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	<title>Felix von Bethmann Hollweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:51:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-14T07:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Felix von Bethmann Hollweg.jpg|mini|Felix von Bethmann Hollweg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus_Hohenfinow.jpg|mini|Gut Hohenfinow (1906)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix von Bethmann Hollweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1824]]; † [[20. Februar]] [[1900]] in [[Hohenfinow]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1907 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |WerkErg=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. B. |Band=Bethmann-Hollweg |Nummer=Stammreihe |Auflage=1 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1906 |Seiten=48 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198329 |Abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Preußen|preußischer]] [[Landrat (Deutschland)|Landrat]], Gutsherr, [[Mitglied des Reichstages]] ([[Freikonservative Partei]]) und des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]]. Sein Sohn [[Theobald von Bethmann Hollweg]] war von 1909 bis 1917 deutscher [[Reichskanzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1824 wurde Felix von Bethmann Hollweg als zweiter Sohn des Juristen und späteren Politikers ([[Wochenblattpartei]]) [[Moritz August von Bethmann-Hollweg]] auf der Burg Rheineck bei [[Bad Breisig]] geboren. Sein Großvater war [[Johann Jakob Bethmann-Hollweg]], ein [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Bankier. Mit dessen finanzieller Hinterlassenschaft war es Felix von Bethmann Hollweg möglich, 1855 das verwaiste Gut Hohenfinow bei Berlin zu erwerben und sich so, nach dem bissigen Kommentar seines Vaters, „endgültig von Preußen adoptieren“ zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix von Bethmann Hollweg bildete in vielen Bereichen das Gegenstück seines Vaters. 1866, im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]], hoffte er, dass der preußische Geist gegen Österreich erwachen würde und widersprach seinem Großvater, der stets von einem „Bruderkrieg“ sprach. Sein Vater war Mitglied der liberalen Wochenblattspartei gewesen, doch er fühlte sich von Anfang an dem Konservatismus der [[Ostelbien|Ostelbier]] nahe. Die Demokratie hielt er für „erbärmlich“ und „zu nichts gut als zum Schwatzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1853 weilte Felix von Bethmann Hollweg bei seinem Schwager [[Albert von Pourtalès]] in [[Oberhofen am Thunersee]]. Dort lernte er eine Cousine seines Gastgebers kennen, Isabella von Rougemont (1833–1908), schweizerische Nachfahrin eines [[Hugenotten]]-Geschlechts. Die Rougemonts pflegten einen wohlsituierten Lebensstil und verbrachten die Winter in ihrem Stadtappartement in [[Paris]]. Bethmann Hollweg hielt um Isabellas Hand an und führte sie heim nach Hohenfinow. Dort gebar sie am 29.&amp;amp;nbsp;November 1856 ihren zweiten Sohn, Theobald. Der Großvater Moritz August schrieb rückblickend über dieses Ereignis: „Im November ging Mama [seine Frau] von Berlin aus nach Hohenfinow zu Isabellas Niederkunft, der Geburt unseres lieben Theobalds, des Erben des großväterlichen Sinnes für die Wissenschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Familie führte er mit patriarchalischer Strenge. Die Erziehung seiner Söhne sollte sie zu pflichtbewussten Männern machen. [[Gerhard von Mutius]], Bethmann Hollwegs Neffe, schrieb, dieser sei „feurig und gewalttätig bis ins weiße Haar“ gewesen. Feinsinnigere Züge lagen in seiner überdurchschnittlichen Musikalität. So war Bethmann Hollweg in seiner Jugend Gesangsschüler [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Felix Mendelssohn]]s in [[Leipzig]] gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1874 war Felix von Bethmann Hollweg Landrat des [[Landkreis Oberbarnim|Landkreises Oberbarnim]]. In [[Bad Freienwalde (Oder)|Bad Freienwalde]] erwarb er sich bleibende Verdienste um den Straßenbau. Das Budget der Kreissparkasse wuchs unter ihm von 750.000 Mark auf 5 Millionen Mark an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde Bethmann Hollweg für die Freikonservative Partei in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gewählt. Den Abgeordnetenposten füllte er desinteressiert und nur bis 1878 aus. 1886 folgte ihm sein Sohn Theobald ins Landratsamt, weshalb er sich drei Jahre nur seinem Gut widmete. 1889 erfolgte die Berufung ins Preußische Herrenhaus durch den neuen Kaiser und König [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] Dieser war noch als Kronprinz mehrfach in Hohenfinow zur Jagd gewesen und schoss dort seinen ersten Rehbock. Der Kaiser ernannte Bethmann Hollweg zu dessen 75.&amp;amp;nbsp;Geburtstag zum Wirklichen Geheimen Rat mit dem Prädikat „Exzellenz“. Gleichzeitig legte der Herr auf Hohenfinow sein Abgeordnetenmandat nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 starb Felix von Bethmann Hollweg in Hohenfinow. Er wurde, ebenso wie später sein Sohn Theobald, auf dem Grund des Gutes bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser 1939, B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 31. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], [[Justus Perthes]], Gotha 1938.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser, B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, Band 20 der Gesamtreihe  [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 1959, S. 39–40. {{ISSN|0435-2408}}. &lt;br /&gt;
* Eberhard von Vietsch: &amp;#039;&amp;#039;Bethmann Hollweg. Staatsmann zwischen Macht und Ethos&amp;#039;&amp;#039;. Harald Boldt Verlag, Boppard 1969.&lt;br /&gt;
* [[Hartwin Spenkuch]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;8/II. In: [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; [[Olms-Weidmann]], Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11827-0, S.&amp;amp;nbsp;493 ([https://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%208-2.pdf Online]; [[PDF]] 2,19 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133679322|Bethmann-Hollweg, Felix von}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Felix von Bethmann-Hollweg|170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133679322|VIAF=77510530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bethmann Hollweg, Felix Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Oberbarnim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freikonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Bethmann-Hollweg|Felix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bethmann Hollweg, Felix von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Landrat, Gutsherr und Politiker (Freikonservative Partei), MdR und des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burg Rheineck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1900&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hohenfinow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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