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	<title>Felka Platek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:53:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Ergänze Kategorie:Person, für die in Belgien ein Stolperstein verlegt wurde</title>
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		<updated>2025-04-27T12:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person,_f%C3%BCr_die_in_Belgien_ein_Stolperstein_verlegt_wurde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person, für die in Belgien ein Stolperstein verlegt wurde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person, für die in Belgien ein Stolperstein verlegt wurde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Felka Płatek Porträt einer jungen Frau 1927.jpg|mini|hochkant|Porträt einer jungen Frau (1927)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Felka Platek. Stoperstein.jpg|mini|hochkant|Stolperstein in Brüssel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felka Platek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[3. Januar]] [[1899]] in [[Warschau]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[2. August]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war eine polnische Malerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Platek wurde als Tochter von Leon Platek und Salome Platek, geb. Strumfeld, in [[Warschau]] geboren. In den 1920er Jahren kam Felka Platek aus Polen nach [[Berlin]], um Malerin zu werden. Sie studierte an den privaten Malerateliers für Malerei und Plastik, der nach [[Arthur Lewin-Funcke]] so genannten &amp;#039;&amp;#039;Lewin-Funcke-Schule&amp;#039;&amp;#039;, bei [[Ludwig Meidner]]. Dieser hatte dort von 1924 bis 1925 einen Lehrauftrag. An der &amp;#039;&amp;#039;Lewin-Funcke-Schule&amp;#039;&amp;#039; begegnete sie 1924 ihrem langjährigen Lebensgefährten und späteren Ehemann [[Felix Nussbaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 begleitete sie Felix Nussbaum, der ein Stipendium der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Villa Massimo]] erhalten hatte, nach Rom. Aus dieser Zeit sind Landschaften und Ausblicke aufs Meer erhalten.&lt;br /&gt;
Als Nussbaum Rom verließ, folgte sie ihm nach Frankreich und Belgien. In [[Ostende|Oostende]] malte sie Dinge des Alltags. Daneben versuchte sie, den Lebensunterhalt durch Bemalen von Tassen, Tellern und Vasen zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 heirateten Felka Platek und Felix Nussbaum in [[Brüssel]]. Nussbaum hatte seine Ablehnung der Ehe schon 1930 in den „Illustrationen eines Hochzeitsgedichts“ verdeutlicht, als er darin Amor mit verschränkten Armen darstellte. Die Hochzeit fand gleichwohl statt, weil Felka Platek aufenthaltsrechtliche Schwierigkeiten mit den belgischen Behörden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juli 1944 wurden Felka Platek und Felix Nussbaum in ihrem Versteck in der Rue Archimède 2 in Brüssel aufgespürt und verhaftet. Man brachte sie ins [[SS-Sammellager Mecheln|Sammellager Mechelen]]. Von dort wurden sie nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz-Birkenau]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], wo Platek am 2. August 1944 ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Felix-Nussbaum-Haus in [[Osnabrück]] besitzt mit zwei Ölgemälden und 28 Gouachen die größte Sammlung ihrer Arbeiten. Ein großer Teil ihrer Werke war 1932 bei einem Feuer im Atelier Nussbaums in der Xantener Straße in Berlin zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Die Malerin Felka Platek steht beispielhaft für die Frauengeneration, die die geistige Freiheit der [[Weimarer Republik]] für eine selbstständige Lebensplanung und künstlerisches Schaffen nutzte. Ihr blieben nur wenige Jahre, bis der [[Nationalsozialismus]] ihre Perspektiven zerstörte, ihr die Wahlheimat nahm und sie schließlich ermorden ließ. Als Künstlerin ist sie der [[Verschollene Generation|Verschollenen Generation]] zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit stand ihre Arbeit im Schatten ihres Weggefährten und Ehemannes Felix Nussbaum.&lt;br /&gt;
Die Forschung über sie steht noch am Anfang.&lt;br /&gt;
=== Straßenname ===&lt;br /&gt;
