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	<title>Felix Maria Diogg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:04:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_Maria_Diogg&amp;diff=1907537&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-12-23T08:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Diogg Selbstportrait3.jpg|mini|Felix Maria Diogg: Selbstporträt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Maria Diogg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1762]] in [[Andermatt]]; † [[19. Februar]] [[1834]] in [[Rapperswil SG|Rapperswil]]) war ein [[Schweiz]]er [[Porträtmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Felix Maria Diogg war der Sohn des Schreiners, Malers, Vergolders und Bauern Johann Columban. Seine Mutter war Katharina Deflorin von [[Tujetsch|Tavetsch]]. Über Dioggs Kindheit ist nur wenig bekannt. Nach dem Brand von Andermatt 1766 zog die Familie Diogg über den [[Oberalppass]] zur Familie der Mutter nach Tschamut, wo sie ein kleines Berggut bewirtschaftete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Talarzt von [[Urserental|Urseren]] Felix Halter scheint der erste gewesen zu sein, der auf die zeichnerischen Fähigkeiten des Knaben aufmerksam wurde. Er empfahl dem Abt von Disentis Columban Sozzi, den jungen Diogg an die Mal- und Zeichenschule des [[Kanton Nidwalden|Nidwaldners]] Johann Melchior Wyrsch (1732–1798) nach [[Besançon]] zu schicken. Die Stadt wurde im 18. Jahrhundert von zahlreichen jungen Schweizern zur Erlernung der französischen Sprache und zum Studium der Medizin und der Rechtswissenschaft aufgesucht. Wyrsch, ein erfolgreicher Maler, hatte sich 1768 in Besançon niedergelassen und 1773 mit seinem Freund, dem Plastiker Luc Breton, eine Akademie gegründet. Von 1780 bis 1784 scheint sich Diogg in Besançon aufgehalten zu haben. Dort entstand 1782 das erste erhaltene und signierte Werk Dioggs – eine Zeichnung mit Kopfstudien; heute im [[Bündner Kunstmuseum]] in Chur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Eltern kehrte Diogg 1784 nach Andermatt zurück. Noch im gleichen Jahr liess sich der Talammann von Ursern Franz Josef Nager mit seiner Gemahlin vom jungen Künstler malen, ein Jahr später verschiedene Persönlichkeiten Uris. Von 1785 bis 1788 hielt sich Diogg in Florenz, Rom und Neapel auf, darauf kehrte er in die Schweiz zu seinem Onkel nach Ems zurück. 1789 unternahm er eine Reise über Altdorf und Einsiedeln in die [[Bezirk March|March]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lachen lernte er den Rapperswiler Felix Cajetan Fuchs kennen, der in Augsburg und Rom zum Maler ausgebildet worden war, jedoch 1783 die politische Laufbahn einschlug und in Rapperswil Stadtschreiber wurde. Wohl auf seine Vermittlung hin porträtierte Diogg in den Jahren 1790 und 1791 eine ganze Reihe von Mitgliedern der vornehmen Familien Rapperswils, worauf er beschloss, sich dort niederzulassen. 1791 wurde Diogg das Bürgerrecht der Stadt verliehen. Im Juli 1792 heiratete er Lisette Curti, die Tochter des Zunftmeisters Carl Ludwig Curti, eine Nichte von Cajetan Fuchs. Das Paar bekam vier Kinder, von denen sich Sohn Felix Kolumban (1795–1842)&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|18263|Felix Diogg|Autor=Cornel Dora}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Politiker und Offizier einen Namen machte. Seine Tochter Maria Franziska Magdalena Elisabeth Bonaventura (1793–1855) war verheiratet mit Jost Ribar Rüegg von Schmerikon. Sie starb ohne Nachkommen. Zwei weitere Kinder, ein Knabe und ein Mädchen, starben nach der Geburt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Diogg Selbstportrait2.jpg|mini|Selbstporträt]]&lt;br /&gt;
