<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fellheim</id>
	<title>Fellheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fellheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fellheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:31:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fellheim&amp;diff=506753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2: Format; Struktur; + wikilinks; kk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fellheim&amp;diff=506753&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T09:16:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format; Struktur; + wikilinks; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Fellheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/4/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/9/6/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Fellheim in MN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Unterallgäu&lt;br /&gt;
|Straße            = Memminger Str. 44&lt;br /&gt;
|Adresse           = 87748 Fellheim&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Boos&lt;br /&gt;
|Höhe              = 566&lt;br /&gt;
|PLZ               = 87748&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08335&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09778139&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE FHM&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Fuggerstr. 3 &amp;lt;br /&amp;gt;87737 Boos&lt;br /&gt;
|Website           = [https://fellheim.vgem-boos.de/ fellheim.vgem-boos.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Reinhard Schaupp&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = ohne Wahlvorschlag&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fellheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Unterallgäu]] des [[Deutschland|deutschen]] [[Bundesland (Deutschland)|Bundeslandes]] [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Fellheim liegt zehn Kilometer nördlich von [[Memmingen]] in der [[Region Donau-Iller]] in [[Oberschwaben]]. Das Gemeindegebiet besteht nur aus der [[Gemarkung]] Fellheim. Weitere [[Gemeindeteil]]e gibt es nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Fellheim|val=2060|abruf=2021-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=00219654554 |objekt=Gemeinde Fellheim |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung 1818 ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der ehemaligen Befestigungslinie des [[Donau-Iller-Rhein-Limes]], auf der rechten Seite der Iller zwischen [[Kellmünz an der Iller]] und [[Memmingen]]. Fellheim gehörte nach mehreren Besitzwechseln ab dem 25.&amp;amp;nbsp;Januar 1555, der Übergabe des Lehensbriefes vom [[Fürststift Kempten]], den Freiherren [[Reichlin von Meldegg (Adelsgeschlecht)|Reichlin von Meldegg]]. Die Familie Reichlin von Meldegg kam ursprünglich aus der Nähe von [[Hohenems]] im heutigen [[Vorarlberg]] in [[Österreich]]. Fellheim war Sitz der gleichnamigen Herrschaft. Zwei Jahre später wurde mit dem Bau des [[Schloss Fellheim|Schlosses]] begonnen. 1620 erhielt die Freiherrschaft das Recht, den [[Blutbann]] auszuüben. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das Dorf von Schweden und von kaiserlichen Truppen geplündert und vollkommen verwüstet. In den Jahren 1636 bis 1643 lebte in dem Ort keine Person mehr. Ein einziger Bauer kehrte vom Krieg heim. Die Felder blieben während der Zeit unbestellt. Der Ortsherr, der in die Schweiz geflüchtet war, kehrte im Jahre 1643 nach Fellheim zurück. Um die Einwohnerzahl zu erhöhen, siedelte Freiherr Phillip Bernhard von Reichlin-Meldegg im Jahre 1670 fünf jüdische Familien in Fellheim an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Rheinbund]]akte 1806 kam der Ort zu [[Königreich Bayern|Bayern]]. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die [[Jüdische Gemeinde Fellheim|jüdische Gemeinde]] bestand bis 1943 und bildete den überwiegenden Teil der Ortsbevölkerung. Im Ortsbild, südlich des Schlosses, ist noch heute das jüdische Ensemble zu erkennen, das aus [[Synagoge Fellheim|Synagoge]], [[Jüdischer Friedhof Fellheim|Friedhof]], [[Jüdische Elementarschule (Fellheim)|Schule]], Wohn- und Geschäftshäusern bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallfahrt zum Heiligen Kreuz in Pleß ===&lt;br /&gt;
Die [[Sühnefußwallfahrt zum Heiligen Kreuz von Pleß]] ist eine auf das Jahr 1665 zurückgehende und im Jahre 1973 wieder eingeführte Sühnefußwallfahrt, beginnend in der Pfarrkirche Herz-Jesu in Fellheim, zu einem drei Kilometer entfernten angeblich wunderwirkenden Kreuz in der Kreuzkapelle auf der Gemarkung von Pleß im Landkreis Unterallgäu. Die Wallfahrt findet an jedem zweiten Montag von Mai bis Oktober abends vor Sonnenuntergang statt. An ihr nehmen jeweils bis zu 3000 Wallfahrer aus dem Illertal und Umgebung teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fellheimer Synagoge ===&lt;br /&gt;
