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	<title>Felix Tarbuk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:43:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Tarbuk&amp;diff=639903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eisebär: /* Militärische Laufbahn */</title>
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		<updated>2025-10-17T12:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärische Laufbahn&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Josef Gabriel Tarbuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1893]] in [[Wien-Hietzing]]; † [[16. Juni]] [[1982]] in [[Wien-Ottakring]];&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Wien-Ottakring Nr. 1465/1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1904 bis 1919 &amp;#039;&amp;#039;Tarbuk von Sensenhorst;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MS-2002&amp;quot; /&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Tarbuk-Sensenhorst&amp;#039;&amp;#039;) war Eisenbahn-Ingenieur und [[österreich]]ischer [[Offizier]] einer [[k.u.k.]]-Eisenbahnkompanie, später [[Oberst]] der [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] in der deutschen [[Wehrmacht]], ab 1955 Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Holzforschungsinstituts.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Tarbuk entstammte einer ursprünglich [[Kroatien|kroatischen]] Familie von „Militärgrenzern“ an der [[Militärgrenze]], dem Grenzgebiet Österreichs zum osmanischen Reich am Balkan, deren Stammreihe mit Ciril Tarbuk in [[Tušilović]] begann (erwähnt 1803–1815), und war der Sohn des noch dort geborenen [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] [[Feldmarschallleutnant]]s [[Johann Tarbuk von Sensenhorst|Johann Tarbuk, Edler von Sensenhorst]] (1853–1919; Enkel des vorgenannten Ciril) und Mathilde Josefa, geb. Bayrhammer (1856–1926). Am 18.&amp;amp;nbsp;November 1904 wurde die Familie in den österreichischen [[Adel]]sstand mit Namensmehrung „Edle von Sensenhorst“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MS-2002&amp;quot;&amp;gt;Vgl. zur Namensnennung der Brüder {{&amp;quot;|Generalmajor [[Hans Tarbuk|Johann Tarbuk]], Edler von Sensenhorst}} und {{&amp;quot;|Generalmajor [[Karl Tarbuk]], Edler von Sensenhorst}} in: Marcel Stein: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Generale im deutschen Heer: 1938–1945. Schwarz/Gelb – Rot/Weiß/Rot – Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Biblio, Bissendorf 2002, S.&amp;amp;nbsp;348, ISBN 3-7648-2358-5. ({{Google Buch |BuchID=ofpmAAAAMAAJ |Hervorhebung=&amp;quot;Tarbuk, Edler von Sensenhorst&amp;quot;}}.)&amp;lt;/ref&amp;gt; erhoben. Mit dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] vom April 1919 ging ihnen diese wieder verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Tarbuk war in erster Ehe verheiratet mit Consuelo von Putti (†&amp;amp;nbsp;1926), danach ab 1939 mit Maria [[Seiller (Adelsgeschlecht)|Seiller]], geborene Grazzer (*&amp;amp;nbsp;14.&amp;amp;nbsp;August 1892 in [[Triest]]; †&amp;amp;nbsp;25.&amp;amp;nbsp;Dezember 1947) und schließlich ab 1962 mit Yolanta Przibil, geborene Kohany. Alle drei Ehen blieben kinderlos, allerdings adoptierte er den Sohn seiner zweiten Ehefrau, Mario Seiller-Tarbuk (*&amp;amp;nbsp;1925). Er hatte die vier Brüder [[Karl Tarbuk|Karl]], [[Hans Tarbuk|Hans]], Robert und [[Fritz Tarbuk]] sowie zwei Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:OT11.jpg|mini|Felix Tarbuk von Sensenhorst im Jahr 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenkompanie 28EK.jpg|miniatur|28. Eisenbahnkompanie, Besichtigung durch [[k.u.k. Kriegsministerium|Kriegsminister]] Feldzeugmeister Freiherr von Krobatin und [[Oberleutnant]] Felix Tarbuk von Sensenhorst]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Belgrad Semlin 1WK Q.jpg|mini|Oberleutnant Tarbuk von Sensenhorst in [[Belgrad]]-[[Zemun|Semlin]]]]&lt;br /&gt;
Felix Tarbuk von Sensenhorst besuchte die [[Kadettenanstalt|Militär-Oberrealschule]] in [[Hranice na Moravě|Mährisch-Weißkirchen]], absolvierte danach die [[k.u.k. Technische Militärakademie]] in [[Mödling]] und wurde zum k.u.k. Eisenbahnregiment ausgemustert. Er diente im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Pionier-Offizier der 28.&amp;amp;nbsp;Eisenbahnkompanie und leitete 1915 unter anderem den Wiederaufbau der zerstörten Brücke über die [[Pruth]] bei [[Czernowitz]].&lt;br /&gt;