Von Rapperswil aus erarbeitete er sich eine führende Stellung als Bildnismaler. Seine Aufträge erhielt er zuerst vor allem in Zürich und in der Ostschweiz, später in Bern, in der Westschweiz, im Elsass und in Deutschland. Mit dreissig Jahren war Diogg ein gemachter Mann und ein bekannter Porträtist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bäuerliche Herkunft Dioggs führte 1794 zu Spannungen mit den vornehmen Patrizierfamilien Rapperswils und aristokratischen Flüchtlingen aus Frankreich, die oft arrogant auftraten. Der Onkel seiner Frau, der Arzt und Statthalter Fidel Fuchs, tadelte den Künstler in einem scharfen Brief. Diogg reagierte, beeinflusst von den Ideen der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]],  mit einem Antwortschreiben in Form einer über 80 Seiten langen Druckschrift, in der er schonungslos seine Verwandten und die Scheinheiligkeit der Aristokratie angriff. Von der Schrift gibt es heute bezeichnenderweise vermutlich nur noch ein einziges Exemplar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diogg war häufig monatelang unterwegs. Er malte in Appenzell, St. Gallen und Herisau und im Sarganserland. 1799–1809 war er oft in Bern und der Westschweiz. Von 1810 bis 1820 entstanden viele Werke im Elsass und in Karlsruhe, wo er 1814 [[Elisabeth Alexejewna|Elisabeth von Baden]] porträtierte, die Frau des russischen Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] 1797 traf er [[Goethe]] in [[Stäfa]], wo er 1798 die «Freiheitstafel für die vom Zürcher Rat gemassregelten Patrioten» malte. Das Zentrum seines Wirkungskreises aber blieb Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
In den 50 Jahren seines Schaffens malte Felix Maria Diogg mehr als 600 Porträts. Er beteiligte sich an Ausstellungen in Berlin, Zürich, Bern und St. Gallen. Diogg malte fast ausschliesslich Bildnisse sowie ein paar Gruppendarstellungen. Den allergrössten Teil der über 300 erhaltenen Werke machen Gemälde aus; dazu kommen einige Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen. Ob das grosse Wandbild am Turm der Kirche von [[Tujetsch]], ein St. Georg zu Pferd, auch von Diogg ist, ist umstritten; [[Erwin Poeschel]] hält die Zuschreibung aus stilistischen Gründen für wenig glaubhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dioggs Porträts sind meist einfach aufgebaut und stark auf Details ausgerichtet. Er malte seine Bildnisse sorgfältig und sachlich. Besonderes Gewicht legte er auf die Herausarbeitung der individuellen Gesichtszüge und die Darstellung der Augen. Es sind meist Einzelporträts, bei denen sich der Kopf vom dunkeln Hintergrund abhebt. Dioggs Werke sind in der ganzen Schweiz und im Ausland in privatem oder öffentlichem Besitz. Viele davon sind im Elsass und Rapperswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Ulysses von Salis.JPG|[[Ulysses von Salis-Marschlins]]&lt;br /&gt;
   J.M.Naeff.jpg|Johann Matthias Naeff-Dalp, Altstätten SG&lt;br /&gt;
   M.Dalp.jpg|Maria Naeff-Dalp, Altstätten SG&lt;br /&gt;
   Karl Mueller Friedberg.jpg|[[Karl von Müller-Friedberg|Karl Mueller Friedberg]] (1755–1863), erster [[Landammann]] des Kantons St. Gallen&lt;br /&gt;
   Maria Franziska Diogg (1793-1855), Tochter des Malers, Öl auf Leinwand (doubliert), um 1814 - Felix Maria Diogg - Stadtmuseum Rapperswil 2013-04-06 15-11-35 (P7700).JPG|Maria Franziska Diogg (1793–1855), Tochter des Malers, Öl auf Leinwand (doubliert), um 1814&lt;br /&gt;
   Karl Domnik Greith (Detail), Öl auf Holz, um 1800 - Felix Maria Diogg - Stadtmuseum Rapperswil 2013-04-06 15-19-12.JPG|Karl Domnik Greith, Öl auf Holz, um 1800, Detailansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|22005|Autor=Tapan Bhattacharya}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans Caspar Hirzel (Schriftsteller)|Hans Caspar Hirzel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Über Diogg den Mahler, einen Zögling der Natur&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ziegler&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich / Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1792}}&lt;br /&gt;
