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	<title>Felix Bölte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:17:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-12-17T09:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Bölte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1863]] in [[Grevesmühlen]]; † [[11. November]] [[1943]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und Gymnasiallehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Felix Bölte, der Sohn des Rechtsanwalts und Notars August Wilhelm Bölte, besuchte das [[Fridericianum Schwerin|Gymnasium Fridericianum]] zu Schwerin und studierte ab 1881 Klassische Philologie an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] bei [[Hermann Usener]] (23. Juli 1886) legte er am 18. Juni 1887 die Lehramtsprüfung in den Fächern Latein, Griechisch, Deutsch und Geschichte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1887 trat Bölte das Probejahr am [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Städtischen Gymnasium zu Frankfurt am Main]] an, wo er anschließend als wissenschaftlicher Hilfslehrer arbeitete. Von 1892 bis 1893 hielt er sich in London auf, um Englisch zu lernen. Nach seiner Rückkehr wechselte er an das [[Goethe-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Goethe-Gymnasium]], das als Reformanstalt nach dem „Frankfurter Lehrplan“ aus dem Städtischen Gymnasium hervorgegangen war. Unter dem Rektor [[Karl Reinhardt (Schulreformer)|Karl Reinhardt]] unterrichtete Bölte dort Latein, Griechisch, Deutsch, Geschichte und Englisch, ab 1894 auch Turnen. 1895 wurde er als Oberlehrer fest angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bölte blieb neben seiner Tätigkeit im Schuldienst wissenschaftlich tätig. Er beschäftigte sich vorwiegend mit den römischen Prosaschriftstellern. Daneben trat auch die griechische Landeskunde in seinen Gesichtskreis. Im Jahr 1903/1904 ermöglichte ihm ein halbes [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]] für Gymnasiallehrer eine Studienreise nach Griechenland. Während dieser Reise führte er unter anderem gemeinsam mit dem Stipendiaten [[Georg Weicker]] eine Ausgrabung in [[Nisaia]] (Megaris) durch. Eine zweite Studienreise unternahm Bölte im Jahr 1909. Das [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutsche Archäologische Institut]] ernannte ihn 1913 zum korrespondierenden, 1914 zum ordentlichen Mitglied. Von 1916 bis 1920 war Bölte Rektor des Goethe-Gymnasiums. 1920 gab er das Rektorat ab, um wieder als Oberlehrer zu arbeiten. 1921 wurde er an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] zum Honorarprofessor für Klassische Philologie und Altertumswissenschaften ernannt. Von 1921 bis 1927 hielt er Vorlesungen über griechische Literatur, Landeskunde und Topografie. 1924 trat er als Lehrer in den vorzeitigen Ruhestand, 1928 in den ordentlichen Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit veröffentlichte Bölte hauptsächlich in kürzeren Beiträgen. Seine umfangreichste Publikation, eine Wortkunde zu Cäsars &amp;#039;&amp;#039;[[De bello Gallico]]&amp;#039;&amp;#039;, entstand im Zusammenhang mit seiner pädagogischen Arbeit. Außerdem verfasste Bölte ab ca. 1910 zahlreiche Artikel für &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Böltes Nachlass ging an das Seminar für Alte Geschichte der Universität Frankfurt. Er enthält neben Böltes Privatbibliothek Tagebuchaufzeichnungen und Fotografien seiner Griechenlandreisen. Der Nachlass wird zurzeit von Jörn Kobes aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De artium scriptoribus Latinis quaestiones&amp;#039;&amp;#039;. C. Georgi, Bonn 1886 (Dissertation; [https://www.archive.org/details/bub_gb_jatDAAAAIAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien altgriechischer Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1910, S.&amp;amp;nbsp;216–240 ([https://www.archive.org/stream/jahrbuchdesfreie1910freiuoft#page/216 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wortkunde zu Cäsars Commentarii belli Gallici I–VII&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Berlin 1911. Zweite Auflage, Weidmann, Berlin 1915. Dritte Auflage, Weidmann, Berlin 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charlotte Hamway, Maren-Christine Klute: &amp;#039;&amp;#039;Das Seminar für klassische Philologie bis in die frühen 1930er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: Roland Färber, [[Fabian Link]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Altertumswissenschaften an der Universität Frankfurt 1914–1950. Studien und Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Schwabe, Basel 2019, ISBN 978-3-7965-4039-4, S. 25–46, hier S. 38–41.&lt;br /&gt;
* M. Herford-Koch, U. Mandel, U. Schädler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen. Frankfurt und die Antike, Hans von Steuben zu Ehren&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1994&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Klötzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Biographie]]. Personengeschichtliches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Frankfurter Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; Band XIX, Nummer 1). Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-7829-0444-3. S. 86–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116223723|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* [http://boelte.computus-druck.com/ Felix Bölte in Griechenland – Website zur Aufbereitung seines Nachlasses]&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten|p86836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116223723|LCCN=no/2002/080654|VIAF=79386404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolte, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bölte, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bölte, Felix Fritz Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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