Seit 2012 ist im Wohngebiet „Nördlich Brinkhofweg“ des Osnabrücker Stadtteils [[Kalkhügel]] eine Straße nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stolperstein ===&lt;br /&gt;
Ein Stolperstein erinnert in Brüssel, 22 rue Archimède, an Felka Platek und Felix Nussbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comic ===&lt;br /&gt;
Der französische Comiczeichner [[Émile Bravo]] setzt Felka Platek in »Spirou oder: die Hoffnung« ein Denkmal. In der vierbändigen, in der Zeit der deutschen Besatzung in Brüssel angesiedelten Erzählung trifft Spirou auf [[Felix Nussbaum]] und Felka Platek und freundet sich mit dem Paar an. „Diese Freundschaft ist für den Verlauf der insgesamt auf vier Bände angelegten Geschichte von zentraler Bedeutung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museumsquartier-osnabrueck.de/veranstaltung/buchpraesentation-emile-bravo-spirou-oder-die-hoffnung/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
In seinem Erzählband „Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steidl.de/Buecher/Ich-sehe-Hunde-die-an-der-Leine-reissen-1834424447.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; versucht der Autor [[Christoph Heubner]], eine Annäherung an Felka Platek in Form eines fiktiven Tagebuches. Dieses fiktive Tagebuch wiederum inspirierte die Künstlerin [[Petra Rosemann]] zu einem Zyklus von Zeichnungen zu Felka Platek und [[Felix Nussbaum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auschwitz.info/de/gedenken/gedenken-2014/1192014-erinnerung-an-felka-platek-und-felix-nussbaum.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellung ===&lt;br /&gt;
Das Museumsquartier Osnabrück  (MQ4), das mit 28 Arbeiten die größte Sammlung der Werke Plateks besitzt, zeigte 2024 die Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Felka Platek. Eine Künstlerin im Exil&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harff-Peter Schönherr |Titel=Ausstellung über Malerin Felka Platek: Aus dem Schatten getreten |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2024-03-09 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Ausstellung-ueber-Malerin-Felka-Platek/!5995567/ |Abruf=2024-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Selbstporträts&lt;br /&gt;
* Bildnis einer jungen Frau (1927)&lt;br /&gt;
* [[Stillleben]] mit Schnecken und Makrelen (um 1935)&lt;br /&gt;
* Porträt Frau Etienne (1940)&lt;br /&gt;
* Bildnis des Nicolaas Cornelis Hogenes im Alter von zwei Jahren (1942)&lt;br /&gt;
* Porträt einer Dame im roten Kleid (Öl auf Leinwand, 78 × 57,5 cm, 1942; Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christel Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Felka Platek&amp;#039;&amp;#039;. Museums- u. Kunstverein Osnabrück, Broschüre – Dezember 2003, ISBN 3-926235-25-X; ISBN 978-3-926235-25-1.&lt;br /&gt;
* Serge Peker: &amp;#039;&amp;#039;Felka, une femme dans la Grande Nuit du camp&amp;#039;&amp;#039;: M.E.O. : ISBN 978-2-930333-59-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Schädlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Felix und Felka&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek : Rowohlt, 2018&lt;br /&gt;
* Heinz R. Böhme (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir haben uns lange nicht gesehen. Kunst der Verlorenen Generation – Sammlung Böhme.&amp;#039;&amp;#039; München 2020&lt;br /&gt;
* Christoph Heubner: &amp;#039;&amp;#039;Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen&amp;#039;&amp;#039;. Steidl, 2019, ISBN 978-3-95829-717-3.&lt;br /&gt;
* Adriana Martins Mota: Felka Platek. Eine Künstlerin im Exil, Osnabrück 2024, ISBN 978-3-926235-34-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Felka Płatek}}&lt;br /&gt;
* [http://www.osnabrueck.de/fnh/10508.asp Felix-Nussbaum-Haus]&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/32357038@N08/5300568417/ Bild bei Flickr]&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/kraftgenie/4800378182/ Bild bei Flickr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129491101|VIAF=23220090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Platek, Felka}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Belgien ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Platek, Felka&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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