*Columban Buholzer: &amp;#039;&amp;#039;Felix M. Diog (1764–1834)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Monatsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, 1944, Heft 8, S. 255–260 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bmb-001%3A1944%3A0%3A%3A3#295 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Ludivic Hendry: &amp;#039;&amp;#039;Il portretist da Tschamut. Ovra svizra per lectura alla giuventetgna.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Jugendschriftenwerk = Oeuvre suisse des lectures pour la jeunesse = Ouvra svizra da lectüra per la giuventüna = Edizioni svizzere per la gioventù. (OSL).&amp;#039;&amp;#039; Band 1208). Ligia Romontscha Cuera, o. O. [Zürich] 1972, {{OCLC|893760081}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joseph Müller&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verein für Geschichte und Altertümer von Uri&lt;br /&gt;
   |Titel=Kunstmaler Felix Maria Diogg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Historisches Neujahrsblatt Uri&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Ort=&lt;br /&gt;
   |Datum=1896&lt;br /&gt;
   |Seiten=3–22}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Arnold Imholz&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verein für Geschichte und Altertümer von Uri&lt;br /&gt;
   |Titel=Felix Maria Diogg 1762–1834&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Historisches Neujahrsblatt Uri&lt;br /&gt;
   |Band=2 (1957/58)&lt;br /&gt;
   |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Walter Hugelshofer]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verein für Geschichte und Altertümer von Uri&lt;br /&gt;
   |Titel=Felix Maria Diogg. Ein Schweizer Bildnismaler&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Historisches Neujahrsblatt Uri&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Max Niehans&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich / Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1941}}&lt;br /&gt;
*Mark Wüst / Rudolf Velhagen: &amp;#039;&amp;#039;Felix Maria Diogg (1762–1834). Ein Porträtmaler in Zeiten des Umbruchs&amp;#039;&amp;#039;, Zürich: Chronos 2019, ISBN 978-3-0340-1553-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4022830|Diogg, Felix Maria|Autor=Leza Dosch}}&lt;br /&gt;
* Paul Oberholzer: [http://www.thendry.ch/FeliciDioggSGV.htm &amp;#039;&amp;#039;Der Rapperswiler Porträtmaler Felix Maria Diogg: Zum 150. Todestag am &amp;lt;nowiki&amp;gt;[1]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;9. Februar 1984.&amp;#039;&amp;#039;] St. Galler Volksblatt, Februar 1984, auf der Website von Tarcisi Hendry&lt;br /&gt;
* [http://www.thendry.ch/FeliciDiogg.htm &amp;#039;&amp;#039;Felici Diogg, il pictur da Tschamut.&amp;#039;&amp;#039;] Bilder und Lebenslauf, auf der Website von Tarcisi Hendry (rätoromanisch)&lt;br /&gt;
* Arnold Imholz: [http://www.thendry.ch/DioggImholz.htm &amp;#039;&amp;#039;Felix Maria Diogg. Hinweise zu seinem Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Neujahrsblatt Uri&amp;#039;&amp;#039;, 1957/58, S. 104–118; Website von Tarcisi Hendry [http://www.historia-tujetsch.ch/images/DioggImholz.pdf historia-tujetsch.ch] (PDF; 185&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 12. Mai 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103142479|LCCN=no2021037324|VIAF=25007076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diogg, Felix Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1762]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diogg, Felix Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diock, Felix Maria; Dioc, Felix Maria; Diog, Felix Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Porträtmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1762&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andermatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1834&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rapperswil SG|Rapperswil]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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