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	<title>Felix Coblenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-28T14:52:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rabbiner Felix Coblenz.jpg|mini|Rabbiner Felix Coblenz (1863–1923)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Berlin weißensee - 49.jpeg|mini|Grab auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Coblenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[30. Dezember]] [[1863]] in [[Ottweiler]]; gestorben am [[3. September]] [[1923]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Pädagoge]] und [[Rabbiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Felix Coblenz wurde als dritter Sohn der Eheleute Manuel Coblenz und Henriette Aurbohr in Ottweiler/Saar geboren. Sein Bruder Bonnevit/Bernhard Coblenz wurde 1901 zum Leiter der öffentlichen jüdischen Schule in Köln berufen, als erster Jude übernahm er in Deutschland die Leitung einer öffentlichen jüdischen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der jüdischen Volksschule in seinem Heimatort und des [[Gymnasium Wendalinum|Kronprinz-Friedrich-Wilhelms-Progymnasiums]] im nahegelegenen [[St. Wendel]], an dem er als [[Jahrgangsstufe|Quartaner]] 1877 mit einer Buchprämie ausgezeichnet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Programm des Königlichen Kronprinz-Friedrich-Wilhelms-Progymnasiums zu St. Wendel für das Schuljahr 1877/78.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, St. Wendel 1878, S. 19 ([https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10476116 online] bei {{Webarchiv|url=https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/start.do |wayback=20191229180356 |text=OPACplus |archiv-bot=2023-12-22 19:14:33 InternetArchiveBot }} der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ging Coblenz 1878 an die renommierte [[Marks-Haindorf-Stiftung]] nach [[Münster]]. Dort erhielt er eine Ausbildung zum Lehrer, die bis 1881 andauerte. In jenem Jahr legte er seine erste Lehrerprüfung ab, auf die 1884 die zweite folgte. Ab 1892 studierte Felix Coblenz für sechs Semester am [[Seminar für Orientalische Sprachen]] der [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in [[Berlin]]. Gleichzeitig besuchte er die [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums]], wo er auf den Rabbiner-Beruf vorbereitet wurde. 1895 promovierte er an der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 war Coblenz an die neu gegründete jüdische Volksschule nach [[Siegen]] gegangen, wo er seine erste feste Stelle als Lehrer hatte. Am 1. April 1889 trat er seinen neuen Posten als Lehrer und Rabbiner in [[Alte Synagoge (Bielefeld)|Bielefeld]] an, wo er bis 1916 Prediger der Gemeinde war. In Bielefeld heiratete er am 26. Juli 1904 Ida Katzenstein (8. Januar 1884 - verstorben in den USA) und erhielt dadurch Zugang zur höheren jüdischen Gesellschaftsschicht Bielefelds. Des Weiteren initiierte er den Bau der Bielefelder Synagoge, die 1905 eingeweiht wurde. In dieser Zeit gründete er den &amp;#039;&amp;#039;Verband der Synagogengemeinden [[Provinz Westfalen|Westfalens]]&amp;#039;&amp;#039; und eine regionale Kommission zur Erstellung eines Lehrplans für den gemeinsamen Religionsunterricht von Christen und Juden. 1917 wechselte er zur [[Jüdische Reformgemeinde zu Berlin|Jüdischen Reformgemeinde zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coblenz war wie [[Moritz Meier Spanier]], mit dem er durch eine innige Freundschaft verbunden war, von der &amp;#039;&amp;#039;geeinten Zwienatur des deutschen Judentums&amp;#039;&amp;#039; überzeugt. Der Geist der Marks-Haindorf-Stiftung, dem es gelang, preußische Königstreue, deutschen Patriotismus und jüdische Tradition zu verschmelzen, wie es in den Gedichten [[Jakob Loewenberg]]s zum Ausdruck kam, war auch die persönliche Überzeugung Coblenz&amp;#039;. Er wirkte dahingehend auch in der deutschen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Coblenz starb am 3. September 1923 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir lassen uns von denen nicht losreißen, deren Kultur die unsere ist, deren Sprache wir als unsere Muttersprache sprechen und deren Jammer und Not wir als unser persönliches Leid erleben. Der Boden, auf dem wir geboren und erzogen sind und in dem wir einmal begraben sein wollen, ist der heilige Mutterboden unseres deutschen Vaterlandes.|1918 in einer Predigt in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix Coblenz Psalme.