen die Festspiele 700&amp;amp;nbsp;m² Nutzfläche für Technik und Probenräume. Das neue [[Pultdach]] besteht aus drei mobilen Segmentflächen und ist auf fünf Teleskoparmen innerhalb von sechs Minuten ein- und ausfahrbar. Hängepunkte auf Teleskopträgern für Bühnentechnik (Kettenzüge), verbesserter Schall- und Wärmeschutz und zwei Beleuchterbrücken optimieren das Bühnengeschehen. Das Bauwerk stammt vom Architektenteam [[HALLE&amp;amp;nbsp;1]] und erhielt 2012 als Anerkennung den [[Architekturpreis des Landes Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsenreitschule fasst 1412 Sitz- und 25&amp;amp;nbsp;Stehplätze. Sie teilt ihr Foyer mit dem des [[Haus für Mozart|Hauses für Mozart (Kleines Festspielhaus)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Salzburg Felsenreitschule innen 2.jpg&lt;br /&gt;
Karl-Böhm-Saal 1.jpg|Foyer der Felsenreitschule und des Hauses für Mozart&lt;br /&gt;
Bühne der Felsenreitschule, Salzburg (02).jpg|Bühne&lt;br /&gt;
Bühne der Felsenreitschule, Salzburg (06).jpg|Bühnentechnik&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Spielstätten der Salzburger Festspiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Hierl-Deronco: &amp;#039;&amp;#039;Theatrum Equorum Salisburgensium. Rösser, Reiter, Bauten des Barock und der Colloredo-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Krailling 2007, ISBN 978-3-929884-11-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1034747711}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburgerfestspiele.at/l/felsenreitschule Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theater in Salzburg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/47/54/N |EW=13/02/30/E |type=landmark |region=AT-5}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1034747711|VIAF=303080659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Salzburg, Felsenreitschule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger Altstadt (links)|Felsenreitschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reithalle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Felsbaukunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Salzburg|Fels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1690er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Bernhard Fischer von Erlach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freilichtbühne in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modernistisch überarbeitetes Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clemens Holzmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Zentrum der Stadt Salzburg|Felsenreitschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielstätte der Salzburger Festspiele]]&lt;/div&gt;</summary>
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