Jacob Bär war von 1745 bis 1765 [[Rabbiner]] in Laupheim. Von ihm wird berichtet, dass er vorher das Amt in der [[Jüdische Gemeinde Fellheim|jüdischen Gemeinde Fellheim]] innehatte. Die [[Synagoge Fellheim|Synagoge]], ein dreistöckiges Gebäude von fünfzehn Meter Länge und zehn Meter Breite wurde 1786 in barockem Stil erbaut und 1860 umfassend renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AJ&amp;quot;&amp;gt;Alemannia Judaica: [https://www.alemannia-judaica.de/fellheim_synagoge.htm Fellheim (Kreis Unterallgäu) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge], aufgerufen am 22. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrome]] wurde das Bauwerk am 10.&amp;amp;nbsp;November 1938 von Bewohnern der Nachbargemeinde [[Boos (Schwaben)|Boos]] und [[Schutzstaffel|SS-Truppen]] aus [[Memmingen]] verwüstet.&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lagerten Flugzeugteile in dem Gebäude. Nach dem Krieg entwickelte Pläne, die Synagoge als jüdisches Gotteshaus für die in Memmingen und Umgebung lebenden Juden wieder aufzubauen, wurden nie verwirklicht. Auch die Anregung, das Gebäude als katholische Kirche oder Rathaus umzugestalten, wurden verworfen. Im Jahre 1950 wurde das Gebäude verkauft und als Wohnhaus umgebaut. Seit 2007 ist die ehemalige Synagoge wieder im Besitz der Gemeinde Fellheim; sie wurde seit 2013 zurückgebaut und renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AJ&amp;quot;/&amp;gt; Im Oktober 2015 wurde die ehemalige Synagoge als [[Gemeindehaus (Kommune)|Bürgerhaus]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/fellheim-synagoge-buergerhaus-100.html | wayback=20151026144657 | text=Bürgerhaus in ehemaliger Synagoge: Fellheim erinnert an seine 300-jährige jüdische Geschichte}}, [[Bayerischer Rundfunk]], 25. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=wikitable align=center width=600&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCDDEE;&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!1961&lt;br /&gt;
!1970&lt;br /&gt;
!1987&lt;br /&gt;
!1991&lt;br /&gt;
!1995  &lt;br /&gt;
!2000  &lt;br /&gt;
!2005&lt;br /&gt;
!2010&lt;br /&gt;
!2015 &lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||{{0}}848  || {{0}}860  || {{0}}772  || {{0}}917  || 1067 || 1210 || 1220 || 1151 || 1119 &lt;br /&gt;
|1132&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 815 auf 1148 um 333 Einwohner bzw. um 40,9 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Boos]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freistaat.bayern/dokumente/behoerde/19329698784 |titel=BayernPortal &amp;gt; Fellheim |hrsg=[[Bayerisches Staatsministerium für Digitales]] |zugriff=2020-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm	&lt;br /&gt;
|LAND         = 	DE&lt;br /&gt;
|GUV          = 	JA&lt;br /&gt;
|TITEL        = 	Bundestagswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 	2017&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 	2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = 	CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 	30.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 	45.0&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = 	AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 	11.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 	16.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = 	SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 	13.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 	11.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = 	GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 	11.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 	8.6&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = 	FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 	13.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 	7.0&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = 	LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 	1.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 	3.8&lt;br /&gt;
|PARTEI7      = 	FW(BY)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7    = 	11.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7 = 	2.7&lt;br /&gt;
|PARTEI8      = 	Sonst.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8    = 	7.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8 = 	4.9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist Reinhard Schaupp. Er wurde bei den bayerischen Kommunalwahlen im März 2020 mit 93,9 % der Stimmen Nachfolger von Alfred Groezinger. Dieser wiederum wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Karl Schregle. Dieser war im Jahr 2002 der Nachfolger von Bernhard Kling ([[Wählergruppe]] Arbeitnehmer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl am 15. März 2020]] lag nur der Wahlvorschlag der Fellheimer Liste vor, die alle zwölf Sitze erhielt. Auch in der vorausgehenden Amtszeit 2014 bis 2020 hatte die Fellheimer Liste die einzige Bewerberliste vorgelegt und alle zwölf Mandate erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von [[Tingierung#Heraldische Farben|Rot]] und [[Tingierung#Metalle|Silber]]; [[Heraldisch vorn|vorne]] der heilige [[Johann Nepomuk|Johannes von Nepomuk]] mit Sternennimbus, hinten ein grüner Weidenbaum.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Gemeindewappen ist reich am sinnbildlichen Beziehungen auf den Ort. Die Farben Rot und Silber erinnern an die Freiherren Reichlin von Meldegg, die fast 400 Jahre lang Grundherren von Fellheim waren; der heilige Johannes von Nepomuk ist Ortspatron. Der Weidenbaum verweist auf den alten Ausdruck „Felwe“ für Weide und stellt damit den Bezug zum Ortsnamen her.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1948 geführt. Der Entwurf stammt vom Memminger Heimatforscher [[Walter Braun (Heimatforscher)|Walter Braun]], die Gestaltung übernahm der Münchner Emil Werz.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge|Flagge]] ist weiß–rot gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Fellheim}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Fellheim|ehemaliges Schloss Reichlin-Meldegg]]&lt;br /&gt;