Zudem arbeitete Tarbuk mit der 28.&amp;amp;nbsp;Eisenbahnkompanie an der Wiederherstellung der Eisenbahnbrücke in Zalescziki, der Save-Eisenbahnbrücke [[Belgrad]]-[[Zemun|Semlin]] sowie Ende 1914 bis 1915 am Bau der [[Prislop-Pass|Prislop]]-Bahn (Schmalspur mit 750-Millimeter-Spurweite, Zweigstrecke der Theresientalbahn) in den Nordkarpaten von [[Borșa]] in der [[Komitat Máramaros|Maramuresch]] über den Prislop-Pass (1416 Meter) in die [[Bukowina]]. Später war – dank des guten Oberbaus und der 400 Meter langen Ausweichstellen – durch diese Bahn bis 1998 eine rationelle Abfuhr der reichen [[Holz]]vorkommen gewährleistet, da die Bahn weniger Treibstoff benötigte als LKW-Transporter. Durch Unwetter wurde im Herbst 1998 der Großteil des [[Waldbahn]]netzes zerstört und außer Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 erfolgte der Wiederaufbau der gesprengten Brücke über die [[Weichsel]] bei [[Dęblin|Iwangorod]] und schließlich 1916 bis 1917 der Bau des ersten Abschnitts von 45 Kilometern der [[Fleimstalbahn]] von Auer nach Cavalese ([[Trentino]]) mit sechs Tunnels, sieben [[Viadukt]]en, acht Brücken und dem größten Schmalspur-Bahnhof der Donaumonarchie. Beim Bau waren insgesamt 6000 Mann, davon 3600 – großteils serbische – [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] im Einsatz. Planung und Bau dieser militärischen Bahnbauten des Ersten Weltkriegs wurden – für heutige Verhältnisse – jeweils in Rekordzeit, innerhalb weniger Wochen und Monate abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg trat Felix Tarbuk in die [[Oesterreichische Nationalbank]] ein. Im Februar 1939 ließ er sich als Offizier reaktivieren, um einen Übertritt in die [[Deutsche Reichsbank]] und eine [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Parteimitgliedschaft zu vermeiden. Ab 1941 war er zum [[Amt Ausland/Abwehr]] im [[Oberkommando der Wehrmacht]] (OKW) unter [[Admiral]] [[Wilhelm Canaris]] abkommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsdienst war er in den Jahren 1942 bis 1944 in [[Italien]] stationiert, als Abwehroffizier in der italienischen Großindustrie, im Abwehr- bzw. Front-Aufklärungs-Kommando 150 (Abwehr I, [[Spionage]]) in [[Rovereto]]. Tarbuk zählte nicht zum Widerstand, er gehörte allerdings zum weiteren Kreis der grundsätzlich eingeweihten Offiziere der Wehrmacht, die ab 1943 die Aussichtslosigkeit der militärischen Lage und die Notwendigkeit zur Schadensbegrenzung und Vermeidung unnötiger Opfer erkannt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich geriet er zu Kriegsende in Norditalien in britische Kriegsgefangenschaft. Nach Entlassung aus der Gefangenschaft wurde Tarbuk 1947 von [[Politkommissar]]en des [[Volkskommissariat für innere Angelegenheiten|Volkskommissariats für innere Angelegenheiten]] (MWD) aus seiner Wohnung in [[Wien]] in die [[Sowjetische Besatzungszone]] (SBZ) entführt. In einem Schnellgerichtsverfahren wurde er wegen angeblicher Spionage zu einer 25-jährigen Haftstrafe in einem Straflager des [[GULAG]] in [[Sibirien]] verurteilt, die er von 1947 bis zu seiner Entlassung 1955 in [[Workuta]] verbüßte. Er erlitt dort schwere Erfrierungen und gesundheitliche Schäden durch [[Unterernährung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tarbuk kehrte 1955 aus der sowjetischen Gefangenschaft nach Wien zurück und wurde Direktor des 1953 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Holzforschungsinstituts&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Holzforschung Austria&amp;#039;&amp;#039;) und widmete sich der Entwicklung von alternativen Motoren-Treibstoffen aus Holz und [[Holzgas|Holzvergasermotoren]]. Er starb 1982 in Wien und wurde mit militärischen Ehren auf dem [[Ober Sankt Veiter Friedhof]] in Wien begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band XIV, Band 131 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2003, {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* Michael Soltikow: &amp;#039;&amp;#039;Ich war mittendrin. Meine Jahre bei Canaris.&amp;#039;&amp;#039;; 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tarbuk, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Oberkommando der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Abwehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tarbuk, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tarbuk, Felix Josef Gabriel (vollständiger Name); Tarbuk von Sensenhorst, Felix (1904 bis 1919); Tarbuk-Sensenhorst, Felix&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Oberleutnant der deutschen Wehrmacht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien-Hietzing]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien-Ottakring]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eisebär</name></author>
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