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	<title>Felix Porsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:00:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Porsch&amp;diff=607981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Klammer entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-05T16:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen römisch-katholischer Theologe und Priester selben Namens siehe [[Felix Porsch (Theologe)]] (1928–2001).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PorschFelix.jpg|mini|Felix Porsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix Porsch.jpg|mini|Felix Porsch, 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 116-121-052, Mitglieder des Deutschen Reichstages.jpg|miniatur|Mitglieder des Reichstages (1. Reihe-sitzend v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: [[Paul Letocha]], Dr. [[Ludwig Windthorst]], Graf v. [[Johann Anton von Harbuval-Chamaré-Stolz|Johann Anton von Chamaré]], [[Anton von Dejanicz-Gliszczynski]], [[Albert Horn]] 2. Reihe-stehend-v.l.nr.: Graf v. [[Friedrich von Praschma]], [[Philipp Schmieder]], Dr. &amp;#039;&amp;#039;Felix Porsch&amp;#039;&amp;#039;, Dr. Frhr. [[Clemens Heereman von Zuydwyck]], [[Julius Szmula]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Porsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1853]] in [[Racibórz|Ratibor]], [[Schlesien|Oberschlesien]]; † [[8. Dezember]] [[1930]] in [[Breslau]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Porsch stammte aus einer politisch und katholisch geprägten, oberschlesischen Familie, so war sein Großvater Joseph Porsch Stadt- und Patrimonalrichter in Krappitz, sein Vater Emil Porsch Staatsanwalt und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses und sein Onkel [[Wilhelm Porsch]] Priester und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/pnd118928708.html#ndbcontent Neubach, Helmut, &amp;quot;Porsch, Felix&amp;quot; in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 637-638 (Online-Version)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Glogau studierte Porsch [[Rechtswissenschaften]] in [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Breslau|Breslau]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Am 22. April 1872 wurde er Mitglied der katholischen akademischen Studentenverbindung [[AV Guestfalia Tübingen]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen]] (CV) und am 5. Mai 1873 Mitglied der [[KDStV Winfridia (Breslau) Münster|KDStV Winfridia Breslau]] im CV, im Jahre 1876 trat er der [[KAV Suevia Berlin]] im CV bei und war 1879 Mitbegründer der [[KDStV Burgundia (Leipzig) Düsseldorf|KDStV Burgundia Leipzig]]. Später wurde er unter anderem ehrenhalber Mitglied der CV-Verbindungen [[AV Austria Innsbruck]], [[KaV Norica Wien]], [[KDStV Aenania München]], [[KDStV Bavaria Bonn]], [[KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau]], [[KDStV Markomannia Würzburg]] und [[VKDSt Saxonia Münster]]. In den 1920er-Jahren setzte er sich besonders für die Gründung einer [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] an der [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden|Preußischen Forsthochschule]] [[Hann. Münden]] ein. Wiederholt trat er mit seinem Fraktionskollegen [[Christian Blank]] dafür ein, dass mehr katholische Studenten für den höheren Forstverwaltungsdienst in [[Preußen]] zugelassen wurden, der bis dahin überwiegend protestantisch dominiert war. Seine wiederholten Eingaben und Stellungnahmen im Preußischen Abgeordnetenhaus hatten Erfolg. 1927 gründete er mit weiteren Cartellbrüdern die Forstakademische Verbindung Rheno-Guestfalia zu Hann. Münden im CV, die heute an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] fortbesteht. Insgesamt war er Mitglied von 28 [[Liste der Mitgliedsverbindungen des CV|CV-Verbindungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde er von der Universität Breslau zum [[Doktor beider Rechte]] [[promoviert]] und war ab 1879 als [[Rechtsanwalt]] in Breslau tätig. Dort war er von 1881 bis 1903 Mitglied der [[Stadtverordnetenversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Porsch war einer der maßgeblichen deutschen Politiker der [[Wilhelminische Ära|Wilhelminischen Ära]], engagierter Vertreter der Deutschen Zentrumspartei und deren geschäftsführender Vorsitzender von 1921 bis 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Mitglied des Reichstages]] von 1881 bis 1893 und des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]] von 1883 bis 1930. Von 1883 bis 1918 war er Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]] für den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Breslau]] 8 ([[Landkreis Neurode|Neurode]] – [[Landkreis Glatz|Glatz]] – [[Landkreis Habelschwerdt|Habelschwerdt]]). Von 1903 bis 1918 war er erster Vizepräsident des Abgeordnetenhauses.