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	<title>Felix Böcker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:43:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felix_B%C3%B6cker&amp;diff=869783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FranziskusMaria am 12. Juli 2025 um 11:57 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-12T11:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felix Böcker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1931]] in [[Havixbeck]]; † [[13. Februar]] [[2022]] in [[Naumburg (Saale)]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeige/felix-boecker Traueranzeige]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Naumburger Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Psychiater]]. Er war von 1975 bis 1996 Leiter des [[Bezirkskrankenhaus (Deutschland)|Bezirkskrankenhaus]]es in [[Bayreuth]] und setzte sich für die Etablierung der [[Sozialpsychiatrie]] und den Aufbau der [[Gemeindepsychiatrie]] in Deutschland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Felix Böcker, Sohn des [[Facharzt für Psychiatrie und Neurologie|Nervenarzt]]es Hans Böcker, studierte Medizin an der [[Universität zu Köln]]. Nach einer Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, wurde er 1960 in Köln zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1971 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]]. 1977 erfolgte die Ernennung zum [[Außerplanmäßiger Professor|außerplanmäßigen Professor]]. Von 1975 bis 1996 war er ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses des [[Bezirk Oberfranken|Bezirks Oberfranken]] in Bayreuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böcker engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im [[Heiliges Land|Heiligen Land]]. 1975 wurde er vom [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Maximilien de Fürstenberg|Maximilien Kardinal de Fuerstenberg]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 6. Dezember 1975 in Essen durch [[Franz Hengsbach]], Großprior der deutschen Statthalterei, in den Orden investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ab 1956 verheiratet mit Gisela, geb. Sauerland (1933–1988); aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. In zweiter Ehe war er mit Sybille geb. Schnetzer verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Böcker beschäftigte sich mehr als sechs Jahrzehnte lang aktiv mit zeitgenössischer Kunst. 1975 begann er, die Stationen des Nervenkrankenhauses Bayreuth mit Bildern zeitgenössischer Künstler auszustatten und diese in regelmäßigen, jährlichen Ausstellungen den Werken von psychisch erkrankten Menschen gegenüberzustellen, um so einen Beitrag zu leisten, die Isolation psychisch kranker Menschen zu lösen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Seele ist ein silberner Faden, s.&amp;amp;nbsp;u., S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entdeckte die Arbeiten der Art brut Künstlerin [[Helene Reimann]] und erkannte als erster deren Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Felix und Sybille Böcker überließ dem [[Kunstmuseum Bayreuth]] 2007/2011 insgesamt 62 Werke verschiedener Künstler als Geschenk.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kunstmuseum-bayreuth.de/sammlungen/1999-sammlung-kunstmuseum-bayreuth/2007-prof-dr-felix-und-sybille-boecker-schenkung/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
1961 veröffentlichte Felix Böcker ein Diagnoseverfahren zur [[Psychopathologie]] (&amp;#039;&amp;#039;Böckertest&amp;#039;&amp;#039;). Dieser Test beruht auf einer Leistungsprüfung und soll [[Psychometrie|psychometrische]] Ergebnisse über den Schweregrad eines [[Durchgangssyndrom]]s liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Henrik Peters|Peters, Uwe Henrik]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Psychiatrie und medizinischen Psychologie&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;1984, Stw. Böcker Test, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 veröffentlichte Böcker ein Standardwerk der [[Suizid]]forschung. Weitere Schwerpunkte seiner breit gefächerten wissenschaftlichen Tätigkeit sind organische [[Psychose]]n, [[Schizophrenie]], Organisation und Probleme psychiatrischer Versorgungseinrichtungen, [[Rehabilitation]] psychisch Kranker, [[Kunst]] psychisch Kranker, [[Leib-Seele-Problem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit und seinem Wirken als ärztlicher Direktor des Nervenkrankenhauses Bayreuth war Böcker in etlichen maßgeblichen Kommissionen, Fachausschüssen und Gremien vertreten, 1973 leitete er als Gründungspräsident die [[Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention]], 1986/87 war er Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde|Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde]] (DGPPN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Abgrenzung von Bewusstseinstrübungen vom Durchgangssyndrom.&amp;#039;&amp;#039; 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Suizide und Suizidversuche in der Großstadt, dargestellt am Beispiel der Stadt Köln.&amp;#039;&amp;#039; 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schizophrenie, eine seelisch-leibliche Antwort.&amp;#039;&amp;#039; 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Seele streikt. Ein Leitfaden durch die Psychiatrie für Patienten, Angehörige und Helfende.&amp;#039;&amp;#039; 1999, ISBN 3-485-00829-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben – Denken – Glauben. Bemerkungen zu Sein und Sinn.&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 3-935176-59-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who’s who in Medicine.&amp;#039;&amp;#039; 1981, S. 80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 327.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who’s who in the catholic world.&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; 1994, Bd. 33, S. 121.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seele ist ein silberner Faden – Kunst im Nervenkrankenhaus Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, hg. vom Institut für moderne Kunst Nürnberg, 1989, ISBN 3-922531-67-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121705439|LCCN=n93027476|VIAF=50089549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bocker, Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böcker, Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychiater&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FranziskusMaria</name></author>
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