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Über das betende Ich in den Psalmen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die berufliche und soziale Stellung des jüdischen Lehrers&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag gehalten auf der Konferenz des Vereins jüdischer Lehrer Rheinland und Westfalens, zu Düsseldorf am 21. Mai 1888. H. Montanus, Siegen 1888. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/177722 Digitalisat auf UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das betende Ich in den Psalmen; ein Beitrag zur Erklärung des Psalters&amp;#039;&amp;#039;. M. Schmersow, Kirchhain N.-L. 1896 (Dissertation). [https://archive.org/details/berdasbetendeic00coblgoog Digitalisat auf www.archive.org]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten gehalten in der Synagoge zu Bielefeld&amp;#039;&amp;#039;. S. Calvary, Berlin 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten gehalten in der Synagoge zu Bielefeld. Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;. [[J. Kauffmann Jüdischer Buchverlag und Buchvertrieb|J. Kauffmann]], Frankfurt am Main 1907. [https://archive.org/details/predigtengehalt00coblgoog &amp;amp;nbsp;Digitalisat auf www.archive.org]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herr [[Benno Jacob|Dr. Jacob]] als Kritiker. Eine sachliche Beleuchtung&amp;#039;&amp;#039;. Druck: C. G. Naumann, Leipzig 1908. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/177867 Digitalisat auf UB Frankfurt a. Main ]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Einführung in den Religionsunterricht&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1908. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/177943 Digitalisat auf UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der jüdischen Religion&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1908. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/177680 Digitalisat auf UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigten, gehalten in der Synagoge der jüd. Reformgemeinde zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Philo Verlag, Berlin 1926. [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/386738 Digitalisat auf UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Ch. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Aus Geschichte und Leben der Juden in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Ner-Tamid-Verla, Frankfurt am Main 1962.&lt;br /&gt;
* Arndt Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden – deutsche Sprache. Jüdische und judenfeindliche Sprachkonzepte und -konflikte 1893–1933&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019603-0 (zgl. Diss., Universität zu Köln 2006).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. [[Michael Brocke]] u. Julius Carlebach. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-24874-0, S. 130 f. Nr. 2078. ([https://books.google.de/books?id=JJL5HQCT6nMC&amp;amp;pg=PA130 online] bei [[Google Books]])&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;„Zu lehren gab ich in dein Herz“ - Samuel Levy (1805–1879) und Dr. Felix Coblenz (1863–1923)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege jüdischer Mitbürger&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Landkreis Neunkirchen/Saar, Ottweiler 2009, ISBN 978-3-938381-21-2, S. 21–94&lt;br /&gt;
* Moritz Meier Spanier: &amp;#039;&amp;#039;Rabbiner Dr. Felix Coblenz zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039;. In: Jüdisch-liberale Zeitung, 5. Oktober 1923 (Nachruf) [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2617940 Compact Memory UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
* Norden: &amp;#039;&amp;#039;Felix Coblenz&amp;#039; Verdienste um das liberale Judentum&amp;#039;&amp;#039;. In: Jüdisch-liberale Zeitung, 28. Dezember 1923 (Nachruf) [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2617964 Compact Memory UB Frankfurt a. Main]&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/bhr?id=2078&amp;amp;suchename=Coblenz Felix Coblenz im Biographischen Portal der Rabbiner] auf www.steinheim-institut.de. Aufgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;September 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Felix Coblenz}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|5345|Coblenz Felix}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055234470|LCCN=n88623600|VIAF=40954694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coblenz, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Coblenz, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Dezember 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ottweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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