* [[Synagoge Fellheim|ehemalige Synagoge]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof Fellheim|ehemaliger jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Bestand an Häusern der ehemaligen jüdischen Siedlung&lt;br /&gt;
* Herz Jesu Kirche, 1958&lt;br /&gt;
* Bahnhof Fellheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fellheim3.jpg|mini|Die Hauptverkehrsstraße in Richtung Norden, die Ulmer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erzielte Fellheim Einnahmen aus der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] in Höhe von 0,83 Millionen Euro. Mit einem [[Gewerbesteuerhebesatz]] von 310 % zählt die Gemeinde zu den steuerlich attraktiven Standorten Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Fellheim-8423/ |titel=Gewerbesteuerhebesatz Fellheim - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fellheim ist etwa steuerlich deutlich günstiger als die Landeshauptstadt [[München]] (Gewerbesteuerhebesatz 490 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Muenchen-6301/ |titel=Gewerbesteuerhebesatz München (Landeshauptstadt) - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2021 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 60 und sonstigen Wirtschaftsbereiche 167 Personen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 507. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2020 sechs landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 171&amp;amp;nbsp;[[Hektar]], davon waren 93&amp;amp;nbsp;Hektar Ackerfläche und 78&amp;amp;nbsp;Hektar Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte im Jahre 2012 viele [[Auspendler]], die in Memmingen oder im benachbarten Kirchdorf an der Iller bei der Firma [[Liebherr]]-Hydraulikbagger arbeiteten. Größter Arbeitgeber am Ort war das private Pflegeheim Johanneshof Schloss Fellheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Fellheim hatte einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten]]. Dieser stillgelegt. Für die [[Regio-S-Bahn Donau-Iller]] ist jedoch eine Wiedereröffnung geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;SMA/Intraplan: {{Webarchiv|url=http://www.rvdi.de/fileadmin/Bilder-Dateien/News/VV-PA/2012/VV_27_11_2012/2012-11-27-R-S-Bahn_Verbandsversammlung_korr.pdf |wayback=20180326064022 |text=Regio-S-Bahn Donau-Iller Ergebnisse der Hauptstudie |archiv-bot=2022-10-31 15:17:15 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB), 27. November 2012, abgerufen am 19. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Dorf Fellheim gibt es einen Kindergarten mit 68 Plätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Fellheim liegt am [[Iller-Radweg]], einer Fernverbindung für Radfahrer zwischen dem Iller-Ursprung bei [[Oberstdorf]] und der [[Mündung (Gewässer)|Mündung]] in die [[Donau]] in [[Ulm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Reichlin von Meldegg, erhielt am 25. Januar 1555 den Lehensbrief von der Fürstabtei Kempten und begründete die rund 300&amp;amp;nbsp;Jahre währende Herrschaft Reichlin von Meldegg&lt;br /&gt;
* [[Joseph Rosenthal (Antiquar)|Joseph Rosenthal]] (1805–1885), Buchhändler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Rosenthal (Antiquar)|Ludwig Rosenthal]] (1840–1928), Buchhändler&lt;br /&gt;
* [[Jacques Rosenthal]] (1854–1937), Buchhändler&lt;br /&gt;
* [[Ortfried Kotzian]] (* 1948), Pädagoge, Sozialwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Weirather]] (* 1959), [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des Landkreises Unterallgäu (seit 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Arbeitskreis Geschichte, Brauchtum und Chronik in Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung und der Gemeinde Fellheim |Titel=Fellheim an der Iller. Eine bebilderte Führung durch den ehemaligen jüdischen Ortskern Fellheims |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Julius Miedel, Hermann Rose |Hrsg=Anton Zanker |Titel=Die Juden im Illertal |Auflage= |Verlag=BoD |Ort=Norderstedt |Datum=2021 |ISBN=978-3-7534-2473-6 |Seiten=}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bod.de/buchshop/die-juden-im-illertal-julius-miedel-9783753424736 |titel=Die Juden im Illertal; Beiträge unter anderem zu den jüdischen Gemeinden in Fellheim, Osterberg und Altenstadt, sowie zur Familie Rosenthal  |abruf=2022-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilhelm Rapp |Hrsg=Anton Zanker |Titel=Geschichte des Dorfes Fellheim |Auflage= |Verlag=BoD |Ort=Norderstedt |Datum=2022 |ISBN=978-3-7562-3094-5 |Seiten=}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |offline=ja |url=https://www.bod.de/buchshop/geschichte-des-dorfes-fellheim-wilhelm-rapp-9783756230945 |titel=Urfassung 1939; soll 2022 erstmals in der Urfassung aus dem Jahre 1939 erscheinen. In der späteren Fassung von 1960 hatte der Verfasser W. Rapp die Geschichte nochmal umgeschrieben. Eine lesenswerte Ergänzung zur bestehenden Ausgabe von 1960 |abruf=2022-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://fellheim.vgem-boos.de/ Offizieller Internetauftritt] der Gemeindeverwaltung Fellheim&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9778139}} (PDF; 1 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Unterallgäu}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4318071-1|LCCN=no2016128525|VIAF=316603452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UNTERMVIERENBERGE-2</name></author>
	</entry>
</feed>