<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Felix_Petyrek</id>
	<title>Felix Petyrek - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Felix_Petyrek"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Petyrek&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T01:59:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Petyrek&amp;diff=2055924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aulin02 am 12. April 2026 um 09:04 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Petyrek&amp;diff=2055924&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T09:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Felix Petyrek (1892-1951).jpg|mini|Felix Petyrek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petyrek.jpg|mini|hochkant=0.75|Grabstätte von Felix Petyrek]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Karl August Petyrek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1892]] in [[Brünn]]; † [[1. Dezember]] [[1951]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Komponist]] und [[Pianist]] der [[Neue Musik|Neuen Musik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Petyrek gilt als vielseitig und sein kompositorisches Werk trägt parodistische Züge. Seine &amp;#039;&amp;#039;Sechs grotesken Klavierstücke&amp;#039;&amp;#039; mit ihren Stilpersiflagen erregten Anfang der zwanziger Jahre großes Aufsehen. Seine Fähigkeit in historischen Idiomen kamen ihm als Klavier- und Kompositionslehrer am [[Athener Konservatorium]] zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die arme Mutter und der Tod. Ein Wintermärchenspiel nach Andersen in drei Bildern von Hans Reinhart. Klavierauszug mit Text&amp;#039;&amp;#039;. UA 91.1923 Winterthur, Stadttheater. Universal-Edition, Wien 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Felix Petyrek war Sohn des Organisten und Chordirigenten August Petyrek, der erzbischöflicher Organist in Olmütz war. Ab 1894 erhielt dieser eine Professur in Brünn und gab auch erste musikalische Unterweisungen an seinen Sohn. Felix Petyrek studierte Musikwissenschaft bei [[Guido Adler (Musikwissenschaftler)|Guido Adler]] und Komposition an der Musikakademie bei [[Franz Schreker]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Petyrek aus gesundheitlichen Gründen nicht an die Front eingezogen, sondern musste im Lager bei St. Andrä Kriegsgefangene betreuen. Er sammelte dort Lieder und Gesänge der aus vielen Nationen stammenden Gefangenen. Zusammen mit [[Bernhard Paumgartner]] und [[Alois Hába]] arbeitete er an der &amp;#039;&amp;#039;Musikhistorischen Zentrale beim k. u. k. Kriegsministerium&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1919 lehrte Petyrek am [[Mozarteum]]. In Salzburg lernte er das „Wunderkind“ [[Loris Margaritis]] kennen, mit dem ihn fortan eine Freundschaft verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Petyrek aus gesundheitlichen Gründen drei Jahre in [[Opatija|Abbazia]] gelebt hatte, ging er 1926 nach Athen, wo er die Meisterklasse für Klavier leitete und auch als Lektor für Musikwissenschaft tätig war. Bereits nach einem Jahr hatte seine Klavierklasse ein hohes künstlerisches Niveau erreicht. Gleichzeitig gab er Vorträge und publizierte in Fachzeitschriften, vieles davon auf Griechisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später lehrte er noch an den Musikhochschulen in Stuttgart und Leipzig, wo er sich der Bedeutung pädagogisch orientierter Stücke (die sich gleichermaßen zu Studienzwecken und zum Konzertvortrag eignen) widmete. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.231.491).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/32180727&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Kiel 2009, S. 5535.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1951 war er Professor an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener Musik-Akademie]]. Im Dezember 1951 verstarb Felix Petyrek an Bluthochdruck, Herzerweiterung und frischem Schlaganfall mit Halbseiten-Lähmung rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Archiv der europäischen Volksmusik konnte er nicht mehr vollenden. Sein Nachlass befindet sich im Archiv der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem [[Perchtoldsdorfer Friedhof]] (Gruppe 2A, Nummer 308).&amp;lt;ref&amp;gt;Mitterwenger/Gatscher-Riedl: &amp;#039;&amp;#039;Perchtoldsdorfer Straßenlexikon, Straßennamen erzählen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Perchtoldsdorf, 2004, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Felix Petyrek (Herloßsohnstraße 13, Leipzig).jpg|mini|Gedenktafel für Prof. Felix Petyrek in der Herloßsohnstraße 13 in Leipzig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1940 [[Joseph-Freiherr-von-Eichendorff-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1950 Österreichischer Staatspreis für Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haus seines früheren Leipziger Wohnsitzes&amp;lt;!-- der ist wo?--&amp;gt; wurde zum dreijährigen Todestag 1955 eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
In Perchtoldsdorf gibt es eine Felix-Petyrek-Gasse, da er sich oft bei seiner Schwester in [[Perchtoldsdorf]] aufhielt.&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|Koordinaten|Straßenschild Felix-Petyrek-Gasse für Artikel Felix Petyrek|Breitengrad=48.127491|Längengrad=16.287553|ISO-Region=AT-3|Benutzer=[[Benutzer:Flominator|Flominator]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt wurde der &amp;#039;&amp;#039;Felix-Petyrek-Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lisa Mahn: &amp;#039;&amp;#039;Felix Petyrek: Lebensbild eines „vergessenen“ Komponisten&amp;#039;&amp;#039;. Tutzing: Hans Schneider, 1998, ISBN 3-7952-0906-4.&lt;br /&gt;
* Eva Maria Hois: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Paumgartner und Felix Petyrek: Zwei Mitarbeiter der Musikhistorischen Zentrale beim k. u. k. Kriegsministerium (1916–1918)&amp;#039;&amp;#039;. Studia Musicologica 2008&lt;br /&gt;
* Nina-Maria Wanek: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt hat zu ihrem Vorteil keine musikalische Tradition – Felix Petyrek am Athener Konservatorium&amp;#039;&amp;#039;. In: Wiener Musikgeschichte: Annäherungen, Analysen, Ausblicke, S. 549 ff.&lt;br /&gt;
* Christoph Schlüren: &amp;#039;&amp;#039;Goldfogels Neulandflüge&amp;#039;&amp;#039;. In: Klassik heute 2001, H. 3, S. 98–101&lt;br /&gt;
* [[Carmen Ottner]]: &amp;#039;&amp;#039;Was damals als unglaubliche Kühnheit erschien : Franz Schrekers Wiener Kompositionsklasse. Studien zu [[Wilhelm Grosz]], Felix Petyrek und [[Karol Rathaus]]&amp;#039;&amp;#039;. Wien : Lang 2000&lt;br /&gt;
* {{OeML|Petyrek_Felix||CO}}&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 5535–5537. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120346400|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-leipzig.de/~musik/web/institut/agOst/docs/mittelost/hefte/0422-Lessing.pdf Zusammenfassung der Biografie von Lisa Mahn]&lt;br /&gt;
* [http://www.agentur-neue-musik.de/html/petyrek_-_biografie.html agentur neue musik.de. Biografie von Petyrek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120346400|LCCN=no/89/6495|VIAF=5194701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petyrek, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Athener Konservatorium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petyrek, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petyrek, Felix Karl August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aulin02</name></author>
	</entry>
</feed>