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	<title>Felix Busson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rilegator: Typo</title>
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		<updated>2022-07-11T19:36:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Busson.jpg|hochkant|mini|Felix Busson]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Busson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1874]] in [[Innsbruck]]; † [[14. Juni]] [[1953]] in [[Graz]]) war ein österreichischer Bergingenieur und Jurist. Er war Generalsekretär der Österreichischen Alpinen Montangesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Busson war ein Sohn des o. Professors für Geschichte an der Universität Innsbruck [[Arnold Busson]], der, aus Westfalen eingewandert, 1870 die österreichische Staatsbürgerschaft erworben hatte. Sein Bruder war der Schriftsteller [[Paul Busson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Busson studierte Rechtswissenschaft an der [[Universität Graz]] und Montanwissenschaft an der [[Montanuniversität Leoben|Universität Leoben]]. Er wurde Mitglied des [[Corps Joannea]] (1892) und des [[Corps Schacht Leoben]] (1895).&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 49/96; 94/67&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Promotion zum [[Dr. iur.]] und der Diplomprüfung in Leoben trat er in den Staatsdienst. In Leoben amtierte er zuletzt als Oberbergkommissär. Er eröffnete 1912 eine Rechtsanwaltskanzlei, wurde aber wenig später zum Generalsekretär der [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft|Österreichisch-Alpinen Montangesellschaft]] berufen, dem seinerzeit größten Bergbau- und Eisenhüttenkonzern Österreichs. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] betrieb er in [[Deutschösterreich]] den Beitritt der österreichischen [[Corps]] zum [[Kösener Senioren-Convents-Verband]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] war er Mitglied des [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutzes]], als dessen Rechtsberater und -vertreter er fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wiltschegg: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimwehr. Eine unwiderstehliche Volksbewegung?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7). Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1985, ISBN 3-486-52431-3, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurde er wegen seiner oppositionellen Haltung gegenüber dem [[Nationalsozialismus]] entlassen. Im Ruhestand befasste er sich weiter mit [[bergrecht]]lichen Fragen. 1942 schrieb er einen Kommentar zum Allgemeinen Berggesetz. Im [[Besetztes Nachkriegsösterreich|besetzten Nachkriegsösterreich]] wurde er von der österreichischen Regierung mit den Vorarbeiten zur Neufassung des Berggesetzes betraut. Als Ehrenmitglied seiner beiden Corps starb er mit 78 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Ritterlicher Ehrenschutz ==&lt;br /&gt;
Seine Bedeutung liegt vor allem in der Reform des in Österreich bei Offizierskorps und Studentenschaft verbreiteten [[Comment|Ehrenkodex]], indem er die bis dahin weitgehend anerkannten [[Duell]]regeln von [[Franz von Bolgár]] einer grundlegenden Revision unterzog. Er trat während seiner Aktivenzeit mindestens elf Mal auf Säbel an und galt als Experte im österreichischen Säbelzweikampf. Der von ihm in Zusammenarbeit mit anderen Waffenstudenten (darunter [[Franz Aubell]], später Rektor der Hochschule in Leoben) erarbeitete und unter seinem Namen veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;Ritterliche Ehrenschutz&amp;#039;&amp;#039; wurde bald nach seinem Erscheinen in mehreren österreichischen Universitätsstädten übernommen und wird noch heute von vielen waffenstudentischen Korporationen als verbindlich anerkannt. Eine der wesentlichen Änderungen gegenüber den Regeln nach Bolgár war die Abkehr von dem von Bolgár nach romanischem Vorbild propagierten subjektiven Ehrbegriff und die Forderung nach sachlichen Merkmalen sowie einer bewiesenen Beleidigungsabsicht, um eine duellwürdige Ehrverletzung annehmen zu können. Damit wurden Ehrenhändel aus nichtigem Anlass stark eingeschränkt. In den 1980er Jahren kam es unter den österreichischen [[Waffenstudent]]en zum großen „Busson-Streit“. Viele Verbindungen lehnten den &amp;#039;&amp;#039;Busson&amp;#039;&amp;#039; wegen der [[Satisfaktion|unbedingten Genugtuung]] ab. Daraufhin kündigten sich Verbindungen, die in diesem Streit unterschiedliche Positionen vertraten, gegenseitig das [[Paukverhältnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ritterlicher Ehrenschutz.&amp;#039;&amp;#039; Pechel, Graz 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Unfallverhütung im Bergbaubetriebe. Praktische Winke für Bergbehörden und Betriebsbeamte mit Berücksichtigung der im Deutschen Reiche und Österreich-Ungarn geltenden Vorschriften.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Nüßler, Leoben 1908–1910;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Förderung auf ebener und geneigter Bahn.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Saigere Förderung und Verladung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unbedingte Genugtuung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Corpszeitung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42, 1925/1926, {{ISSN|0931-0215}}, S. 275–277.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum allgemeinen Berggesetz der Ostmark.&amp;#039;&amp;#039; Bohmann, Wien 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kösener Corps in Österreich#Großdeutsche Lösung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Walzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Felix Busson. Das Lebensbild eines österreichischen Corpsstudenten auf dem Hintergrund der politischen und studentischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Einst und Jetzt, Bd. 7 (1962), S. 156–168. {{ISSN|0420-8870}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Hauser (Autor)|Peter Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;„Die Regeln des Duells“ und „Ritterlicher Ehrenschutz“. Zu den Duellhandbüchern von Franz von Bolgár und Felix Busson.&amp;#039;&amp;#039; Einst und Jetzt, Bd. 54 (2009), S. 97–116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.corpsarchive.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=105&amp;amp;Itemid=63 Archivportal der Kösener und Weinheimer Corps]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036527778|LCCN=no/93/3464|VIAF=4500936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Busson, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Busson, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bergingenieur und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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