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Unter Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]]. Droste, Düsseldorf 1988, S. 304; zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 334–337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Felix Porsch war Mitglied in der ersten [[Preußische Landesversammlung|verfassunggebenden Landesversammlung Preußens]] im Jahre 1919, im Ersten Landtag 1921/22 sowie dessen Vizepräsident im Zweiten (1924) und Dritten Landtag (1928). Am 28. November 1929 gab er sein Amt an [[Josef Baumhoff]] ab. Er war zudem von 1904 bis 1930 Fraktionsvorsitzender der Zentrumspartei. Sein Nachfolger wurde [[Joseph Heß (Politiker)|Joseph Heß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptanliegen von Porsch war es, den von Bismarck einst als „Reichsfeinden“ angesehenen Katholiken und Arbeitern eine Position im Parlament zu verschaffen. Porsch war auch ein Vertreter der [[Weimarer Koalition]], der für das Zentrum die Zusammenarbeit mit der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratie]] (SPD) suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Akademischer Kulturkampf|akademischen Kulturkampfes]] zwischen 1903 und 1908 trat er entschieden für die katholischen Studentenverbindungen ein. Felix Porsch war Gründer des Altherrenbundes des [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|Cartellverbandes]] sowie erster Vorsitzender. Porsch war Präsident der [[Katholikentag]]e von 1889 in Bochum, 1892 in Mainz und 1904 in Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestattet wurde er in [[Eltville]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rhein-erft-geschichte.de/totenzettel/index.php?nummer=20265 Totenzettel von Felix Porsch] auf www.rhein-erft-geschichte.de, gesehen am 27. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Felix-Porsch-Johannes-Denk-Stiftung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Johannes Denk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felix-Porsch-Johannes-Denk-Stiftung des Cartellverbandes fördert seit 1969 gezielt junge Wissenschaftler beim Studium im In- und Ausland mit [[Stipendium|Stipendien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.cartellverband.de/der-verband/vereine-stiftungen/felix-porsch-johannes-denk-stiftung/index.html |wayback=20150810224033}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Görres-Gesellschaft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Felix Porsch zum siebzigsten Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1923.&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 124 f. ([http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Hans Heckel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die katholische deutsche Studentenverbindung Winfridia in Breslau 1906–1931&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1931 (m.w.N.)&lt;br /&gt;
* [[August Hermann Leugers-Scherzberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Felix Porsch 1853–1930. Politik für katholische Interessen in Kaiserreich und Republik&amp;#039;&amp;#039;. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1990, ISBN 3-7867-1491-6.&lt;br /&gt;
* August Hermann Leugers-Scherzberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Zentrumsfraktion in der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung 1919–1921. Sitzungsprotokolle&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5179-3.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|637|638|Porsch, Felix|Helmut Neubach|118928708}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Neubach]]: Felix Porsch (1853–1930). In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Aschendorff  Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 2022, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 113–128. ([https://www.aschendorffbuchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17576 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BBKL|band=29|autor=Christoph Schmitt|spalten=1087-1096}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;CV-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Regensburg 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118928708}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118928708}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kas.de/de/web/Geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/felix-porsch Biogramm von Felix Porsch bei der Konrad-Adenauer-Stiftung]&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|10402008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118928708|LCCN=n/91/68891|VIAF=64806577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Porsch, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Deutschen Zentrumspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident eines Katholikentages]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Racibórz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Porsch, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrumspartei), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Racibórz|Ratibor]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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