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	<title>Felsenkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:35:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felsenkirche&amp;diff=142289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anno2022: Verweis auf Terminologie der Weiterleitung von monolithische Kirche</title>
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		<updated>2025-12-18T10:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verweis auf Terminologie der Weiterleitung von monolithische Kirche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Bauform von Kirchen. Für gleichnamige Kirchen siehe [[Felsenkirche (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Peyre10b.jpg|miniatur|Felsenkirche in [[Peyre (Aveyron)|Peyre]], Aveyron]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AyazinKirche4.jpg|miniatur|Byzantinische Felsenkirche in [[Ayazini]], Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-09-19-helsinki-by-RalfR-062.jpg|miniatur|[[Temppeliaukiokirche]] in Helsinki]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FelsenkircheRaronVs2007.jpg|miniatur|[[Felsenkirche St. Michael|Felsenkirche in Raron]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fale - France - Lourdes - 25.jpg|miniatur|Unterirdische Kirche in [[Lourdes]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felsenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine aus dem oder in den natürlichen [[Fels]] geschlagene Kirche. Bei den in den Fels gehauenen Kirchen wird auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Höhlenkirchen,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; übersetzt aus dem englischen auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;monolithischen Kirchen,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Viele Felsenkirchen lassen sich auf christliche Einsiedler zurückführen, die unter Felswänden Schutz vor Regen und wilden Tieren suchten. In späterer Zeit wurden diese Schutzwände von frommen Anhängern ausgehöhlt. Während die Existenz von Höhlenkirchen bereits für die christliche Antike belegt ist ([[St.-Petrus-Grotte]] im antiken Syrien oder die frühe [[Höhlenarchitektur in Kappadokien|Höhlenkirchen]] in [[Göreme]], [[Kappadokien]]), fanden Höhlen- und Felsenkirchen in Europa und Afrika doch erst im Verlauf des Mittelalters Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Zu den berühmtesten Bauwerken dieser Art zählen die Felsenkirchen in den Höhlensiedlungen von [[Matera]] in [[Italien|Süditalien]] (zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;San Pietro Barisano&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Santa Maria dell&amp;#039; Idris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;San Giovanni&amp;#039;&amp;#039;), hunderte von Höhlenkirchen im Tuffgestein Kappadokiens und elf monolithische [[Felsenkirchen von Lalibela|Felsenkirchen]] im [[Äthiopien|äthiopischen]] Wallfahrtsort [[Lalibela]], die ebenso wie [[Göreme]] in der Türkei zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]] erklärt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Westeuropa sind vor allem die mittelalterlichen okzitanischen Felsenkirchen von [[Saint-Émilion]], [[Rocamadour (Lot)|Rocamadour]], [[Peyre (Aveyron)|Peyre]], [[Aubeterre-sur-Dronne]], [[Vals (Ariège)|Vals]] und [[Gurat]] oder von [[Mariä Verkündigung (Haute-Isle)|Haute-Isle]] nordwestlich von Paris hervorzuheben. Auf der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] sind die nordspanischen Kirchen von [[San Pedro de Rocas]], [[Kloster San Juan de la Peña|San Juan de la Peña]] und [[Tosantos]] zu nennen, die durch die von [[Steinkiste]]ngräbern umgebene Einsiedelei &amp;#039;&amp;#039;San Vicente&amp;#039;&amp;#039; bei [[Cervera de Pisuerga]] ergänzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere markante Beispiele stellen die Klosterkirche im südgeorgischen [[Wardsia]] (12. Jahrhundert), die orthodoxen [[Felskirchen von Iwanowo]] bei Russe in [[Bulgarien]] (13.–14. Jahrhundert) oder die Höhlenkirchen im heutigen russischen [[Oblast Woronesch]] (zum Beispiel [[Diwnogorje]]) dar. Eng verwandt mit Felsen- und Höhlenkirchen sind christliche Höhlenklöster, darunter das zum Weltkulturerbe zählende russisch-orthodoxe [[Kiewer Höhlenkloster]] aus dem 11. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anlehnung an die mittelalterlichen Vorgängerbauten sind im 20. Jahrhundert auch moderne Felsen- und Höhlenkirchen entstanden, unter anderem die in Granitfelsen geschlagene [[Temppeliaukio-Kirche]] in [[Helsinki]] ([[Finnland]], 1969), die [[Felsenkirche St. Michael]] in [[Raron]] ([[Schweiz]]) und die Salzkathedralen im [[Salzbergwerk Wieliczka]] ([[Polen]]) und [[Zipaquirá]] ([[Kolumbien]], 1954/1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderfälle ==&lt;br /&gt;
Gelegentlich werden auch Kirchen, die auf einem markanten Felsen gebaut sind, als Felsenkirche bezeichnet, darunter beispielsweise die [[Felsenkirche (Idar-Oberstein)|Felsenkirche von Idar-Oberstein]] oder diejenige von [[Felsenkirche (Lüderitz)|Lüderitz]], was aber nicht der gängigen Definition entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die 1957 fertiggestellte unterirdische [[Basilika Pius X. (Lourdes)|Basilika Pius X.]] in [[Lourdes]] ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Höhlentempel in Asien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Neslihan Asutay-Fleissig: &amp;#039;&amp;#039;Templonanlagen in den Höhlenkirchen Kappadokiens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 28: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 248). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1996, ISBN 3-631-49656-7 (Zugleich: Bonn, Univ., Diss., 1993).&lt;br /&gt;
* [[Georg Gerster]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Fels. Entdeckungen in Äthiopien.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von David R. Buxton. 2., ergänzte und erweiterte Auflage. Union-Verlag, Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* Rolf D. Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Göreme. Felsenkirchen im türkischen Hochland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die bibliophilen Taschenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 459). Mit Texten von Mehmet Bülbül. 5., überarbeitete Auflage. Harenberg, Dortmund 1990, ISBN 3-88379-459-7.&lt;br /&gt;
* Hanna Wiemer-Enis: &amp;#039;&amp;#039;Spätbyzantinische Wandmalerei in den Höhlenkirchen Kappadokiens in der Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Imhof, Petersberg 2000, ISBN 3-932526-70-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Felsbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anno2022</name></author>
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