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	<title>Felix von Merveldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:17:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_von_Merveldt&amp;diff=308090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Literaturverzeichnis angelegt; aufgrund der folgenden Personenleiste entbehrliches „siehe auch“</title>
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		<updated>2025-11-24T11:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturverzeichnis angelegt; aufgrund der folgenden Personenleiste entbehrliches „siehe auch“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MerveldtFelixvon.jpg|mini|Felix von Merveldt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Friedrich Graf von Merveldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Oktober]] [[1862]] in [[Salzkotten]]; † [[21. Oktober]] [[1926]] in [[Münster]]) war ein deutscher Beamter und Politiker ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Felix von Merveldt entstammte dem westfälischen [[Adel|Uradels]]-Geschlecht [[Merveldt (Adelsgeschlecht)|Merveldt]] aus dem Münsterland. Sein Bruder war der Maler [[Paul von Merveldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte er das Gymnasium in Münster. Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] (1883–1884) und an der [[Universität Leipzig]] (1886). Nach der Ersten Staatsprüfung, die er 1886 in Celle ablegte, schlug Merveldt die Verwaltungslaufbahn ein. Die [[Zweites Staatsexamen|Zweite Staatsprüfung]] folgte 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Tätigkeit als Hilfsarbeiter beim [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] von Lingen fungierte Merveldt in der Zeit vom Dezember 1891 bis zum Juli 1893 als Assistent des [[Polizeipräsident]]en und stellvertretender Polizeipräsident von [[Magdeburg]]. Von Juli 1893 bis Mai 1894 amtierte Merveldt zunächst als kommissarischer Landrat des [[Kreis Recklinghausen|Kreises Recklinghausen]], im Mai 1894 folgte die endgültige Ernennung zum Landrat. 1895 heiratete er.&amp;lt;ref&amp;gt;[[BIORAB]]-Datenbank.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1897 bis 1919 saß Merveldt im [[Provinziallandtag der Provinz Westfalen|Provinziallandtag]]. Als Landrat wirkte er an der Gründung der Unternehmen [[Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen#Geschichte|Elektrizitätswerk Westfalen AG]], [[Gelsenwasser|Wasserwerk für das nördliche westfälische Kohlenrevier AG]] und des Wasserwerkes Mülheim mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner machte Merveldt sich durch die Einrichtung landwirtschaftlicher Lehranstalten und -betriebe, des öffentlichen Chemischen Untersuchungsamts, der Polizeischule sowie des ersten Kinderheims des Landkreises verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1913 wurde Merveldt zum [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] von Münster ernannt, dieses Amt behielt er bis Juli 1922. Als er sich widersetzte, in seinem Regierungsbezirk die weltlichen Schulen einzuführen, wurde er aus disziplinarischen Gründen entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad, Horst, Stand und Konfession. Der Verein der katholischen Edelleute. Teil 2, Westfälische Zeitschrift 159, 2009, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von August bis Ende November 1914, in der Anfangsphase des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], leitete Merveldt vorübergehend die deutsche Verwaltung des russischen, in der Anfangsphase des Kriegs unter deutsche Kontrolle geratenen Teils von Polen. Im weiteren Kriegsverlauf nahm Merveldt noch Aufgaben als Staatskommissar für Ernährungsfragen für die Provinzen [[Provinz Westfalen|Westfalen]], [[Rheinprovinz|Rheinland]] und [[Provinz Hessen-Nassau|Hessen-Nassau]] sowie als Vorsitzender des Westfälischen Viehhandelsverbandes, der Provinzial-Fleisch- und Fettstelle und der Provinzial-Kartoffelstelle wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch zu Merveldt im Kreisarchiv von Recklinghausen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende trat Merveldt in die [[Deutschnationale Volkspartei]] (DNVP) ein. Bei der Reichstagswahl vom Mai 1924 zog er auf Reichswahlvorschlag seiner Partei als Abgeordneter in den zweiten [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Weimarer Republik]] ein. Nach seiner Wiederwahl im Dezember 1924 gehörte dem deutschen Parlament bis zu seinem Tod im Oktober 1926 an. Merveldts Mandat wurde anschließend bis zum Ende der Wahlperiode im Mai 1928 von [[Ewald Sauer]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Merveldtstraße Marl Schild.jpg|mini|Merveldtstraße in Marl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merveldt war ferner stellvertretendes Mitglied des Landes-Eisenbahnrats von [[Provinz Hannover|Hannover]] und Kommissar des Ministers für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung sowie Vorsitzender des Prüfungsamts für Diplom-Volkswirte an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Wilhelms-Universität Münster]]. Von 1919 bis 1920 hielt Merveldt außerdem Vorlesungen zu wirtschaftlichen Fragen an dieser Universität. Schließlich gehörte er noch mehrere Jahre lang dem Westfälischen Provinzialausschuss als stellvertretendes Mitglied an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auguste-Victoria-Haus&amp;lt;!--Was soll das sein? Wikilink oder Beleg wäre schön!--&amp;gt; in Marl-Hüls und das Kreishaus am Herzogswall in Recklinghausen, die unter seiner Ägide als Landrat errichtet wurden, erinnern heute ebenso an ihn wie die Merveldtstraßen in Marl und Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Felix Graf von Merveldt&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Schäfer (Bearb.), Kreis Recklinghausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Landräte des Kreises Recklinghausen von 1816 bis 1999. Eine Datensammlung&amp;#039;&amp;#039;. Archiv des Kreises Recklinghausen, Recklinghausen 2001, S. 21–24.&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Felix Friedrich Graf von Merveldt (1862–1926)&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz-Georg Matuszewski: &amp;#039;&amp;#039;Die Landräte des Kreises Recklinghausen&amp;#039;&amp;#039;. Kreishausdruck, Recklinghausen 2008, S. 10–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116907819}}&lt;br /&gt;
* [http://service.kreis-re.de/dok/dokumente/Merveldt.pdf Biografische Notiz] (PDF-Datei; 55 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste | AMT =[[Liste der Landräte des Kreises Recklinghausen|Landrat des Kreises Recklinghausen]] | ZEIT =1893–1913 | VORGÄNGER =[[Robert von Reitzenstein]]| NACHFOLGER =[[Robert Bürgers]] |VORGÄNGER_GESCHLECHT = | NACHFOLGER_GESCHLECHT = }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberpräsidenten in der Provinz Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116907819|VIAF=62312505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merveldt, Felix von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberpräsident (Provinz Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Merveldt|Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Merveldt)|Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merveldt, Felix von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merveldt, Felix Friedrich Graf von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter und Politiker (DNVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzkotten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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